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Geschichte des Moments
Mary and Sue - oder doch besser Sissy and co.? von Cappuccino
(ab 12)

Also... das ist meine persönliche Parodie über die schon sehr weit fortgeschrittene Form der Mary Sue. Die Story handelt (haha... handelt ist gut) von vier Mary Sues (ähm *chrm* nein, natürlich nicht Mary Sues *gg*), die es aus verschiedenen Gründen nach Gryffindor geschafft haben und sich nun mit den alltäglichen Problemen jedes Mädchens herumschlagen müssen. Nehmt es bitte nicht ernst - das wäre ein fataler Fehler! Und natürlich passt ... weiterlesen

Zitat des Tages

Und ich muss auch eine Anzeige für den Tagespropheten entwerfen«, fügte er nachdenklich hinzu. »Wir brauchen einen neuen Lehrer für Verteidigung gegen die dunklen Künste ... meine Güte, wir verschleißen sie alle recht schnell.«

Harry Potter und die Kammer des Schreckens, Kap.18

Autor des Monats (Juni - 2010)
Rudi Rudi
Willkommen in unserem gemütlichen Interviewzimmer. Erzähle den Lesern doch erst einmal ein wenig über dich, Rudi!
Das, was ich hier schreiben wollte, habe ich schon in den anderen Antworten untergebracht. Zukünftig sollte ich doch die Fragen nach der Reihe beantworten ;)
Fangen wir gleich mit deinen Geschichten an: "Und dies alles unter deiner Nase, Albus!" und die Fortsetzung "Warum eigentlich?". Zwei Geschichten, die vor allem durch ihre Liebe zum Detail und die vielen, zwischenmenschlichen Interaktionen besticht. Wie kamst du auf die Idee zu dieser Geschichte?
Angefangen habe ich die Geschichten nach dem Phönixordenband. Empört über das Verhalten von Dumbledore in dem Band wollte ich es anders schreiben. Sicherlich ein Beweggrund vieler FF Autoren. Mein Ziel war und ist es, Harry mehr handeln zu lassen, dass er auch selber Einblicke in das Geschehen um ihn herum erhält und nicht wie eine Marionette von Dumbledore geführt wird. Viele Dinge wären für Harry erträglicher gewesen, wenn Dumbledore ihm gleich die Wahrheit gesagt hätte und nicht nur tröpfchenweise. Ja, ich liebe Details und dies ist für mich manchmal auch ein Fluch, denn ich könnte mich ohne Ende darin austoben, was dazu führt, dass die Geschichte manchmal ausufert und nicht voran kommt. Die zwischenmenschlichen Beziehungen sind mir sehr wichtig, denn sie beeinflussen das Leben grundsätzlich. Sie sind der Grund für viele Entscheidungen, denn ich denke, die wenigsten werden rational getroffen. Beim Lesen liebe ich es auch Hintergründe von Handlungen zu erfahren. Kleine Streitigkeiten, Sticheleien und Bemerkungen lockern den Text auch auf und lassen die Charaktere lebendiger erscheinen.
Besonders mit Felicitas ist dir etwas gelungen, an dem viele FanFiction-Autoren scheitern. Du hast einen so wunderbaren, vielschichtigen Charakter geschaffen, der ohne weiteres neben Harry und Co. existieren kann. Fiel es dir schwer, Feli so mit Leben zu füllen oder kam das von allein?
Warum habe ich einen OC geschaffen, welcher so aktiv mitmischt? Weil ich eine Person brauchte, welche frischen Wind hereinbringt. Jemand, der vieles hinterfragt und sich über scheinbar feststehende Regeln hinwegsetzt. Dafür schien mir ein Mädchen gerade recht zu sein, welches die ganze magische Bande erst kennenlernen muss. Nur so kann sie sich ein unabhängiges, eigenes Bild von der Lage schaffen. Mit Ginny wäre das nicht gelungen, da sie zu sehr in der magischen Welt verbunden und somit im Einflussbereich des alten Schulleiters ist. Hermine schied einfach aus, sie ist in den Romanen zu korrekt, wenigstens zu Beginn meines Schreibens. Felicitas McKinnon hat mir sehr viel Arbeit gemacht. Sie musste magisch sein, aber nicht von der Insel stammen, da sie ja dann nicht mehr unabhängig gewesen wäre – jeder kennt Dumbledore. Wiederum benötigte sie doch einen Bezug, sonst hätte sie mit dem Namen Harry Potter nichts anfangen können. Ich bin dann die Liste der Charaktere von JKR durchgegangen und bin auf die arme Marlene McKinnon gestoßen, welche kurz nach ihrem Eintritt in den Orden mit ihrer Familie ausgelöscht wurde. Aus diesen kurzen Zeilen im Original habe ich mir dann den Hintergrund für Felicitas geschaffen. Als ich mich entschlossen habe, ihr als Heimat so ein schillerndes Land wie Indien zu geben, konnte ich meiner Fantasie freien Lauf lassen, wobei ich folglich auch viel über Indien recherchiert habe. Indien, da es in Großbritannien allgegenwärtig ist und es nichts besonders ist, wenn man Verwandte dort, in Australien oder Neuseeland hat.
Gerade in deinem zweiten Teil, "Warum eigentlich?", kritisierst du ganz deutlich die Bevormundung Harrys, nicht nur durch Albus, sondern auch durch viele andere Faktoren. Du machst deutlich, dass junge Leute durchaus fähig sein können, eigene Wege zu gehen. Wie wichtig ist es dir selbst die Botschaft, die du vermittelst?
Die Botschaft ist mir sehr wichtig. Ich bin ja mit meinen 46 Jahren nicht mehr der Jüngste und habe schon einige Erfahrungen mit Jüngeren gesammelt. Aufgewachsen in einem Umfeld, in dem die Alten immer Recht hatten und auch nicht bereit waren umzudenken, habe ich mir vorgenommen, ich werde nicht so. Es ließ sich nicht immer ganz verhindern, aber ich habe sehr viele Anregungen und Sichtweisen von Jüngeren, vorwiegend unseren Kindern, die jetzt 20 und 17 Jahre alte sind, und deren Freunden erhalten, die ich selbst übernommen habe. Dies fehlte mir in den Büchern von JKR ganz, selbst im letzten Band taucht Dumbledore auf und führt und leitet. Ja, ich bin der Ansicht, dass auch Jugendlichen Dinge stemmen können, welche man eigentlich nur Erwachsenen zutraut. Sie gehen einen anderen Weg, haben andere Ansätze, vielleicht gehen sie dadurch, aus der Sicht der Alten, auch Umwege, aber sie werden an ihr Ziel kommen. Man muss ihnen nur die Möglichkeiten geben, sich das notwendige Wissen anzueignen und eigene Erfahrungen zu sammeln.
Schriftstellerisch gibt es hier im HPFFA ja leider nichts mehr von dir zu lesen, obwohl du ein guter Autor bist. Woran liegt das?
Momentan bin ich beruflich sehr eingespannt, denn in meiner Firma gibt es große Strukturänderungen und wir müssen mit weniger Leuten mehr leisten. Ich habe einen Job in der Schlussredaktion und will auch mit meiner Geschichte fertig werden. Vielleicht schreibe ich danach nur noch kleine Stücke. Die Geschichten von yoho geben mir da ein Vorbild. Lauter kleine, abgeschlossene Werke, welche aber doch zusammenpassen.
Sicher greifst du auch ab und an einmal zu einem Buch. Was für eines wäre das dann? Irgendwelche Lieblingsautoren oder Bücher?
Die Bücher von Ken Follett habe ich sehr gerne gelesen. Sehr viel Hintergrundwissen, Detailreichtum und viel Zwischenmenschliches. Walter Moers „Die Stadt der träumenden Bücher“ hat mir auch sehr gut gefallen. ;-) Sonst beschäftige ich mich oft mit den Themen, welche mein Sohn in der Schule, als GFS ausgesucht hat Im Sommer komme ich viel weniger zum Lesen, da wir einen großen Garten am Haus haben, der ständig Arbeit macht.
Du gehörst aber nicht nur zu den guten Autoren, sondern bist auch eines der beständigsten Teammitglieder. Wie wichtig ist dir die Arbeit hier, mit doch deutlich jüngeren Leuten und einer jungen Zielgruppe?
Es gefällt mir ganz gut. Man kann in der Schlussredaktion sehr viele neue Ansätze und Ideen lesen. Hier widerspricht sich die Theorie, dass Jugendliche nicht mehr Lesen oder gar Schreiben. Ich denke, dass es in keiner Generation so viele junge Schreiberlinge gab wie zur Zeit, deren Werke auch für alle zugänglich sind.
Und zu guter Letzt auch für dich das kleine Spiel. Zehn Begriffe und du schreibst einfach zu jedem das auf, was dir als erstes einfällt: a) Feuerwhiskey
Sicherlich ein sehr scharfes Getränk. Ich als Bier- und Weintrinker würde sicherlich einen Bogen darum machen.
b) Winky
Armes Opfer einer unterdrückten Wesensart, welche mit der nicht erwünschten Freiheit nicht klar kommt.
c) Mrs. Norris
Sympathischer ist mir die Miss Norris, welche sich im HPFFA herumtreibt. Die unsympathische Katze des alten Hausmeisters war sicherlich kein schöner Anblick, aber Trost und Ansprechpartner des Squibs.
d) Fang
Kein anderes Haustier passt besser zu Hagrid! Wuchtiges Aussehen, aber eine gute Seele. Hat jemand irgendwo gelesen, dass dieser Hund etwas verbrochen hat?
e) Viktor Krum
Sicherlich ein sehr vielschichtiger Charakter, der leider nicht ganz aufblühen kann.
f) Besenknechts Sonntagsstaat
Ich würde da nicht oft Kunde sein, genauso wie bei Madame Malkins nicht. Ich hasse es, Kleider auszusuchen und sie auch noch anzuprobieren.
g) Flubberwurm
Eklig!
h) Zugfahrt
Würde ich gerne mal machen, quer durch England, hinauf in der Berge Schottlands – einfach traumhaft. Ich liebe Zugfahrten, auch wenn ich täglich pendeln muss.
i) Wolfsbanntrank
Eine geniale Entdeckung, nur leider schützt er nicht gegen die Schmerzen und die Auszehrung des Körpers. Wenigstens hat Muggelchen ihrem Wolfsbanntrank einen guten Geschmack gegeben.
j) Rumtreiber
Die Glücklichen! Als sie es waren, haben sie gelebt wie sie wollten. Konnten ungestört forschen und ausprobieren, ohne bedroht zu werden. Hatten einen tolle Freundschaft, auch wenn sie später zerbrach. Was wollten sie mehr?
Wir danken Rudi im Namen aller Leser
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