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Geschichte des Moments
Ich liebe dich von Vanilla Black
(keine Altersempfehlung)

Nach dem finalen Kampf gegen Voldemort findet Hermine den bewusstlosen Ron in einem Korridor in Hogwarts auf. Während sie bei ihm sitzt, denkt sie über Dinge nach, die sie ihm längst hätte sagen sollen...

Ich berücksichtige (mal wieder) nur die Ereignisse bis Band 6.

Zitat des Tages

Und ich muss auch eine Anzeige für den Tagespropheten entwerfen«, fügte er nachdenklich hinzu. »Wir brauchen einen neuen Lehrer für Verteidigung gegen die dunklen Künste ... meine Güte, wir verschleißen sie alle recht schnell.«

Harry Potter und die Kammer des Schreckens, Kap.18

Autor des Monats (Mai 2012)
Kreacher Potter und weshalb er sich gerne im Bett noch einmal auf den Rücken dreht Kreacher Potter
Als Erstes wüssten wir gerne, mit wem wir es zu tun haben ;) Wer bist du, wie alt bist du und wie kamst du dazu, FanFictions zu schreiben - und natürlich: Wie hat es dich in unser kleines Archiv verschlagen?
Vorab möchte ich mich entschuldigen, dass ich mich weiterhin hinter meinem Pseudonym verstecken möchte. Ich bin selbstständiger Augenoptikermeister in einer kleinen Stadt in Nordrhein-Westfalen, so ca. ziemlich gegen Ende 40 Jahre alt (und habe selbstverständlich kein Problem mit meinem Alter!) und allein erziehender Vater zweier Jugendlicher. Das Thema Schriftstellerei hat mich schon immer berührt und meine Fantasie zum Klingen gebracht, doch meine berufliche Einbindung ließ mir zum Einen deutlich zu wenig Zeit dazu und gestattete mir zum Anderen auch nicht das finanzielle Risiko, mit möglicherweise schlechter Schreiberei, Beruf und Familie aufs Spiel zu setzen. Darüber hinaus türmte sich vor meinem inneren Auge ein Berg von Schwierigkeiten auf, die in Geschichten gepressten Bilder meines Kopfes einem Verlag so nahe zu bringen, dass er an einer Veröffentlichung Interesse hat. Was liegt also näher, als diese Fantasie auf einen Bereich zu projizieren, der bereits etabliert ist und bei der die Möglichkeiten der Veröffentlichung (wenn auch ohne Verdienstmöglichkeit) so vielfältig geworden sind.
So hat mich das Thema Harry Potter bereits von Anfang an fasziniert. Ich habe es geliebt, in diese Welt einzutauchen und die Buchstaben Bilder in meinen Kopf malen zu lassen und war dementsprechend, wie Millionen andere auch, beim siebten Band hin und her gerissen, zwischen dem Wunsch nächtelang durchzulesen und dem unguten Gefühl, dass nach diesem Band der ganze Zauber vorbei sei.
Dann kam ich durch Zufall auf das Thema Fanfiction, und der Wunsch nach einem ganz besonders persönlichen Weihnachtsgeschenk für meine Kinder und meine Lebensgefährtin, ließ den ersten Schreibversuche mit "Ende oder Anfang" Wirklichkeit werden.
Das du Harry Potter gelesen hast, sollte wohl allen klar sein, aber was liest du sonst noch so?
Im Laufe der Jahre hat sich herausgestellt, dass die Literatur die ich besonders mag, Literatur sein muss, in die ich eintauchen kann. Die Geschichte muss rund sein, mit eigenen Charakteren, lustig oder spannend, aber darf sprachlich auf jeden Fall nicht trivial sein. So lese ich derzeit gerne Krimis, zum Beispiel von Elisabeth George, Fantasy von Terry Pratchett, begeisterte mich an den Flüssen von London von Ben Aaronovitch und lache über Peter Ustinov. Ein bisschen hinweg gekommen bin ich über den langjährigen Wegbegleiter Stephen King. Tief in meinem Herzen spüre ich natürlich bei dieser Qualität von Schriftstellern den Stich der Eifersucht, doch ich gehe jedes Mal wieder leichten Herzens darüber hinweg und greife mir den nächsten Roman, um nächtelang darin zu schmökern.
Und wirklich zur Fanfiction gebracht hat mich die begnadeter Freizeitautorin Loons Gerringer mit ihren drei Romanen, die die Welt von Harry Potter mit unglaublich viel Fantasie neu belebt hat. Leider scheint sie sich aus diesem Metier zurückgezogen zu haben, doch ich hoffe, dass ich in der Qualität meiner Bücher wenigstens ansatzweise an sie heranreiche (ich ziehe meinen Hut!). Diese Romane kann ich nur jedem Fanfictionleser ausdrücklich ans Herz legen. Sollten Sie im Netz nicht mehr zu finden sein, reicht eine kurze E-Mail an mich und ich werde sie gerne weitergeben. Bist Du damit einverstanden Loons?
Du hast schon einen abgeschlossenen langen Mehrteiler »Ende oder Anfang« und arbeitest gerade an der Fortsetzung »Harry Potter und die Helden der Finsternis«. Um was geht es in deiner FF und woher nimmst du deine Inspiration?
Wie ich schon mit der Geschichte Ende oder Anfang dargestellt habe, kann die Geschichte von Harry an diesem Punkt nicht zu Ende sein. Die Welt ist zu groß und viele Handlungsstränge noch nicht ausreichend aufgedröselt und erklärt, als dass man das so stehen lassen könnte. Harry wird nicht immer der Jugendliche bleiben, sondern muss jetzt seinen Weg ins Erwachsenenleben finden. Klar, dass er an dieser Stelle immer wieder auch auf die Schatten der Vergangenheit treffen wird, aber er wird, wenn er nicht daran zerbricht, daran wachsen, wie er es in meiner Geschichte bereits tut. Doch die Schatten der Vergangenheit sind große, gewaltige Schatten, die bisher gekommen und gegangen sind, ohne dass die Zaubererwelt eine Antwort auf diese Lebewesen (?) gefunden hätte. Harry wird sich in meinem Buch dieser Frage stellen müssen und sein Leben und das seiner Freunde wird davon abhängen, ob er rechtzeitig die Antworten findet.
Was ist mit Schreibblockaden? Sitzt du diese aus oder hast du ein effektives Gegenmittel?
Schreibblockaden in diesem Sinne, dass man wie vernagelt vor dem berühmten weißen Blatt Papier sitzt und die Worte wie irr durchs Hirn huschen, ohne dass man sie einfangen und in eine vernünftige Reihenfolge bringen kann, kenne ich Gott sei Dank nicht (bisher!). Allerdings kommt es bei mir immer mal wieder vor, dass mir die Idee zu einem neuen Kapitel nicht echt, nicht passend, nicht zu den Charakteren gehörend erscheint, so dass ich das Schreiben immer und immer wieder verschiebe, bis ich ein gutes Gefühl für das Kapitel bekomme. Ehrlicherweise hilft es mir dabei am besten, wenn ich morgens vor dem Aufstehen mich noch traumverloren auf den Rücken drehen kann und mir dabei versuche die Handlung des Kapitels mit geschlossenen Augen wie einen Film vorzustellen. Dann erkenne ich viel besser, wie die einzelnen Charaktere wirklich reagieren sollten, neue Ideen für das Kapitel fügen sich fast spielerisch ein, bis ich das Kribbeln in den Fingern bekomme und mich die Welt mit Macht an die Tastatur zieht.
Wie schwierig ist es, eine so lange FF zu schreiben und dabei nicht den Überblick zu verlieren? Wie gehst du vor, machst du dir Notizen oder schreibst du einfach drauf los?
Mit meinem Buch "Ende oder Anfang", das ebenfalls der Anfang all meiner schriftstellerischen Ambitionen gewesen ist, habe ich noch sehr blauäugig und ohne ein größeres Skript begonnen, so dass ich letztendlich immer wieder nacharbeiten musste, um die Geschichte stimmig zu machen. Deshalb hatte ich sie auch erst veröffentlicht, nach dem das gesamte Buch fertig geschrieben war. Bei meinem nächsten Werk, das nicht in der Harry Potter-Welt spielt (Der Erzähler: demnächst kostenlos zu lesen bei www.bookrix.de) hatte ich dann auch schon eine erheblich klarere Idee, des gesamten Handlungsverlaufes, die ich mir im Vorhinein mit einer Skizze der Personen notierte. Und trotzdem hat man während des Schreibens immer wieder neue Ideen, die die Geschichte noch reicher machen sollen, bei denen man dann immer wieder abwägen muss, ob es Spaß macht sie zu verfolgen, oder ob sie die Geschichte nur durcheinanderbringen.
So habe ich mir für meinen derzeitigen Harry Potter-Nachfolgeroman ebenfalls wieder eine dicke Kladde bereit gelegt, in der ich immer wieder neue Ideen notiere, sie gegen die alten abgleiche und feststellen muss, dass das Projekt immer weiter wächst. Du erkennst daran, wie mutig ich bereits geworden bin, dass ich begonnen habe, schon Kapitel zu veröffentlichen, bevor der gesamte Roman fertig gestellt ist. Mal sehen, ob das klappt!
Hast du auch schon mal negative Erfahrungen beim Schreiben oder Veröffentlichen gehabt?
Ein klares Nein! Natürlich bekommt man auch schon mal ein kritisches Feedback, dass man immer würdigen sollte, damit man eine Chance hat, sich in Zukunft auf seine Leser einzustellen, aber diffamierender Abwertungen und inhaltslose böse Kritiken sind mir bisher erspart geblieben. Und sollten sie in der Zukunft einmal kommen, werde ich leichten Herzens darüber hinweggehen und den Schreibern in Gedanken noch die besten Wünsche auf den Weg geben, damit deren kritisches Engagement in Zukunft vielleicht etwas konstruktiver ausfällt. (Das habe ich mir jedenfalls fest vorgenommen!)
Planst du noch weitere Projekte oder willst du es in der Zukunft mit einem Original versuchen?
Wie oben schon beschrieben, habe ich es bereits mit einem Original versucht, bei dem ich mich natürlich wieder einmal darum herumgedrückt habe, es von einem wirklichen Verlag veröffentlichen zu lassen. Aber das ist möglicherweise noch nicht das letzte Wort, denn natürlich werde ich auch in Zukunft weiter schreiben. Denn hat man erst einmal damit begonnen und ist über das erste Werk herausgekommen, dann ist man wie angefixt, die Gedanken und Ideen drehen sich nur noch um Worte die neue Bilder gestalten und auch wenn man erleichtert ist, dass man ein großes Projekt zum Abschluss gebracht hat, so hält diese Erleichterung nie lange vor und man sehnt sich fast wieder an die Tastatur zurück. Das ist der Moment wo ich loslaufe und mir eine neue Kladde kaufe, um nur mal so eben ein paar Ideen zu notieren. Eigentlich könnte ich mir in diesem Punkt schon eingestehen, dass ich bereits wieder so weit bin, Personen aus Buchstaben Leben einzuhauchen, aber der Mensch ist schwach und der Geist ebenfalls und so brauche ich dann noch Tage oder Wochen, bis ich mir selbst gestattet habe, süchtig nach Papierstapeln zu sein.
Auch von dir wäre es interessant zu erfahren, wie du schreibst, also zum Beispiel nur mit Musik, nur abends, zur Mittagssonne, bis zum Abendrot ...?
Zum Schreiben brauche ich viel Ruhe, also schreibe ich vornehmlich dann, wenn ich die Wohnung für mich alleine habe, die Kinder die Schule oder die Sportplätze bevölkern, die Lebensgefährtin arbeitet oder ihrem Hobby nachgeht und (bitte, bitte, bitte!) das Telefon möglichst nicht klingelt. Wenn ich schreibe, bin ich hoch konzentriert, geradezu fixiert auf das was ich tue und so ertrage ich auch keine Musik oder Moderatorengequatsche nebenbei. Das kann bei meiner beruflichen Tätigkeitkeit als Selbstständiger (naturgemäß selten) auch mal tagsüber sein, häufiger natürlich in den frühen Abendstunden, oder nachts, wenn alle schlafen.
Unser allgemein bekanntes Assoziationsspiel, antworte, was dir als Erstes einfällt:
Zentaur : Wilde, ungebändigte Natur und Magie in ihrer natürlichsten Form.
Dolores Umbridge : Kaum jemand könnte dümmer und einfältiger sein, als der Engstirnige, der in seiner Beschränktheit nicht erkennen kann, was wahrhaft gut und böse ist. (das gilt natürlich auch im wahren Leben, einfacher zu erkennen ist es aber in der Literatur)
Askaban : Die Menschlichkeit einer Zivilisation zeigt sich am ehesten darin, wie sie mit ihren Gegnern umgeht. In diesem Fall ist, auch bei der bekannten Gefährlichkeit der Gegner, die Form der Unterbringung der Gefangenen in Isolationshaft klar als Folter zu erkennen. Hier hat die Zaubererschaft gedankenlos sich Wesen anvertraut, von denen sie nur geglaubt hat, sie beherrschen zu können und diesen nicht menschlichen Wesen auch gleich, in der Erleichterung darüber, diese Aufgabe abgenommen bekommen zu haben, viel zu weit reichende Vollmachten gegeben.
Thestral : geheimnisvolle, einsame Wesen
Zauberstab : überflüssig?
Der Verbotene Wald : der Schutzwall vor einer viel gefährlicheren Welt, als unserer
Severus Snape : Die personifizierte, selbstverzehrende Eifersucht, die nie gelernt hat, sich selbst eine Perspektive in dieser Welt aufzubauen, sondern sich wie gelähmt, in geradezu krankhafter Ergebenheit, mal in die eine, mal in die andere Richtung neigt.
Einhorn : Glück, Reinheit, Hilflosigkeit
Der sprechende Hut : Ich liebe geheimnisvolle Persönlichkeiten, die treffender orakeln, als der Wahrsager selbst.
Am Ende hat immer der Autor das letzte Wort ;)
An dieser Stelle möchte bestimmt jeder Autor die Latte für das Werk möglichst niedrig legen, so dass am Ende fast nur noch ein Kompliment für ihn herauskommen kann. Doch so einfach möchte ich es mir nicht machen. Ich hoffe, dass meine Leser am Ende erkennen können, dass Sie in diesem Buch nicht mehr nur die Figuren von J.K. Rowling in einer weiteren Episode gefunden haben, sondern auch ein Teil von mir, von meinen Vorstellungen, von meinen Ideen mit eingeflossen sind. Wenn sich alles darum herum für den Leser noch zu einer spannenden Handlung verwoben hat, kann es für mich kein größeres Kompliment geben. Also bitte ich auch an dieser Stelle Euch, als meine Leser, mir immer wieder ein Feedback zu geben, damit ich Euren Vorstellungen nicht völlig entgleite. Ich wünsche Euch viel Spaß beim Lesen
viele Grüße Euer
Kreacher
Wir danken Kreacher Potter im Namen aller Leser
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Sonorus
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