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Geschichte des Moments
Dornröschenschlaf von Tatipini
(keine Altersempfehlung)

Es ist der 3. März. Ron wurde vergiftet und er ist immer noch nicht aufgewacht. Heimine ist verzweifelt. Doch dann ...

Zitat des Tages

Und ich muss auch eine Anzeige für den Tagespropheten entwerfen«, fügte er nachdenklich hinzu. »Wir brauchen einen neuen Lehrer für Verteidigung gegen die dunklen Künste ... meine Güte, wir verschleißen sie alle recht schnell.«

Harry Potter und die Kammer des Schreckens, Kap.18

Autor des Monats (Oktober - 2009)
Muggelchen packt aus Muggelchen
Also, erst Mal vielen Lieben Dank das du dich bereit erklärt hast, mir ein paar Fragen zu beantworten. Vielleicht magst du als Erstes ein paar Sachen von dir erzählen? Also so was wie dein Alter und was du im realen Leben bist und machst.
Euch möchte ich erst einmal danken, mich als Versuchsobjekt für den „Autor des Monats“ genommen zu haben. Es war witzig zu erfahren, dass der Autor, dem ich aus Respekt den Vortritt lassen wollte, das Gleiche mit mir getan hat. Aber lass mal, yoho, du kommst auch noch dran. ;) Mit 36 Jahren zähle ich zu den älteren Mitgliedern. Ich habe beruflich schon eine Menge verschiedener Dinge gemacht. Das fängt bei einem stinklangweiligen Bürojob an, geht über nervenaufreibende Tätigkeiten beim Film bis hin zum „Help Desk“, wo ich zur Ruhe gekommen bin. Zu meinen Hobbys zählt das Medium „Film“. Mich interessiert besonders die technische Entwicklung. Kann schon mal vorkommen, dass ich nur ins Kino gehe, um neuartige Special Effects unter die Lupe zu nehmen und mich über deren Verwirklichung zu informieren. Ich habe vielleicht deswegen ein Auge für Details. Kamerafahrten, Schitttechnik, Beleuchtung – da geht mir das Herz auf.
Dass du Harry Potter gelesen hast, sollte wohl allen klar sein, aber was liest du sonst so? Gibt es da vielleicht sogar einen absoluten Lieblingsautoren oder Lieblingsbücher?
Klar habe ich die Bücher gelesen, bis auf Teil 7. Den werde ich auch nicht lesen, bevor die FF beendet ist, damit ich nicht unbewusst Dinge aus dem letzten Band einbaue. Es reicht schon, dass das durch Zufall passiert ist. Nach dem vierten Film bin ich zu den Büchern gekommen, also sehr spät. Teil 1-6 sind die aktuellsten Romane, die ich bisher gelesen habe. Ältere Werke lese ich lieber. Ich mag Herman Melville (Moby Dick, Billy Budd) sehr gern, am liebsten aber Edgar Allan Poe (Der Rabe, Der Untergang des Hauses Usher). Meine Vorliebe für Märchen aller Art, ob von den Gebrüdern Grimm oder Hans Christian Andersen, kann man in der Schatten-FF erkennen. Ein großes Interesse habe ich an der Mythologie aller Länder. Ich habe eine hübsche Büchersammlung mit teilweise antiken Stücken und darf auch ein paar interessante Original-Drehbücher mein Eigen nennen. Außerdem lese ich viel Fachliteratur aus verschiedenen Bereichen.
„Harry Potter und die Schatten der Vergangenheit“ ist ja eine sehr lange und wirklich schön ausgearbeitete FF. Es geht um Liebe, um alte Ängste und sehr viel um zwischenmenschliche Beziehungen. Leser mögen die Geschichte aus den unterschiedlichsten Gründen. Aber wie siehst du das selber? Liest man als Autor seine Geschichte gerne oder bist du zu selbstkritisch?
Ich lese die Schatten-FF selbst gern, bin trotzdem bei jedem einzelnen Kapitel selbstkritisch. Ich lese das fertige mindestens fünfmal durch, bevor es online geht. Wenn mir irgendetwas nicht gefällt, piesacke ich John, bis wir dahintergekommen sind, was mich stört. Es kommt oft vor, dass ich eines der Kapitel lese, die schon eine Weile zurückliegen – zu dem ich eine Distanz aufgebaut habe. Ich bin überrascht, wie wenig ich im Nachhinein ändern würde. Nur die ersten 20 Kapitel möchte ich später noch überarbeiten. Die habe ich zu einer Zeit geschrieben, als ich noch nicht wusste, dass John die FF online gestellt hat. Ich glaube, der Anspruch, den man beim Schreiben an sich selbst hat, schlägt sich in der Geschichte nieder und die Leser merken das auch. In verschiedenen Foren habe ich verfolgt, dass lange FFs gern automatisch als „end- und anspruchslose Soap-Operas in schriftlicher Form“ abqualifiziert werden. Sicher hätte ich aus der Schatten-FF auch mindestens vier voneinander unabhängige Geschichten machen können, aber es sind gerade die vielen, ineinander übergreifenden Handlungsstränge, die mich so gereizt haben. Ich hatte nie das Gefühl, damit die Leser zu überfordern. Eine meiner Vermutungen haben mir die Leser sogar bestätigt, nämlich dass es ein völlig anderes Gefühl ist, die FF in einem Schwung zu lesen, anstatt über zweieinhalb Jahre verteilt. Details bleiben viel präsenter, Zusammenhänge sind klarer. Es gibt nicht wenige, die die FF schon das zweite oder dritte Mal von vorn begonnen haben.
Du hast ja auch einige Kurzgeschichten verfasst. Gibt es darunter einen Favoriten, den du immer wieder gerne liest?
„Three Characters in Search of an Exit“ ist mein absoluter Favorit. Hier habe ich einiges von den Dingen untergebracht, die (nicht nur) mich an anderen FFs stören. Dabei habe ich keine bestimmten Autoren oder Geschichten gezielt ins Visier genommen, denn ich halte nichts von Verrissen oder Autoren-Bashing. In der Nacht, in der ich den Oneshot verfasst habe, wollte ich eigentlich nur eine schöne FF aus dem englischsprachigen Raum lesen. Ich wurde nicht fündig, stolperte stattdessen über grausame Rechtschreibung und traf auf eine Menge „Mary Sues“, die ein Plothole nach dem anderen gruben. Mit dem Oneshot habe ich mir ein wenig Luft gemacht. Das Schöne ist, dass jeder Leser bereits Bekanntschaft mit solchen grausamen FFs gemacht hat und daher die angesprochenen Punkte wiedererkennt.
Für mich immer bewundernswert ist die Tatsache, dass du sehr detailreich schreibst. Das erfordert natürlich ein großes Maß an schriftstellerischer Fähigkeit und Fingerspitzengefühl. Außerdem sollte das, was man schreibt, auch realistisch sein. Viele der großen Autoren bereisen die Orte, an denen die Geschichte spielt, beobachten Tiere, Vorgänge und und und. Recherchierst du auch vor Ort oder fließt sehr viel Fantasie in die Story ein?
Natürlich recherchiere ich vor Ort. Ich besuche jedes Wochenende die Winkelgasse ;) Scherz beiseite. Es ist richtig, dass viele der großen Autoren die Orte bereisen, über die sie schreiben. Es gibt aber noch mehr große Autoren, die waren nie an den Schauplätzen, die in ihren Werken vorkommen, wie zum Beispiel Karl May oder sämtliche Autoren des Science Fiction Bereichs (bei einigen Star-Trek-Drehbuchautoren bin ich mir allerdings nicht so ganz sicher ;)). Bei mir fließt Recherche und Fantasie gleichermaßen in die Geschichte ein, wobei die Fantasie überwiegt. Wenn ich weiß, was ich einbauen möchte, lese ich mich vorher ins Thema ein. Ich habe ein gutes Grundwissen in bestimmten Bereichen, aber es schadet nie, es nochmal aufzufrischen, bevor ich darüber schreibe. Ich liebe Details, auch in Geschichten, die ich lese. Es heißt in allgemeinen Ratgebern für Autoren, dass man auf Szenen und Protagonisten verzichten soll, die die Handlung nicht vorantreiben. Das ist aber ein Aspekt, der mir persönlich in vielen Büchern und FFs fehlt. Ein Lektor würde wahrscheinlich über die Hälfte der Schatten-FF streichen, ohne mit der Wimper zu zucken. Wenn man die Details mal betrachtet, hat jedes seine Berechtigung. Entweder verschaffen sie einem Charakters mehr Tiefe, sind einfach nur humorvoll oder machen die Geschichte lebendiger. Solche Kleinigkeiten können minimal zur gesamten Entwicklung der Geschichte beitragen. Die Rückmeldungen der Leser zeigen, dass Details in einer Review genauso positiv hervorgehoben werden wie die bedeutsamen Handlungsabläufe. Vom Stellenwert her sind sie fast gleichrangig.
Deine Geschichte hat ja eine Unmenge an Reviews. Wenn man soviel gelobt wird, schafft man es dann noch, selbstkritisch zu bleiben oder geht das irgendwann verloren?
Ich bin weiterhin selbstkritisch, wie oben schon erwähnt. Die Anzahl der Reviews sagt nichts über die Qualität einer Geschichte aus. Nur der Inhalt der Kommentare gibt vielleicht einen Einblick, warum den Lesern eine Geschichte gefällt. Hier und auf anderen Seiten habe ich eine Menge Reviews, das stimmt. Aufgrund der Länge der Schatten-FF muss man die Reviewanzahl einfach mal durch die Anzahl der Kapitel teilen, dann sind es im Durchschnitt nur noch maximal fünf Kommentare pro Chapter. Da sieht die Sache schon wieder ganz anders aus. Ich bin sehr froh, nur wenige von den Einsatz-Kommentaren zu erhalten wie „Klasse, weiter so.“. Mich interessiert hauptsächlich, welche Handlungselemente von den mittlerweile sehr langen Kapiteln den Weg in die Review finden, was dem Leser besonders im Gedächtnis geblieben ist und natürlich, wie es seiner Meinung nach weitergehen könnte. Es spricht für die Leser, wenn sie Rätsel lösen, bevor ich sie löse, weil sie alle Details richtig kombiniert haben.
Rowling schreibt auf ihrer Homepage, dass Gilderoy Lockhart der einzige Charakter wäre, der eine echte Person als Vorbild hat. Hast du auch Personen aus deinem Umfeld in die Schatten-FF eingearbeitet?
Vor etwa zwanzig Jahren habe ich eine junge Frau kennen gelernt, deren Wesen mir noch immer lebhaft in Erinnerung ist. Sie hatte ein Herz aus Gold und immer ein offenes Ohr für alle. Während der Ausbildung zur Krankenschwester war sie zwei Jahre über mir. Den Charakter Marie habe ich ihr nachempfunden. Sie war eine echte Perle.
Du hast einige OCs (Original Character) für die Schatten-FF erfunden. Warum hast du für sie keine Charaktere genommen, die man aus den Bücher kennt? Und hast du Lieblinge unter ihnen?
Jeder der OCs gesellt sich zu einem Hauptcharakter. Harry hat seinen neuen Hauself, Lucius verkehrt mit Marie und Sid, Sirius lernt einen Muggel kennen und die Ganoven Stringer und Fogg ecken bei jedem an. Für Hogwarts mussten neue Schüler her, neue Lehrer. Jeder von ihnen hat seine kleinen Momente, ohne sich dabei in den Vordergrund zu drängen. Ich habe bei jedem OC überlegt, ob es nötig ist, einen zu erfinden. Nette, intelligente Muggel findet man in den Büchern außer den Grangers gar nicht, also kam Anne. Für die Rolle des Anwalts hat sich niemand aus der Zaubererwelt gefunden, der die Last von Lucius' Verteidigung auf sich nehmen könnte, ohne sich an dem arroganten Reinblut die Zähne auszubeißen. Dieser Anwalt gefällt mir neben Marie am besten. Ein penibler Bürohengst, der sämtliche Interpretationsfreiräume von Gesetzestexten kennt und der die sich ihm bietende Spielräume nutzt. Er ist raffiniert. Ich mag Duvall als fiktiven Charakter, aber mit so einem Menschen würde ich in der Realität nur schwer klarkommen. Der Lieblings-OC der Leser ist auf allen Seiten übrigens Harrys Elf Wobbel. Für bestimmte Nebenhandlungen konnte ich Charaktere aus den Büchern nehmen, wie z.B. Pansy, Blaise, Narzissa, Andromeda, Gregory oder Susan Bones. Im Grunde kommt fast jeder vor, den man aus den Büchern kennt.
Die Geschichte geht ja nun auf das Ende zu. Kennst du es schon oder bleibt es auch für dich offen, bis du es schreibst? Außerdem wirst du ja den Lesern fehlen, die sehnsüchtig deine Updates erwarten. Gibt es schon ein geplantes Projekt nach den Schatten?
In dem Moment, als John mir beichtete, dass auch andere die FF lesen, haben wir gemeinsam das Ende ausgearbeitet. Spätestens ab Kapitel 25 wusste ich, wie die Geschichte ausgehen wird. Das Ende brauchte ich als Bezugspunkt, auf den ich hinarbeiten konnte. Mittendrin gab es geplante Zwischenstationen, die erreicht werden wollten. Es gibt seit langer Zeit einige fertige Szenen zum eigentlichen Ende, die später in entsprechende Kapitel eingearbeitet werden. Eigentlich wollte ich neben der Schatten-FF nichts anderes schreiben, doch dann kamen die Oneshots ... In diesem Sinne war ich nicht sehr konsequent. Es macht einfach zu viel Spaß, über Harry & Co. zu schreiben. Im Laufe der Zeit haben sich tatsächlich kleine Projekte angesammelt, an denen ich bereits geschrieben habe. Fest steht eine Fortsetzung zu „Three Characters in Search of an Exit“, diesmal als kleiner Mehrteiler. Für einen Wettbewerb kam mir die Idee zu einem Krimi, der auf der Schatten-FF aufbaut. Ob ich den Oneshot als Wettbewerbs-Beitrag einreiche ist noch unklar, aber beendet ist er längst und veröffentlichen werde ich ihn auf jeden Fall. Auf vielen Seiten hat „Der bequeme Weg“ regen Zuspruch erhalten. Schon lange schwebt mir davon eine Fortsetzung vor, auch wenn mich manch ein Leser der Schatten-FF dafür bestimmt hauen wird. Für HP/SS habe ich eine Schwäche. Einen anderen Oneshot mit den beiden habe ich auch in Planung. Wie einige wissen, war die Schatten-FF anfangs als Slash gedacht, was mir John ausgeredet hat. Irgendwo muss ich ja die Ideen lassen, die er vereitelt hat. Was nicht zu FFs zählt, aber trotzdem für die Fans interessant sein könnte, ist eine kleine Abhandlung über das HP-Fandom. Das werde ich nicht auf regulären Fanfiction-Seiten hochladen können, weil es sich um eine Mischung aus Sachtext und Erfahrungsbericht handelt. Vielleicht kann man bei hpffa zu gegebener Zeit eine Ausnahme machen oder es sogar im Forum posten. Es beinhaltet auf jeden Fall eine Menge Diskussionsstoff.
Gerade im Bereich der FanFictions gibt es ja unglaublich viele junge Leser und Autoren, die so ihr Interesse am Schreiben entdecken. Die ersten Versuche sind aber in der Regel eher mäßig zu bewerten. Hast du für diese Jung-Autoren ein paar Schreibtipps auf Lager? Wie zum Beispiel schaffst du es, so regelmäßig zu schreiben? Wie umgehst du Schreibblockaden?
Tipps für junge Autoren? Und das gerade von mir, die sich selbst nicht an allgemeine Leitfäden hält ... Ich schildere gern, wie ich arbeite, aber jeder sollte seinen eigenen Weg finden. Ein wichtiger Punkt ist die Rechtschreibung. Ich nutze alle Hilfsmittel, die mir zur Verfügung stehen, wie die Rechtschreibprüfung des Textprogramms oder natürlich den Duden, den jeder Haushalt besitzen dürfte – den gibt es auch *Schleichwerbung* als nützliche PC-Version zu kaufen. Darf ich an dieser Stelle auch für den „Wortschatz Uni-Leipzig“ werben? Der ist kostenlos online zu erreichen. Schlechte Rechtschreibung schreckt die meisten Leser ab, da kann die Geschichte noch so gut sein. Ein Betaleser ist da sehr hilfreich. Auf Fanfiction-Plattformen findet man eine Menge FFs, die nie beendet wurden. Viele arbeiten die wenigen Punkte ab, die sie vor Augen hatten und kommen dann in die Verlegenheit, sich nie Gedanken über das Ende gemacht zu haben. Das Ende der Schatten-FF hatte ich recht früh vor Augen. Das Schreiben geht zügig, weil ich ein Ziel habe. Schriftliche Stichpunkte helfen mir, den Überblick über die Handlung zu behalten. Es reicht auch, kurze Geschichten mehrmals im Kopf durchzuspielen, bevor man sie niederschreibt. Ich bin schon oft auf tolle FFs gestoßen, die leider seit Jahren nicht mehr weitergeschrieben wurden. Deswegen lese ich heute nur noch abgeschlossene Geschichten. Zum Schreibstil und der Entwicklung der Geschichte kann ich nur den Tipp geben, einfach drauf loszuschreiben, wenn ihr ein grobes Handlungsgerüst vorbereitet habt. Man lernt am besten aus Erfahrung. Experimentiert ein bisschen. Bücher mit Schreibtipps für Autoren können hilfreich sein, sollte man aber nicht überbewerten. In erster Linie werden diese Schreibratgeber auch nur verfasst, um damit Geld zu verdienen. Außerdem wäre es schade, wenn alle nur noch nach Schema F schreiben, weil sich jeder streng an solche Ratgeber hält. Bei der Formatierung des Textes gehe ich sehr eigen vor und halte mich nicht an Richtlinien für Druckvorlagen. Wir bewegen uns hier im Internet. Man hat kein Buch auf dem Schoß, sondern einen Monitor vor Augen. Es gibt verschiedene Auflösungen, Arten und Größen und statische oder dynamische Webseiten. Manch einer verfolgt die FF auf dem kleinen PDA-Display, der andere auf einem 24-Zoll-Breitbildmonitor. Wenn ein Text, der in gängiger Buchform formatiert ist, über die volle Breite von über einem halben Meter Bildschirm geht, kann man ihn nur sehr schlecht lesen. Man verliert erst die Zeile, dann die Lust. Aus diesem Grund mache ich keine Absätze, wie man sie aus Büchern kennt (neue Zeile und Text einrücken), sondern lasse eine Leerzeile, damit das Auge mitkommt. Die besten Tipps erhaltet ihr, wenn ihr eure Lieblings-FF auseinander nehmt und euch fragt, warum ihr sie so gut findet. Man ist sich darüber oft nicht im Klaren. Sind es die Dialoge, die Beschreibung der Charaktere oder ist es die Handlung, der Schreibstil? Diese Überlegungen sind auch immer das Schwierige, wenn man eine Review schreiben möchte. Wie ich es schaffe, regelmäßig zu schreiben? Ich habe einen schnellen Anschlag und schreibe „10 Finger, blind“. In Foren habe ich mich zum Thema „Schreibblockade“ nie geäußert, weil ich damit keine Erfahrung habe, sprich: Ich hatte nie eine. Beneidenswert? Das empfinde ich nicht so. Mir platzt der Kopf vor Ideen. In meinen Gedanken steht längst fest, was als nächstes kommen soll. Für die Schatten-FF geht allerdings nicht so viel Freizeit drauf wie man vermuten könnte. Die Zeit für Freunde lasse ich mir nicht nehmen. Aus den Dingen, die ich in meiner Freizeit erlebe, entstehen nur wieder neue Ideen. Ein kleiner Teufelskreis und wahrscheinlich der Grund, warum ich keine Schreibblockade kenne. Es kommt immer wieder geistiger „Input“, den ich in Geschichten verarbeiten kann. An dieser Stelle möchte ich mich bei den Lesern bedanken – bei denen, die mich über zwei Jahre virtuell begleitet haben und bei denen, die die Geschichten still verfolgen. Und ein großes Lob an hpffa. Ihr seid meine Lieblingsseite. Ich finde klasse, dass ihr immer so tolle Wettbewerbe startet. Liebe Grüße, Muggelchen
Wir danken Muggelchen im Namen aller Leser
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