Anmelden
Eingeloggt bleiben
Spenden

Das HPFFA hat keine Werbung. Damit das so bleiben kann, brauchen wir eure Spenden um unseren Server zu bezahlen.

Geschichte des Moments
Das Versprechen von Elana und Lea
(keine Altersempfehlung)

Es handelt sich eher um eine Sirius und Remus-Fanfiction: Sirius findet einen Brief aus alten Zeiten, der ihn an ein Versprechen erinnert.

Zitat des Tages

Und ich muss auch eine Anzeige für den Tagespropheten entwerfen«, fügte er nachdenklich hinzu. »Wir brauchen einen neuen Lehrer für Verteidigung gegen die dunklen Künste ... meine Güte, wir verschleißen sie alle recht schnell.«

Harry Potter und die Kammer des Schreckens, Kap.18

Autor des Monats (November 2012)
Wie man in wenigen Worten vieles sagt GinHerDum

Zuerst einmal wüssten wir gerne, mit wem wir es denn zu tun habe. Wer bist Du, woher kommst Du und wie alt bist Du?

Also ich bin die Gin, bin beinahe 18 Jahre alt und komme aus einer kleinen Stadt am Niederrhein.
Ich gehe noch zur Schule, mache im nächsten Jahr mein Abitur und schaue dann mal, wohin es mich verschlägt. Wenn ich nicht in der Schule herumsitze und mir langweilige Vorträge über Ökologie, Vektoren oder den Sozialstaat anhöre, mache ich das, was wohl jeder in meinem Alter so in seiner Freizeit tut. Außerdem spiele ich nebenbei noch Klavier, jedoch nicht sonderlich erfolgreich :pflaster: .
Und abends setzte ich mich dann meistens hin und schreibe an meinen FF’s oder schaue einfach so, was so im HPFFA los ist.
Mehr weiß ich gerade auch nicht, so spannend ist das, was ich so mache, auch eigentlich gar nicht. :D

Wie hat es Dich in unser kleines Archiv verschlagen und was genau fasziniert Dich an Harry Potter Fanfictions?

Ich bin durch einen Zufall auf Fanfictions und auch auf das HPFFA gekommen. Ich habe im Internet irgendwas gesucht – das war kurz bevor (ich glaube) der sechste Teil ins Kino gekommen ist. Und dann bin ich auch schon hier gelandet. Mir hat es gleich gefallen, weil es – wie du schon sagst – eher klein ist und man sich untereinander schnell kennen lernt.
Harry Potter hat mich so oder so schon immer fasziniert. ‚Der Stein der Weisen’ war so ziemlich das erste, richtige Buch – also eins ohne Bilder – das ich gelesen hab, da war ich 7 oder 8. Seitdem bin ich im Fieber. :D

Und als dann alles irgendwie vorbei war, konnte ich das gar nicht glauben, mich haben die Bücher und Filme mein halbes Leben begleitet und deshalb bin ich jetzt wohl hier – und bin noch immer nicht geheilt.

Unsere Leser können momentan sehr viele Drabbles, Oneshots und Kurzgeschichten von Dir im Archiv finden. Was macht Dir besonders Spaß daran, diese zu schreiben?

Drabbles mag ich besonders, weil mich das Schreiben daran reizt. Man hat nur die 100 Worte und muss damit dann das zum Ausdruck bringen, was man gerne mit der Geschichte sagen möchte. Manchmal ist das gar nicht so leicht. Aber wenn es dann gelingt, klingen sie meistens sehr schön und ich finde – besonders bei traurigen Drabbles, oder welche, bei denen es um Gefühle generell geht – wird es durch die Kürze noch verstärkt.
Kurzgeschichten und Oneshots dagegen haben immer einen größeren Umfang, aber auch da mag ich besonders, wenn sie in sich abgeschlossen sind. Ich selbst – ja, ich gestehe :lach: - lese am liebsten Fanfiktions, die nur wenige, oder am liebsten nur ein Kapitel haben. Das hat zum einen einen ganz praktischen Grund, ich bekomme recht schnell Kopfschmerzen, wenn ich am Pc lese, und zum Ausdrucken bin ich meistens zu faul. Aber zum anderen sehe ich FF’s immer als Abwechslung zu dem, was ich sonst in meiner Freizeit lese. Da das meistens Romane mit vielen hundert Seiten sind, suche ich mir FF’s, die man ‚mal eben’ zwischendurch lesen kann. Außerdem mag ich es, wenn man vieles in wenigen Worten sagen kann – etwas, das ich manchmal (wie man auch hier sehen kann *g*) nicht so gut kann.

Viele Deiner Geschichten handeln von Verlust, Tod und Einsamkeit. Was fesselt Dich an dem Thema besonders und warum ist es so oft Inhalt Deiner Geschichten?

Ich weiß nicht, ich glaube das ist irgendwie eine Art Fehler in mir *lach*. Ich habe schon als Kind immer, wenn ich mit meinen Freundinnen ‚Krankenhaus’ gespielt habe, die verrücktesten Krankheiten gehabt und nicht selten waren die sehr gefährlich. Das scheint sich so fortgesetzt zu haben *g*.
Spaß beiseite – eigentlich habe ich angefangen zu schreiben, als ich in einer schwierigen Zeit war, in der sich einiges veränderte. Ich habe eigene Erlebnisse in meine Geschichten gesteckt und herausgefunden, dass mir dieses Thema irgendwie sehr liegt und ich starke Gefühle – wie eben Trauer und Einsamkeit – scheinbar (jedenfalls den Reviews nach zu unteilen) gut rüber bringen kann.
Aber man darf nicht denken, dass ich, weil ich beinahe nur solche Geschichten schreibe, ein trauriger oder einsamer Mensch bin – ganz im Gegenteil. Ich bin immer fröhlich und fast immer gut gelaunt. Aber in meinen Geschichten mag ich es halt eher ruhig und traurig. Auch in Büchern, die ich privat lese, sieht es meist nicht anders aus.
Mich bauen solche Geschichten selbst immer irgendwie ein bisschen auf (ich weiß, das klingt total komisch …). Aber wenn es mir einmal nicht so gut geht, dann lese oder schreibe ich etwas Trauriges und denke mir dann: „So schlecht kann es dir gar nicht gehen, schau dir die doch an!“

Letztes Jahr hast Du beim National Novel Writing Month (http://de.wikipedia.org/wiki/NaNoWriMo) mitgemacht. War das eine Herausforderung und hast Du Dein Ziel erreicht? Wirst Du dieses Jahr wieder dabei sein?

Reden wir nicht vom letzten Jahr *lach*.
Nein, also da habe ich das Ziel bei Weitem nicht erreicht. Aber ich hatte auch einen zu schwammigen Plot, der schon nach wenigen Tagen erhebliche Mängel aufwies.
Ich hoffe dieses Jahr werde ich es schaffen, aber ich denke, es wird wirklich hart. Man muss mindestens 1500 Worte am Tag schreiben, um dabei zu bleiben und das ist manchmal wirklich eng. Vor allem mit Schule, Familie, Freunden und Co. im Nacken, die nicht einen ganzen Monat vernachlässigt werden wollen. Und wenn man dann noch seinen Plot zusammenstellen muss, kann das fast nichts geben.
Aber es macht wirklich Spaß, vor allem dieses Ziel, das man von Augen hat, spornt wirklich an. In diesem Jahr habe ich meinen Plot noch einmal ganz überarbeitet, stehe im Moment noch mitten in der Planung, vor allem was die Charaktere angeht. Ich hoffe, ich kann meine Geschichte in diesem Jahr zu einem Ende bringen, ich glaube, ich würde vor Stolz platzen. *g*

Wie motivierst Du Dich, wenn Du spürst, dass Du gerade an einer Stelle Deiner Geschichte nicht weiterkommst? Legst Du die Geschichte völlig aus der Hand und wartest, bis die Inspiration wiederkommt oder reicht es schon, die richtige Stimmung zu schaffen, damit Deine Kreativität wieder fließt?

Das ist schwer zu sagen, kommt immer ganz darauf an. Mal reicht es, wenn ich ein passendes Lied anmache, aber ganz oft ist es auch so, dass ich schon, wenn ich mir den Stift in die Hand nehme, merke, dass dabei nichts herumkommen kann.
Im Sommer habe ich oft Wochen in denen ich gar nichts zustande bekomme. Das ist ganz komisch, weil es dieses Jahr so war und im letzten auch schon. Ich kann wohl am besten bei schlechtem Wetter, im Dunkeln schreiben *g*.
Aber wenn dann wieder etwas da ist, dann schreibe ich oft an vielem gleichzeitig – einiges davon hat auch noch niemand zu Gesicht bekommen. Ich versuche mittlerweile, ein Projekt fertig zustellen, bevor ich etwas Neues anfange. Sonst wird nachher gar nichts davon fertig.
Meistens hilft bei leichten Blockaden aber immer ein gutes Lied. Ich habe da so einige, die meine Phantasie nur so zum Brodeln bringen, aber manche sind auch schon so oft gehört worden, dass sie von meiner Festplatte geflogen sind. An anderen Tagen hilft es auch einfach, mal anders zu schreiben. Also normalerweise schreibe ich immer direkt am PC, aber wenn ich merke, dass ich dort nichts zu Stande bekomme, dann nehme ich mir auch schon mal einen Stift und schreibe per Hand vor. Nur das Abschreiben ist dann echt lästig *g*

Du hast bereits vor einiger Zeit mit einer längeren Geschichte begonnen, die Du jetzt noch einmal offline gestellt hast, um sie zu überarbeiten. Was genau hat Dich an der Geschichte gestört und worauf dürfen sich die Leser bei der Überarbeitung freuen?


„Als sie ging“ war meine erste FF überhaupt. Und das hat man ihr auch angemerkt. Ich hatte mir den Plot nicht richtig zusammengestellt, sondern einfach draus los geschrieben und bis zu einem gewissen Punkt war das auch gut. Aber nach einiger Zeit habe ich gemerkt, dass ich irgendwie den Faden verloren habe.
Es ging nicht weiter und dann habe ich mir immer wieder alles durchgelesen und gedacht: „Oh Gott, wie konntest du das nur so schreiben?“. Auch die Charaktere waren irgendwie alle so gleich, man konnte keine Unterschiede erkennen, weil es eben das allererste war, das ich geschrieben habe.
Ich werde die Geschichte also noch einmal ganz von vorne aufziehen. Einige kleine Änderungen sind geplant, sonst bleibt der Plot im Grunde so, wie er war. Nur sprachlich soll sich einiges verändern und ich möchte den Personen mehr Konturen geben. Man soll Unterschiede zwischen ihnen und dem jeweiligen Umgang mit der Situation erkennen.
Ich hoffe so auch mehr Leser für „Als sie ging“ begeistern zu können. Es war ein relativ kleiner Kreis, der regelmäßig gelesen hat und das möchte ich ändern. Ich weiß, dass das zum einen auch an dem schwierigen Thema liegt, mit dem sich einige nicht auseinandersetzen wollen oder können, aber auf der anderen Seite hat mit Sicherheit auch die sprachliche Qualität der ersten Kapitel einige abgeschreckt.

Ist die Überarbeitung der Geschichte „Als sie ging“ Dein nächstes Projekt oder werden wir vorher noch etwas anderes von Dir lesen können?

Erst einmal werde ich meine OS-Sammlung „20 words that changed their world“ fortsetzten. Und dann kommt ja noch der NaNo, also werde ich im November dann wohl nichts anderes zu Papier bringen können.
Aber mein Ziel ist es, Anfang Februar 2013 das erste Kapitel wieder ins HPFFA zu stellen. Wie gesagt, war dies meine erste FF, in der ich auch einige persönliche Erlebnisse ‚verarbeitet’ habe und deswegen habe ich mir dieses Ziel gesetzt, da der Februar damit zusammenhängt.
Bis dahin müssen sich alle, die die Geschichte (wieder) lesen wollen, noch ein bisschen gedulden, aber es wird auf jeden Fall noch einmal losgehen!

Einmal ganz ehrlich gefragt: Hat Deine Betaleserin bei Dir viel zu tun und wie gehst Du mit Kritik um?

Also ich sag es mal so – meine Betaleser haben schon immer etwas zu tun. :D
Ob es viel ist, kann ich nicht so gut beurteilen, das müsstet ihr diejenigen selbst fragen. Aber es ist schon so, dass es immer etwas zu verbessern gibt, was auch gut so ist. Also ein besonderes Auge müssen meine Betas immer auf meine Zeichensetzung und gelegentlich auf Bandwurmsätze, die es zu entwirren gilt, legen, da hapert es doch manchmal bei mir.
Damit kann ich mittlerweile auch echt gut umgehen, ich nehme Vorschläge immer gerne an. Bei meinen ersten Sachen war das noch etwas anders, man fühlt sich halt auch schnell kritisiert, wenn man viele Verbesserungen in dem eigenen Text sieht. Aber eigentlich ist es ja nur gut, wenn noch mal jemand anderes drauf schaut, das habe ich auch recht schnell eingesehen. Manchmal liest man sich auch die Kommentare des Betas durch und schlägt sich selbst vor den Kopf, weil man die simpelsten Sachen übersehen hat. Aber ich glaube das ist bei jedem so, man selbst sieht so manches einfach gar nicht, egal wie oft man es sich selbst durchliest.
Und besonders bei manchen Sätzen, die ich einfach nicht auseinanderwirren kann, denke ich mir oft: „Ach, soll sich doch meine Beta mit herumschlagen“. Also ich finde es gut, dass es diese Regelung hier gibt, vor allem weil man vielleicht auch ein allererstes Feedback bekommt, bevor man es für alle öffentlich macht.

Auch bei Dir darf unser beliebtes Assoziationsspiel natürlich nicht fehlen. Was fällt Dir als Erstes zu den folgenden Begriffen ein?

Rowena Ravenclaw - Ein super Start … mir fällt irgendwie gar nichts dazu ein.
Die Heulende Hütte - Ein Ort, an den man mich (Angsthasen) niemals hinbekommen würde. Ich bin nicht einmal bei mir zu Hause gern allein *g*.
Der Stein der Weisen - Wie gesagt, mein erstes richtiges Buch, mit einem Ehrenplatz im Regal :love:
Hippogreif - Die Szene im ‚Gefangenen von Askaban’, in der Harry auf Seidenschnabel reitet! Eine der tollsten Szenen aus allen Filmen, bei denen ich immer Gänsehaut bekomme!
Accio - Seeeehr praktisch! Besonders bei Dingen wie Portemonnaie, Schlüsselbund, iPod und anderem Kram, der sich immer wieder vor mir versteckt!
Molly Weasley - Ich weiß nicht, aber irgendwie ist das doch der Typ Mutter, den sich wohl jeder manchmal wünscht.
Haus der Lovegoods - Das Bild, das Luna unter ihrer Decke hat! Eine echt schöne Idee, so seine Freunde zu verewigen
Magie beim Backen - Sicherlich sehr praktisch, dann würde in jedem Fall immer die Hefe aufgehen *g*
Beauxbatons Kutsche - Wäre nichts für mich. Ich fliege nicht gerne, egal ob mit Flugzeugen, oder durch fliegende Pferde!
Butterbier - Würde ich gerne mal probieren! Aber als Muggel müsste ich dafür wohl nach Florida fliegen – wo wir dann wieder bei Flugzeugen wären :D

Zum Abschluss überlassen wir Dir das letzte Wort an alle Leser:

Ich hoffe das Interview hat allen Lesern gefallen und konnte einen kleinen Überblick über mich und mein Geschreibsel geben. Eigentlich bin ich also ein ganz normales Mädchen, das in ihrer Freizeit gerne traurige Geschichten schreibt. Vielleicht liest ja jetzt auch der ein oder andere eine dieser Geschichten, ich würde mich sehr drüber freuen.
Und noch einmal danke an das Team, das mich als Autor des Monats ausgewählt hat. Das tut dem Schreiber-Ego in mir echt gut.

Wir danken GinHerDum im Namen aller Leser
Einen Kommentar abgeben
Sonorus
Lade ...
Neuerscheinungen