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Geschichte des Moments
Mister Muffin und Herr Hotdog von SeKaYa
(ab 12)

Es ist das sechste Schuljahr der Rumtreiber & Co. und langsam beginnt die Planungsphase für ihren Abschlussball. Um das nötige Geld zu verdienen, hat sich unter anderem ein Aktionsgremium gebildet, dass nun Verkaufsaktionen organisieren soll – mit zweifelhaftem Erfolg...

Zitat des Tages

»... also, mitten im Schlaf hör ich plötzlich dieses Geräusch, als ob etwas zerreißt, und ich denke, ich träum, versteht ihr? Aber dann spüre ich diesen Luftzug ... Ich wache auf und der Vorhang auf der einen Bettseite ist runtergerissen ... ich drehe mich um ... und da steht er über mir ...«

Harry Potter und der Gefangene von Askaban, Kap.14

Reviews für Unfair

Review zu "Unfair" aus "Unfair" von fthoele

Name: Federkrone (Anonymer Nutzer)
Datum: 2009-12-31 15:28:03
Schwere Last, energiezehrender Prozess. Erinnerung an dunkle Stunden im eigenen Leben. Das sind die ersten Gedanken die einem kommen wenn man deine Story zu lesen beginnt. Man hört die Seufzer und spürt die Traurigkeit des Protagonisten, man fühlt mit ihm, noch bevor man überhaupt seine Namen kennt.
Dann schleicht sich leise Neugierde in den verlauf der Story. Was hatte sie gewusst und warum konnte sie das schon ahnen? Man sucht nach der Antwort, nur um gleich drauf von ihr erschreckt zu werden.
Zurück bleibt nur ein warum? Wie konnten Menschen so sadistisch brutal sein. Waren das zu Marionetten des Teufels verstümmelte Kreaturen die in sich selbst gar nicht mehr existieren?
Während man deine Story liest, zerfrisst einem der Schmerz die Wut und die Fassungslosigkeit. Der Leser wird in der Situation von Hermine gefangen, hofft und weint mir ihr.
Die kurze Spanne der Hoffung nach der Befreiung ist nur ein schwacher Trost, immer überschattet von dem Wissen eines schrecklichen Endes. Dann die lange Zeit des Wartens mit der allgegenwärtigen Gewissheit das nichts mehr änderbar ist. Durchbrochen von Momenten der Hoffung. Schlimmer als körperliche Folter wird Hermine von der psychischen Belastung gequält. Gefesselt an die Vergangenheit wartet sie auf Harry. Sie wartet mit Recht, den die zwei haben sich in der kurzen Zeit mehr an Freundschaft und Liebe gegeben, als alle Todesser zusammen je bekommen könnten. Selbst wenn sie nicht so teuflisch wären.
Auch wenn du es in deiner Geschichte nicht erwähnst. Harry hat Hermine gehört und immer gespürt, wenn sie bei ihm am Bett sass. Da bin ich mir ganz sicher. Harry hat seiner Hermine die Freiheit geschenkt.

Liebe Grüsse
Federkrone

Antworten

Antwort des Autors (fthoele)

Name: fthoele
Datum: 2009-12-31 15:28:03
Wenn ich dein Review lese wird mir erst klar, was ich da für eine Geschichte geschrieben habe. Dein Review, deine Verdeutlichung der Aussagen der Geschichte tut mir in gewisser Weise ja fast weh.
Der Leser hat, im Gegensatz zu Hermine den Vorteil, dass er keine zwei Jahre warten muss, bis etwas passiert, sondern nur etwa 2000 Wörter. Trotzdem reicht es, dass man sich als Leser selber schlecht fühlt, sich plötzlich selber in ihrer Situation sieht, ja fast selber am Bett eines Lieben sitzen sieht.
So traurig, so hoffnungsarm die Geschichte auch ist, es ist eine der ganz wenigen meiner Geschichten, die ich selber immer wieder lese, weil sie auch mich anspricht, mich packt. Ich habe sonst nur zwei oder drei Geschichten, die ich auch selber immer wieder lese, die meisten kann ich nicht lesen, ohne auf Fehler zu analysieren. Auch hier sehe ich Fehler, doch die stören mich nicht.
Ursprünglich war die Geschichte der Gefangenschaft einige Absätze länger, die Vergewaltigung Harrys genauer dargestellt, doch irgendwann habe ich dann auch selber bemerkt, dass der psychische Schmerz im St. Mungos schon zu viel für den durchschnittlichen FF-Leser sein könnte. Da muss nicht auch noch langwierige Folter hinzu.
Ob Harry sie gehört hat? Das ist mehr eine Frage der Definition von hören. Ich glaube auch, dass harry da war, dass Hermines Anwesenheit etwas bewirkt hat, dass etwas zu ihm durchgedrungen ist. Dass derartiges geht erzählt einem jeder Arzt, jeder Pfleger. Manchmal ist es so, dass die Leute bis zum Schluss am Leben bleiben, bis auch der letzte sich verabschieden konnte, den Tod hinnehmen konnte. Das kann kein Zufall sein...
Herzlichen Dank für dein Review.

Falko
Antworten

Review zu "Unfair" aus "Unfair" von fthoele

Name: luna_lovegood
Datum: 2009-12-29 14:46:24
Warte kurz, ich muss das ganz erst mal auf mich einwirken lasen...
*überlegt*
Okay *einmal tief durchatme* ...
Ich husche jetzt schon zwei Tage duch das Archiy und immer wieder fällt mir dein Titel "Unfair" ins Auge.
Wirklich. Die ganze zeit habe ich überlegt was mit "unfair" auf sich hat... zu Weihnachten...
Nun, jetzt hatte ich gerde Zeit und begann (die Altersbeschränkung ignorierend) zu lesen.
Das Anfangszitat hat mich die ganze Zeit begleitet ... es passt so treffend.
Ich muss aber sagen, das mir der Anfang nicht so gefallen hat ... ich finde, erst ab dem 5. Absatz oder so warst du so richtig in der Geschichte drinnen.
Das du Hermine und Harry gewälht hat, fand ich gut ... mir gefallen die beiden und sowieso bin ich schon von yohos geschichten voreingenommen ;)
Du hast finde ich so gefühlvoll, schön, aber auch mit so einer Traurigkeit geschreiben - hat mir sehr gefallen (wo ich mich nebenbei frage, wieso hast du bis jetzt noch keine reviews bekommen?!)
Ich war nahe daran wirklich am Ende in Tränene auszubrechen ... ich konnte mich richtig in Hermine hineinversetzen.
Vorallemd die letzten Absätze *seufz*
Dieses Danke, diese bis bald ... ich bin sprachlos
Großes Lob an dich.
Ist zwar nicht unbedingt die Geschichte, die ich mir für den 24. gedacht habe ... aber ich würde sagen einer der besten. Und das sag ich jetzt nicht so leichtfertig daher.
Eine Frage hätte ich ... was bedeutet dieser Spruch am Ende?
So und jetzt muss ich doch noch was zu dem "ab 16" sagen.
*flüster* bin ja erst 15
Und manchmal bekomm ich vor mir selbst Angst ... ich schreib selber Geschichten, die ich selber gar nicht lesen dürfte ... irgendwie lustig und auch komisch
Schließlich kann ich ja meine geschichte nicht für alle ab 16 empfehlen, wenn ich selbst jünger bin.
Naja... wohl meine Sorge...
Noch mal Glückwunsch zu deiner geschichte.
Liebe grüße naomi (luna)


Antworten

Antwort des Autors (fthoele)

Name: fthoele
Datum: 2009-12-29 14:46:24
So, erstmal vielen Dank für dein Review.
Ich finde es auch schade, dass ich hier so wenig Rückmeldung gekriegt habe, aber die Rückmeldungen an anderer Stelle sprechen Bände. Ich habe teilweise sehr berührende und sehr persönliche E-Mails gekriegt, oft nicht als öffentliches Review sondern direkt an mich.
Ich denke das zeigt recht gut, was für einen Nerv ich mit dieser Geschichte getroffen habe. Sie ist eher schweres Material, die meisten Leser haben eine solche Situation nie selber erlebt, und doch können sich viele mit der Geschichte, mit Hermione identifizieren, fühlen sich in dieser oder jener Weise persönlich angesprochen.
In sofern kann ich schon verstehen, dass ich bis vor kurzem keine Reviews gekriegt habe.
Dass es Harry und Hermione statt meinem geliebten Harry/Ginny sind, spricht auch Bände... man könnte fast sagen, ich war in Gedanken bei einer Geschichte von yoho, als ich mich für Hermione entschied. Ich bin da also genauso voreingenommen wie du.
Zum 'Spruch' am Ende: Das ist eine Art Insider, der mit der Widmung zu tun hat. Auf diese Widmung möchte ich an öffentlich lesbarer Stelle jetzt nicht weiter eingehen, doch kurz zu diesem Text: Es handelt sich um ein Stück einer isländischen Gruppe von Musikern, die unter dem Namen 'Sigur Rós' in einigen Kreisen sehr bekannt sind.
Dieses Stück (das auch ein unglaubliches Video hat, guck mal bei Youtube) fasst den Eindruck, die Gefühle dieser Geschichte sehr schön in Melodien, wie ich finde.
Der Text handelt auch in gewisser Weise von dieser Thematik, doch klingt er ins Deutsche übersetzt äußerst plump und unbeholfen. Auf Isländisch klingt das meiste viel schöner...
Nochmals vielen Dank für dein großes Lob

Falko
Antworten
Sonorus
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