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Geschichte des Moments
Probleme über Probleme von Nachtschatten
(keine Altersempfehlung)

Dumbledore muss so kurz vor Ende des Jahres mehr Probleme bewältigen als er anfangs angenommen hatte.

Zitat des Tages

Noch hat es keinen Sinn, sich Sorgen zu machen, dachte er, als er hinten in den Wagen der Dursleys stieg. Wie Hagrid gesagt hatte, was kommen musste, würde kommen ... und wenn es da war, würde er den Kampf aufnehmen müssen.

Harry Potter und der Feuerkelch, Kap.37

Reviews für Sieger

Review zu "Sieger" aus "Sieger" von yoho

Name: MissNorris
Datum: 2009-11-01 23:34:13
Abend yoho,

puh. Die Geschichte ist sehr...heftig.
Ich denke, Kriege sind niemals schön. Für niemanden.
Und eine Vergewaltigung ist -meiner Meinung nach- mit das schlimmste was man jemandem antun kann.
So eine absolute Hilfslosigkeit und der Kontrollverlust sind gerade für so beherrschte, durchdacht handelndd Persone. Wie Hermine besonders schlimm.
Mir gefällt immer gut, dassdu Krieg nicht als erstrebenswert oder heroisch darstellst, sondern als das wofür ich ihn (auch wenn ich Gott sei Dank keinen erleben musste) erachte. Schmutzig und schrecklich.
Keiner der beiden reagiert in Ordnung. Hermine sollte soch als Aurorin besser im Griff haben. Folter ist unentschuldbar. Und Harry ist geblendet. Auch er sollte das "geschäftliche" über das "private" stellen.

Und doch verhalten beide sich so absolut menschlich. Und es gibt Situationen, bei denen weiß man ert wie man reagiert, wenn man schon mittendrinsteckt.

Danke für diese wunderschöne, traurige Story.
LG
Mino

Antworten

Antwort des Autors (yoho)

Name: yoho
Datum: 2009-11-01 23:34:13
Hallo Mino,

ja, mein Blick auf den Krieg ... mein Vater hat im zweiten Weltkrieg seinen einzigen Bruder verloren. Für einen Jungen, der unter lauter älteren Schwestern leben musste, ein doppelt harter Schlag. Sein Bruder war bereits krank, als er als Soldat nach Russland geschickt wurde.

Und obwohl seine Mutter eine glühende Anhängerin der Nazis war, hat mein Vater seitdem alles Militärische gehasst. In dem Sinne bin ich erzogen worden. Das war nicht ganz einfach, als ich ein Junge war. Wehrdienstverweigerer galten noch als Drückeberger und wurden einer ziemlich unfairen, so genannten Gewissensprüfung unterzogen.

In der heutigen Zeit hätte ich einfach meinen Zivildienst gemacht und fertig. Da damals aber völlig unklar war, ob man als Verweigerer anerkannt wird, hat mir dann eine Untergrundbewegung von Ärzten geholfen, da raus zu kommen. Mogeln mussten sie nicht. Ich hatte damals schon schweres Belastungsasthma, das aber als Nebenerscheinung des Leistungssportes eher unbekannt war und nicht richtig behandelt wurde.

Später haben mir mein Studium und mein Beruf Einblicke in die Spielregeln der Politik erlaubt, die mich das Ganze heute differenzierter sehen lassen. Eine Welt ohne Armeen und Militärs wird es sicherlich nicht geben. Auch ich möchte nicht in Zeiten zurückfallen, in denen jeder Fürst mal eben mit einem Heer ins Nachbarland einfallen und morden und plündern konnte wie er wollte, weil dort gerade kein Militär war, das ihn davon abschreckte. Ich bin aber sehr gegen Wehrpflichtigen-Armeen. Das ist kein Job mehr für die Laienspielschar. Und ich habe große Probleme mit Eroberungsfeldzügen. Wenn das, was an Geld und Geist in den Kampf um die Erdölreserven ‚investiert’ wird, in die Entwicklung neuer Energiekonzepte investiert würde, dann wären wir heute schon deutlich weiter. Die schieben das Problem nur vor sich her und deine Generation muss es ausbaden. (Ich wahrscheinlich auch noch.)

Und ich mag es, Harry und Hermine eben nicht als Über- oder Gutmenschen darzustellen, sondern sie genau so zerrissen zu zeigen, wie jeder von uns in so einer Situation auch wäre. Wie du schon sagst, man muss erst drinstecken, bevor man weiß, wie man selber reagiert. Dabei wird sich dann herausstellen, dass es viele bedingt anständige Menschen gibt und nur ganz wenige unbedingt anständige. Ich habe diese Prüfungen schon hinter mir und muss sagen: ich bin teils, teils. Aber ich bin nicht so, wie ich gerne wäre. Ich habe aber auch bisher noch keinen unbedingt anständigen Menschen kennen gelernt. Die Sorte scheint sehr selten zu sein. Vielleicht sollten wir sie den Geschichten-Schreibern überlassen.

Danke für den Review.

Gruß yoho

PS: Ich habe so eine Art Lieblingszitat, das aus einer amerikanischen Fanfiktion stammt: ‚Life isn’t fair, and neither is love! It’s messy, and dirty, and complicated! It’s fighting and making up, sacrificing and being selfish! It’s everything you could imagine, and everything else that you can’t!’ Irgendwie passt das, was hier über das Leben und die Liebe gesagt wird auch auf den Krieg. Das sollte uns zu denken geben.
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Review zu "Sieger" aus "Sieger" von yoho

Name: Aquila (Anonymer Nutzer)
Datum: 2007-05-17 14:54:43
hey yoho,
hab deine Story erst jetzt gefunden. Ich weiß grad auch gar nicht, was ich schreiben soll.
Die Story ist mal wieder sehr gut geschrieben, was mir gut gföllt ist, wie harry Hermione vertraut und si emachen lässt, obwohl er keine Ahnung hat, warum sie das tut. Seine Reaktion, als sie es ihm dann erzählt, finde ich auch sehr gut... nur wundert es mich irgendwie, dass Hermione gar nicht sgesagt hat, nichteinmal Harry.
Und Malfoy ist ein A***h das wissenw ir ja sowieso schon! Ich kann mich nie mit FF anfreunden, in denen die Malfoys "lieb" sind oder so!
Und der Titel, nuja, im ersten Moment klingt er komisch, aber er macht Sinn. Hermione hat ja in gewisser Weise gesiegt...


Antworten

Antwort des Autors (yoho)

Name: yoho
Datum: 2007-05-17 14:54:43
Hallo Aquilla, Ich glaube Harry hat schon eine Ahnung, warum Hermine Malfoy so übel mitspielt. Spätestens als sie Lucius fragt, ‚wo sie den Stock hinstecken soll’, dürfte es auch bei ihm Klick gemacht haben. Schließlich ist er alt genug, um sich darauf einen Reim machen zu können. - Hermine hat Harry erst nichts über die Vergewaltigung erzählt, da er zu diesem Zeitpunkt im Krankenhaus lag. Vermutlich ging es ihm ziemlich schlecht, und da will sie ihren Freund nicht noch mehr belasten. Später wird nie die richtige Gelegenheit gewesen sein. Schließlich erzählt Frau so was ja nicht mal eben nebenbei ‚Ach ja, der Lucius Malfoy hat mich letzt vergewaltigt, aber ich hab’ Glück gehabt. Er ist gestört worden und so bin ich zumindest am Leben geblieben.’ - Und manchmal ist es auch gut, nicht alles voneinander zu wissen. Harry weiß das auch und macht Hermine am Ende von ‚Angst’ extra darauf aufmerksam. Manche Geheimnisse sind eben so schlimm, dass sie besser geheim bleiben. Allein schon weil man, wenn man darüber redet, selber daran erinnert wird. - Von da her erringt Hermine einen doppelten Sieg. Nicht nur über ihren Vergewaltiger, sondern auch über sich selbst, weil sie endlich den Mut hat, über den Vorfall zu reden. - Danke für die Review. Gruß yoho
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Review zu "Sieger" aus "Sieger" von yoho

Name: Mary
Datum: 2007-05-16 22:47:10
Guten Abend yoho,
ich hatte soch die Vermutung was Hermine angetan wurde als ich die Inhaltsangabe las. Sie wäre sonst nie so nunja ausgetickt kann man ja nicht sagen, es war ja gerechtvertigt. Ich finde die Geschichte sehr traurig.
Was mich interessiert warum hast du dich für den Titel "Sieger" entschieden?
Liebe Grüße Mary

Antworten

Antwort des Autors (yoho)

Name: yoho
Datum: 2007-05-16 22:47:10
Hallo Mary, Eine sehr ernste Review. Aber Du bist mutig. In anderen Archiven wurde diese Geschichte auffallend oft angeklickt, aber es gab kaum Reviews. Ich hatte den Eindruck, die meisten trauen sich nicht. - Ja, die Geschichte ist natürlich traurig. Aber wie Dir bestimmt aufgefallen ist, da Du schon viel von mir gelesen hast, mit der Friede-Freude-Eierkuchen-Welt anderer Fanfiction-Autoren habe ich es nicht so. - Wenn man mal ein paar Jahrzehnte gelebt hat – und ich meine wirklich gelebt – dann hat man zumindest diese Lektion gelernt: das Leben ist nicht immer schön, es macht nicht immer Spaß und manchmal ist es richtig beschissen. - Und deshalb findet man bei mir neben den schönen Geschichten auch ernste und traurige. - Vergewaltigungen gehörten in Kriegzeiten schon immer zum Repertoire der gegnerischen Parteien. Also ist das durchaus auch für eine Fanfiction ein Thema. – Hermine habe ich mir als Opfer ausgesucht, weil sie von der Rowling als logisch und beherrscht charakterisiert wird (außer bei Malfoys Nasenbruch hat sie so weit ich weiß nie die Beherrschung verloren). Und dann ist es natürlich interessant, so einen Charakter in eine Ausnahmesituation zu bringen und sie Dinge tun zu lassen, die man sich sonst von ihr nicht vorstellen kann. - Ich habe den Titel ’Sieger’ gewählt, weil Sieger in einem Krieg gewiss nicht immer gerecht und fair sind und sich nach den Regeln der Genfer Konvention verhalten. Von da her benimmt sich Hermine genau so, wie man es von Siegern (im schlimmsten Fall) erwartet. – Auf der anderen Seite erringt sie aber auch einen ganz persönlichen Sieg. Hermine ist eine sehr starker Frau und Opfer einer Vergewaltigung geworden zu sein ist für sie sicherlich besonders schlimm. Sie hatte keine Kontrolle mehr. Deshalb ist es für sie wichtig, einmal die Kontrolle über ihren Vergewaltiger zu haben. Außerdem spricht sie zum ersten Mal darüber, was ihr passiert ist. Auch das ist ein Sieg für sie. – Mir gefällt ‚meine Hermine’ besser, als die der Rowling. Sie ist reifer geworden und traut sich ihre Schwächen zu zeigen. Und Rache auszuüben – noch dazu so brutal und zügellos - ist eine Schwäche; so verständlich sie auch sein mag. - Sie dürfte sich aber trotzdem, bevor sie sich an Malfoy vergreift, genau überlegt haben, dass keiner aus der ‚Truppe’ sie deswegen verraten wird. Und wenn Malfoy sich Höherenortes beschwert, wer wird ihm schon glauben? Außerdem gehe ich davon aus, dass eine Vergewaltigung auch in der Zaubererwelt ein Kapitalverbrechen ist. Alleine deswegen wird Lucius schön den Mund halten. - In der Hinsicht ist Hermine mit Sicherheit wieder sehr berechnend. - Nur mit Harry hat sie nicht gerechnet. Und gerade er soll nicht sehen, wie sie sich gehen lässt. Die sonst so rationale Hermine völlig gefühlsgesteuert. Das ist ihr ihm gegenüber wohl eher peinlich. Also soll er gehen. Und so kann er immer noch behaupten, er wisse von nichts. - Dadurch, dass er sie, nachdem sie von der Vergewaltigung erzählt hat, in den Arm nimmt, zeigt er ihr aber, dass er zu ihr steht, egal was passiert ist. - Eigentlich hätte Harry sie entwaffnen müssen. Und er hätte es auch gekonnt. Aber spätestens als sie Malfoy fragt ‚wo sie seinen Stock reinstecken soll’, dürfte ihm klar geworden sein, was Malfoy getan haben muss. Und in diesem Moment akzeptiert er Hermines Rache als das was sie ist: eine persönliche Angelegenheit zwischen ihr und Lucius. - Harry weiß nicht, ob Malfoy überhaupt noch am Leben ist. Aber falls ja, können sie ihn nicht da liegen lassen. Er gehört eingesperrt. Besser man sieht nach. Und um seine Solidarität mit Hermine zu bekunden, sagt er den anderen, wo sie ihn finden können. Damit ist klar, er wusste Bescheid. - Und Hermines Schlussbemerkung will soviel sagen wie: ‚Schön Harry, dass du mal wieder die Verantwortung übernimmst. Aber ich bin da mit drin.’ – So dass war jetzt mit Sicherheit eine der längsten Reviewantworten, die ich je geschrieben habe. Aber bei so einer Geschichte finde ich das angemessen. - Gruß yoho
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