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Geschichte des Moments
Ein Weihnachtsgeschenk für einen Squib von Amelie Phoenix
(keine Altersempfehlung)

Argus Filch ist wohl einer der unsympathischsten Menschen überhaupt und das einzige, was er mehr hasst als Schüler, ist Weihnachten.

Doch ein überraschendes Geschenk ändert seine Meinung.

Aus dem Leben eines Squib - 1960, wie alles begann.

Zitat des Tages

»Überhaupt führt sich Percy diesen Sommer ziemlich eigenartig auf«, sagte George stirnrunzelnd. »Und tatsächlich hat er einen Haufen Briefe verschickt und sich oft in seinem Zimmer eingeschlossen ... Ich meine, so oft kannst du eine Vertrauensschülermedaille auch nicht polieren ...«

Harry Potter und die Kammer des Schreckens, Kap.3

Reviews für Avada ...

Review zu "Avada ..." aus "Avada ..." von yoho

Name: Heaven
Datum: 2008-05-31 15:52:29
Hallo yoho,

da hat die Leseprobe ja nicht zu viel versprochen.
Eine schöne kleine Geschichte, die auch nach dem Lesen noch eine Weile im Kopf verweilt und den ein oder anderen Gedanken bringt.

"Irgendetwas hatte sich verändert. Aber er wusste noch nicht richtig, was."

Ein so schlichter und doch toller Satz. Ich mag das sehr, wenn mit dem Ende einer Geschichte etwas neues beginnt, sich etwas verändert.
Das ist dann so ein Gefühl, als würden sich die engen Bahnen, in denen sich unser Leben oft bewegt, ein Stück weit öffnen.
Es ist dir gelungen dieses Gefühl zu transportieren.

Weiter so!

Liebe Grüße,
Heaven

Antworten

Antwort des Autors (yoho)

Name: yoho
Datum: 2008-05-31 15:52:29
Hallo Heaven, Ich weiß nicht, ob die ‚Anmerkungen des Autors’ üblicherweise gelesen werden. Aber ich fand das Zitat aus ‚To Kill a Mockingbird’ passte sehr gut zu dieser Geschichte. – Beide Male geht es darum, dass Feindschaft unter Menschen immer sehr viel damit zu tun hat, dass man den ANDEREN nicht kennt. – Der geistig behinderte Boo Radley, der von seinen Eltern im Haus eingeschlossen gehalten wird und nur im Schutz der Dunkelheit nach draußen darf, ist das Schreckgespenst für alle Kinder in der Nachbarschaft. Doch als er die kleine Scout und ihren Bruder davor bewahrt von einem Rassisten abgestochen zu werden (Scouts Vater hat einen Farbigen vor Gericht verteidigt), da entpuppt sich der gefürchtete Boo Radley als ein sanftmütiger und sehr scheuer Mensch. – In einer anderen Szene dieses Buches – du merkst schon, ich mag den Roman – droht ein weißer Mob den Anwalt zu lynchen. Scout wird Zeugin dieser Szene, versteht nicht, was da abläuft und beginnt ein beiläufiges Gespräch über ein Problem mit einer Erbpacht, bei dem ihr Vater einem der Angreifer geholfen hat. Erst das Kind bringt den Mob zur Vernunft und sie ziehen ab. – Und so braucht es auch in dieser Geschichte ein Kind, um Harry vor Augen zu führen, dass unter jeder Todessermaske ein menschliches Gesicht versteckt ist. Die Maske macht es ihm leichter, diese Menschen zu töten. Jetzt, wo die Maske einmal abgezogen wurde und ein Mensch zum Vorschein kam, ein Mensch mit Angst, ein Mensch, der ihre Hilfe braucht, um zu überleben und der ihnen vertraut, jetzt wird es Harry nicht mehr so leicht fallen zu töten. – Er wird es sicherlich weiter tun, um sein Leben oder das seiner Freunde zu retten. Aber er wird mehr als früher unter dem Töten leiden, weil er immer an den Menschen unter der Maske denken muss, daran, dass er vielleicht gerade ein Kind tötet, eine Mutter, einen Vater, jemanden, der betrauert und vermisst wird. – Danke dir für deinen Review. – Gruß yoho
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Review zu "Avada ..." aus "Avada ..." von yoho

Name: Keks (Anonymer Nutzer)
Datum: 2008-05-16 16:14:18
Schrecklich, aber gut gelöst. Eine 13-jährige als Anhängerin Voldemorts - grausame Vorstellung, aber trotzdem nicht unrealistisch, Kindersoldaten sind leider nicht selten.
Wieder mal eine gelungene Geschichte.
Keks

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Antwort des Autors (yoho)

Name: yoho
Datum: 2008-05-16 16:14:18
Hallo Keks, ich habe gerade mal bei terre des hommes nachgesehen. Demnach gibt es derzeit geschätzte 250.000 Kindersoldaten auf der Welt. Ein Drittel davon sind Mädchen. Ihre Überlebenschancen sind gering. Zwischen 1990 und 2000 gab es alleine zwei Millionen tote Kindersoldaten. Von den körperlich und seelisch verkrüppelten wollen wir gar nicht erst reden. – Aber Kindersoldaten sind keine Erfindung der so genannten Dritten Welt. Bis ins neunzehnte Jahrhundert war es auch in Europa üblich, Kinder in den Krieg zu schicken. Im amerikanischen Unabhängigkeitskrieg gab es ebenfalls Kindersoldaten. Und die Nazis schickten am Ende des zweiten Weltkrieges auch Kinder und Jugendliche in einen sinnlosen Kampf. – Man darf übrigens mit siebzehn freiwillig in die Bundeswehr eintreten. Und die britischen, amerikanischen, russischen und chinesischen Streitkräfte nehmen sogar sechzehnjährige. – Auch mal was zum drüber nachdenken. – Danke für deinen Review. Gruß yoho
Antworten

Review zu "Avada ..." aus "Avada ..." von yoho

Name: Hedwig
Datum: 2008-05-16 15:05:03
Ui... was für eine fürchterlich und doch süße Geschichte. Voldemorts Anhänger erst 13?! Fürchterlich, aber man sieht es im realen Leben ja auch immer wieder bei diversen Gruppierungen. die Kinder wissen einfach nicht worum es geht. Sehen die Konsequenzen ihres Handelns nicht.

Ich finde die Unterhaltung zwischen Hermine und Vicky sehr gelungen. Wo sie sie weg bringen.

Heut ist nur leider nicht so ganz mein Tag, weshalb ich noch nicht ganz herrausgefunden hab, was sich für Harry geändert hat... aber vielleicht hilft ein weiteres Lesen noch mal...

LG Hedwig

Antworten

Antwort des Autors (yoho)

Name: yoho
Datum: 2008-05-16 15:05:03
Hallo Hedwig, auch dir Danke für deinen Review. – Kindersoldaten? Gab es immer und wird es wohl auch immer geben. Im Moment in Afrika und vor gerade mal einem Menschenalter auch in Deutschland. Es ist wohl gute Sitte bei Potentaten jeglicher Couleur Kinder und Jugendliche als Kanonenfutter und/oder letzte Reserve einzusetzen. Außerdem haben Kinder den strategischen Vorteil, dass niemand von ihnen etwas Böses erwartet. – Vicky wird erst langsam begreifen, dass nicht alle Anhänger des Ordens brutale Schlächter sind. Schließlich hat man ihr das lange genug eingehämmert. Deshalb fragt sie vorsichtshalber noch mal nach, was denn jetzt passiert, falls sie etwas Falsches tut. Hermine gibt ihr mit ihrer Drohung glaube ich die einzig richtige Antwort: „Ich behandele dich wie das Kind, dass du bist.“ Und auch, wenn sie Vicky sicherlich nicht verprügeln würde, die Botschaft dürfte angekommen sein. – Was sich für Harry geändert hat? – Harry hat die Angewohnheit, die Welt in Schwarz-Weiß zu sehen, weil sie dann so schön einfach ist. Und plötzlich merkt er, dass das nicht mehr funktioniert. Er hat es selber gesagt: „ … wir können sie nicht alle einsperren. Wir müssen ihnen wieder vertrauen.“ Darüber muss er jetzt nachdenken und dann auch noch mal mit Hermine reden. – Gruß yoho
Antworten

Review zu "Avada ..." aus "Avada ..." von yoho

Name: Rudi
Datum: 2008-05-16 14:18:57
Wieder eine schöne Geschichte. Eine die viele Fragen aufwürft und zum Nachdenken anregt.

Ich sehe schon mit Spannung einer Neuen entgegen.

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Antwort des Autors (yoho)

Name: yoho
Datum: 2008-05-16 14:18:57
Hallo Rudi, danke für deinen Review. Wenn ich von dir einen Kommentar bekomme, dann weiß ich immer, die Story ist gut geworden. – Die Idee zu dem Thema kam mir, als ich letzt bei einem Freund auf der Veranda saß. Mit dabei seine Tochter und ihr Lover. Ein netter Typ, fand ich. Und seltsamerweise fand ich ihn immer noch nett, als sich herausstellte, dass er bei der Bereitschaftspolizei ist. – Es gab mal eine Zeit, da war ich etwa im Alter unserer Helden, da habe ich mich mit Leuten wie ihm bis aufs Blut geprügelt und konnte mir sicherlich nicht vorstellen, mit SO jemandem mal am gleichen Tisch zu sitzen; ganz davon zu schweigen, dass ich ihn sympathisch finde. – Irgendwann in den vergangenen zwanzig Jahren hat sich meine Sichtweise geändert. Und genau das passiert auch in dieser Geschichte. Sowohl mit Harry, als auch mit der jungen Todesserin. Sie erleben beide ihre jeweiligen Feinde von einer Seite, die sie nie von ihnen erwartet hätten. – Gruß yoho
Antworten
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