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Geschichte des Moments
Sturm von yoho
(ab 14)

Harry hat während des Krieges mit Voldemort etwas verloren. Es sucht es alleine in den schottischen Highlands und nimmt dabei in Kauf, vielleicht nicht mehr zurückzukehren. Aber plötzlich geht es nicht mehr nur um sein Leben und er muss eine Entscheidung treffen.

(geschrieben für den Valentinstagswettbewerb 2007)

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Zitat des Tages

»Überhaupt führt sich Percy diesen Sommer ziemlich eigenartig auf«, sagte George stirnrunzelnd. »Und tatsächlich hat er einen Haufen Briefe verschickt und sich oft in seinem Zimmer eingeschlossen ... Ich meine, so oft kannst du eine Vertrauensschülermedaille auch nicht polieren ...«

Harry Potter und die Kammer des Schreckens, Kap.3

Review zu "Der Besuch einer alten Dame" aus "Der Besuch einer alten Dame" von yoho

Name: luna_lovegood
Datum: 2009-11-28 21:19:34
Hey,
tolle Idee.
zuerst habe ich mir ja gedacht, dass die Frau früher das gleiche Problem hatte wie Hermine, was ja ein bisschen langweilig gewesen wäre, aber dann das mit dem Zeitumkehrer. Spitze!
Überhaupt das Gespräch der Beiden war sehr schön geschrieben ... wenn ich jetzt wo ich das Ende ja schon weiß noch mal dieses Gespräch lese, dann merkt man finde ich schon wie ähnlich sich die Beiden sind. Man merkt einfach das die Beiden sich verstehen...
Ich denke Hermine kann stolz auf ihr älteres Ich sein.
Aber ich denke auch, dass sie vielleicht etwas traurig (?) ist, ich meine sie weiß ja jetzt praktich - bis ich so alt bin, werde ich immer mit Harry zusammen sein.
Auf der einen Seite freut sie sich sicher darüber, aber ich es nicht gerade das Schöne, wenn man nicht weiß, was in 40, 50 jahren alles mit einem sein wird?
gruß luna



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Antwort des Autors (yoho)

Name: yoho
Datum: 2009-11-28 21:19:34
Hallo Luna,

das Reisen durch die Zeit ist eine heikle Angelegenheit und mit unserem Verstand kaum erfassbar. Wenn ich versuche das ‚Was-wäre-wenn-Spiel’ zu spielen, dann verirre ich mich regelmäßig zwischen den verschiedenen Zeitebenen.

Wären Harry und Hermine überhaupt zusammen gekommen, wenn die alte Hermine nicht ihr jüngeres Ich besucht hätte? Und wenn sie nicht zusammen kämen, was würde das für die alte Hermine bedeuten? Da wird es dann langsam kompliziert.

Vielleicht kann man es so sehen: die alte Hermine kann sich erinnern, wie unschlüssig sie als Mädchen war und gibt ihrem jüngeren Ich einfach nur einen kleinen Stups in die richtige Richtung. Was das für die Zukunft bedeutet, da hat sie hoffentlich drüber nachgedacht.

Die junge Hermine weiß aber höchstens, dass sie mit Harry zusammen bleibt. Ob sie ihn auch im Alter noch liebt oder ob sie eher aus Gewohnheit ein Paar bleiben und was sie auf dem Weg dorthin erleben? Dazu erfährt sie nichts und das ist auch besser so. Denn sonst wäre die Versuchung ‚Gott’ zu spielen einfach zu groß.

Wenn ich es jetzt für mich überlege, der Gedanke, auch noch mit siebzig mit der Frau, mit der ich jetzt schon fast zwanzig Jahre mein Leben teile, zusammen zu sein, hat für mich nichts Erschreckendes. Ich hoffe, dass das so bleibt. Jedenfalls ist die ‚Magie’, die in dem Zitat vor meiner neuesten Geschichte ‚Waisen’ erwähnt wird, immer noch da.

Mehr als Hoffen kann ich jedoch nicht, denn anders als Hermine habe ich keinen Blick in meine Zukunft werfen können. Und auch wenn es statistisch eher unwahrscheinlich ist. Der Blick in die Zukunft könnte mir ja auch zeigen, dass ich in zwei Jahren tot umfalle. Na ja, und das möchte ich dann lieber nicht wissen.

Danke für den Review

Gruß yoho
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Review zu "Der Besuch einer alten Dame" aus "Der Besuch einer alten Dame" von yoho

Name: Rose Malfoy
Datum: 2009-01-17 21:31:16
WOW!!!

Wieder einmal echt toll.
Hat mir wirklich gefallen und ich habe bis zum Schluss nicht gewusst, dass Jane Hermines älteres Selbst ist.
Es ist so, dass man denkt, dass sie vor langer Zeit in Hogwarts war und mal wieder dort vorbeischaut (was ja, wenn man es genau nimmt, auch stimmt^^).
Wieder einmal toll geschrieben und eine super Idee.
Ich glaube, ich werde nur noch Storys von dir lesen, die machen mich alle irgendwie "hibbelig" (in irgendeinem HP-Band kommt dieses Wort vor) und regen mich zum Nachdenken an.

LG und wie immer ein riesiges Lob,
Rose Malfoy =)

Antworten

Antwort des Autors (yoho)

Name: yoho
Datum: 2009-01-17 21:31:16
Hallo Rose, ich sehe schon, das Wort ‚hibbelig’ zählt nicht zum Wiener Wortschatz. Der Begriff stammt aus dem niederländischen (iebelig) und meint nervös oder unruhig. Ich hoffe mal, dass dich eine Geschichte wie ‚Der Besuch einer alten Dame’ aber eher positiv nervös macht. Mich macht sie melancholisch. Es ist eine der Stories, mit denen man sich als Autor selber zu Tränen rühren kann. – Dass Hermine ihr siebzig Jahre älteres Selbst nicht erkennt, wundert mich nicht. Ich kann mir auch nicht vorstellen, wie ich als alter Mann aussehen werde. Ich hoffe bloß, ich mag mich dann noch. Hermine jedenfalls war von sich sichtlich beeindruckt. – Aus rein sentimentalen Gründen liebe ich die Landschaften Skandinaviens. Und so viel anders als zum Beispiel in Norwegen, sieht es in Schottland auch nicht aus. Von da her habe ich hier in Erinnerungsbildern geschwelgt, die schon ziemlich alt sind, als wir noch jung und unschuldig waren … Ja, ja schon gut. Waren wir natürlich nicht. Aber jedenfalls habe ich nie wieder in so kaltem Wasser gebadet. Von da her kann ich die bibbernde Hermine gut verstehen. – Als ich so jung war, wie Hermine in dieser Geschichte, da habe ich mich um die Lebensweisheiten von älteren nicht geschert. Zehn oder zwanzig Jahre später sind sie mir dann wieder eingefallen und ich hab mir gedacht: hättest du damals mal auf sie (oder ihn) gehört. Dir wäre vieles erspart geblieben. Aber andererseits lernt man immer am besten, wenns auch mal weh tut. (Autsch, das war jetzt schon wieder eine Lebensweisheit.) – Jedenfalls scheint Hermine von der Ausstrahlung der alten Dame so gefangen, dass sie ihr nicht nur zuhört, sondern auch tut, was die ihr rät. Nämlich Gryffindor-mutig zu sein, auf ihr Gefühl zu vertrauen und nicht immer zu versuchen, es allen Recht zu machen, weil das eben nicht immer geht. – Und du solltest ruhig auch Geschichten von anderen Autoren lesen. Ich mache das auch. Bücher oder auch englische Fanfictions. Das erweitert den Horizont ungemein. Erst recht, wenn man selber schreibt. – Danke für den Review. – Gruß yoho
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Review zu "Der Besuch einer alten Dame" aus "Der Besuch einer alten Dame" von yoho

Name: schafchen
Datum: 2007-08-19 23:38:41
Schön... offensichtlich, die Lösung, ja - aber klar, manchmal muss man so etwas noch gesagt bekommen, bevor man es wirklich glauben kann ^^
Gefällt mir; Du hast einen angenehmen Stil, es liest sich sehr gut: weder kark, noch überladen. Einfach gefühlvoll, aber nicht gefühlsduselig. Schön!

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Antwort des Autors (yoho)

Name: yoho
Datum: 2007-08-19 23:38:41
Hallo schafchen, Danke erstmal für die reichlichen Komplimente. So schön hat mir das noch niemand gesagt. Obwohl es genau das ist, was ich will. Aber glaube mir, es ist eine ewige Gratwanderung. Vor allem zwischen gefühlvoll und gefühlsduselig. Ich habe bisher auch noch keine Regel gefunden, die einem dabei hilft nicht nach der einen oder anderen Seite abzustürzen. Außer vielleicht eines: ich streiche alle Adjektive raus, die nicht unbedingt notwendig sind und versuche sie durch Handlung oder Dialoge zu ersetzen. Das ist einer der vielen kleinen Tricks, die man in meinem Beruf lernt und die einem auch beim literarischen Schreiben helfen. - Die Geschichte ist für mich irgendwie so ein bisschen ‚bittersweet’. Wobei natürlich der morgendliche See viel dieser Stimmung ausmacht. Vor meinen Augen hatte ich beim Schreiben das Mösvatn in Norwegen. Der See liegt auf 900 Metern Höhe am Rande der Hardanger Vidda und die Landschaft ähnelt sehr dem schottischen Hochland. Wir haben dort mal gelagert und sind morgens um vier schwimmen gegangen, weil’s einfach so schön war. Um dieses Bild herum ist dann diese Geschichte entstanden. – Übrigens habe ich letzt gelernt, dass Zeitreisen, rein physikalisch betrachtet, gar nicht so unmöglich sind. Zumindest Reisen in die Zukunft sind Dank des Zwillingsparadoxons vorstellbar. Reisen in die Vergangenheit sind allerdings wesentlich problematischer, da sich die Zeit nur in eine Richtung bewegt. Sie bleiben also zunächst mal, auch in der Theorie, der magischen Welt vorbehalten. - Außerdem taucht da das Problem der Kausalitätsparadoxie auf. Was wäre, wenn Zeitreisende ihre eigene Geschichte ändern würden. (Und warum sonst sollte man in die Vergangenheit reisen?) Ein Fehlgriff dabei, und unser ganzes Leben verliefe anders. Und wenn man bedenkt, aus wie vielen Zufällen unser Leben besteht; die Chance bei der Änderung der Vergangenheit einen eklatanten Fehler zu machen, wäre gewaltig. Also besser nicht. Höchstens so einen kleinen Stups, um einer Liebe auf die Sprünge zu helfen. Aber nur einen ganz kleinen… - Gruß yoho
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Review zu "Der Besuch einer alten Dame" aus "Der Besuch einer alten Dame" von yoho

Name: Mary
Datum: 2007-07-13 22:52:55
Hey,
klasse Geschichte. Diese Jane, war Hermine, ja? Das hab ich schon richtig verstanden?
Das Gespräch war toll, und es wird Hermine auch ziemlich weiterhelfen.
Auserdem ist es aus dem alltäglichen Leben.
Das ist immer so ne Sache, man will den einen nicht als Freund verlieren, will den anderen aber als festen Freund, und doch ist es eigentlich so einfach, wenn alle die Entscheidung von einem respektieren.
Liebe Grüße Mary

Antworten

Antwort des Autors (yoho)

Name: yoho
Datum: 2007-07-13 22:52:55
Hallo Mary, Danke für die Review. Es freut mich, dass dir die Geschichte gefallen hat. Ich wollte mal wieder etwas leichtere Kost bringen, wo’s doch letzte Woche so einen schweren Brocken gab. -- Hermine heißt mit vollem Namen Hermine Jane Granger. Klar, Jane ist die ältere Hermine. -- Die junge Hermine erkennt ihr Alter Ego allerdings erst mit Sicherheit, als die den Zeitumkehrer aus der Bluse zieht. Doch dann ist es zu spät, weitere Fragen zu stellen, auf die die alte Hermine – schließlich ist sie eine kluge Frau – natürlich keine Antworten gegeben hätte. -- Bei dem Dialog hat mir ein bisschen geholfen, dass ich solche Gespräche mit Jüngeren schon geführt habe und manchmal ist es wirklich so: die Lösung ist einfach, man sieht sie nur nicht. -- Du hast das schön geschrieben, dass es hier um eine Frage des Respekts geht. Und es ist ja wirklich so, wenn Ron wirklich ein Freund ist, dann stellt er seine persönlichen Bedürfnisse zurück und respektiert Hermines Entscheidung. Und er erkennt auch, dass das nichts mit seiner Konkurrenz zu Harry zu tun hat. Der hat ihm nicht Hermine weggenommen, sondern Hermine hat sich für Harry entschieden. -- Das ist so ein bisschen wie in ‚Was Liebe ist’. Dort muss Harry Hermines Entscheidung respektieren, dass sie mit ihm kämpft, auch wenn ihm das nicht passt. -- Gruß yoho
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