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Geschichte des Moments
Liebe macht blind von Fanee
(ab 12)

Hermine studiert in Oxford und Ron arbeitet in Rumänien. Sie sind ein Paar, aber dann macht Hermine
mit ihm Schluss, weil die Distanz zu groß ist und kommt mit Krum zusammen. Es kommt zu einem dramatischen
Ende.

Zitat des Tages

»Nein«, sagte Harry bestimmt, »du und Al werdet euch erst dann ein Zimmer teilen, wenn ich das Haus zum Abriss freigebe.«

Harry Potter und die Heiligtümer des Todes, Kap.36

Reviews für Dämonen

Review zu "Dämonen" aus "Dämonen" von yoho

Name: Vivianne
Datum: 2010-01-22 08:37:55
Hallo Yoho,

schön.

Ich kann es dir immer wieder nur schreiben, wie sehr ich deinen Schreibstil mag. Allerdings weiß ich immer noch nicht, wie du das machst. Ich habe bei dir nie das Gefühl, dass du zu viel schreibst, dass ich Passagen überlesen möchte. Nein. Jedes Wort, das du niederschreibst hat seine Funktion. Und das ist wirklich toll. Nichts ist überflüssig.

Ich mag es, wie du die Charaktere vertieft hast. Auch wenn Harry nicht direkt mitspielt, so offenbart uns auch diese Geschichte wieder einen Teil von ihm. Dass er nämlich nicht der oberflächliche, aus dem Bauch heraus handelnde Junge ist. Nein, du beschreibst ihn so, dass er Hermine gewachsen ist. Dass er ihr ebenbürtig ist.

Ups, ich weiche vom eigentlichen Thema der Geschichte ab. Aber eigentlich. Nunja, Du zeigst auch hier, dass Hermine nicht die Streberin nur ist, wie sie oft von Rowling dargestellt wird. Nein, deine Hermine hat Widersprüche in sich. Das, was einen Charakter erst wirklich ausmacht, offenbarst du uns.
Und stell dein Licht nicht immer unter einen Scheffel, das brauchst du nicht.

Liebe Grüße Viv

Antworten

Antwort des Autors (yoho)

Name: yoho
Datum: 2010-01-22 08:37:55
Hallo Vivianne,

ich wäre wahrscheinlich ein grässlicher Schreib-Lehrer. Denn genau so wenig wie du, weiß ich, wie ich schreibe. Das heißt, natürlich weiß ich es, so ganz praktisch betrachtet. Ich denke erst viel nach und schreibe die Geschichte zum Schluss runter. Aber ich könnte diesen Vorgang nur schwer in einzelne Schritte sezieren. ‚Man nehme A und B, mixe C dazu, dampfe das Ganze ein und verwende den Katalysator X und schon haben wir eine Geschichte.’

Amerikanische Writing-Schools praktizieren solche Rezepte seit Jahrzehnten. Selbst in Deutschland gibt einen Studiengang für Literarisches Schreiben. Ich habe letzt eine Absolventin kennen gelernt und auch einige Geschichten von ihr gehört. Aber sie erschienen mir seltsam seelenlos. Wie Fabrikware nach Baumuster zusammen gefügt.

Alles, was ich weiter geben könnte, sind Tricks. Zum Beispiel streiche ich die Rohfassungen meiner Geschichten zunächst gnadenlos zusammen. Manchmal verschwinden ganze Absätze, dann nur Füllwörter, von denen ich oft und gerne Gebrauch mache. Was übrig bleibt, hat einen Sinn. Entweder es trägt die Handlung oder es macht die Hintergrundmusik, die Stimmung. So wie hier die Beschreibung der Landschaft. Sie wäre natürlich verzichtbar. Aber dann hätten wir genau so ein seelenloses Produkt, wie ich es eben erwähnt habe.

Mich reizen Charaktere, die eben nicht eindeutig gut oder böse, mutig oder feige sind, sondern immer irgendwo dazwischen. Eigentlich Menschen wie du und ich. Außerdem lassen sich mit solchen Figuren viel spannendere Geschichten spinnen. Ihr Handeln ist nicht vorhersehbar.

Und ich bin ein bisschen wie Hermine. Mein Irrwicht hat mir erzählt, dass ich eigentlich gar nichts kann, höchstens mal Mittelmaß bin, wenn überhaupt. Und ich habe ihm, genau wie Hermine, geglaubt.

Aber ich finde das gar nicht schlimm: es spornt an. Wenn ich von mir überzeugt wäre, dann würde das Stagnation bedeuten. Und Stagnation heißt auf Dauer Langeweile. Ich hasse Langeweile.

Danke für den Review

Gruß Bernd (yoho)
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Review zu "Dämonen" aus "Dämonen" von yoho

Name: Rina (Anonymer Nutzer)
Datum: 2008-03-13 23:02:11
Huch - nur ein Review?

Ich kann mich Bear nur anschließen - eine wunderschöne Geschichte.

Liebe Grüße
Rina

Antworten

Antwort des Autors (yoho)

Name: yoho
Datum: 2008-03-13 23:02:11
Hallo Rina, Danke dir für dienen Review. Erst Recht, weil du diese Geschichte gewählt hast. Es ist eine meiner Lieblingsstories. Ich mag die Stimmung zwischen den beiden. Da ist so viel Vertrauen. So viel, dass es sogar reicht, um die Enttäuschung zu verkraften, die Hermine in ‚Luna nackt’ widerfährt. - Und ich mag Schauplätze in der Natur. Sie bieten die besten Möglichkeiten Stimmungen zu unterstützen, ja ganze Stimmungsgemälde zu entfalten. - Viel Spaß noch mit meinen Geschichten. - Gruß yoho
Antworten

Review zu "Dämonen" aus "Dämonen" von yoho

Name: Bear
Datum: 2007-11-30 16:53:03
Eine wunderschöne Geschichte... Toll gemacht


Antworten

Antwort des Autors (yoho)

Name: yoho
Datum: 2007-11-30 16:53:03
Hallo Bear, Danke dir für das Kompliment. Das hier ist mal wieder der Beleg, dass auch eine kurze Review dem Autor gut tut. - ‚Dämonen’ ist einer der Geschichten, die mir persönlich sehr gut gefallen. Aber seltsamerweise gab es auch in anderen Archiven nur wenige Reviews. Vielleicht ist das Thema zu heikel? - J.K.R. hat es in den Büchern wohl tatsächlich so gemeint, dass es Hermines größte Angst ist, durch die Prüfungen an der Schule zu rasseln. Das erschien mir für so einen komplexen Charakter aber etwas flach. Ich meine, was ist eine Schulprüfung gegen die Sachen, die später im Leben kommen? Lächerlich! Ein Klacks! Und Hermine sollte intelligent genug sein, das zu wissen; trotz ihres Lerneifers. - Sie hat Angst, alles falsch zu machen. Nicht liebenswert zu sein. Nicht begehrenswert zu sein. Als Frau nichts wert zu sein, weil sie keine Kinder haben kann. Und das ist schon was, wovor frau wirklich so viel Angst haben kann, dass es dem nichts entgegen zu setzen gibt. Deswegen ist sie auch aus diesem Schrankkoffer geflüchtet. Genauso wie Molly im Haus am Grimmauldplatz dem Irrwicht, der nacheinander die toten Körper ihrer Familie annahm, nichts entgegensetzen konnte. - Lunas Angst hingegen ist glaube ich gar keine Angst vor dem Erwachsen-Werden, sondern eine Angst davor, so zu werden wie die Erwachsenen, die sie kennt. - Für mich macht jedoch nicht das Lebensalter, sondern die Art zu Handeln den Unterschied zwischen Kind, Jugendlichem und Erwachsenem aus. - In ‚Luna nackt’ (der Story, die an ‚Dämonen’ anschließt), benimmt sich Luna eher wie ein Kind. Lustgesteuert und ohne nachzudenken. Jetzt muss sie das Erwachsen-Sein auf die harte Tour lernen. Die fälligen Gespräche mit Harry und Hermine werden sicherlich nicht einfach. - Den Plot für ‚Dämonen’ hatte ich schon länger im Kopf. Ich wusste nur noch nicht, wie und wo ich dieses Gespräch zwischen Hermine und Luna stattfinden lassen sollte. Dann stand ich bei den Recherchen für eine unserer Reisereportagen auf den Felsen der Luxemburger Schweiz und dachte: hier ist der Ort. (Es sieht da genau so aus, wie ich es beschrieben habe.) – Falls dir meine Art zu Schreiben gefällt, schau mal unter meinem Nick nach. Es gibt dort noch mehr solche Geschichten. – Gruß yoho
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