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Geschichte des Moments
Blutsbande von Yoro
(ab 14)

Auch während Harrys letztem Schuljahr läuft nicht alles nach Plan. Laryssa Twinkleto behauptet zu wissen, was passieren wird; Professor Narcissus Mayflower weiß am besten, wie man sich in Szene setzt; Emily McElwood weiß mehr, als sie jemals hätte wissen sollen; der Rest weiß erst einmal gar nichts. Und Snape weiß nicht, was er von alledem halten soll. Als er aber merkt, daß das Leben oft mehr als nur einen doppelten Boden bereithält, ... weiterlesen

Zitat des Tages

»Was macht ihr denn hier?«, fragten Ron und Fred gleichzeitig.
»Post verschicken«, antworteten Harry und George wie auf Kommando.
»Wie, so früh?«, sagten Hermine und Fred.
Fred grinste. »Schön - wir fragen euch nicht, was ihr hier zu suchen habt, wenn ihr uns nicht fragt, was wir hier treiben«

Harry Potter und der Feuerkelch, Kap.29

Reviews für Der dritte Mann

Review zu "Der dritte Mann" aus "Der dritte Mann " von yoho

Name: fthoele
Datum: 2009-10-28 16:05:47
Hui...
Vergewaltigung ist etwas grauenvolles, eine der wenigen Sachen, die ich nicht persönlich erleben musste, aber das ist auch ganz gut so. Ich kenne dafür eine Betroffene ziemlich gut.
Auch der Vorwurf des Missbrauchs ist natürlich ein schwerer Vorwurf, noch mehr bei einer bekannten Persönlichkeit. Und diese persönlichkeit hat mustervorbildlich so gehandelt, wie man es erwartet hätte, er ist durchgedreht und hat eine 18-jährige ohne Verhandlung allein dafür verhaften lassen, dass sie sagte, er hätte sie vergewaltigt. Diese Verhalten nenne ich jetzt mal einfach durchgeknallt.
Aber letztendlich stehen die massen doch hinter einem: Alle, aber auch wirklich alle auf Hogwarts haben mindestens das vertrauen in Hermine, dass sie dort die Wahrheit sagt. Einerseits ein zeichen dafür, dass sie sehr vertrauenswürdig ist, aber andererseits doch auch für den zusammenhalt der Schüler. Ein schwrer Schlag (wie ein krieg gegen eine dunkle macht) schweißt zusammen, was vorher getrennt war, erleben wir hier eine neue Einigkeit innerhalb der getrennten zaubererschar?
Früher, als James Bond noch klasse hatte, war der Martini ja selbstverständlich geschüttelt, nicht gerührt, der neue James Bond scheint sich um die Emulsionstechnik von Wodka und Martini nicht sonderlich zu scheren...
Hier kommt es ja auch so rüber als wäre es eine Strafe, Yaks zu hüten... Ich habe seit einigen Wochen Kontakt zur deutsch-mongolischen Gesellschaft, seitdem will ich unbedingt mal mit einer Yakherde durch die Mongolei ziehen... *träum* Irgendwann mal...
Und wiedereinmal vielen dank für diese Geschichte, bevor ich noch weiter abschweife ;)

Falko

Antworten

Antwort des Autors (yoho)

Name: yoho
Datum: 2009-10-28 16:05:47
Hallo Falko,

Vergewaltigungen haben in Kriegen schon immer eine wichtige Rolle gespielt. Einmal als Motivation für die eigenen Soldaten und dann aber auch, um die Moral des Gegners zu zerstören. Warum sollte das bei den Zauberern anders sein? Vor allem, wenn sich unter den Opfern auch noch Kämpferinnen selber befinden, für die das natürlich besonders erniedrigend und demütigend ist.

Aber wenn sie ihr Selbstbewusstsein wieder gewonnen haben, dann können Frauen durchaus darüber reden. Nicht über Details, aber über die Tatsache an sich. Jedenfalls hat mir das eine Fachfrau auf diesem Gebiet so erklärt.

Piffl hat anscheinend damit gerechnet, dass Hermine sein schmutziges Geheimnis aus Scham für sich behält. Sonst hätte er sich nie auf einen Posten beworben, der ihn in Kontakt mit Hogwarts und seinem ehemaligen Opfer bringt. Schließlich ist er leicht wiederzuerkennen. Die Maske verbarg sein Gesicht, aber nicht sein Hände. Die Betonung liegt auf ‚ehemaligen Opfer’, denn auch wenn Hermine zunächst erschrocken ist, sie ist kein Opfer mehr.

Und dass er so etwas Dummes tut, wie einen untergeordneten, kleingeistigen Auror auf sie ansetzen, um sie aus dem Weg zu schaffen, das zeigt, wie überrascht Slinkhard von Hermines Anschuldigungen ist. Anstatt rational zu überlegen und vielleicht einfach das Exil zu wählen, um seiner Strafe zu entgehen, klebt er an seiner neu gewonnen Macht und missbraucht diese Macht als erstes.

Die Changtang ist aber nicht in der Mongolei, sondern in Tibet. Und als einmaliges Erlebnis mag es ja ganz interessant sein, diese Gegend kennen zu lernen. Aber auf Dauer ist es dort sicherlich ziemlich hart und einsam. Trotzdem wünsche ich dir, dass dein Traum in Erfüllung geht. Viel Glück.

Danke für den Review

Gruß yoho

Antworten

Review zu "Der dritte Mann" aus "Der dritte Mann " von yoho

Name: MissNorris
Datum: 2009-10-26 11:17:32
So... ich bin die erste.
Ich finde, der dritte Mann stimmt nachdenklich -wie alle deine Geschichten.
Wann hört man auf zu denken? Inwiefern machen wir das, was man von uns verlang, ohne die Anweisungen von "oben" anzuzweifeln?
Andererseits fand ich es auch sehr schön, wie sich die Gryffindors vor Hermine gestellt haben.
Danke für die schöne Geschichte!!!
LG
Mino

Antworten

Antwort des Autors (yoho)

Name: yoho
Datum: 2009-10-26 11:17:32
Hallo Mino,

das finde ich schön, dass du dir was ganz anderes beim Lesen gedacht hast, als ich beim Schreiben.

‚Wann handeln wir ohne nachzudenken?’ Auch ein interessanter Aspekt. Ich denke, jeder hat schon mal unreflektiert eine Anordnung von ‚Oben’ befolgt und es nach Hinzuschalten des Gehirns bereut. Aber dann war es zu spät. Jacob Piffl wird vielleicht auch noch ein Licht aufgehen. Aber das leuchtet dann in den Weiten der tibetanischen Steppe.

Wenn Hermine sagt, dass sie an Tagen wie diesem glaubt, dass sich das ganze Leid des Krieges gegen Voldemort gelohnt hat, dann meint sie damit nicht nur den Mut und die Solidarität der Schüler über die Hausgrenzen hinweg. Sie freut sich auch darüber, dass es plötzlich so etwas wie Rechtssicherheit in der Zaubererwelt gibt. Dass sie sich normalerweise darauf verlassen kann, dass man sie eben nicht einfach so wegsperrt.

Gut, es wird immer wieder Typen wie Piffl und Slinkhard geben. Aber unterem Strich funktioniert das System. Auch die Lehrer vertrauen darauf. Damals mussten sie noch vor einer Frau wie Umbridge kuschen. Jetzt können sie sich Widerstand erlauben, wenn Ministeriumszauberer ganz offenkundig einen Rechtsbruch begehen.

Der Name Piffl stammt übrigens aus der Filmkomödie ‚Eins, zwei, drei’ von Billy Wilder. Ein sehr junger Horst Buchholz spielt den Otto Ludwig Piffl, der sich vom strammen Kommunisten zum Kapitalisten wandelt. Also ein ähnlich rückgratloser Typ, wie der Piffl in meiner Geschichte.

Danke für deinen Review, der in Wirklichkeit schon der zweite ist. Der erste kam per E-Mail, weil die Review-Funktion klemmte.

Gruß yoho
Antworten
Sonorus
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