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Geschichte des Moments
Guten Appetit von Supernova
(ab 6)

Harry hat den ganzen Halloween-Tag sicher im Bett verbracht, doch nun plagt ihn der Hunger.

Also muss er wohl oder übel doch noch einmal raus und eigentlich sollte der Spuk nach Mitternacht doch vorbei sein, oder nicht?

Zitat des Tages

»Überhaupt führt sich Percy diesen Sommer ziemlich eigenartig auf«, sagte George stirnrunzelnd. »Und tatsächlich hat er einen Haufen Briefe verschickt und sich oft in seinem Zimmer eingeschlossen ... Ich meine, so oft kannst du eine Vertrauensschülermedaille auch nicht polieren ...«

Harry Potter und die Kammer des Schreckens, Kap.3

Reviews für Der Geruch des Todes

Review zu "Der Geruch des Todes" aus "Der Geruch des Todes" von yoho

Name: Aquila
Datum: 2007-05-13 21:26:49
Das war heftig. Ob der Tod riecht hab ich zum Glück noch nicht herausfinden müssen, aber das glaub ich dir jetzt einfach mal. Es ist auf jeden Fall sehr gut geschrieben, der Moment ist gut eingefangen.
Ich finde es trägt irgendwie zur Ausstrahlung der Story bei, dass man so gar kein Hintergrundwissen hat. Wann spielt die Story, warum wohnt Lupin in einer Hütte im Wald? Wer genau hat ihn umgebracht? Wie wurde er gefunden? - alles Fragen, die ich mir jetzt stelle und genau, dass sie nicht geklärt werden macht diese Story richtig mystisch. Toll!

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Antwort des Autors (yoho)

Name: yoho
Datum: 2007-05-13 21:26:49
Hallo Aquila, Jetzt darf ich auch mal loben. Das war bisher die beste Review zu dieser Geschichte. Du hast genau erkannt, dass die Frage nach Lupins Mördern unwichtig ist. Genauso wie die Frage, warum er sich verstecken muss. Das ganze war als Kabinettstückchen geplant. Die reportagenhafte Beschreibung eines Tatortes. Manchmal juckt es mich zu schockieren. Der Tod riecht übrigens wirklich, auch wenn die Leiche noch ‚frisch’ ist. (Tschuldigung, meine direkte Art, aber ich habe bei solchen Themen wenig Scheu). Ich habe in Deinem Alter als sehr junger Reporter für die Polizei die Beweisfotos bei nächtlichen schweren Verkehrsunfällen gemacht, da die Landpolizisten nur eine billige Kameraausrüstung hatten und auch nicht wirklich damit umgehen konnten. Und dazu gehörten eben auch Fotos von Toten. Von daher die sehr naturalistische Beschreibung des toten Remus. Gruß yoho
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Review zu "Der Geruch des Todes" aus "Der Geruch des Todes" von yoho

Name: Mary
Datum: 2007-05-05 22:29:56
Hi yoho,
ich weiß nicht was ich sagen soll, ich binn noch so von der Geschichte ergriffen.
Ach... keine Ahnung dann sag ich einfach das ich sie gelsen habe, mir fällt jetzt einfach nichts ein.
Liebe Grüße Mary

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Antwort des Autors (yoho)

Name: yoho
Datum: 2007-05-05 22:29:56
Hallo Mary, ‚Der Geruch des Todes’ war eine Geschichte, die seit Wochen auf meiner Festplatte vor Anker lag. Geschrieben nachdem ich nach vielen Jahren mal wieder ‚den Tod gerochen’ hatte. Hinterher fand ich die Darstellung des toten Remus aber etwas arg heftig und habe mich nicht getraut, die Story zu posten. Eigentlich hat sie ja auch keine Aussage, keinen tieferen Sinn. Es ist die reportagenhafte Beschreibung eines Tatortes mit einer kleinen Handlung. Und jetzt bin ich total überrascht, wg. der zahlreichen positiven Reviews in den diversen Archiven. Bisher gab’s nur einen, der meinte Remus hätte es doch schon schwer genug gehabt und das sei nicht fair ihn jetzt auch noch umzubringen. Ich hingegen halte es da mit Hitchcock: Blut hebt sich von blonden Haaren besonders gut ab. Danke für die Review Gruß yoho
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Review zu "Der Geruch des Todes" aus "Der Geruch des Todes" von yoho

Name: Eosphoros
Datum: 2007-05-04 22:16:52
Wow, ich bin noch ganz benommen.

Hallo Yoho,

ich zittere noch am ganzen Körper. Diese Geschichte hat es, trotzdem der sachlich beobachtenden Art, in der sie geschrieben wurde - oder eher gerade deshalb - in sich. Der Schock kommt wie bei Harry später, wenn das Bild nicht mehr direkt vor Augen ist, sondern man ihm den Rücken kehrt. Beim Lesen hatte ich ein ähnliches Gefühl. Erst am Ende kamen das Herzklopfen und dieser Kloß im Hals, der sein Vorhandensein anmeldet, wenn schlechte und schreckliche Nachrichten einen erreichen.

Ich weigere mich, eine Geschichte schön zu nennen, wenn sie solch traurigen und blutigen Inhalt hat, aber ich weigere mich nicht sie gut zu finden. Und deine Geschichte ist sehr gut. Sie ist ein sehr interessantes Leseerlebnis.

Liebe Grüße,
Eos(phoros).

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Antwort des Autors (yoho)

Name: yoho
Datum: 2007-05-04 22:16:52
Hallo Eosphoros, Ich glaube, gerade die sehr nüchterne Betrachtungsweise macht den Text so intensiv. So arbeitet man als Reporter. Beschrieben wird, was man sieht. Die Emotionen bleiben den Lesern überlassen. Die Bilder, die hier vorkommen, habe ich zum Teil wirklich gesehen. Beschrieben habe ich sie bisher selten. Das druckt in der realistischen Form niemand. Schön soll diese Geschichte auch nicht sein. Was Dir wahrscheinlich gefällt, ist die handwerkliche Seite. Als ich die Harry-Potter-Bücher gelesen habe, musste ich mich – vor allem bei den späteren Bänden – immer wieder der Tatsache vergegenwärtigen, dass die Akteure hier in einen Krieg verwickelt sind. Und ein Krieg ist nicht so sauber, wie ihn die Rowling schildern muss, damit Kinder die Bücher noch lesen können. Da ich hier nicht auf die Auflage achten muss, schildere ich in manchen Geschichten eben, wie dieser Krieg wirklich aussehen würde. Und da wird es blutig und brutal. Manchmal komme ich mir dabei wie ein Störenfried in der sonst so heilen Fanfiction-Welt vor. Aber andererseits bin ich auch zu sehr Realist, um diese Aspekte auslassen zu wollen. Danke für Deine Review Gruß yoho
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Review zu "Der Geruch des Todes" aus "Der Geruch des Todes" von yoho

Name: Rudi (Anonymer Nutzer)
Datum: 2007-05-04 21:36:30
Hallo Yoho,

du weißt, dass ich von deinen Geschichten begeistert bin.
Und trotzdem muss ich es dir immer wieder sagen.
Hier kommst du ohne wörtliche Rede aus und trotzdem ist es kein bisschen trocken oder langweilig. Die langsam ansteigende Ahnung, die sorgsame Beobachtung, bis hin zur Gewissheit, es kann nichts anderes sein. Dann der Schrecken als es wirklich eingetroffen ist.
Toll geschrieben .

Gruß Rudi

Antworten

Antwort des Autors (yoho)

Name: yoho
Datum: 2007-05-04 21:36:30
Hallo Rudi, Danke für Deine Review. Auch eine Reportage kommt ohne wörtliche Rede aus und kann trotzdem sehr mitreißend sein. Und hier war sozusagen der Reporter im Einsatz und hat Harry über die Schulter gesehen. Das ursprüngliche Szenario war noch wesentlich umfassender. Ich habe es dann wieder geschrumpft. Zu viele Details hätten es unrealistisch gemacht, denn niemand nimmt in so einer Situation alles wahr. Mich hat dabei gereizt, Harry das alles alleine durchleben zu lassen. Wäre noch jemand bei ihm gewesen, mit dem er sich hätte beraten können, der oder die ihm hätte Rückendeckung geben können, die beängstigende Atmosphäre wäre nicht entstanden. Aber so muss er da durch bis zur bitteren Einsicht das Remus tot ist. Sicherlich brutal, aber wie sagte Rowling: ‚Das absolut Böse gibt sich nicht damit zufrieden Randfiguren zu töten.’ Gruß yoho
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Sonorus
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