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Geschichte des Moments
Ihr Leben von MaryLovegood
(ab 14)

Severus hat die wichtigste Frau in seinem Leben verloren und besucht ihr Grab.

Zitat des Tages

»Überhaupt führt sich Percy diesen Sommer ziemlich eigenartig auf«, sagte George stirnrunzelnd. »Und tatsächlich hat er einen Haufen Briefe verschickt und sich oft in seinem Zimmer eingeschlossen ... Ich meine, so oft kannst du eine Vertrauensschülermedaille auch nicht polieren ...«

Harry Potter und die Kammer des Schreckens, Kap.3

Reviews für Ein guter Todesser

Review zu "Ein guter Todesser" aus "Ein guter Todesser" von yoho

Name: severinalupin
Datum: 2016-06-24 01:17:52

Ein sehr schöner OS. Er war gerade bei den Geschichten des Moments und da sie interessant klang und endlich mal was Abgeschlossenes war (meistens sind es nicht vollendete Mehrteiler, die ich dann doch lieber gar nicht erst anfange) habe ich sie gelesen und bin sehr froh darüber ...

Du schreibst sehr einfühlsam. Danke für den wundervollen Moment!

Antworten

Review zu "Ein guter Todesser" aus "Ein guter Todesser" von yoho

Name: MissNorris
Datum: 2010-06-14 19:59:42
Hallo yoho,

huch, die Geschichte kannte ich von dir noch gar nicht!

Die Geschichte hat mir nicht wirklich gut gefallen. Normalerweise denke ich ziemlich nach, wenn ich was von dir gelesen habe.
Diesmal ist es nicht so, ich bin nicht so "überrollt" wie bei den meisten deiner Geschichten.

Sie ist zwar nicht schlecht, und vielleicht fehlt mir einfach nur die Reife, Erfahrung oder irgendwas anderes, um sie "richtig" zu verstehen.

Mir fehlt ein bisschen die Atmosphäre. Ich bin es zwar von dir gewohnt, dass du recht emotionslos schreibst, aber diesmal ist es alles ein bisschen zu kalt.

Liebe Grüße, ich hoffe du bist über die Grünschnabel-Kritik nicht verstimmt. :-)
Mino

Antworten

Antwort des Autors (yoho)

Name: yoho
Datum: 2010-06-14 19:59:42
Hallo Mino,

ich habe jetzt – Moment, muss nachsehen – vierundsiebzig Fanfiktion-Geschichten gepostet. Selbst mir gefallen die nicht alle gleich gut. Und es gibt auch einige, die ich am liebsten wieder löschen würde. Aber aus Respekt vor meinen Leserinnen und Lesern lasse ich sie stehen, denn da könnten ja eine dabei sein, die jemandem mehr bedeutet als mir.

Und genau so muss ich damit leben, dass ‚frische’ Geschichten nicht jedem gefallen. Ich betrachte es als die normalste Sache der Welt. Geschmäcker sind verschieden. Und sie sind sicherlich auch altersabhängig.

Vielleicht hast du in deinem Leben noch nicht vor der Entscheidung gestanden, für das große Ganze eine Schweinerei zu begehen, ungerecht zu sein, dich keinen Deut besser als deine übelsten Feinde zu verhalten. Oder vielleicht hast du es gar nicht bemerkt, wenn du es tust. Auch das wäre ja durchaus möglich.
Ich wünsche dir trotzdem, dass das nie passieren wird. Obwohl, ich denke, dass du nicht davon kommst. Irgendwann, früher oder später, wirst du auch zum ‚Schwein’ werden, du wirst dich Scheiße dabei fühlen und trotzdem sagen: ich habe das Richtige getan.

Wenn du ganz viel Glück hast, wird dir dein ‚Opfer’ später mal verzeihen.

Was Ron den beiden anderen in der Geschichte vorschlägt, ist eiskalt und emotionslos. Deswegen habe ich auch so geschrieben. Nicht absichtlich. Muss was Instinktives gewesen sein.

Aber es kommen wieder andere Geschichten, versprochen.

Danke für den Review

Gruß Bernd (yoho)
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Review zu "Ein guter Todesser" aus "Ein guter Todesser" von yoho

Name: fthoele
Datum: 2010-04-30 16:38:08
Eine unerwartete Begegnung, mit einem Mann, der aus allen Mustern fällt.
Es darf keine guten Todesser geben... Warum nicht? Warum soll es immer nur gut oder böse geben?
Gut, es war Krieg. Im Krieg ist man damit beschäftigt die einen zu bekämpfen und die anderen zu beschützen. In diesem Muster ist einfach kein Platz für andersartige.
Wenn man das so hört, dieser Todesser, dieser von Grund auf bösartige Mensch, soll ein lieber, guter Kerl sein, da stellt man doch erstmal die Motive dieses Mannes in Frage. Was will er? Schauspielert er gut und will sich für die Todesser in den Orden einschleichen?
Es fällt schwer zu glauben, dass nicht jeder Untergrundorganisierte ein bösartiger Mensch ist. Ich persönlich denke auch, dass nur die wenigsten der noch so bösartig scheinenden Leute wirklich echt böse sind. Bösartigkeit als Persönlichkeitseigenschaft wurde ja lange als psychologisch nicht nachweisbar behandelt. "Nervös und bewaffnet, ja. Aber böse?" Die größte Zahl der Todesser machen aus anderen Gründen mit: Die Sehnsicht nach Ruhm, nach einer besseren Stellung in der Gesellschaft, nach Geld, nach sozialen Kontakten, nach einer Gesellschaft nach ihren Vorstellungen. Lord Voldemort selber war vermutlich der einzige, der einfach nur "Böse" war, was auch immer das nun heißen mag.
Die Vorstellung eines guten bösen mag verwirren, doch ist sie vermutlich näher an der Realität dran, als man glauben mag. Es ist leider so, dass die "Bösen" sehr viel besser darin sind, Menschen zu überzeugen. Unsere oberen Politiker sind mit Sicherheit grundgute Menschen, doch sie sind auch sterbenslangweilig. Ein verzwickter Charakterzug, eine merkwürdige Anwandlung, oder eine bösartige Abscheu gegen einen willkürlichen Anteil der Menschheit: Es macht den menschlichen Charakter viel interessanter. Und das zieht wieder andere Leute an.
Manchmal wünschte ich mir, es wäre anders.

Antworten

Antwort des Autors (yoho)

Name: yoho
Datum: 2010-04-30 16:38:08
Hallo Falko,

warum es keine ‚guten Todesser’ geben darf, erklärt Ron ja. Es würde den Widerstand schwächen. Damit stellt sich Ron über die ‚gewöhnlichen’ Menschen, denen er durchaus zutraut auf das Gute in den Todessern hereinzufallen und sie am Ende noch zu mögen. Wobei es dann auch egal ist, ob der Typ wirklich gute Absichten hat oder nur ein guter Schauspieler ist.

‚Die Leser sind dumm’, hat man mir mal in der Ausbildung beigebracht. So sollte ich lernen, beim Schreiben nichts vorauszusetzen, sondern alles zu erklären. Und auch wenn es immer mal wieder Lichtblicke gibt. Diese Lichtblicke gehen leider in der Masse unter. Also liegt Ron sicherlich richtig mit seiner Einschätzung, dass man gute Todesser besser aus dem Verkehr zieht, bevor das Volk auf dumme Gedanken kommt. Wahrscheinlich hat tatsächlich nur eine Minderheit der Menschheit die Fähigkeit in Grautönen zu denken und nicht nur Schwarz und Weiß zu sehen. Schließlich ist das Letztere auch viel bequemer.

Das wäre auch eine Erklärung, warum in den Harry-Potter-Büchern so viel Schwarz-Weiß gedacht wird. Schließlich sollte das ein Million-Seller werden und kein Ladenhüter.

Die Idee zu ‚Ein guter Todesser’ hatte ich, als ich eine Geschichte über die Resistance-Bewegung in Frankreich gelesen habe, die als Partisanenarmee während des zweiten Weltkrieges die deutschen Besatzer bekämpft hat.

Die Resistance hat dabei einen ähnlich schmutzigen Krieg geführt wie die Deutschen. Nur waren sie für die Franzosen, die nicht mit den Deutschen zusammenarbeiteten, natürlich die Guten.
Nun waren nicht alle deutschen Besatzungssoldaten Schweine. Manche haben sich recht menschlich benommen und waren in der Bevölkerung fast schon beliebt. Und genau die hat die Resistance, wenn sie ihrer habhaft werden konnte, auf der Stelle umgelegt. Denn es durfte keine guten Deutschen geben.

Am Ende der Geschichte erweist sich der ehemalige Feind als der weisere Mensch. Er stellt die philosophische Frage, ob in einem Krieg überhaupt irgendetwas ‚richtig’ sein könne.

Harry zuckt zusammen als Hermine sagt, sie habe mit einem Todesser gesprochen.
Edgar Cole hingegen hat seinen früheren Feinden schon lange verziehen, weil er begriffen hat, dass es Gut und Böse so nicht gibt. Das Leben ist eben kein Märchen.

Danke für den Review

Gruß Bernd (yoho)
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