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Geschichte des Moments
Der Weg zurück von misamy
(ab 16)

Harry findet sich in der Zeit der Rumtreiber wieder. Lily und James haben beide die Schule abgeschlossen, geheiratet und Lily ist frisch schwanger mit Harry. Eben dieser wird nun von ihnen aufgenommen - natürlich ohne, dass sie von dessen Herkunft wissen - und muss sich entschieden, ob er die Vergangenheit ändert oder der Geschichte ihren freien Lauf lässt.

Zitat des Tages

Von weit oben hörte er eine hohe, kalte Stimme: »Töte den Überflüssigen.«

Harry Potter und der Feuerkelch, Kap.32

Mehrteiler des Monats (Juni 2013)
Volle Punktzahl IndigoNightOwl

Für alle, die dich noch nicht kennen sollten, erzähle uns erst einmal etwas über dich.

Hallo zusammen! Gerade bin ich nach langer Abwesenheit sozusagen wieder „neu“ hier. Über dieses Archiv bin ich so 2004 oder 2005 gestolpert, ungefähr … Kurz nachdem ich herausgefunden hatte, dass es überhaupt FFs gibt. Harry Potter war mein erstes Fandom, und dabei bin ich auch eine Weile geblieben. Später bin ich dann in andere Bereiche abgewandert, daher war ich zwischendurch auch recht lange nicht mehr hier. Im Moment bin ich also zurück bei meinen Wurzeln. Mit Übersetzungen hab ich mich während des Studiums so angenehm von meiner eigentlichen Arbeit abgelenkt, dass ich inzwischen daran arbeite, das auch im echten Leben zu machen. Daher hat HP für mich immer einen besonderen Stellenwert, Ausflüge in andere Fandoms hin oder her.

Worum geht es  in dem Mehrteiler „Volle Punktzahl“?

Hm, die Kurzfassung: Hermine und Blaise treffen aufeinander und es folgt jede Menge Geplänkel. Das wird dem (doch, streckenweise durchaus
vorhandenen) Tiefgang aber nicht ganz gerecht. Es ist eben nicht nur Comedy.

Daher die längere Fassung:

Eigentlich besteht die Geschichte aus zwei Teilen. Das erste Kapitel könnte auch als Kurzgeschichte allein stehen. In diesem Teil geht es um
eine Begegnung zwischen Hermine und Blaise im 6. Schuljahr. Die Prüfungen stehen bevor, Hermine hortet sämtliche Bücher, Blaise hat was dagegen, denn eine wichtige Note hängt von einem bestimmten Buch ab, und so führt eins zum anderen  … (Nein, dazu noch nicht …)
Nach diesem ersten Handlungsbogen folgt ein Zeitsprung. Nach Ende des Krieges wird Blaise – inzwischen Auror – als Hermines Leibwächter
eingestellt. Sehr zu ihrem Missfallen, könnte man sagen. ;) Daraus entwickelt sich dann eine, wie ich finde, interessante Konstellation: Eine Mischung aus Situationskomik und Mystery mit subtileren Elementen, wobei man ehrlicherweise schon zugeben muss, dass besonders später der Comedy-Teil überwiegt. Aber fundierte Charakterzeichnung gibt es eben auch.

Die meisten deiner Texte sind bisher Übersetzungen. Wieso reizt dich das Übersetzen offensichtlich mehr als eigene Geschichten zu schreiben?

Na ja, dass es mich mehr reizt, würde ich so nicht sagen. Das Übersetzen hat einfach den Vorteil, dass es schneller geht. Zwar habe ich auch
Jahre nach dem letzten Update meiner eigenen Geschichte immer noch vor, die mal zu beenden – irgendwann – aber dazu müsste ich eben erst mal dazu kommen, mir zu überlegen, wie es da sinnvollerweise weitergehen sollte. Beim Übersetzen hab ich solche Probleme nicht. Abgesehen davon ist jede Übersetzung auch in gewisser Weise ein „Neu-Schreiben“ der Originalgeschichte. Wenn ich eine Geschichte finde, bei der ich mir denke „Wieso ist mir so was nicht eingefallen?“ oder die ich zwar selbst so nicht geschrieben hätte, aber trotzdem aus dem einen oder anderen Grund richtig gut finde, kann ich auf diese Weise sozusagen daran Anteil haben. Zusätzlich hat es den Vorteil, dass ich einige meiner Lieblingsgeschichten etwas weiter verbreite und einigen Lesern vielleicht zugänglicher mache. Und natürlich macht es einfach Spaß, besonders gute Dialoge mit Wortspielen. Die sind meine Lieblinge.

Was bereitet dir beim Übersetzen am meisten Schwierigkeiten?

Besagte Wortspiele. Das ist teilweise ziemlich haarig, da sich natürlich nicht immer alle Metaphern wörtlich entsprechen. So was kann man zwar abwandeln, ist dann nur blöd, wenn das später noch mal aufgegriffen wird und es dabei auf das Wörtliche ankommt.
Das zweite Problem sind die unterschiedlichen Anredekonventionen. Da muss man oftmals eine interpretative Entscheidung treffen, wenn man es so oder so macht. Besonders kompliziert wird das, wenn sich die Beziehung zwischen zwei Leuten langsam verändert. Im Englischen kann das schleichend gehen, aber im Deutschen kann das dann zu der Situation führen, dass irgendwo der Punkt ist, wo man plötzlich wechseln muss, weil es andernfalls lächerlich wäre. Bei Dr. Who (falls das hier jemand kennt) oder auch bei Sherlock finde ich das z.B. extrem kompliziert. Aber wenn’s einfach wäre, wär’s ja auch langweilig.

In deinen Geschichten werden vor allem Gryffindors mit Slytherins verkuppelt. Was reizt dich an einem solchen Pairing? Oder interessieren dich eher bestimmte Personen wie Ginny/Draco oder Hermine/Blaise?

Gute Frage. Ein bisschen von beidem. Mich reizt der Versuch, ein schwieriges, da im Canon nicht angelegtes, Pairing überzeugend und so nah wie möglich an den Canon-Vorgaben zu gestalten, ohne dass die Figuren unterwegs irgendwo ihren ursprünglichen Charakter verlieren. Das wurde natürlich immer schwieriger, je mehr Bücher der Reihe rauskamen. Ich habe ernsthaft Schwierigkeiten, mir beispielsweise Hermine und Draco nach Band 5, 6 oder 7 als Paar vorzustellen. Es war schon vorher ziemlich absurd, aber danach geht das für mich dann gar nicht mehr. In den meisten Fällen. Wie gesagt, je schwieriger, desto reizvoller. Aber mit jeder neuen Information fallen eben Möglichkeiten der (Um-)Deutung weg. Ginny und Blaise sind hauptsächlich wegen ihres Ausbaupotentials spannend (gewesen).

Hermine und Blaise als Paar ist ein eher seltenes Pairing im Fandom. Wieso meinst du passen die beiden gut zusammen?

Siehe Ausbaupotential: Die Erfindung eines intellektuell Ebenbürtigen für Hermine (den sie nicht anfangs hasst, da sie ihn ja vermutlich kaum kennt) ist ein nettes Gedankenspiel, da fallen immer gute Wortgefechte ab. Richtig gute Dialoge vermisse ich bei ihr und Ron in der Canon-Handlung etwas.

Blaise’ Person ist in den Büchern kaum beschrieben, weshalb viel mit ihm in Fanfictions herumexperimentiert wird. Oft ist er der arrogante, meistens stille, unauffällige Slytherin. Wie stellst du ihn dir vor? Teilst du die Darstellungen von ihm in den Fanfictions?

Unauffällig wird er wohl sein, sonst wäre er ja im Canon mehr aufgefallen. Was den Rest betrifft,
seit er in Band (5? 6?) tatsächlich mal einen Satz sagen durfte, ist ja ziemlich viel Idealisierung ruiniert. ;) Arrogant kommt seitdem jedenfalls auch hin. Daher mag ich die älteren FFs, als es noch Canon-kompatibel war, ihn als geistreichen, untypischen Slytherin darzustellen. Ob er Halb-Italiener ist oder nicht, ist mir dann relativ egal.

Worauf dürfen sich die Leser in den nächsten Kapiteln noch freuen und weißt du bereits, wie viele Kapitel deine Geschichte ungefähr umfassen wird?

Insgesamt gibt es 18 Kapitel. Als nächstes wird die ganze Situation für Hermine und Blaise noch ein wenig komplizierter, und Blaise ist daran nicht ganz unschuldig. Er ist nämlich genervt von der guten Hermine und handelt entsprechend unüberlegt, was dazu führt, dass Hermine in einer gefährlichen Lage endet. Während er daran arbeitet, das wieder gutzumachen, haben die beiden dann gezwungenermaßen Gelegenheit, sich besser kennenzulernen.

Und zum Schluss darfst du dich jetzt mit ein paar letzten Worten direkt an deine Leser richten.

Hm, letzte Worte (klingt etwas gruselig)… Erst mal weiterhin viel Spaß denen, die den Fortgang der Geschichte trotz der unregelmäßigen Updates verfolgen! Über konstruktives Feedback freu ich mich immer, in diesem Sinne auch noch mal ein Dankschön für das, das ich bisher bekommen habe. :)

Wir danken IndigoNightOwl im Namen aller Leser
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Sonorus
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