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Geschichte des Moments
Freunde - Abenteuer mit Sarah und Merton von Lord_Slytherin
(ab 12)

Die Freunde-Reihe entstand ursprünglich als Kurzgeschichten-Reihe. Darin erleben wir, wie es der muggle-stämmigen Hexe Sarah und dem reinblütigen Zauberer Merton im Jahrzehnt nach Harry Potters Schulzeit auf Hogwarts ergeht, wie ihre Freundschaft entsteht und sich entwickelt.

Wir lernen die beiden 'Helden' kurz vor Ende ihres 1. Hogwartsjahres kennen und begleiten sie über die Jahre hinweg.

Ich plane, die einzelnen ... weiterlesen

Zitat des Tages

Und ich muss auch eine Anzeige für den Tagespropheten entwerfen«, fügte er nachdenklich hinzu. »Wir brauchen einen neuen Lehrer für Verteidigung gegen die dunklen Künste ... meine Güte, wir verschleißen sie alle recht schnell.«

Harry Potter und die Kammer des Schreckens, Kap.18

Autor des Monats (November - 2009)
Supernova Supernova
Also, Supernova. Auch dir gebe ich doch am Anfang einfach mal die Möglichkeit etwas über dich zu erzählen. Wo du herkommst, wo du hin willst…
Etwas über mich... Da gibt es natürlich die allgemeinen Bio-Daten: Ich bin noch süße siebzehn, werde aber Anfang nächsten Monats achtzehn und gehöre somit in den tollen Kreis der Erwachsenen! Juchee! Ich wohne im sonnigen Norden der Republik in dem wunderschönen Städtchen Hamburg. Zur Zeit beschäftige ich mich mit dem Erreichen eines guten Abiturs, um zukünftig Medizin studieren zu können.
Okay, dann mal zu meinen Fragen rund um dich als Autorin. Deine erste Story im HPFFA war ja, wenn ich mich nicht täusche „Fliegen für Dummies“, richtig? Okay, mal von der wirklich schrägen Titelauswahl abgesehen, ja eigentlich eine schöne und vor allem ansprechende Story. Was verbirgt sich für dich dahinter? War es einfach nur der Wunsch, oder die Idee bekannte Charaktere nach dem eigenen Willen arbeiten zu lasen, oder steckt mehr dahinter?
Hinter “Fliegen für Dummies” steht eigentlich genau das, was auch direkt davor in der ersten Autorenanmerkung steht: Es handelt sich (Zitat aus meiner A/N auf FF.net) “um das, was mir einfällt, wenn ich an eine vernünftige Romanze denke”. Warum ich damals grade “vernünftig” geschrieben habe, weiß ich jetzt nicht mehr. Aber der Satz macht deutlich, dass ich schon damals ein bisschen eingebildet war und außerdem der Meinung, “vernünftigere” Romanzen schreiben zu können als andere. Nein, im Ernst. “Fliegen für Dummies” ist die Geschichte, mit der ich es allen Recht machen wollte. Lustig, romantisch, niedlich, seicht und trotzdem IC sollte sie werden.
Beim Blick auf die Daten fällt auf, dass die Geschichte wirklich viele Reviews (177 bei nur 22 Kapiteln) hat. Wie ist das für dich als Autor. Ich mein, du bist noch relativ jung. Wie fühlt man sich, wenn da jemand (oder viele) ist (sind) der unbedingt will, dass du weiter schreibst? Und, siehst du Reviews eher als reines Lob oder findest du darin auch immer etwas, das dich beim Schreiben weiterbringt?
Ganz ehrlich, die Story wäre ohne die Reviewer nicht beendet worden. Ich brauche die Reviews alleine schon, um meine Plotbunnies zu dressieren, meine Muse zu versklaven und meine Finger in Bewegung zu setzen. Außerdem ist FfD meine erste (zu) lange Geschichte und das Dranbleiben war doch schwieriger, als ich es (mit fünfzehn) erwartet hatte. Was ein vergleichsweise großer Erfolg leider auch mit sich bringen kann, sind Eitelkeit und Engstirnigkeit und auch hier muss ich noch mal sagen, dass meine Reviewer welche von der ganz besonders lieben Sorte waren! Hätte ich nur massenhaft “Ui, coooli, megatoll, geiloooo!”-Kommentare bekommen, hätte ich mich sicher nicht weiterentwickelt. Aber ein Großteil der Kommentare waren wirklich hilfreich, durchdacht und kritisch.
Du hast ja nun auch schon ein paar Geschichten geschrieben. Hast du dabei auch einen persönlichen Favoriten? Oder eine Geschichte die dir besonders am Herzen liegt und wenn ja, natürlich warum?
Mir persönlich sind “Bedshaped” und “Eine merkwürdige Einladung” sehr wichtig. Es handelt sich bei beiden um Geschichten, die sich mit Randcharakteren beschäftigen, die meiner Meinung nach im Fandom zu oft außer Acht gelassen werden und von denen ich selbst beim Schreiben überrascht wurde. Es ist ein wunderbares Erlebnis, wenn die Protagonisten einer Geschichte den Autoren überraschen können!
Aktuell arbeitest du am „NaNoWriMo“ mit. Die Vorgabe ist einfach. 50.000 Wörter in 30 Tagen. Die erste Woche ist rum, was hast du bisher für Erfahrungen gemacht? Und, was glaubst du, wirst du es schaffen?
Natürlich schaff ich das! Wenn ich jetzt mit “Nein” antworten würde, könnte ich gleich aufhören, oder nicht? Letzten Freitag hatte ich abends eine totale Blockade. Ich hatte ein neues Kapitel geschrieben, das noch vor dem ersten spielte und nun, wo ich das dritte Kapitel weiterschreiben wollte, fiel mir auf, dass die ganze Handlung nicht mehr zusammenpasste. Das lähmte mich komplett, doch eine sehr liebe Gruppe von Unterstützern überzeugte mich, diese scheinbaren Widersprüche zu ignorieren und weiterzuschreiben. Ich tat es praktisch mit Gewalt und plötzlich war die Blockade weg. Einfach aufgelöst! Es war das bisher beste Erlebnis in meinem Schreiberling-Dasein.
FanFiction und der „NaNoWriMo“ sind ja, zumindest für die meisten nur ein Hobby. Viele, die sich mit den Dingen beschäftigen, sind sonst Büroangestellte, Banker, Autohändler und so weiter. Wie ist es mit dir? Dein Berufsleben beginnt erst noch. Wohin wird es gehen. Wirst du dein Hobby zum Beruf machen, oder bleibt es ein Hobby?
Wie oben schon geschrieben, möchte ich gerne Medizin studieren. Fachrichtung Chirurgie (jaaah, genau, weil die Ärzte in Grey's Anatomy alle so cool sind...) und da der Beruf/das Studium sicher unter die zehn stressigsten fällt, weiß ich nicht mal, ob ich mit dem Schreiben weitermachen kann. Das ist irgendwie traurig, aber ich habe nicht soviel Ehrgeiz oder Selbstvertrauen, um zu sagen “Ich packe das beides!” oder auch daran zu glauben, dass ich als Autorin mein Geld verdienen könnte.
So, zum Schluss noch eine letzte Frage. Das Thema Schreibblockaden, gerade noch sehr aktuell, da es ja auch Thema eines vor kurzem sattfindenden moderierten Chats war. Was tust du dagegen oder wie gehst du damit um?
Hm. Gute Frage. Ich selbst habe kein Patentrezept, sowas gibt es auch nicht, aber mir hilft es meistens, wenn ich die Form der Blockade identifiziere. Ob es nun eine Blockade ist, die ich mir selbst eingeredet habe, weil mir die Handlung auf den Keks geht? Oder ob ich versuche, mir etwas aus den Fingern zu sauegen, das ich gar nicht schreiben will? Oder ob es einen äußerlichen Grund dafür gibt (Hunger ist da ganz böse!)? Wenn ich das herausgefunden habe, weiß ich meist, was ich machen kann. Zum Beispiel, was essen. Mir einen zukünftigen Plotplan machen, der mir besser gefällt. Ein neues Papier zücken und die Kurzgeschichte aufschreiben, die mir schon länger in den Fingern juckt. Dann geht es ganz von allein weiter. Es macht halt keinen Sinn gegen eine innere Unlust anzuschreiben, man muss sie richtig aus dem Weg räumen.
Supernova, ich danke für deine Zeit, die du dir hierfür genommen hast und hoffe, dass du dem HPFFA noch eine Weile erhalten bleibst. Wenn du willst, kannst du an dieser Stelle auch selbst noch ein paar Schlussworte loswerden.
Schlussworte? Da gibt es nur eins: LEUTE! Schreibt REVIEWS! Wir Fanfiction-Autoren leben davon!
Wir danken Supernova im Namen aller Leser
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Sonorus
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