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Geschichte des Moments
Von Mantik zu Mathematik von SeKaYa
(ab 12)

Aus unerfindlichen Gründen wird Severus wieder eine Vertretungsstunde zugewiesen. Dieses Mal im Fach Arithmantik, etwas, womit er nun so gar nichts zu tun hat. Kein Wunder also, dass er es mit Arithmetik versucht.

Zitat des Tages

Und ich muss auch eine Anzeige für den Tagespropheten entwerfen«, fügte er nachdenklich hinzu. »Wir brauchen einen neuen Lehrer für Verteidigung gegen die dunklen Künste ... meine Güte, wir verschleißen sie alle recht schnell.«

Harry Potter und die Kammer des Schreckens, Kap.18

Autor des Monats (August - 2010)
Was wir schon immer mal von Vivianne wissen wollten Vivianne
Liebe HPFFA-User, heute ist mir ein ganz besonderes Wild vor die Flinte gehüpft. Nicht nur, das ich heute mein erstes Interview mit einer Vollblut-Slashautorin führen darf, oh nein, es handelt sich dabei auch noch um unsere Koordinatorin Vivianne. Erzähle doch erst mal ein wenig über Vivianne. Wie hast du zum Archiv gefunden, was hat dich gehalten und was motiviert dich täglich aufs Neue wieder zu kommen.
Puh, wo fang ich da am besten mit an? Vor etwas mehr als fünf Jahren begann ich mich für Fanfictions zu interessieren. Nach einem halben Jahr sturen Lesens hatte ich eine erste Idee für eine Geschichte und veröffentlichte sie. Natürlich versucht man als angehender Autor so viel wie möglich Leser zu erreichen und so bin ich auf meiner Suche nach Plattformen zum Veröffentlichen auf das Harry Potter Fanfiction Archiv gestoßen. Da meine Deutschkenntnisse noch nicht eingerostet waren und die Schlussredaktion nach Leuten suchte, bewarb ich mich (wie, daran kann ich mich nicht mehr so recht erinnern) und wurde Redakteur. Schnell kam ich auch mit Vistin ins Gespräch und erkannte das Skript von eFiction kaum wieder, als ich ihr und Daniel begann unter die Arme zu greifen. Irgendwann jedoch brauchte ich mehr Zeit für mich, nahm „Urlaub“ und ward für ein gutes Jahr (vielleicht auch mehr) nicht mehr gesehen. Bis, ja bis in einer anderen Community über Harry Potter für das HPFFA-Treffen bezüglich Werbung angefragt worden ist. Da erinnerte mich und kehrte zurück. Einige von den alten Hasen waren gegangen, die Eule, ja dich, hab ich im Sonorus erst argwöhnisch beobachtet und dann festgestellt, dass sie ganz okay ist. Und da war ich wieder und ich hab ehrlich gesagt keine Ahnung, was die Faszination der Seite ausmacht, dass ich beinahe täglich vorbeischauen muss. Obwohl, doch, es ist irgendwie mein Baby geworden. Wir haben im letzten Jahr sehr viel an den Strukturen des Teams verändert und irgendwie bin ich dadurch nach ganz oben gerutscht. Und auf seine Kinder muss man ja einfach aufpassen *grins*
Fangen wir doch mal leicht an. Warum Harry Potter? Ich meine, du bist ja nicht unbedingt die Zielgruppe eines Jugendbuches.
Ich muss gestehen, ich habe mich zu Beginn des Hypes geweigert, Harry Potter zu lesen. Ich war nie jemand, der auf dem Mainstream aufsteigt und mit schwimmt. Eher lieber gegen den Strom. Dann jedoch hatte eine Bekannte dermaßen von dem Buch vorgeschwärmt und ich hatte bis zum Erscheinungstermin des fünften Bandes Zeit, die zum Lesen genutzt werden wollte. Also hatte ich mir Harry Potter und der Orden des Phönix bei Amazon bestellt und natürlich innerhalb von einem Wochenende ausgelesen. Nach und nach, bis Weihnachten oder so, reihten sich die vorherigen Bände in meine Sammlung ein. Doch warum Harry Potter mich noch immer fasziniert? JKR hat eine Welt erschaffen, die fantastisch und realistisch zu gleich ist. Man kann in eine Märchenwelt eintauchen und trifftet nicht zu weit weg, da die erschaffenen Charakter und die Umgebung ja doch real sind. Wobei mich mittlerweile eher die Fanfictions bei Harry Potter halten als die Bücher selbst. Die Charaktere sind vielschichtig. JKR hat sich so viel Gedanken gemacht und nicht nur einfach niedergeschrieben. Sie hat ein komplettes Universum erschaffen und das ist einfach nur grandios.
In deiner Liste der veröffentlichten Geschichten findet man schon einige gute Werke. Auffallend jedoch, wenn es nicht gerade ein Beitrag zu einem Wettbewerb sind, finde ich immer zwei Attribute die deine Geschichten beschreiben: Romantik und Slash. Es gibt ja so einige Theorien warum vor allem, oder fast ausschließlich Frauen Slash schreiben, aber in dieses Schema passt du nicht ganz, warum also Harry/Draco.
Wie, es gibt ein Schema der Slashschreiber? Wie bin ich überhaupt zu Slash gekommen, ist wohl der richtige Einstieg. Daran ist nur der Schrumpftrank schuld. Auf der Suche nach eben jenem, damit ich eine Quizfrage beantworten konnte, bin ich auf meiner ersten besuchten Fanfictionseite gelandet. Geschichten rund um Severus Snape waren es. Nun, irgendwann hat man dann alle „normalen“ Geschichten durch und man frau wagt sich dann an die Geschichten, wo nur noch das gleiche Geschlecht die Hauptrolle spielt. So mochte ich zu Beginn vor allem Harry und Severus, was sich jedoch nach Lektüre von I Feel so Real von Lorelei Lee änderte. Warum gerade diese Geschichte den Ausschlag gab, kann ich nicht einmal richtig sagen. Aber irgendwie hatte die zum Schluss initiierte Beziehung zwischen Draco und Harry ein Umdenken hinsichtlich meines Lieblingspairings zur Folge. Mittlerweile ist es einfach das Gut/Böse-Schema. Obwohl, das ist zu einfach. Nee, es ist dieser Wandel, den beide durchmachen müssen, um zusammenzufinden. Weiter auseinander können die Werte nicht liegen, mit denen sie aufgewachsen sind. Beide zusammenzuführen ist ein Ansporn, eine Herausforderung, der ich nur schwer wiederstehen kann.
Von deinen Geschichten ist Nacht der Drachen immer noch das größte Projekt, eine wie ich finde sehr fantasievolle Geschichte, allerdings liegt das letzte update schon einige Zeit zurück, gehen dir die Ideen aus oder hast du derzeit einfach keinen Zeit zum Schreiben?
Ideen, nee, die sind fest in meinen Gehirnwindungen einzementiert. Eigentlich fehlt zu dem ersten Teil auch nur noch ein zwei maximal drei Kapitel. Die Fäden sind ja alle schon ausgelegt. Nur irgendwie …, das ist mein allererstes Baby und es ist so schwer. Es ist ja nicht so, dass ich nicht weiterschreiben würde. Das 10 Kapitel ist auch schon zu einem Viertel in etwa fertig. Nur, ich hab nicht mein Schreibjahr. Andere Dinge schieben sich einfach dazwischen. Zum einen das Archiv, das vor allem zu Beginn dieses Jahres enorm viel gefordert hatte. Zum anderen hab ich einige Dinge, die ich programmieren will und muss. Und meine anderen Hobbies, wie Handarbeiten, Lesen und Fahrradfahren, wollen auch noch Zeit finden. Und ja, ich drücke mich derzeit auch vorm Schreiben. Aber irgendwann wird es wieder. Vielleicht, wenn ich mein Lieblingsprojekt fertig programmiert habe.
Für dich ist das NaNoWriMo ja schon zu einem Pflichttermin geworden. Was reizt dich an diesem doch sehr anstrengenden und zeitraubenden Projekt?
Ähm, dass ich schreiben muss. Wenn ich den Monat überstehen will, muss ich einfach schreiben. Ich habe keine andere Chance. Es ist nicht unbedingt der beste Text, der dabei entsteht, allerdings muss man einfach schreiben. Und irgendwann kommt man in eine Art Schreibrausch. Spannend finde ich immer die Tage oder Abende, an denen ich nur weiß, welcher Charakter handeln wird, aber noch nicht, was für eine Handlung passieren wird. Selbst beim Schreiben kristallisiert sich manchmal erst am Ende einer Szene heraus, was der Sinn eben jener ist. Im November kommt es einfach zu purer Kreativität. Und zeitraubend, das ist relativ. Es ist ein gutes Training, um regelmäßig zu schreiben. Bisher ist es mir nur noch nicht gelungen, diese Regelmäßigkeit nach dem November zu bewahren. Ich hoffe jedes Jahr darauf.
Wie ich weiß ist es einer deiner Ziele irgendwann einmal ein eigenes Buch zu veröffentlichen. Ein ziemlich hochgestecktes Ziel, aber nicht unerreichbar. Was werden wir denn, wenn es dazu kommt, von dir zu lesen bekommen?
Fantasy. Eine eigene Welt. Eine Reise. Und Drachen. Wenn ich es denn schaffe endlich meine Projekte weiterzuschreiben. Ich denke schon, dass es irgendwann wird. Nur dieses Jahr wird es eventuell im NaNo weiter gehen.
Ein Buch zu schreiben bedeutet auch viel Durchhaltevermögen und Professionalität. Was tust du, um dein Ziel zu erreichen und was kannst du jungen Leuten empfehlen, die vielleicht denselben Traum haben?
Als erstes sollte man sich im Klaren sein, dass ein Buch zu schreiben vor allem Arbeit ist. Es ist nicht nur einfach Ideen runterzuschreiben. Wichtig ist vor allem das Erschaffen der Charaktere. Man sollte jeden seiner Charaktere in und auswendig kennen, auch wenn davon nur ein Bruchteil in der Geschichte wirklich relevant ist. Die Leser merken, ob man seinen Charakter kennt oder ihn nur oberflächlich erschaffen hat. Dann sollte man sich klar sein, man muss nicht das Rad neu erfinden. Sprich, man sollte nicht versuchen das Niedagewesene zu schreiben.
An der Stelle möchte ich mich schon einmal für die Beantwortung der vielen Fragen bedanken, auch für dich habe ich ein paar Begriffe aus der HP-Welt. Das Prinzip ist klar, einfach schreiben was dir als erstes einfällt. Severus Snape
Vielschichtiger Charakter
Wahrsagen
Dafür muss man nur die Leute gut einschätzen können.
Fenrir Greyback
Werwolf ohne Gewissen
Nimbus 2000
Würde ich auch gerne mal drauf fliegen.
Butterbier
Wie schmeckt das eigentlich?
Kanariencremé
Kann man probieren, muss man aber nicht
Kobold
Fabelwesen, von denen es zu wenig Geschichten gibt.
Peitschende Weide
Solch ein Baum im Vorgarten erspart so manchen nervigen Vertreter.
Dumbledore
Charakter, der sowohl als auch und doch auch weder noch böse und gut ist. Ein Charakter, der sehr tiefgehend ist und über den ich doch gern mehr erfahren würde.
Petunia Dursley
Neidische, kleine Schwester
Wir danken Vivianne im Namen aller Leser
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