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Geschichte des Moments
Kalte Entscheidung von Avenna
(ab 14)

Ein zynischer Voldemort bringt Snape und Malfoy in eine ausweglose Situation. Wie werden sie reagieren?

Zitat des Tages

Und ich muss auch eine Anzeige für den Tagespropheten entwerfen«, fügte er nachdenklich hinzu. »Wir brauchen einen neuen Lehrer für Verteidigung gegen die dunklen Künste ... meine Güte, wir verschleißen sie alle recht schnell.«

Harry Potter und die Kammer des Schreckens, Kap.18

Autor des Monats (Mai - 2010)
Luxa Luxa
Hallo Luxa, schön, dass du dich bereit erklärt hast für das Interview Rede und Antwort zu stehen. Erzähle uns doch erst einmal kurz etwas über dich.
Nun, was gibt es über mich zu erzählen? Ich bin 16 Jahre alt, hatte, wie man ja in meiner Bio erkennt, schon immer eine große Vorliebe für’s Schreiben, bin ein wenig verrückt… Außerdem spiele ich gerne Panflöte, Jongliere (mit bis zu vier Bällen), graviere und singe auch ganz gerne, obwohl sich über die Qualität die Geister streiten. Wenn ich nicht einem dieser Hobbies fröne, mit meinen Freunden unterwegs bin oder etwas für die Schule tue, dann kann man davon ausgehen, dass ich mit dem Kopfhörer auf den Ohren auf meiner Fensterbank sitze und über eine neue Geschichte nachdenke.
Wie bist du zum HPFFA gekommen und was hat dich hier gehalten?
Zum HPFFA gekommen bin ich eigentlich durch Muggelchen. Harry Potter und die Schatten der Vergangenheit ist ja auf vielen Seiten veröffentlicht, und auf der Seite, auf der ich zu Fanfiction an sich gekommen bin, war die Geschichte noch nicht so weit veröffentlicht wie auf anderen Seiten. Also habe ich regelmäßig auf einer anderen Seite gelesen und dann in dem Forum der Seite, auf der auch ich geschrieben habe, Muggelchen meine Rückmeldung geeult. Als ich mich aus diesem Forum zurückgezogen hatte, habe ich zwar weitergelesen, aber logischerweise nichts mehr dazu gesagt. Dann habe ich die FF gegooglet und bin auf dieser Seite gelandet. Gehalten hat mich am Anfang wohl, dass man hier anonyme Reviews schreiben konnte, aber ich habe mich dann recht bald angemeldet. Mich hat die ganze Seite fasziniert.Die Geschichte des Moments, das Zitat des Tages, auch Sachen wie der Autor des Monats…das HPFFA ist ein tolles Gesamtpaket, finde ich.
Im HPFFA hast du ja bisher relativ wenig veröffentlich, ein Teil davon sind Wettbewerbsgeschichten. Aber ich bin mir sicher, dass noch viele Geschichten folgen werden. Hast du irgendwelche Vorlieben beim Schreiben? Eine Lieblingsrichtung, einen Charakter der nicht fehlen darf?
Eine Lieblingsrichtung … eigentlich nicht direkt. Ich schreibe generell lieber kurze Fanfictions. Mein längster geplanter Mehrteiler hat lediglich 7 Kapitel. Einmal habe ich mich an einem längeren Mehrteiler versucht, aber da ich den Plot nicht gründlich durchgeplant hatte, verlor ich mich nach dem Neunten Kapitel und rühre ihn seitdem nur sporadisch als Schreibübung an. Mich faszinieren Nebencharaktere meist mehr als Hauptcharaktere, weil man sich dort mehr austoben kann. In „Wahre Weasleys“ habe ich Percy ja ein wenig ausgebaut, in „Folgen einer Schlickschlupfinvasion“ habe ich mich mit Luna Lovegood beschäftigt. Ich habe auch einiges an Stoff über Severus Snape auf meiner Festplatte. Und ich bin großer Alastor Moody-Fan.
Du bist ja im Archiv sehr aktiv. Du arbeitest im Team, bist Betaleser, schreibst am Wettbewerb mit. Da bleibt ja kaum noch Zeit zum lesen? Aber wenn du mal Zeit hast, was liest du dann?
Trotz Babysitting, Nachhilfe geben und meinem sonstigen Sozialleben lässt sich mit ein bisschen Mühe etwas abzwacken. Man muss sich schließlich für jedes Hobby Zeit nehmen. Was ich lese? Nun, an Fanfictions natürlich Muggelchens Harry Potter und die Schatten der Vergangenheit (Ich habe es, glaube ich, inzwischen auf 8 mal Lesen gebracht), außerdem liebe ich yohos Kurzgeschichten. Ich lese normalerweise aus Prinzip nur beendete Geschichten, Harry Potter und die Schatten der Vergangenheit. stellt da eine absolute Ausnahme dar. Und ich bevorzuge Geschichten mit ernsteren Themen, aber hin und wieder darf es auch mal Fluff für zwischendurch sein. Reine Liebesgeschichten lese ich eher selten, da dort der Plot schnell platt, langweilig und vorhersehbar wirkt. Bei Büchern… Meine Lieblingsautoren sind Jostein Gaarder, Terry Pratchett, Robert Asprin, Jonathan Stroud, Giovannino Guareschi. Außerdem mag ich die Klassiker, wie Goethe und Rilke. Wie man an meiner bunten Liste oben bereits erkennen kann, habe ich nicht unbedingt eine bestimmte Richtung - das geht von Fantasy über Science Fiction bis hin zu Historischen Romanen. Doch, zwei meiner Lieblingsbücher will ich noch erwähnen: Fynns „Hallo Mister Gott, Hier spricht Anna“ und Antoine de Saint-Exuperys „Der Kleine Prinz“.
Wie steht‘s bei dir mit Originalen? In deiner Biographie schreibst du ja, dass du dir schon immer Geschichten ausgedacht hast. Du hast bestimmt schon irgendwo ein eigenes Buch stehen, welches nur noch auf einen Verlag wartet.
Schön wär’s. Ich habe mal ein Buch angefangen, aber ich muss zugeben - das Ding endete als absolutes Mary-Sue-Werk und ich habe nach fünf Kapiteln aufgegeben. Originale, die irgendwer in die Finger bekommt, sind bei mir bisher Gedichte, da ich sehr gerne bei Wettbewerben mitmache. Da Angabe ja sein muss: Ein Gedicht von mir befindet sich in einer jetzt im Mai erschienenen Anthologie. Was Prosa angeht … Da habe ich jetz angefangen, mich auch nach entsprechenden Wettbewerben umzusehen - und bin fündig geworden. Ein paar Geschichten spuken mir schon im Kopf rum, ein oder zwei sogar in Romanlänge, aber ich habe mir fest vorgenommen, das ganze erst wirklich aufzuschreiben, wenn ich alles im Kopf (oder auf einem meiner Tausend Notizblöcke) habe. Ich möchte mich ungern wieder wie bei dem oben erwähnten Mehrteiler in den Geschichten verlieren, dafür liegen mir meine Geschichten zu sehr am Herzen.
Nun ist es ja so, dass dich einige User für das Interview empfohlen haben. Die Begründung war das du eine hervorragende Autorin wärst. Fühlt sich sicher gut an, oder? Motiviert dich sowas, oder ist es dir egal wie deine Geschichten ankommen?
Wäre es mir egal, wie meine Geschichten ankommen, würde ich hier nicht veröffentlichen, um es kurz zu sagen. Und so etwas zu hören - Pardon, zu lesen - motiviert ungemein. Ich gehöre tatsächlich zu den unverschämten Menschen, die Lob und Komplimente nicht abstreiten und abtun, sondern sich einfach dafür bedanken (und sich, in meinem Fall, kirschrot verfärben). Und Reviews sind das Grundnahrungsmittel eines jeden Fanfictionautoren. Ich freue mich immer, wenn mir jemand sagt, dass ich gut schreiben kann - dann habe ich auch gleich Lust, mich sofort an mein nächstes Projekt zu setzen.
Hast du auch schon mal negative Erfahrungen beim Schreiben oder Veröffentlichen gehabt?
Vielleicht bin ich ein Einzelfall, aber ich behaupte, diese Frage mit Nein beantworten zu können. Auch wenn meine Geschichten nicht jedem gefallen, so kann ich doch auch jeder konstruktiven Kritik eine Erkenntnis ziehen. Oh, doch, eine Kleinigkeit fällt mir ein. Ich hatte ein kleines Gedichtbändchen mit auf der Klassenfahrt, in dem auch ein Gedicht von mir war. Ein Junge aus meiner Klasse nahm es sich und deklamierte ein Gedicht - durch Zufall meins - durch den ganzen Bus. „Ist da auch eins von dir drin?“ „Das, was du gerade vorgelesen hast.“ Dann meinte er: „Mann, war das Scheiße.“ Mein Kommentar war: „Ich habe 100 Euro dafür kassiert.“ „Dann war es wohl doch nicht scheiße ...“
Wie hältst du es eigentlich allgemein mit dem Schreiben? Schreibst du einfach drauf los oder hältst du dich eher an bekannte Anleitungen wie das Schneeflockenprinzip zum Beispiel.
Das kommt bei mir auf die Texte an. Das Schneeflockenprinzip ist mir, ehrlich gesagt, zu kompliziert, dafür schreibe ich dann doch zu impulsiv, obwohl ich längere Texte ja meistens durchplane. Das sind aber erst einfache Kritzeleien auf meinem Notizblock, ein Wort, ein Satz, eine Situation, und von da aus entwickelt sich das Ganze bis hin zu einer Zusammenfassung dessen, was passiert. So ein Satz pro zwei bis drei Absätze, und dann erst schreib ich los. Bei Oneshots mache ich mir vorher zumindest grobe Notizen. Dass ich einfach drauf los schreibe, ist relativ selten, passiert höchstens mal bei Word Wars.
So, und noch was zur Auflockerung. Zu den 10 Begriffen schreibst du einfach was dir dazu einfällt. Gringotts
Kobolde. Da wog im ersten Band einer sehr große Rubine, glaube ich. Eine Passage aus dem Gedicht am Eingang „Wer der Sünde Gier will dienen und will nehmen, nicht verdienen, der wird voller Pein verlieren…“
Elfenwein
Das Fanon-Standardgetränk von Severus Snape. Das Gespräch zwischen Narzissa und Severus. Wurmschwanz, der aus einer geheimen Tür kommt.
Neville
... ist ein interessanter Charakter. Ich finde tatsächlich, er könnte gut zu Luna passen. Jedenfalls erheblich besser als zu Hannah.
Tagesprophet
Der Name klingt ein wenig verwirrend, denn er suggeriert ja, als würde das, was an diesem Tag passieren würde, in der Zeitung vorhergesagt.
Dobby
Der Ausdruck „Eine Logik wie ein Hauself“.
Fudge
Verlogen. Absolut verlogen.
Astronomieturm
Sterne, Sternbilder, Mond, Werwolf, Remus Lupin…
Zentaur
Firenze, von da aus zum verbotenen Wald, irgendeine tief darin verborgene Quelle
Drachenblut
Der Vorwurf, dass Dumbledore einige der 12 Anwendungen gestohlen haben soll
Felsenkekse
Zahnschmerzen.
Und wenn du das geschafft hast, darfst du gerne noch einmal das Wort an die Leser richten.
An oder auf die Leser? Eigentlich will ich nur noch eins loswerden, und zwar sowohl an Team, Mitautoren und Mitleser: Ihr seid einfach Klasse! Da mir gerade nichts Kreatives mehr einfällt: Piep!
Wir danken Luxa im Namen aller Leser
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Sonorus
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