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Geschichte des Moments
12 Geschenke für ...? von Bithya
(ab 6)

12 Geschenke für - ja, für wen eigentlich? Dumbledore hat es sich in den Kopf gesetzt, während der Weihnachtsferien etwas für den Schulfrieden zu tun und eine Wichtelaktion gestartet. Nicht jeder ist glücklich über den ihm zugelosten Partner ...

Zitat des Tages

»Ja, stimmt doch!«, sagte sie. »Und keinen von uns willst du ansehen!«
»Ihr seid es doch, die mich nicht ansehen wollen!«, sagte Harry zornig.
»Vielleicht guckt ihr alle abwechselnd und verpasst euch dabei jedes Mal«, warf Hermine ein und ihre Mundwinkel zuckten.

Harry Potter und der Orden des Phönix, Kap.23

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Luciana Bradley und der Orden des Phönix ( von )

1. Kapitel: Ein Mädchen überlebt

Betaleser: Corona (fanfiktion.de)
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Ein Mädchen überlebt

Mr Steinhardt in der Fronhofstraße war stolz darauf, ganz und gar unnormal zu sein, sehr stolz sogar. Niemand wäre auf die Idee gekommen, er könnte sich nicht in eine merkwürdige und geheimnisvolle Geschichte verstricken, denn mit solchen Sachen wollte er immer zu tun haben.

     Mr Steinhardt war Besitzer eines Etablissements namens Sangues, jedoch hauptberuflich Pathologe. Er war groß, schlank und leichenblass, dafür hatte er rabenschwarzes, kniekehllanges Haar, was allerdings sehr unnützlich war, denn das Beerdigungsinstitut pflegte sich zu beschweren, wenn ein ganz besonders langes Exemplar davon aus der zugenähten Bauchdecke eines ‚Kunden’ ragte “ daher band er es sich mit einem Zopfgummi zusammen.

     Mr Steinhardt besaß alles, was er wollte, doch er hatte auch ein Geheimnis und dass es jemand aufdecken könnte, war ein unangenehmer Gedanke. Einfach bescheiden wäre es, wenn die Sache mit Satoru herauskommen würde. Satoru war der Vater von Mr Steinhardt, doch die beiden hatten sich schon seit etlichen Jahren nicht mehr gesehen oder auch nur gesprochen. Mr Steinhardt behauptete sogar, dass er gar keinen Vater hätte, obwohl ihm das kaum jemand mit mehr als fünf Jahren Lebenserfahrung abkaufen wollte. Was würden bloß seine Gefährten sagen, sollte Satoru eines Tages in seiner Behausung aufkreuzen? Er wusste, mit welcher Art von Sippe sein Erzeuger sich schon seit etlichen Jahrzehnten herumzutreiben pflegte, einer der ausschlaggebenden Gründe, weshalb Mr Steinhardt schon vor Abschluss seiner Schulzeit gleich mehrere Landesgrenzen zwischen sich und sein Elternhaus gebracht hatte; mit solch einer speichelleckenden Schande wollte er nicht in Verbindung gebracht werden.

     Als Mr Steinhardt an dem verregneten und kühlen Montag, an dem unsere Geschichte beginnt, die Augen aufschlug, war an dem wolkenverhangenen Himmel draußen kein Vorzeichen von dem bevorstehenden Ereignis, das sein Leben komplett umkrempeln sollte, zu erkennen. Mr Steinhardt summte vor sich hin und suchte sich für die Arbeit seinen schicksten, kniekehlenlangen, schwarzen Trenchcoat heraus, während sein Mitbewohner, Johnny, wutentbrannt in die Hörmuschel eines quietschgelben DFeAp 322 Fernsprechtischapparats schrie und dabei den letzten Meter einer Albino Boa Constrictor in ein Terrarium stopfte.

     Um halb neun griff Mr Steinhardt nach seiner Zigarettenschachtel und seinen Autoschlüsseln, gab Johnny, welcher derweil seine Schimpftirade beendet hatte und dazu übergegangen war, die Saiten seiner Akustikgitarre zu stimmen, einen Klaps auf die Schulter und warf Brunhilde - der sieben Meter langen Schlange - zum Abschied eine Ratte durch die Glasklappe. Diese verschlang das haarige Kleintier, noch bevor er ganz aus der Wohnungstür verschwunden war.

     Die nächsten hundert Meter Fußweg von der Tür bis zum wirklichen Ausgang, die von einem Tunnel voneinander getrennt wurden, legte Mr Steinhardt, wie jeden Arbeitstag, im Laufschritt und mit der Unterstützung einer Filterzigarette zurück, während er dabei hin und wieder an seiner dritten Ladung Kaffee dieses Morgens aus einem Thermobecher schlürfte.

     Direkt vor der schweren Eisentür stand auch schon sein brandneuer Jaguar XJ 12 5.3 mit dem er so vorsichtig wie nur möglich an dem steinernen Rundbrunnen vorbeirollte, um sich unter gar keinen Umständen einen Kratzer in den nachtschwarzen Lack zu fahren.

     An der Straßenecke fiel ihm zum ersten Mal an diesem Tag etwas Ungewöhnliches auf, als er in den Rückspiegel schaute - ein Junge, kaum älter als siebzehn, der einen Spitzhut und einen rubinroten Umhang trug, saß auf dem niedrigen Mauervorsprung, direkt vor der Eisentür seines Heims und starrte seinem Auto hinterher. Einen Moment war Mr Steinhardt nicht klar, was er gesehen hatte - dann wandte er rasch den Kopf zurück, um noch einmal hinzuschauen. Der Junge war verschwunden.

     Mr Steinhardt versuchte das aufkommende Gefühl von Verfolgungswahn zu verbannen und konzentrierte sich auf die Straße.

     Während er in Richtung Autobahn fuhr, hatte er nur noch seine nächste Kundin im Sinn und wie er wohl am schnellsten ihre Todesursache herausfinden könnte.
     Doch noch in der Auffahrt zu seiner alltäglichen Autobahnstrecke wurden die Leichen von etwas anderem aus seinen Gedanken verdrängt. Der Nachrichtensprecher des Radiosenders, der ihn seit Antreten seiner Stelle im Universitätsklinikum tagtäglich pünktlich mit dem aktuellen Weltgeschehen versorgte, verkündete die neusten Ergebnisse der laufenden Untersuchung des Megabrands eines ganz speziellen, historischen Bauwerks, keine hundertfünfzig Kilometer seines Wohnortes entfernt. Auch diese ungebetene Ablenkung ließ sich mit dem blitzschnellen Einwurf des neusten Metallica Albums in das Kassettendeck abwenden und schon bei dem ersten Viertel von The Four Horsemen schimpfte Mr Steinhardt nur noch lauthals über den unfähigen Bergaufbremser, der die Unverschämtheit besaß, die Überholspur zu blockieren.

     In seinem Büro im Kellergeschoss saß Mr Steinhardt an seinem von Unterlagen, Schreibutensilien und altem sowie neuem Kaffeegeschirr überladenen Schreibtisch. Auf seinem Schoß, der einzige Ort weit und breit an dem sich noch ein paar Quadratzentimeter Platz ergab, hatte er eine Akte ausgebreitet, die er versuchte zu studieren und gleichzeitig mit dem Hörer zwischen seiner Schulter und seinem Ohr mit einem Bestattungsinstitut zu diskutieren. Mitten in der Besprechung zur Kostenübernahme blinkte eine kleine Leuchte an dem Apparat auf und als sie das nach bestimmt zehn Minuten noch immer tat, entschied er diesen besonders hartnäckigen zweiten Anrufer doch entgegen zu nehmen.

     „Wer stört?“, fragte Mr Steinhardt mit missmutigem Tonfall und nahm einen ganz besonders großen Schluck lauwarmen Kaffee aus seiner, mit den Jahren verblassten Joy Division Tasse.

     „Lucas Dean, von der Mysteriumsabteilung des Zaubereiministeriums, Großbritannien“, antwortete ein anscheinend besonders nervöser Mann in einem zu schnellen Englisch am anderen Ende der Leitung, „… es geht um Ihren Vater … ehm“, Mr Steinhardt hörte ein wildes Geraschel, während ihm selbst die letzten Milliliter Kaffee die Speiseröhre hinaufzusteigen schienen. „Ich spreche doch mit Doktor Gabriel Steinhardt?“, versicherte sich Dean und räusperte sich dabei.

     „Ja“, bestätigte Mr Steinhardt, mittlerweile sehr genervt von dem Gestammel seines Gesprächspartners.

     „Nun, Ihr Vater hatte einen … ähh … Unfall und“, damit saß Steinhardt plötzlich kerzengerade in seinem Bürostuhl, die Akte, welche ihm bei der Bewegung vom Schoß rutschte, flatterte samt ihres Inhalts zu Boden, „… nun ja … den hat er nicht überlebt.“

*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*

Der Junge mit dem Spitzhut und dem rubinroten Umhang stand selbst in der Abenddämmerung noch neben der schweren Eisentür und beobachtete den schmalen Eingang der Gasse, ohne auch nur einmal mit der Wimper zu zucken.

     Kein Körperteil regte sich, als eine Straße weiter eine Bierflasche zu Bruch ging oder als drei Raben über seinen Kopf hinwegglitten. In der Tat war es fast Mitternacht, als sich der Junge das erste Mal rührte.

     An der Straßenecke, die er beobachtet hatte, erschien ein Mann, so jäh und lautlos, als wäre er geradewegs aus dem Boden gewachsen. Die Nasenflügel des Jungen bebten und an seinen Wangen traten deutlich sichtbar die Kiefermuskeln hervor. Der Mann war groß, schlank und sehr alt, jedenfalls der schmuddeligen weißen Farbe seines Haars und den tiefen Falten seines Gesichtes nach zu urteilen. Er trug eine lange, dunkelbraune Robe, die den Boden streifte, und Lederstiefel mit silbernen Schnallen, wobei all seine Kleidungsstücke ihre besten Tage lange hinter sich gelassen zu haben schienen.

     Sein braunes Auge zuckte wild und suchte seine Umgebung ab, während das Andere wohl vor längerer Zeit verloren gegangen war. Seine Nase war ein Schlachtfeld aus grünen und blauen Flecken, die anscheinend einem harten Kampf entstammten. Der Name dieses Mannes war Grigorij Baskerville.

     Grigorij Baskerville schien sich in dieser Gegend, genau in dieser Straße und zu diesem Zeitpunkt, gar nicht willkommen zu fühlen. Er setzte sich in Bewegung, humpelte dabei bei jedem zweiten Schritt, genau die Seite betreffend, an der sein Umhang ganz besonders verrußt und zerfetzt zu sein schien. Zielgenau ging er auf den Jungen zu, welchen er eigentlich nicht hätte bemerken können, da dieser auf seinem Beobachtungsposten von einem Schatten vollständig verschluckt wurde.

     „Ich bin aufgehalten worden“, brummte Baskerville aus zusammengekniffenem Mund. „Verkriechen sich jahrelang unterm Umhang dieser unfähigen Verbrecherbande und zweifeln meine Integrität an, MEINE!“ Damit gesellte er sich in das Schattenversteck zu dem Jungen, fummelte suchend in den Taschen seines Umhangs und beäugte erst dabei abschätzend sein Gegenüber.

     „Sie sehen auch nicht gerade entspannt aus, Steve.“

     Verärgert schnaubte Steve durch die Nase.

     „Ich stehe hier ja auch erst seit sechs Uhr rum und starre Löcher in die Luft“, sagte er und senkte bei den letzten Worten seine Stimme, als ein Pärchen Arm in Arm und laut kichernd an ihnen vorbeizog.

     „Möchten Sie eine Marlboro?“, fragte Baskerville nach einem Moment des Schweigens, während er offenbar erfolgreich seine Suche nach der etwa dritten Innentasche mit einem winzigen, weiß-roten Päckchen in der Hand abschloss.

     „Eine was?“

     „Eine Marlboro. Eine Zigarettenmarke, mit der die Muggel einen langsamen und qualvollen Suizid begehen.“

     „Nein, danke“, sagte Steve etwas geschockt und rückte von Baskerville weg, als dieser eine Marlboro in seinen Mundwinkel schob und sie mit einem Holzstab, aus dessen Spitze plötzlich ein kleines Feuer prasselte, anzündete, als könne er vom bloßem Anblick tot umfallen.

     „Ihre Aufgabe bestand darin, den Wohnort des Subjekts zu bestätigen, Steve“, kehrte Baskerville unbeeindruckt zum eigentlichen Thema zurück und blies scheinbar unabsichtlich Rauch in das Gesicht des Jungen. „Es war nie die Rede von einer Observation.“

     Steve machte ein Gesicht als habe er nicht einmal die Hälfte des Satzes verstanden, doch eine Frage schien ihm mehr auf der Zunge zu brennen, als Licht in die Aussage des alten Mannes zu bringen.

     „Kann man den Gerüchten trauen, Mr Baskerville? Stimmt es, dass sie alle getötet haben?“, fragte er und starrte sein Gegenüber erwartungsvoll mit halb offenen Mund an.

     Baskerville nickte kurz und nahm einen kräftigen Zug von der Marlboro.

     „Die Kleine konnten wir noch rausholen. Sie hatte sich in einem der Kerker versteckt. Furchtbar zugerichtet; wir haben Tage gebraucht, um die Spuren des Dämonsfeuer rückgängig zu machen.“

     „… die Kerker … und was war mit …“

     „Mitgenommen. Oder glauben Sie auch nur eine Sekunde daran, eine solch effektive Operation habe dieser alte Kriegsverbrecher wegen einer Handvoll Individuen im Exil ausgeführt?“, unterbrach ihn Baskerville und machte dabei ein Gesicht, als habe er auf eine ganz besonders saure Zitrone gebissen.

     „Und warum sollte ich hier her …“ Mit einem langen Blick auf Baskerville sah Steve von einer Sekunde zur nächsten aus, als habe er verstanden. Und im nächsten Moment wich der überraschte Gesichtsausdruck einem Entsetzten.

     „Sie meinen doch nicht - Sie können doch nicht … Sie wollen das Kind doch nicht im Ernst zu diesen“, Steve gestikulierte wild mit seinen Armen in Richtung Eisentür, „diesen Leuten geben?"

     Die halb aufgerauchte Zigarette landete auf dem Asphalt, von Baskerville war ein humorloses Lachen zu hören.

     „Lassen Sie hören, ich bin offen für alle Alternativen die Sie anzubieten haben.“ Doch Steve schien keine einzige dieser Alternativen einzufallen, da er nur betroffen den Blick senkte und die zerschlissenen Spitzen seiner Lederschuhe betrachtete.

     „Wie wäre es mit Ihnen? Kaum Volljährig, mittellos, wieder bei den Eltern eingezogen wie ich hörte, eh?“, kommentierte Baskerville und lehnte sich seufzend gegen das Mauerwerk der Eisentür. Steves Blick senkte sich noch ein Stück weiter. „Oder ich selbst mit hundertvierzehn Jahren auf dem Buckel und mehr Feinden als Gleichgesinnte vor der Haustür. Da hat mir so ein stummes Balg mit unbändigem Forscherdrang und gestörtem Geist nur noch gefehlt.“

     „Sie haben natürlich Recht, Sir Baskerville“, murmelte Steve kleinlaut, aber damit schien das Thema für den alten Mann noch nicht beendet zu sein.

     „Pyrits letzter Wille mochte für uns alle unerwartet gewesen sein, trotz und alledem geht seine gesamte Hinterlassenschaft an seinen Spross, darüber sollten und können wir uns nicht -„ Baskerville legte plötzlich seinen Zeigefinger auf seine Lippen, ganz als müsse er den Jungen, nicht sich selbst, unterbrechen und beugte sich in Richtung der Straße. Ein immer lauter werdendes Motorengeräusch war zu hören.

     „Na endlich“, brummte er und schirmte seine Augen vor dem blendenden Scheinwerferlicht des anrollenden Wagens ab. Das Fahrzeug hielt kurz vor ihrem Versteck an und das mechanische Grollen des Stahlkolosses verstummte mit einem Mal. Ein Mann in komplett schwarzer Kleidung knallte die Fahrertür mit größerem Kraftaufwand zu als nötig gewesen wäre und wandte sich mit eilenden Schritten der Stahltür zu.

     Baskerville trat mit einem Riesenschritt aus dem Schatten auf den Mann zu und - Klick

     „Ich weiß weder wer Sie sind noch was Sie wollen und es geht mir gerade ziemlich am Arsch vorbei“, zischte der Mann vor Baskerville mit finsterem Blick und drückte den kalten Lauf der automatischen Handfeuerwaffe fest gegen dessen Stirn, wohl um den entsprechenden Worten Nachdruck zu verleihen.

     „Stecken Sie dieses alberne Muggelspielzeug weg, Mr Steinhardt!“

     Mr Steinhardt ließ die Waffe langsam sinken.

     „Ich werde Sie nicht lange belästigen“, warf Baskerville ein, richtete sich auf und ließ sich unkommentiert mit einem wütenden Blick seines Gegenübers strafen.

     „Ich gebe Ihnen eine Minute, nicht länger“, sagte Mr Steinhardt.

     Steve trat nun auch aus dem Schatten und stellte sich neben Baskerville, wenn auch mit weitaus weniger selbstbewusster Körperhaltung und einem Schritt Sicherheitsabstand.

     „Ich werde es kurz machen“, sagte Baskerville und zog eine Pergamentrolle aus seinem Umhang, die er sofort entrollte und mit der Schrift zugewandt Mr Steinhardt vor die Nase hielt. „Da Ihr Vater vor vier Tagen tödlich verunglückt ist, stehen Sie in der Verantwortung seiner Hinterlassenschaft und Hinterbliebenen“, Mr Steinhardt zog seine rechte Augenbraue in die Höhe. „In diesem Fall die fünfjährige Luciana Bradley“, er griff in diesem Moment zur Seite und - wusch - ein kleines Mädchen war wie aus dem Nichts neben Baskerville erschienen, mit dunkelblondem Haar und dunkelrotem Wollcape - ein seltsam schimmerndes Stück Stoff fiel neben ihr zu Boden, dem das Mädchen nicht weiter Beachtung zu schenken schien oder dem Rest ihrer Umgebung, „für die Sie ab dem heutigen Tag, dem 14. Mai 1984, die Vormundschaft übernehmen werden“, beendete er, rollte das Pergament wieder zusammen und drückte Mr Steinhardt einen schweren Briefumschlag in die Hand.

     „Wir wünschen Ihnen noch viel Erfolg“, fügte Baskerville hinzu und ging weder auf die schockgeweiteten Augen noch auf den halb offen stehenden Mund von Mr Steinhardt ein.

     Mit einem Plopp waren beide Männer im nächsten Augenblick verschwunden.

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Sonorus
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