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Geschichte des Moments
Goose: Lucius und das Pferd von severinalupin
(keine Altersempfehlung)

Als Lucius in sein Bett will, versperrt ihm doch glatt ein Pferd den Weg - in seinem eigenen Haus, vor seinem eigenem Schalfzimmer!? Severus steht mit Rat und Tat zur Seite, damit sein Freund doch noch zu seinem Schönheitsschlaf kommt ...

Zitat des Tages

Und ich muss auch eine Anzeige für den Tagespropheten entwerfen«, fügte er nachdenklich hinzu. »Wir brauchen einen neuen Lehrer für Verteidigung gegen die dunklen Künste ... meine Güte, wir verschleißen sie alle recht schnell.«

Harry Potter und die Kammer des Schreckens, Kap.18

Autor des Monats (November - 2010)
Ein Urgestein erzählt IndigoNightOwl
Hallo Indigo, ich freue mich, dass du die Zeit gefunden hast, mir ein paar Fragen zu beantworten. Wie deinen zahlreichen Vorgängern möchte ich dir die Gelegenheit geben, dich bei den Lesern vorzustellen.
Hm, relativ betrachtet gehöre ich wohl auch zu den betagteren Autoren/innen hier. ;-) Ich bin soeben mit meinem Erststudium fertig geworden, das mich ziemlich genervt hat, und versuche mich jetzt an meinem zweiten. Nachdem ich mich also demnächst Historikerin nennen darf, mache ich Sprachwissenschaft (mit deutlich mehr Interesse). Von denen, die jetzt hier sind, wird das wohl außer Geo niemand mehr wissen, aber beim HPFFA bin ich eigentlich schon seit den Anfängen, wenn ich auch lange nur gelesen habe. Übers HPFFA bin ich ursprünglich über Fanfiction gestolpert, als ich auf der Suche nach was ganz anderem war, in gewisser Weise hat das Archiv also auch Einfluss auf meinen "Werdegang" in diesem Bereich gehabt. Selber angefangen zu schreiben habe ich 2005, wenn auch erst mal nichts Eigenes.
Ich habe schon oft gesehen, dass Autoren ein oder zwei Geschichten übersetzen, die sie besonders gut finden, und dann veröffentlichen. Aber du hast ja gleich eine ganze Reihe dieser Übersetzungen. Reine Sprachschulung?
Nein, es gibt einfach mehr als zwei Geschichten, die ich mag. :-) Der Sprachschulungseffekt ist zwar eine nette Nebenwirkung, war aber nicht die Hauptabsicht, auch wenn diese Nebenwirkung dazu geführt hat, dass ich jetzt plane, professionell zu übersetzen. Nachdem ich zwar hier die ersten FFs gefunden habe, bin ich trotzdem in englischsprachige Archive abgewandert, wie ich gestehen muss, einfach weil da die Auswahl wesentlich größer war. Und wenn ich da was gefunden habe, das mir wirklich gefallen hat, hab ich es eben übersetzt, um den Leserkreis etwas auszuweiten. Beim Übersetzen, oder vielleicht besser Übertragen, schreibt man gewissermaßen die Geschichte noch mal neu, das hat mich gereizt und für mich den Spaß daran ausgemacht. Dazu kommt, dass ich, was eigene Ideen anbelangt, nicht besonders einfallsreich war. Und da hätten wir auch gleich die Überleitung zu Frage 3.
Auch an eigenen Ideen fehlt es dir nicht. Du hast eine Reihe eigener Werke eingestellt, zum Beispiel "Die unendliche Horrorgeschichte", eine Parodie, die sich mit vielen Klischees in der Fanfiction-Szene beschäftigt. Willst du damit kritisch auf eben diese Klischees und ihren Überfluss hinweisen oder eher deinem eigenen Missmut Luft machen? Und, wo wir schon mal dabei sind, welches ist deine Lieblingsgeschichte von dir?
Die Horrorgeschichte hat nicht so sehr mit Missmut zu tun als vielmehr mit Humor. Klar weist eine Parodie immer auch auf die Themen hin, die sie parodiert, aber als "Abreagieren" ist das nicht zu verstehen. Ich denke, niemand ist davor gefeit, mal ein Klischee zu verwenden. Ich hab mich über solche wiederkehrenden Motive nie geärgert, aber doch schon hin und wieder gelacht, wenn zum hundertsten Mal Crabbe und Goyle plötzlich verschwunden waren oder einem unwahrscheinlichen Paar kurzerhand per Ehegesetz das Happy End verordnet wurde. Nur darum geht es, alles Absurde zu komprimieren und zu sehen, was dabei rauskommt. Keine Angst, die Horrorgeschichte ist kein Abbild der Wirklichkeit. Eine derartige Häufung von Klischees ist mir bislang noch nicht begegnet. Und was meine Lieblingsgeschichte betrifft, das kann ich nicht sagen. Jede meiner Übersetzungen hat bestimmte Dinge, die mir besonders gefallen. Die Horrorgeschichte hat Spaß gemacht, aber daran zu schreiben, war nicht besser oder schlechter als an "Am Anfang war das falsche Wort" zu arbeiten, einfach nur anders. Das lässt sich schwer vergleichen, die Schwerpunkte sind ganz unterschiedlich. Aber wenn ich die zweite eigene Geschichte nie fertig kriege, mag ich dann später vielleicht die erste lieber, weil ich es bei der geschafft habe, wir werden sehen.
Denk doch mal an alle Reviews, die du bisher erhalten hast. Welches davon ist dir am deutlichsten im Gedächtnis hängengeblieben?
Ein spezielles kann ich dabei kaum rausgreifen. Besonders schön finde ich es immer, wenn jemand irgendwie bewegt war. Einmal schrieb z. B. eine Leserin, sie hätte durch etwas, was in einer meiner Übersetzungen vorkam, angefangen, Klassiker zu lesen. Das hat mich umgehauen. Es ist schon ein tolles Gefühl, wenn jemand irgendwas mitgenommen hat. Aber auch, wenn das Lesen nur ein netter Zeitvertreib war, höre ich das natürlich gerne. Was nicht heißen soll, dass hochanalytische Kommentare zu Inhaltlichem nicht willkommen wären … ;-)
Du hast ein sehr bunt gestreutes Feld an Fandoms, in denen du dich austobst. Harry Potter, Jane Austen, Fluch der Karibik. Da hast du doch sicher auch ein paar Originale in petto?
Kurz und schmerzlos: nein. Zwei Gedichte auf Fictionpress.com, das ist alles. Für was Größeres hatte ich nie die passende Idee.
Jetzt aktuell läuft ja noch der NaNoWriMo. Hast du ein paar persönliche Tipps für Autoren und Autorinnen, wenn beim Schreiben einfach nichts kommen will? Wie umgehst du Schreibblockaden?
Um das zu beantworten, ist wohl niemand ungeeigneter. Schreibblockaden umgehe ich nicht. Die Horrorgeschichte hat daher auch fünf Jahre gebraucht, bis sie fertig war. Meistens bleibe ich dann hängen, wenn ich nicht recht weiß, wie ich die Kurve dahin kriegen soll, wo die Geschichte hin muss. Da hilft dann eigentlich nur, erst mal irgendwas zu schreiben und dann verschiedene Versionen auszuprobieren, bis es passt und ich den Eindruck habe, die Figuren würden selbst sprechen. Meistens kommt es beim Schreiben dann irgendwann von selbst.
Vor kurzem war J. K. R. ja in einer Talkshow zu Gast, bei der sie äußerte, dass eine Fortsetzung nun doch nicht ausgeschlossen werden kann. Was hältst du davon?
Ich weiß nicht recht. Solchen plötzlichen Meinungsumschwüngen stehe ich eher skeptisch gegenüber. Ich finde, die Geschichte ist erzählt. Es wäre schon ganz schon schwierig, noch eine überzeugende Fortsetzung mit sinnvoller Handlung dranzuhängen, zumal ich sowieso der Meinung bin, dass die Reihe zum Ende hin abgebaut hat. *vor fliegenden Tomaten in Deckung flattert* Ich kann nur hoffen, dass die Fortsetzung, so es sie denn geben wird, nicht wie so viele Fortsetzungen endet und im Grunde nur dazu da ist, Geld zu scheffeln und noch ein paar mehr Fanartikel zu verkaufen.
Viele Fans sind in den letzten Tagen in die Kinos gepilgert. Gehörst du auch dazu? (die Intervieweule gesteht, dass sie schon dort war und recht zufrieden damit ist). Falls du da warst, war es dass, was du erwartest hast? Beziehungsweise, wenn du ihn noch nicht geschaut hast, was erwartest du von ihm?
Von Eule zu Eule, ich war noch nicht drin. Ich warte wahrscheinlich auch noch, bis der letzte letzte Teil da ist, und seh mir dann beide direkt nacheinander an. Einen Schluss, bei dem das Ende fehlt, find ich irgendwie nervig. Die Erwartung versuche ich gering zu halten,dann kann es nur besser werden.
So, jetzt hast du es fast überstanden. Zum Schluss schenke ich dir 10 Begriffe aus dem Harry-Potter-Universum, zu denen du einfach spontan schreibst, was dir einfällt.
Wah, noch mehr Kreativität … - Zonkos: Zu schade, dass es den Laden nicht gibt. - Kotzpastillen: Hätte ich für den Sportunterricht gebrauchen können … - Hermine Granger: Ich stell sie mir immer ein bisschen wie eine jüngere McGonagall vor. - Feuerblitz: Fliegen können wollte ich schon immer, aber ich glaube, ich würde einen weichen Teppich vorziehen. - Peitschende Weile: Wenn man so eine dressieren könnte … - Krummbein: An sich bin ich ein Fan von Katzen, aber das Vieh hat mich genervt. - Peter Pettigrew: Armer eindimensionaler Charakter - Slughorn: Erinnert mich an jemanden … chrm, chrm … - Felix Felicis: Haben will! - Quidditch: Das wär mal was zum Abreagieren.
So, jetzt hast du es wirklich geschafft. Vielen Dank, dass du dir Zeit genommen hast. Ich wünsche dir jetzt schon Mal schöne Weihnachten und übergebe dir das letzte Wort.
Hoch die Tassen, auf Lebkuchen und Weihnachtstee!
Wir danken IndigoNightOwl im Namen aller Leser
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Sonorus
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