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Feinschmeckerei von Loki Slytherin
(keine Altersempfehlung)

Im Advent geniessen die Lehrer ihre kulinarischen Vorlieben.

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»Nein«, sagte Harry bestimmt, »du und Al werdet euch erst dann ein Zimmer teilen, wenn ich das Haus zum Abriss freigebe.«

Harry Potter und die Heiligtümer des Todes, Kap.36

Reviews für Drei Sekunden

Review zu "Drei Sekunden" aus "Drei Sekunden" von yoho

Name: Luxa
Datum: 2010-04-04 19:31:49
Boah...*Gänsehaut
Ich hab mittlerweile alle deine Geschichten hier mindestens einmal gelesen (und werde sie eines Tages auch mal reviewen), aber das hier zählt zu meinen Lieblingen.

Ich liebe es, wenn anscheinend "böse" Charaktere mal anderweitig beleuchtet werden. *sich unauffällig ein Tränchen aus dem Auge wischen muss*

Da ich aber Lateinerin und - umso schlimmer - überaus neugierig bin, würde mich eine genauere Übersetzung interessieren...

*gerade irgendwie komplett sprachlos ist*

Luxa

Antworten

Antwort des Autors (yoho)

Name: yoho
Datum: 2010-04-04 19:31:49
Hallo Luxa,

zunächst mal freut es mich, dass dir meine Geschichten anscheinend gefallen haben, sonst hättest du wohl kaum immer weiter gelesen.

Ich mag dieses Schwarz-Weiß-Denken nicht, das in vielen Fantasy-Büchern vorherrscht und auch vor den Charakteren von JKR nicht ganz Halt macht. Denn so einfach ist das Leben eben nicht. Die Grenze zwischen Gut und Böse ist immer fließend. Wenn du zum Beispiel ‚Zweck und Mittel’ gelesen hast, dann sind es Harry und Hermine, die sich alles andere als politisch korrekt verhalten, um Hermine vor einem Aufenthalt in Askaban zu bewahren.

Von da her geht es nicht nur um die Bösen, die auch ihre guten Seiten haben. Sondern auch die vermeintlich Guten lernen dann und wann, dass es verdammt schwierig ist, immer eine weiße Weste zu behalten.

Und hier noch die gewünschten Übersetzungen:

«Qu'est-ce qu'il se passe?» (Was ist hier los?)
«Rien, mon ange, rien. Va te coucher!» (Nichts mein Engel. Geh schlafen!)
«Que es tu?» (Wer bist du?)
«Un ami de ton père» (Ein Freund deines Vaters.)
«Va te coucher!» (Geh schlafen!)
«Non, papa.» (Nein Papa.)
«A ta chambre!» (Auf den Zimmer!)
«Non, papa.» (Nein Papa)
«Inderdiction de sortir, une semaine» (Hausarrest, eine Woche.)
«D'accord papa, mais je reste.» (Einverstanden Papa, aber ich bleibe.)
«Deux semaines!» (Zwei Wochen)
«D'accord papa.» (Einverstanden Papa.)
«Je vais te fesser!» (Ich werde dich verprügeln!)
«Oui papa. Mais, je ne vais pas partir.» (Ja Papa. Aber ich werde nicht gehen.)
«Tu es très courageuse. Ton père peut être fier de toi. Et il ne va pas te punir.» (Du bist sehr mutig. Dein Vater kann stolz auf dich sein. Und er wird dich nicht bestrafen.)
„Bonsoir Monsieur.“ (Einen guten Abend noch, der Herr.)

Danke dir für den Review

Gruß Bernd (yoho)
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Review zu "Drei Sekunden" aus "Drei Sekunden" von yoho

Name: Daniel
Datum: 2008-08-19 09:26:56
Hallo yoho,

ich finde, dir ist wieder mal eine sehr gute Geschichte gelungen. Diese Konfrontation zwischen Pflicht und Gefühlen, die zeigen uns einen Harry, der sehr wahrscheinlich viel realer ist, als jener, der kalt und ohne Reue Todesser um Todesser niederstreckt. Ausserdem ist es spannend, für einmal auch das Gedankenspiel zu machen, dass hinter den Todessern auch Leute stecken können, die vielleicht durch die Umstände zu dem geworden sind, was sie jetzt sind und im Grunde gar nicht böse sind.

Gruss Daniel

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Antwort des Autors (yoho)

Name: yoho
Datum: 2008-08-19 09:26:56
Hallo Daniel, ich denke, die meisten Menschen, die nach unserem Rechtsverständnis etwas Böses getan haben, sind das Opfer von irgendwelchen Umständen. Auf der anderen Seite sind Menschen denkfähig. Sie können sich ändern und Entscheidungen treffen. Niemand ist ganz und gar ein Opfer seiner Sozialisation oder mangelnder Erziehung. – Von da her lasse ich das als Entschuldigung nicht unbedingt gelten. Wobei mir, wie den meisten Polizisten auch, allerdings ein armes Würstchen, der wegen dauerndem Schwarzfahren im Knast landet deutlich mehr Leid tut, als ein eiskalter Geschäftsmann, der massenweise die Leute abgezockt hat. – Das ist immer so eine Frage: was ist man bereit zu verzeihen, was nicht? Ich möchte kein Richter sein, wirklich nicht. – Der Harry in meiner Geschichte hat zunächst durchaus noch vor, die Sache zu Ende zu bringen; und zwar siegreich. Das Mädchen allerdings macht ihm einen Strich durch diese Rechnung. Sie liebt ihren Vater augenscheinlich und deshalb möchte er nicht, dass sie ihn schwach erlebt oder gar Zeugin seines Todes wird. – Außerdem hätte Harry damit in ihr Zorn erweckt. Zorn auf Leute wie ihn und das hätte das Kind später vielleicht in die Hände irgendwelcher Gestalten getrieben, die Voldemort nacheifern. Und das wäre nun gar nicht in Harrys Sinn. – Pflicht und Gefühle? Ich weiß nicht, ob du als Schweizer „Die Deutschstunde“ kennst? Ein Buch, in dem es genau um dieses Thema geht. Als ich es gelesen habe, dürfte ich so in deinem Alter gewesen sein und habe für mich entschieden, das ich in meinem Leben lieber auf meine Gefühle hören möchte und nicht auf abstrakte Pflichten, die mir irgendjemand glaubt auferlegen zu müssen. – Vielleicht ist der Harry in meinen Geschichten auf einem ähnlichen Weg. Schon in „Nichts ist mehr, wie es war“ hat er begriffen, dass er mit Schwarz-Weiß-Denken die Welt nicht erklären kann. Das macht ihm zunächst Angst. Aber vielleicht ist er ja inzwischen mutig genug, zu seinen (emotionalen) Entscheidungen zu stehen. – Danke für deinen Review. – Gruß yoho
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Review zu "Drei Sekunden" aus "Drei Sekunden" von yoho

Name: Keks (Anonymer Nutzer)
Datum: 2008-08-16 12:41:21
hallo yoho,
einfühlsam, herzerweichend, rührend...; die Liste lässt sich fortsetzten.Gute Idee, dass das Mädchen ihren Vater quasi beschützt. Aber du zeigst mal wieder, dass Todesser, auch Menschen sind. Das wird bei dem "Schwarz-oder-Weiß" der Bücher vernachlässigt. Schön, dass deine Geschichten die Grauzonen aufzeigen.
Gruß Keks

Antworten

Antwort des Autors (yoho)

Name: yoho
Datum: 2008-08-16 12:41:21
Hallo Keks, Menschen ändern sich, sagt der ehemalige Totesser und Harry glaubt ihm letztendlich, auch wenn er ihm nicht hundertprozentig traut. Sonst hätte er ihm den Rücken zugewandt, als er das Zimmer verlässt. – Aber der Mann hätte Harry angreifen können, als er sich in die Tür gedreht hat. Aber er hat es nicht mal versucht. Tief drinnen sind sich Harry und sein Gegner anscheinend sehr ähnlich, auch wenn sie auf unterschiedlichen Seiten stehen. – Das Mädchen beeindruckt Harry und gibt ihm die Hoffnung, dass schon die nächste Generation andere Ideale haben wird. Der Vater wird wohl sein Leben lang darunter leiden, dass er bei Voldemort mitgemacht hat. Auch wenn er selber keine Menschen gequält und getötet hat. Er hat auch nichts dagegen getan. – Man tut sich immer leicht, Mitläufertum zu verurteilen, aber ich habe mich schon oft gefragt, was wäre gewesen wenn … wenn ich zum Beispiel in einer Diktatur und in einem lienentreuen Elternhaus aufgewachsen wäre und mir dann jemand mit achtzehn eine Waffe in die Hand gedrückt hätte. Hätte ich Nein gesagt? Mit allen Konsequenzen? – Und wenn ich so weit gedacht habe, dann tue ich mich schwer, jemanden zu verurteilen, der mir heute mit fünfundachtzig erzählt, dass er unter Hitler Soldat war und dass er getötet hat. – Letzt habe ich allerdings in der Stimme eines alten Mannes Begeisterung gehört, als er aus dem Krieg erzählte. Da bin ich schnell gegangen, denn der Mann hatte nicht nachgedacht; über sechzig Jahre lang nie nachgedacht. Aber ich hatte keinen Zorn auf ihn. Da war nur Mitleid. – Danke für den Review. – Gruß yoho
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Review zu "Drei Sekunden" aus "Drei Sekunden" von yoho

Name: Heaven (Anonymer Nutzer)
Datum: 2008-08-16 01:00:00
Hey yoho,

eine schöne Idee, das Mädchen durch ihre Anwesenheit den Vater beschützen zu lassen.
Du hast es schlicht und trotzdem einfühlsam beschrieben - echt gut!
Wirklich mal was ganz anderes und endlich konnte ich meine Französischkenntnisse mal anwenden. ;)

Ganz liebe Grüße,
Heaven

Antworten

Antwort des Autors (yoho)

Name: yoho
Datum: 2008-08-16 01:00:00
Hallo Heaven, auch dir Danke für den Review. – Das Mädchen bringt Harry dazu, für einen Augenblick in die Haut seines Gegners zu schlüpfen und ihn als Mensch zu sehen, nicht als Todesser. Und das reicht. Er bringt es nicht mehr fertig, ihn anzugreifen. – Beide haben Kinder, die sie erziehen müssen. Und auch wenn Janek nichts Harrys leibliches Kind ist, das Ergebnis bleibt dasselbe. Beide Kinder brauchen jemanden, an dem sie sich orientieren können. – Ob der ehemalige Totesser wirklich niemals getötet hat? Ich glaube das ist Harry egal. Er wird jedenfalls niemandem mehr etwas tun. Dafür wäre der Preis zu hoch. Er könnte seine Familie verlieren, oder seine Familie ihn. – Die Welt würde nicht besser davon, wenn er eingesperrt wird und vielleicht werden seine Kinder mutiger sein als er, und einem Mann wie Voldemort widerstehen können. Das Mädchen jedenfalls ist auf dem besten Weg dorthin, und deshalb soll sie ihren Vater behalten. – Ich habe die Handlung nach Frankreich verlegt, weil das Mädchen Harry nicht kennen sollte. Sonst hätte sie vielleicht doch Angst vor ihm gehabt und dann hätte die ganze Geschichte nicht funktioniert. – Gruß yoho
Antworten

Review zu "Drei Sekunden" aus "Drei Sekunden" von yoho

Name: Hedwig
Datum: 2008-08-15 19:03:51
ohhhh.... *mich vor Gänsehaut schüttel* *Tränen in den Augen hab*

Also das yoho, ist eindeutig eine deiner Geschichten die mir besonders gut gefällt...
Oh man, ich weiß gar nciht was ich da sonst noch zu ssagen soll, außer das es sehr emotional istund bis unter die Haut geht. Nur weiter so yoho...

LG Hedwig

Antworten

Antwort des Autors (yoho)

Name: yoho
Datum: 2008-08-15 19:03:51
Hallo Hedwig, danke dir für deinen Review. Ich kann mir gut vorstellen, dass dir diese Geschichte, besonders als Mutter, ziemlich unter die Haut geht. Ich finde solche Szenen auch immer sehr anrührend und bringe es durchaus fertig von meinem eigenen Text feuchte Augen zu bekommen. So viel zur Macht der Worte. – Ich habe mir vor dem Posten viele Gedanken darüber gemacht, wie real so eine Handlung sein könnte, mich dann aber an diverse Situationen erinnert, in denen ich erleben durfte, wie sensibel Kinder auf Stimmungen von Erwachsenen reagieren. Die bekommen, zum Teil unterbewusst, viel mehr mit, als man glaubt. – Das kleine Mädchen in der Geschichte hat sicherlich nicht in aller Tragweite begriffen, was da vor sich geht. Aber sie hat bemerkt, dass der Fremde in ihrem Wohnzimmer ganz bestimmt kein Freund ihres Vaters ist. Ich denke, sie liebt ihren Vater und deswegen beschützt sie ihn. Natürlich wäre sie für Harry keine erstzunehmende Gegnerin, aber selbst die härtesten Jungs haben eben einen weichen Kern, wenn es um Kinder geht. Und so besiegt sie Harry Potter, indem sie ihm mit ihrem Trotz und ihrer Unnachgiebigkeit Respekt abnötigt. – Gruß yoho
Antworten
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