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Geschichte des Moments
Die Irrwege der Cho Chang von Morgaine
(ab 14)

Nach Cedrics Tod beginnt für Cho Chang eine schwere Zeit voller Probleme und quälender Gedanken, die ihr sechstes (Harrys fünftes) Schuljahr begleiten. Wird sie Trost finden?

Zitat des Tages

»Ich bin hier auf Dumbledores Befehl«, sagte Snape, dessen Stimme im Gegensatz zu Sirius' zwar ruhig blieb, doch immer gereizter wurde, »aber bleib von mir aus, Black, ich weiß, dass du gern das Gefühl hast ... beteiligt zu sein.«

Harry Potter und der Orden des Phönix, Kap.24

Eine Alterseinschränkung (ab 12) wurde für "Sie sieht mich nicht" angegeben

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Sie sieht mich nicht ( von )

2. Kapitel: Kapitel 2

Betaleser: Mella
Anmerkungen des Autors: Ich würde mich riiiiesig über Reviews freuen!
2 Reviews
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Sirius lag auf seinem Bett, ein Kissen in den Rücken gestopft und beobachtete seine Freunde beim Packen. Es war ein einziges Chaos. Remus hatte seine sämtlichen Schulbücher auf dem Boden ausgebreitet, um entscheiden zu können, welche er über die Weihnachtsferien mit nach Hause nehmen wollte und lief hektisch zwischen ihnen auf und ab, wobei er sie zu immer neuen Stapeln sortierte, deren genauen Zweck wohl nur er selbst durchschaute. James hatte den gesamten Inhalt seines Schrankes über seinem Bett, den Boden und den kleinen Tisch am Fenster verteilt und watete ratlos, durch das Durcheinander aus sauberer und dreckiger Wäsche, Müll, Schuhen und Handtüchern, ohne zu wissen, wo er anfangen sollte. Peter suchte seit nun knapp zwanzig Minuten nach einem bestimmten Hemd, das er Weihnachten anziehen wollte und wühlte sich vor-, rück- und seitwärts durch die Unordnung, die James und Remus angerichtet hatten, ohne dabei auch nur ein kleines bisschen beim Packen voranzukommen.
"Ich bin es nicht gewohnt, Weihnachten nach Hause zu fahren", meinte James schließlich erschöpft und ließ sich mit einem Bündel Hosen im Arm auf sein Bett sinken. "Und eigentlich will ich dich auch nicht gerne hier alleine lassen, Tatze", meinte er an Sirius gewandt.
Sirius fischte sich gelangweilt einen Schokofrosch von seinem Nachttisch und biss den Kopf ab. "Die Diskussion hatten wir jetzt schon zehntausend Mal. Es ist in Ordnung, wenn ihr fahrt. Wirklich."
Jedes Jahr zuvor waren die vier Freunde gemeinsam über Weihnachten in Hogwarts geblieben. Es war ein Akt der Sympathiebekundung für Sirius, der wirklich kein Interesse daran hatte, seine Familie häufiger als nötig zu sehen.
Dieses Jahr jedoch hatten James Eltern sie alle zu sich eingeladen und die vier Freunde hatten begeistert zugestimmt. Was Sirius jedoch im letzten Augenblick in die Quere gekommen war, war eine Strafarbeit, bei der Professor McGonagall darauf bestand, dass er sie in den Ferien erledigen musste. Sirius sah ihr ungnädig verzogenes Gesicht noch vor sich, als sie ihm verkündete, dass sie ihm seine Kindereien schon noch austreiben würde, bevor er die Schule am Ende des Schuljahres verließ - was für ein Stress wegen einer lächerlichen Stinkbombe!
"Du weißt...", setzte Remus an, doch Sirius unterbrach ihn: "Ja, ja, ihr würdet mich nie im Stich gelassen. Aber ich bestehe darauf, dass ihr James Eltern nicht absagt. Und richtet schöne Grüße aus."
Damit drehte er sich auf die Seite und angelte sich eine Quidditchzeitschrift. Er hatte keine Lust mehr auf dieses Gespräch. Er ärgerte sich ja auch, dass er alleine im Schloss bleiben musste, während seine Freunden zusammen feierten. Vielleicht war das mit der Stinkbombe doch keine so gute Idee gewesen. Zumindest nicht in der Lehrertoilette...
"Tatze?"
"Was?", Sirius sah von der Zeitschrift auf, die er oberflächlich durchgeblättert hatte.
"Weißt du...", James sah ein bisschen verlegen aus, wie er da auf seinem Bett saß und mit zwei Paar Tennissocken jonglierte.
"Schieß los, bevor wir alt und unattraktiv werden."
Ein Paar Socken fiel James aus der Hand. "Nun ja... Du bist ja nicht der einzige, der über Weihnachten hier bleibt...", James sah Sirius an, als würde er hoffen, dass dieser verstand, was er sagen wollte. Doch Sirius verstand gar nichts.
"Du langweilst mich, Krone."
James fuhr sich durch sein wirres, schwarzes Haar, mit dem Ergebnis, dass es noch wilder in alle Himmelsrichtungen abstand. Er holte tief Luft.
"Also Lily bleibt auch..."
"NEIN!", verkündete Sirius so bestimmt, dass Peter erschrocken zusammenzuckte.
"Ich hab noch gar nicht zu Ende gesprochen", verteidigte sich James beleidigt.
"Ist mir doch egal, ich sag zu allem Nein, was mit Lily Evans, der Schreckschraube vom Dienst zu tun hat!"
"Erstens ist sie keine Schreckschraube und zweitens bin ich dein bester Freund."
"Aha."
"Und das heißt, dass du mir helfen musst."
Davon war Sirius gar nicht so überzeugt. Er griff nach der Zeitschrift und verkroch sich dahinter.
"Sirius", meinte Remus. "Hör James doch erst mal zu."
Sirius verkniff sich einen genervten Seufzer... war ja klar, dass der gute, alte Remus wieder schlichtend eingreifen musste.
"Ich höre ja", grummelte er in seine Zeitschrift.
James räusperte sich unbehaglich. "Na ja, ich dachte, du könntest sie fragen, was sie von mir hält. Ob sie mich komplett bescheuert findet, weißt du. Es lässt mir einfach keine Ruhe..."
Sirius lachte trocken auf. "Und wie soll ich das machen? Hingehen und sagen: Hey Evans, mein bester Freund hat mich geschickt, können wir uns mal unterhalten? Klasse Idee, sie wird mir an die Gurgel gehen. Oder noch schlimmere Sachen machen, aber da denk ich lieber nicht drüber nach..."
"Nein, Tatze jetzt tu mal nicht so. Du kannst doch mit Frauen umgehen, du stellst das bestimmt geschickt an. Du hast ja die ganzen Ferien Zeit und..."
"Ich kenne mich mit normalen Frauen aus, ja. Aber nicht mit Lily Evans, die anfängt, um sich zu schlagen, sobald wir in die Nähe kommen."
"Hm", machte James enttäuscht und warf seine Tennissocken in den Koffer.
Remus bedachte Sirius mit einem leicht säuerlichen Blick und hob auffordernd die Augenbrauen. Sirius versuchte angestrengt, wegzugucken.
Das fehlte noch, dass er sich so zum Affen machte wie James...
"Du könntest ja", meinte Peter da auf einmal bedächtig und als würde er noch beim Reden über seine Worte nachdenken, "sie ganz unauffällig in ein Gespräch verwickeln und sie dann fragen, was sie so an Männern mag..."
"Zum Beispiel", stimmte James eifrig zu und Peter strahlte begeistert.
"Also, Sirius?", fragte Remus mit drohendem Unterton.
"Oh Mann", Sirius hob abwehrend die Hände. "Ja, ich mach es ja. Aber nur damit ihr mich endlich in Ruhe lasst und ich mir nicht weiter von Wurmschwanz anhören muss, wie man mit Frauen umgeht. Ich bitte euch, von Wurmschwanz!"

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Sonorus
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