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Geschichte des Moments
Changes von JosieWright
(ab 16)

Die FF spielt nach dem siebten Harry Potter Band, alle Schüler von Hogwarts wiederholen das vorherige Schuljahr. Harry, Ron, Hermine, Ginny und ihre Mitschüler erleben ein ereignissreiches Schuljahr auch ohne Voldemort! Dumbledore, Snape, Lupin und andere leben wieder...Zu den Pairings: Lasst euch überraschen^^ Hauptfiguren: Harry, Ron, Hermine, Ginny, Draco, Blaise, Ian, Jamal, Remus, Severus, Luna, Neville, Lavender, Dean

Zitat des Tages

»Aber warum muss sie in die Bibliothek?«
»Weil das Hermines Art ist«, sagte Ron achselzuckend. »Im Zweifelsfall geh in die Bibliothek!«

Harry Potter und die Kammer des Schreckens, Kap.14

Reviews für Ein Sommertag

Review zu "Ein Sommertag" aus "Ein Sommertag" von yoho

Name: fthoele
Datum: 2010-06-18 19:48:13
Ein kurzer Moment der Bedrängnis, dem mehrere Sachen folgen. Wie so oft im Leben entstehen aus einem Wort, einem Satz, einer geste viele Folgen.
Warum sind wir hier? Zufall? Gewollt? Oder keins von beidem? Jeder sollte seine eigene Antwort auf diese Frage entwickeln. Obwohl ich mich seit einiger Zeit selbst als gläubig bezeichne sehe ich hier doch einen großen Fehler der Mehrzahl aller Religionen, sie diktieren ihren Zuhörern die Antwort in die Feder.
Niemand, wirklich niemand kann wissen, was, warum wie und überhaupt das hier alles passiert ist. Doch ist es nur menschlich sich diese Frage zu stellen und die gewissermaßen beste Antwort kann einem nur einer geben: Man selbst.
Allen Literaturglauben beiseite, auch wenn der Anhalter durch die Galaxis so durchschlagend erfolgreich war, die Antwort ist nie und nimmer "42". OK vielleicht für einen Menschen. Aber nicht für alle.
Aber was ist das nun, was Sara da treibt? Schlichtes Pubertätsgehabe? Oder doch eher was anderes? Sie weiß es selber nicht...
Doch genug der nur rudimentär Storyverbundenen Philosophiererei. Wie schon vereinzelt fällt mir doch wieder auf, dass du eine thematisch so wunderbar poetische Geschichte in doch eher sachliche Strukturen bringst. Ich vermute einfach mal das liegt an deiner schreiberischen Hauptbeschäftigung. Ich persönlich finde ja, dass die erste Hälfte noch ein wenig poetischen Ausbau gut hätte vertragen können. Aber das ist sicher auch, wie vieles, Geschmackssache.

Antworten

Antwort des Autors (yoho)

Name: yoho
Datum: 2010-06-18 19:48:13
Hallo Falko,

wer eine Religion stiftet, will dadurch auch immer Macht über seine Anhänger erringen. Würde er ihnen die Freiheit lassen, zu glauben was sie wollen, dann hätte er keine Macht.

Außerdem, wer unbedingt irgendeiner Religion anhängen muss, der ist meiner Meinung nach nur zu bequem zum denken. Von da her wundert es mich etwas, dass du dich als religiös bezeichnest. Denn für Denkfaul halte ich dich nicht. Und außerdem sagst du ja, dass es dich stört, dass die Mehrzahl der Religionen ihren Anhängern die Antworten auf alle Lebenslagen vorschreiben.

Und ich weiß die Antwort auf Saras Frage auch nicht. Oder könnte nur dieselbe wie Hermine geben: Zufall! Gerade für ein Kind eine unbefriedigende Antwort. Aber besser man lernt früh im Leben, dass auch die Erwachsenen nicht auf alle Fragen eine Antwort wissen, ja dass man sie nicht mal in der ‚Bibliothek’ findet.

Ob Sara weiß, was sie tut? Ich denke nein. Das Alter ist schwierig. Wie jeder Mensch braucht sie Körperkontakt. Ihn zu bekommen ist aber nicht mehr so einfach. Eigentlich fühlt sie sich schon zu alt, um noch, wie ein kleines Mädchen, mit ihren Zieheltern zu schmusen. Andererseits erleidet sie Rückfälle. Phasen in denen sie doch noch Kind sein möchte. Harry macht ihr allerdings einen Strich durch die Rechnung, da ihr Körper für ihn eben nicht mehr der eines Kindes ist.

Und wenn du sagst, dass der der Erzählteil noch etwas poetischen Ausbau vertragen könnte, dann hast du recht. Da wäre durchaus noch Platz für den einen oder anderen Dialog gewesen. Andererseits kommt mir das immer so vor, als würde ich die Geschichte damit künstlich in die Länge ziehen, denn so richtig schön wird es erst in der zweiten Hälfte. Ich habe mich schlussendlich dann doch dafür entschieden, schneller dorthin zu kommen.

Ich mag im Moment diese kleinen, poetischen Geschichten. Mal sehen, wie die nächste wird.

Danke für deinen Review

Gruß Bernd (yoho)

Antworten

Review zu "Ein Sommertag" aus "Ein Sommertag" von yoho

Name: MissNorris
Datum: 2010-06-18 18:01:52
Hi yoho,

uh, das ist ja ein fabelhafter Ausgleich für die Todesser-Story! ;-)

Das hier ist wesentlich mehr mein Geschmack, und ich kann es diesmal auch ohne Probleme verstehen. Denke ich zumindest.

Ich mag es sehr, dass deine Figuren so menscheln. Mit netten und gemeinen Seiten und mit ganz viel dazwischen!

Es ist sehr interessant, wie sich Sara in der Geschichte verhält. Kleine Mädchen sind eben auch nicht immer nur aus Zucker und Zimt.

Einerseits ist es ziemlich eklig was sie da abzieht, andererseits ist es sehr nachvollziehbar. Was sich ja nicht ausschließt.

Mich würde interessieren, ob dies auch eine von den Geschichten ist, die sehr stark von deinem Alltag geprägt sind, allerdings erwarte ich keine Antwort. Es geht mich auch nix an, und das ist unter Umständen ein recht heikles Thema.

Sara verhält sich nicht fair. Ich kann mir vorstellen, dass es in einer derartigen Situation für alle Involvierten ziemlich schwierig ist. Trotzdem hast du es mal wieder geschafft, die Charaktere so reagieren zu lassen, dass es plausibel ist oder wäre.

Liebe Grüße
Mino

Antworten

Antwort des Autors (yoho)

Name: yoho
Datum: 2010-06-18 18:01:52
Hallo Mino,

dachte ich mir schon, dass dir diese Geschichte gefällt.

Und du hast sicherlich Recht. Kinder können - mit ihren Mitteln - all das sein, was auch Erwachsene sein können: hinterhältig, link, gemein und gedankenlos. Wobei bei ihnen, genau wie bei Erwachsenen, längst nicht alles bewusst und gezielt abläuft.

Natürlich könnte sich Sara überlegt haben, Janek eifersüchtig zu machen. Einfach mal zu gucken, wie er reagiert. Empfindet er was für sie, oder empfindet er nichts? Ihre Antwort hat sie bekommen und an Hermine hat sie dabei sicherlich genau so wenig gedacht wie an Harry.

Vielleicht hat sie auch gar nicht gedacht. Sie hat einfach die Gelegenheit ergriffen und Hermine nachgeahmt. Und gestreichelt zu werden ist auf nackter Haut eben schöner als wenn noch Stoff dazwischen ist. Für sie war die Geste vielleicht völlig unschuldig. Aber Harry findet das nicht in Ordnung und macht das, was man als Erwachsener in so einer Situation tun sollte: eine klare Linie ziehen. So weit und nicht weiter! Das hat Sara auch verstanden.

So wie ich die Geschichte entworfen habe, sollte das keine gezielte Aktion von ihr sein. Sie hat einfach eine gute Gelegenheit genutzt und erst im Nachhinein ist ihr klar geworden, dass sie sich gerade zwischen alle Stühle gesetzt hat.

Harry scheint ihr nicht böse zu sein, sonst hätte er sie weggeschickt oder gar nicht mehr gestreichelt. Aber Harry hat mitbekommen, was in Hermine vorgeht und deshalb nimmt er Janek mit nach Hause, so dass die beiden miteinander reden können.

Sara redet mit Hermine über alles Mögliche, nur nicht über die Ereignisse des Nachmittags. Und trotzdem ist am Ende ihres Gespräches klar, was los ist. Sara empfindet etwas für Janek, kann es aber nicht richtig einordnen. Dazu ist sie einfach noch zu jung. Und Hermine versteht sie und verzeiht ihr. Auf dem Weg nach Hause sind sie, vielleicht zum ersten Mal, so etwas wie Mutter und Tochter.

Harry wird mit Janek gesprochen haben. Auch Janek hat Gefühle für Sara, kann sie aber genau so wenig wie das Mädchen richtig sortieren. Die beiden stehen sich sehr nahe und gerade diese Nähe ist verwirrend und problematisch, wenn aus einer Freundschaft und Schicksalsgemeinschaft (beide sind Waisen) plötzlich mehr wird.

Das Ende bleibt, wie sich das für eine Kurzgeschichte gehört, offen. Es gibt keine Auflösung und die würde es auch in der Realität in so einer Situation nicht geben. Sara und Janek brauchen Zeit, um zu verstehen, was mit ihnen geschieht. Und die haben sie ja auch. Viele Jahre Zeit.

Von meinem Alltag ist die Geschichte nicht geprägt, aber einige der Szenen sind so passiert. Die Schmetterlingsszene am Anfang zum Beispiel.
Die Frage ‚wo wäre ich, wenn ich nicht ich geworden wäre?’ hat mir vor kurzem ein elfjähriger gestellt. Ich konnte ihm keine Antwort darauf geben, aber es hat ihm wohl auch gereicht, einfach mal darüber zu reden.
Die Szene mit dem ‚magisch’ hochrutschenden T-Shirt habe ich bei einem befreundeten Vater und seiner Tochter beobachtet und er hat das getan, was ich an seiner Stelle auch getan hätte. Er hat es wieder runter gezogen.

Wir hatten letzt abends am Lagerfeuer, als alle Kinder schon im Bett waren, eine interessante Gesprächsrunde. Es ging darum, wie verunsichert man als Vater inzwischen ist, wenn es um die Frage geht, was mit Kindern noch erlaubt ist und was nicht. Darf man mit einem zehnjährigen auf dem Campingplatz noch in die Familiendusche gehen? Oder wie reagiert man als Mann, wenn die zwölfjährige Tochter mit einem schmusen will. Ist die nicht schon zu alt dafür?

Seltsamerweise hatten nur Männer dieses Problem. Die Frauen nicht. Aber das hat sicherlich auch was mit der Berichterstattung in den Medien zu tun. Dort sind die Täter immer männlich.

Mit zu unserer Runde gehörte eine Sozialpädagogin, die misshandelte und missbrauchte Mädchen betreut. Sie hat uns beruhigt. Wir sollten einfach unseren gesunden Menschenverstand benutzen. Und dann wüssten wir schon, wo die Grenzen sind.

Ein Unbehagen blieb trotzdem. Und das wird auch Harry in dieser Situation empfunden haben.

Danke für den Review

Gruß Bernd (yoho)
Antworten
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