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Petunias Leben mit Lily

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Black wandte sich um und sah ihn an; Snapes Kopf scheuerte über die Decke, doch Black schien es nicht zu kümmern.
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»Ja, im Ernst!«, sagte Harry.
Blacks ausgemergeltes Gesicht verzog sich zum ersten wirklichen Lächeln, das Harry bei ihm gesehen hatte.

Harry Potter und der Gefangene von Askaban, Kap.20

Reviews für Angst

Review zu "Oneshot" aus "Angst" von yoho

Name: Drachenhexe1971
Datum: 2010-09-25 10:30:19
Hallöchen,

nun ja meine VorReviewer haben ja schon alles geschrieben was wichtig war und ist. Trotzdem von mir auch noch: super Story, gefällt mir sehr gut.

Die Angst ist auch in mir hochgekrochen, weil ich am Anfang nicht wusste ob sie in den Fängen von Voldemort oder Bellatrix ist oder schlimmeres..(wenns sowas gibt).

An einen Test habe ich nun wirklich nicht gedacht, obwohl es mir seltsam vorkam das sie immer nur Schritte und Schreie hörte.

Das Pairing Harry und Hermine, nun ja eigentlich ist es nicht so mein Ding, aber dir ist es gut gelungen.

So das wars von meiner Seite, jetzt bis du wieder dran..*grins*.. hoffe auf ein neues Abenteuer.

Liebe Hexengrüsse
Drachiii

P.S.: Wünsche dir ein wunderschönes Wochenende.

Antworten

Antwort des Autors (yoho)

Name: yoho
Datum: 2010-09-25 10:30:19
Hallo Drachi,

gerade wenn es darum geht, in Extremsituationen nicht den Kopf zu verlieren, ist Übung unabdingbar. Niemand ist so cool und ‚funktioniert’, einmal an seine Grenzen gebracht, noch völlig rational und zielgerichtet.

Deshalb hat so ein Szenario, wie Hermine es durchlebt, durchaus seinen Sinn. Auch wenn es brutal und unmenschlich ist. Aber sie hat sich nun mal entschlossen in führender Position gegen Voldemort zu kämpfen und das bedeutet, dass sie auch ein Premium-Ziel ihrer Gegner sein wird. Besser, sie ist auf alles vorbereitet, was kommen kann.

Übertragen gilt das auch für viele Alltagsbereiche. Wir waren am Wochenende mit anderen Familien paddeln. Einige in Kanadiern, offenen, großen ‚Indianerbooten’, andere in kleinen Kajaks, wie die Eskimos sie fuhren, als sie noch von der Jagd lebten und es noch keine Außenborder gab.

Kajaks sind, je nach Bauart, ganz schön kippelig. Eines der Mädchen ist mit so einem Kajak umgekippt und hing kopfunter in dem Boot. Was man dann macht, wird vorher geübt. Entweder in flachem Wasser, wenn sie noch kleine Kinder sind oder im Schwimmbad bei größeren. Wir haben gezählt. Bei drei musste sie oben sein, sonst hätte jemand von uns ins Wasser gemusst, um sie rauszuholen. Sie kam bei zweieinhalb. Nett von ihr. Die Sonne schien zwar, aber der Wind war saukalt. Da geht man nicht gerne baden. Gut, dass sie es oft genug geübt hatte.

Danke für deinen Review

Gruß yoho
Antworten

Review zu "Oneshot" aus "Angst" von yoho

Name: Sasuala
Datum: 2010-09-22 17:06:13
Hey Yoho c:
Also, mir ging das wirklich unter die Haut. Hermine hat mir an manchen Stellen wirklich leid getan und wäre ich sie, hätte ich das wohl auch nicht so einfach weggesteckt!

Dann das Ende, also wirklich, du Fiesling :b
Ich wüsste gerne wie\'s weitergeht, aber ob da wirklich noch mehr kommt?

Auf jeden Fall hat mich die Auflösung sehr überrascht und ich bewundere Hermine dafür, dass sie weder Moody noch Harry ernsthaft verletzt hat!

Liebe Grüße, Sasu.

Antworten

Antwort des Autors (yoho)

Name: yoho
Datum: 2010-09-22 17:06:13
Hallo Sasu,

nein, wenn man nicht darauf vorbereitet ist, dann steckt man sich das nicht so einfach weg. Ich bin einmal im Leben in so einer Situation gewesen und hatte seither keine Sehnsucht nach einer Wiederholung. Damals hatte ich ein Foto gemacht, das ich nicht hätte machen dürfen. Das heißt, als deutscher Journalist und nach deutschem Recht durfte ich es schon machen. Aber Deutschland war Anfang der achtziger Jahre immer noch ein besetztes Land und wenn zum Beispiel die US-Army ein Manöver abhielt, dann galt unser Recht nicht mehr.

Ich musste knappe 24 Stunden in einem Kellerloch des Headquarter verbringen und obwohl ich noch jung und ziemlich naiv war, wusste ich schon, dass keine deutsche Behörde sich mit den Amis anlegen würde. Ob die mich laufen lassen oder nicht, war ganz alleine deren Entscheidung.

Sie haben mich dann wieder laufen lassen, aber das was ich damals während der Stunden in dem Keller gedacht habe, ist irgendwie auch in diese Geschichte eingeflossen. Wobei so eine Situation für eine Frau natürlich noch viel bedrohlicher ist, als für einen Mann.

Das Ende ... nun, Kurzgeschichten sollten einen offenen Schluss haben. Das unterscheidet sie von einem Roman, an dessen Ende die Handlung immer einen, zumindest vorläufigen, Abschluss findet. Wie es weiter geht, kannst du in meinen weiteren Geschichten erfahren. Ich schlage darin einen Handlungsbogen von Hermines Grundschulzeit bis in die Jahre nach Hogwarts und nach dem Ende des Krieges. Die Liste mit der Reihenfolge der Geschichten findest du in meinem Profil. Ich schreibe sie nämlich nicht chronologisch.

Und der ‚überraschende Schluss’ gehört auch zu den charakteristischen Merkmalen einer Kurzgeschichte.

Warum Hermine weder auf Harry noch auf Moody losgegangen ist? – Sie dürfte einfach zu erschöpft sein. Sie hat nichts gegessen und vor allem nichts getrunken. Sie hat zwölf Stunden in einem kalten und feuchten Loch gelegen und hat noch dazu eine emotionale Achterbahnfahrt hinter sich.

Wenn sie sich wieder erholt hat, dann wird sie wohl vor sich selber zugeben, dass die Übung eine wertvolle Erfahrung war, trotz aller Schrecken. Ich habe sie jedenfalls darunter verbucht und bin zu dem Schluss gekommen, dass ich kein Held, sondern nur ein Mensch bin.

Danke für den Review

Gruß Bernd (yoho)
Antworten

Review zu "Oneshot" aus "Angst" von yoho

Name: Sammael
Datum: 2010-07-10 14:15:52
So von mir gibts nur manchmal Reviews. Für 71 Reviews reicht meine Kreativität definitiv nicht aus.
Vorneweg du magst Cliffhanger oder?
Nagut egal sind als Autor ja auch schön...

Du hast mit all diesen Kurzgeschichten etwas wunderbares geschaffen. Du hast die HP Welt von Band 5 an neu erzählt und auch vorher mit den Oneshots einiges verändert. Die Charaktere haben jetzt definitiv mehr Tiefe und sind defintiv wie du in deinem Profil vorwarnst mehr etwas für Erwachsene. Selbst dadurch, dass zwischendurch immermal große Lücken existieren, vorallem anfangs muss der Leser sich über vieles selbst Gedanken machen. Deine Geschichten sind definitiv anders als alles was zumindest ich vorher gelesen habe. Du hast mit ihnen wunderbar den Sprung aus der Kinderliteratur geschafft.


Antworten

Antwort des Autors (yoho)

Name: yoho
Datum: 2010-07-10 14:15:52
Hallo Sammael,

wenn ich ganz ehrlich sein soll. Auf einen Schlag 71 wirklich schöne und inhaltsreiche Replys zu schreiben, da hättest du mich ebenfalls ziemlich in Verlegenheit gebracht. Und ich freue mich auch über so einen Sammel-Review.

Zu deinem ‚Vorneweg’: wäre das hier ein Roman, dann könnte man tatsächlich von Cliffhangern reden. Aber bei Kurzgeschichten ist es einfach nur das offene Ende, das eigentlich jede Shortstory haben sollte. Schließlich soll die Geschichte auch bei den Leserinnen und Lesern noch nachklingen. Und das funktioniert besser, wenn am Schluss nicht alle Handlungsstränge aufgelöst werden.

Aber das nur nebenbei. Zu den Geschichten selber:

Als ich vor drei Jahren angefangen habe, Fanfiktion zu schreiben, da war sicherlich nicht geplant, dass es so viele werden. Und über eine Geschichtenreihe, habe ich erst recht nicht nachgedacht. Das hat sich einfach so ergeben.

Die Charaktere, die ja zumindest in den Grundzügen vorgegeben sind, haben sich dann durch die Plots weiter entwickelt. Auch da gab es keinen Plan. Vielleicht hat es was mit meinem Alter zu tun, aber ich hatte mir überlegt, dass es noch andere, wichtige Themen gibt als ‚Wer mit wem und warum auch nicht’ und dass da außer dem Verliebtsein und der Liebe noch andere Gefühle sind, die genau so tief gehen können.

Tatsächlich fällt auch mir – und ich lese jetzt seit vier Jahren deutsche und englische Fanfiktion –zumindest in diesen beiden Sprachen kein Projekt ein, das mit meinem vergleichbar wäre. Aber es gibt andere Autoren, die in Sachen ‚Tiefe der Charaktere’ locker mithalten können. Und es gibt einige, die deutlich mehr drauf haben als ich. Aber schließlich braucht man ja als Autor auch noch ein Ziel, einen Grund, weiter zu schreiben.

Momentan beobachte ich mit Sorge, dass durch meinen wachsenden Anspruch an die Plots auch die Ideen weniger werden. Ich brauche definitiv länger, um etwas Neues zu erdenken und freue mich jedes Mal, wenn es nicht in einem Krampf und auf dem Friedhof der Plotbunnys endet. Und der ist inzwischen ein kuscheliges Plätzchen geworden, auf dem dichtes Gedränge herrscht.

Die zweiundsiebzigste Geschichte ist vorgestern in der Rohfassung fertig geworden. Ich habe sie in einem Rutsch runter geschrieben, nachdem sie schon seit Tagen fertig erdacht war. Es ist mit Sicherheit mein bisher düsterster Plot, aber das Thema gehört zu einem Krieg einfach dazu. Der Titel: Tod.

Danke für den Review.

Gruß Bernd (yoho)
Antworten

Review zu "Oneshot" aus "Angst" von yoho

Name: luna_lovegood
Datum: 2009-12-05 00:20:13
Hey,
ich bin gard in einer alle-Kapitel-von-yoho-auf-einmal-hintereinander-les-Phase glaub ich.
Wieder eine Geschichte die mich sehr berührt hat ... zuerst bin ich nicht so in der Geschichte dringewesen, eben wegen dem schnellen Einstieg, aber nach und nach wurde ich immer mehr gefesselt.
Ich sag dir mein Puls ging nachher ziemlich schnell.
Ich habe mich selber immer gefragt - träumt sie, ist das wahr, ein Scherz, wird sie sterben, wird sie gerettet?
Und wie sie dann draufgekommen ist, das sie einfach gar nichts machen müssen. Sie einfach eingesperrt drinnen lassen können .... ja, das muss das schlimmste sein.
Nicht wissen was mit einem ist, niemand, ganz allein.
Hat mich etwas an "die Wand" erinnert. kennst du das Buch? ...Das gehts um eine Frau die eines Tages aufwacht und bemerkt das sie allein in ihrem Haus ist, und runherum ist eine Wand. Von einem Tag auf den anderen ist da eine Wand durch die sie nicht durchkann, völlig allein ist sie. Wirklich schockierend und arg zu lesen.
lg luna


Antworten

Antwort des Autors (yoho)

Name: yoho
Datum: 2009-12-05 00:20:13
Hallo Luna,

der schnelle Einstieg ist ein Charakteristikum der Kurzgeschichte und unterscheidet sie vom Roman. Da lässt man sich ja etwas mehr Zeit, um die Leser in die Handlung zu führen.

Was die Auroren da mit den Jugendlichen treiben, nennt man weiße Folter, also Folter, die am Körper keine Spuren hinterlässt und von da her nur schwer beweisbar ist. Wobei die Methoden, die in der Geschichte angewandt werden, noch harmlos sind. Die CIA hat da eine deutlich größere Bandbreite.

Der Trick ist vor allem das Alleinsein. Zu zweit im Kerker wäre es halb so schlimm. Aber so ist Hermine völlig auf sich selbst reduziert und es gibt keinen, der Stopp schreit und ihre Gedanken in eine andere Richtung leitet.

Und selbst wenn sie am Ende das Spiel derer durchschaut, die sie da eingesperrt haben. Sie kann sich nicht wirklich gegen ihre Angst wehren. Würde sie die Geschehnisse hingegen mit ihrer üblichen Rationalität analysieren, dann müsste ihr schnell auffallen, dass hier etwas faul ist.

Denn wie ist sie aus Hogwarts herausgekommen? Es ist schwer vorstellbar, dass jemand mit ihrem bewusstlosen Körper einfach so durchs Tor und über die Schlossgründe marschiert ist, um dann zu apparieren.
Und warum macht man ihr Angst, aber tut ihr sonst nichts? Das passt so gar nicht zu Voldemorts Schergen.
Ganz zu schweigen davon, dass sich die Angstmacher an zehn Fingern abzählen können, dass sie ihnen so leicht bestimmt keine Geheimnisse verraten wird. Und warum sollte man sie sonst am Leben lassen, wenn nicht damit sie Geheimnisse verrät?

All das könnte Hermine überlegen, wenn sie nicht vor Angst gedanklich gelähmt wäre.

Sie wird hinterher sicherlich viel über das Erlebte nachdenken und ihre Schlüsse ziehen. Von da her hat das ‚Training’, so unmenschlich es auch sein mag, seine Wirkung nicht verfehlt.

Danke für den Review

Gruß yoho
Antworten

Review zu "Oneshot" aus "Angst" von yoho

Name: Aquila
Datum: 2007-05-14 12:18:51
yoho, ich liebe dich! Danke für den Link, sehr schön, werde ich mich heute abend gleich mal draufstürzen!

Antworten

Antwort des Autors (yoho)

Name: yoho
Datum: 2007-05-14 12:18:51
Fang mal mit 'The Little Things' an. Oder 'Welcome to Muggle Camp' ist auch sehr schön.
Antworten

Review zu "Oneshot" aus "Angst" von yoho

Name: Aquila
Datum: 2007-05-06 19:18:40
Bernd, hey, hier mal eine Antowrt auf deine antwort *lol*
portkey dot org is schon cool, is ja aber ne H/Hr-shipper seite, insofern... war zuminedst früher H/Hr shipper, jetzt isses j animmer sooo wirklich nur das, oder?
Naja, egal. Aber klar, mit dem Rating haste natürlich recht, das wäre dann ein Problem gewesen...


Antworten

Antwort des Autors (yoho)

Name: yoho
Datum: 2007-05-06 19:18:40
Fluff, Fluff, Fluff: http://fanfiction.portkey.org/profile/242
Antworten

Review zu "Oneshot" aus "Angst" von yoho

Name: Aquila (Anonymer Nutzer)
Datum: 2007-03-03 18:32:55
hey, nochmehr gute stories...
Ich fand, da sgefühl der Angst kam ganz gut rüber, obwohl man es sicher noch etwas intevsiver gestallten könnte. ich weiß jedoch nciht wie, insofern...
Und ich liebe H/Hr und ich bin soooo unendlich froh, dass sich endlich ein guter H/Hr Autor nach hier verirrt hat, DANKE!!!



Antworten

Antwort des Autors (yoho)

Name: yoho
Datum: 2007-03-03 18:32:55
Hallo Aquila, Schön das jemand das Pairing gefällt. Ich kam mir schon so einsam vor (Schluchz). Wenn man zum Beispiel auf portkey dot org geht, dann finden sich dort massenweise Harry/Hermione-Geschichten. (allerdings auch nur wenige wirklich gute. Mein Favorit ist derzeit 'Vox Corporis'. Manchmal ein bißchen blumig und am Anfang recht heftig aber es lohnt sich weiter zu lesen) Nur in Deutschland scheint das Paar nicht so gefragt zu sein. Noch intensiver wollte ich das Gefühl der Angst übrigens absichtlich nicht gestalten. Das wäre dann ganz schnell ein NC17-Rating gewesen. Schließlich kann gerade einer Frau in so einer Situation noch deutlich mehr passieren... Danke für Deine Review Gruß Bernd
Antworten

Review zu "Oneshot" aus "Angst" von yoho

Name: Weatherwitch13 (Anonymer Nutzer)
Datum: 2007-02-25 14:26:38
Hey, nicht schlecht! Ich hab richtige Angst bekommen! Und mich nennen meine Freunde kaltschnäuzig.
Du hast mir echt einen Kälteschauer über den Rücken gejagt.
Du hast einen guten Schreibstil, aber was will Harry Hermine nochmal sagen??
Du könntest diesen \"Test\" auchmal mit anderen Machen!!! (z.b.: Ron, Harry selbst...)
Das würde ich auch mal gerne lesen.
Mach so weiter und mach noch soeine Geschichte.
Deine
Weatherwitch
P.S.: Krieg ich auch ne Antwort?
#:-)# ;-)#
P.S.2: Noch ein Schlusswort:
rosarosaerosarosam; brumdibrumdibrumdibrumdi, brumdibrumdibrumdi;
laberlabrislabrolaborio;
suppsoppsippseppsapp;
gackgackgackgackgackgackgackgackgack;
Vielen Dank, sehr verehrte Damen und Herren!!!
;-) *Hihi*

Antworten

Antwort des Autors (yoho)

Name: yoho
Datum: 2007-02-25 14:26:38
Hallo und guten Tag, Danke für Deine Review und natürlich kriegst Du auch eine Antwort. Allerdings nicht nachts um halb drei. ;-) Was Harry Hermine sagen will, steht eigentlich in der Geschichte drin. Anscheinend kommt es aber nicht so richtig rüber, da Du nicht als erste danach fragst. Also versuche ich es zu erklären. Ich hoffe, es wird klar, dass Harry und Hermine zusammen sind. Romantisch verklärt würde man jetzt sagen, die beiden sind so eng, die können sich wirklich alles voneinander erzählen. Da die zwei aber durch ihre Erlebnisse deutlich reifer sind, als andere Teenager, weiß zumindest Harry, dass das vielleicht nicht gut ist. Jeder Mensch hat irgendwelche 'Leichen im Keller', die er dort besser vergraben läßt. So wird Harry Hermine bestimmt nicht von allen Mißhandlungen durch die Dursleys erzählt haben und er wird es auch nicht tun, so lange Hermine nicht danach fragt. Und genauso sollte Hermine auch nicht von all ihre Ängsten und Pankikattacken berichten. In dem Moment, wo es ihr auch gegenüber ihrem Freund peinlich ist, sollte sie die Details für sich behalten. Ich habe Hermine als Handlungsträgerin für diese Szene ausgesucht, weil die Figur von Rowling als sehr logisch und rational agierend angelegt worden ist. Ich fand es interessant zu ergründen, wie so jemand auf eine vermeintlich ausweglose Situation reagiert. Mit Ron oder Harry wäre das längst nicht so interessant geworden. Deshalb möchte ich auch wirklich KEINEN Mehrteiler daraus machen. Meine nächsten beiden Geschichten sind thematisch wieder in einer ganz anderen Ecke angesiedelt. Es wird einmal um das Problem gehen, dass drei manchmal einer zu viel sind und dann habe gestern was schön fluffiges geschrieben, das unter dem Arbeitstitel 'Kinderkram' steht. Sicherlich gibt es auch noch mal härtere Geschichten, aber die müssen einem ja auch erstmal einfallen. Das schöne am Schreiben ist, dass es nur selten auf Befehl funktioniert und wenn mans auf Befehl versucht, funktioniert es meistens überhaupt nicht. So genug verraten. Gruß Bernd
Antworten

Review zu "Oneshot" aus "Angst" von yoho

Name: Severa Hood
Datum: 2007-02-19 22:05:17
Puh, das hast du ganz schön realistisch geschrieben. Da bekommt man ja fast selber Angst!
Nur gut, dass sie sich nicht in die Hose gemacht hat :-)
Jetzt bleibt nur noch die Frage, was wollte Harry ihr sagen??? Werden wir es erfahren?
Ich würde mich freuen, bald mehr von dir zu lesen.

Antworten

Antwort des Autors (yoho)

Name: yoho
Datum: 2007-02-19 22:05:17
Hallo Severa, Danke für die Review. Warum die Geschichte letztendlich so realistisch geschrieben ist, werde ich hier nicht verraten. Laß' Dir aber einfach mal gesagt sein, dass das in die Hose pinkeln keine ganz unrealistische Reaktion auf eine wirkliche Bedrohungssituation ist. Und wie Harry schon feststellte. Es ist nicht lustig! Im übrigen sind Frauen - entgegen der häufigen Vorurteile - meistens nervenstärker als Männer. Was Harry ihr sagen wollte: das es gerade in einer engen Partnerschaft nicht anzuraten ist, Seelenstriptease zu betreiben. Jede auch noch so gute Beziehung hat und braucht Tabus und Grenzen. Wissenschaftlich kann ich das nicht begründen. Es ist mehr ein Erfahrungswert. Und ja, ich werde mehr schreiben. Aber diese Geschichte ist beendet. Das ist eben der Unterscheid zwischen einer Short-Story und einer Novelle oder gar einem Roman. Nicht alle Fragen können geklärt werden. Außerdem sollen die Leser ja auch noch was zu tun haben. Gruß yoho
Antworten

Review zu "Oneshot" aus "Angst" von yoho

Name: Mary
Datum: 2007-02-19 17:18:08
Hallo, erst mal Kompliment. Wirklich erst mal auf so eine Idee zu kommen, das ist hammerhart. Wie können die nur so etwas machen als Test. Also Wirklich die spinnen doch. *g*

Ich dachte erst die haben Hermine aus versehen in ihr eigenes Gefängnis eingebuchtet, das Zauberreiminesteriunm.
Naja falsch gelegen.

Hm... ja und wieder einmal zum Ende: Kommt da jetzt mehr oder nicht? Das ist wirklich fies. Aber dein Schreibstil gefällt mir wirklich.

Liebe Grüße Mary

PS: Schreib mehr, ich will mehr lesen.

Antworten

Antwort des Autors (yoho)

Name: yoho
Datum: 2007-02-19 17:18:08
Hallo nochmal, Unter Leuten, die damit rechnen müssen in solche Situationen zu kommen, sind diese Übungs-Szenarien garnicht so ungewöhnlich. Ich musste während meiner Ausbildung an einem Kurs 'Wie verhalte ich mich als Journalist in Krisengebieten' teilnehmen und da wurde auch eine Geiselnahme durchgespielt. Natürlich wußten ich und meine Kolleginnen und Kollegen, dass unsere Geiselnehmer ein paar Nachwuchs-Schauspieler vom Stadttheater waren. Aber wenn Du eine Weile alleine in irgendeinem Loch gesessen hast, dann fängst Du an daran zu zweifeln; an der Sache mit den Schauspielern. Vor allem wenn Deine Sinne von äußeren Eindrücken wie Licht, Klima und Geräuschkulissen getäuscht werden. Irgendwann denkst du, du bist nicht mehr in einer deutschen Kaserne, sondern in einem Loch in Beirut. Ja, und ich werde noch mehr schreiben. Allerdings, meine nächsten Arbeiten werden dem Gelderwerb dienen (müssen). Von da her wird die Fanfiction zumindest diese Woche zurückstehen. Gruß Bernd
Antworten
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