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Drabbels... von squaredancer
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Ein Drabble eben=)

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(Tom:) »Meinem Tagebuch. Die kleine Ginny hat Monat für Monat darin geschrieben [...] dass sie nicht glaubt, der berühmte, gute, große Harry Potter würde sie jemals mögen ...«

Harry Potter und die Kammer des Schreckens, Kap.17

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Lily Potter und die grünen Yetis ( von )

4. Kapitel: Die grünen Yetis

Betaleser: Cata<3
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 „Auf geht’s, auf geht’s. Worauf wartet ihr noch? Stellt euch zu zweit auf, nicht drängeln, alle hintereinander her, bitte!“, rief er von der Tür aus. Als Professor Flitwick mit der Aufstellung zufrieden war, ging er voraus in die Eingangshalle und dann durch eine riesig wirkende Doppeltür die Große Halle.  Er blickte sich immer wieder hibbelig nach hinten um, wie eine Entenmutter, die sichergehen wollte, dass niemand den Entenmarsch verlassen hatte.

Die Große Halle war atemberaubend schön. Obwohl man an den Seiten noch die stabilen Mauern sehen konnte, schienen sie in einer Art Nebel zu enden, der den Nachthimmel in die Halle hereinzuholen schien. Über ihren Köpfen schwebten Tausende von Kerzen, die die Halle in ein zauberhaftes Licht tauchten. Am Ende der Halle stand ein großer Tisch quer zu den anderen und hinter ihm hingen die vier Hausflaggen von Hogwarts, sowie eine noch größere Flagge mit dem Schulemblem.

Lily war natürlich auch auf diesen Anblick von Albus und ihren Eltern vorbereitet worden und doch musste sie sich zusammenreißen, um nicht stehen zu bleiben und den Kopf in den Nacken zu legen. Zu ihrer Rechten und Linken standen jeweils zwei lange Tische, an denen die älteren Schüler saßen, die nun alle mehr oder weniger interessiert die Erstklässler begutachteten. Die Zwillinge lieferten einige Reihen vor Lily eine Show ab, als wären sie auf dem Laufsteg. Hailey zwickte Lily in den Arm und deutete dann mit dem Kopf zum Tisch, der am weitesten rechts stand. Einige der Jungs, aber auch ein paar der Mädchen schienen fast zu platzen, als sie sich zurückhielten, nicht über die Zwillinge zu lachen. Lily sah den Jungen vom Bahnhof mit den kühlen, silbernen Augen. Er schaute desinteressiert zur Decke und Lily konnte nur mit ein wenig Mühe den Ärger darüber wegstecken. Schließlich hatten bestimmt alle Schüler hier auch am Anfang gehofft, von ihren älteren Schulkameraden wahrgenommen und respektiert zu werden. Professor Flitwick ordnete sie an, sich mit dem Rücken zum Lehrertisch in einem Halbkreis um einen Stuhl zu stellen und Lily musste ihren Blick abwenden, da der Junge vom Bahnhof nun in Richtung der Neuen schaute. Tatsächlich starrten nun alle Schüler von den Tischen herüber. Sogar ein paar silbrig-durchscheinende Geister entdeckte Lily hier und da an den langen Tafeln.

Professor Flitwick stellte einen alten Hut auf dem Stuhl in ihrer Mitte ab. Da Lily von schräg hinten auf den Hut schaute, sah sie nur, wie ein Schaudern durch den Spitzhut ging und hörte, dass er zu singen begann: 

Ihr denkt, ich bin ein alter Hut,

mein Auftritt ist auch gar nicht gut.

Doch all die schicken Kappen

sind gegen mich nur Jammerlappen!

In Hogwarts weiß ich am besten Bescheid

und bin für jeden Schädel bereit.

Vielleicht seid ihr Gryffindors, sag’ ich alter Hut,

denn dort regieren, wie jeder weiß, Tapferkeit und Mut!

In Hufflepuff dagegen sind sie gerecht und treu,

man hilft den Andren, wo man kann, hat vor Arbeit keine Scheu.

Bist du geschwind im Denken, gelehrsam und recht weise,

dann machst du gewiss nach Ravenclaw dich auf die Reise.

In Slytherin weiß man schon lange List und Tücke zu verbinden,

doch dafür wirst du hier noch echte Freunde finden.

Zu welchem Haus ihr euch bekennt,

Wisst ihr, wenn euer Herz ihr kennt.

Nun los, so setzt mich auf, nur Mut,

habt nur Vertrauen zum Sprechenden Hut!

 

Sobald der Hut geendet hatte, wurde tosender Applaus in der ganzen Halle laut.

Lily nutze die Gelegenheit und schaute sich nach ihren Brüdern um, die ihr vom Tisch der Gryffindors lächelnd zuwinkten.

Professor Flitwick trat nun mit einer langen Pergamentrolle hinter den Stuhl und sagte dann: „Ihr werdet jetzt nacheinander von mir aufgerufen und dann setzt ihr den Hut auf und nehmt auf dem Stuhl hier Platz!“

Lily lächelte erleichtert. Ja, das war wirklich sehr einfach. Und Albus hatte nicht gelogen und sie hatte Recht behalten, und die Zwillinge sahen aus als hätten sie in Zitronen gebissen. Das freute Lily am meisten. Neugierig schaute sie in die Runde ihrer zukünftigen Mitschüler.

„Arthon, Alice!“, rief Professor Flitwick.

Ein Mädchen schritt schnell, aber mit gesenktem Kopf zur Mitte, setzte den Hut auf und nahm dann Platz. Nicht lange blieb der Hut auf ihrer blonden Kurzhaarfrisur, denn er rief sofort: „RAVENCLAW!“

Unter dem Applaus ihres neuen Hauses stand sie auf, legte den Hut vorsichtig zurück und lief auf den zweiten Tisch von Links zu.

„Bitter, Julius!“

„HUFFLEPUFF!“, rief der Hut laut und diesmal klatschte der zweite Tisch von rechts.

„Beyn, Serena“ kam ebenfalls nach Ravenclaw.

„Cands, Caroline“, rief Flitwick und Lily sah Caroline förmlich in Richtung des Hutes rasen, neugierig, wohin sie kommen würde. Es blieb eine Zeit lang still und Lily fürchtete schon, dass der Hut auch Leute wieder wegschicken würde, als er rief: „GRYFFINDOR!“ und der Tisch ganz links in Jubel ausbrach. Caroline strahlte vor Glück und schien diesmal fast über dem Boden zu schweben, als sie sich in Richtung des Tisches aufmachte.

„Carakas, Ben“ und „Erwin, Mary“ kamen wiederum nach Slytherin und Hufflepuff und Flitwick machte eine kurze Pause.

Bald kam Flitwick zu den nervigen Zwillingen. „Hill, Maria“ war also die mit dem Pony. Lily versuchte angestrengt sich ihre Namen einzuprägen, als dann auch „Hill, Janie“ gerufen wurde. Bei beiden berührten sich kaum der Hut und ihre Haare, als er schon „SLYTHERIN!“ rief. Nun brach Applaus an dem Slytherin Tisch aus, als die Zwillinge Hand in Hand hinuntertänzelten.

Lily versank in ihren Gedanken. Was würde wohl passieren, wenn auch sie nach Slytherin kommen würde? Klar, ihre Eltern hatten gesagt, es wäre nichts Schlimmes, aber sie hatte sich selbst immer in Gryffindor-Klamotten gesehen. Und ihre Brüder würden es sie nie vergessen lassen, dass sie die einzige ihrer Familie dort sein würde.

Erst als Hailey sich neben ihr bewegte und nach vorne schritt, achtete Lily wieder auf das Geschehen um sie herum. Ihr Kreis hatte sich gelichtet und endlich konnte Lily auch Hugo sehen, ihren Cousin. Er war wahnsinnig blass um die Nase und wirkte, wenn sie genau hinsah, schon leicht grünlich.

Wie schon bei den Hill-Zwillingen berührte der Spitzhut kaum Haileys Haare und rief sie sofort als eine Gryffindor aus.

„Olsen“, „Paan“ und „Pac“ kamen, dann noch „Patil, Latika“ und „Paren, Salim“, die es beide nach Gryffindor schafften, und dann war es so weit:

 „Potter, Lily!“

Lily tat einen Schritt in Richtung des Hutes und hätte schreien können. Sie spürte die Blicke von allen auf sich. Wirklich allen. Als sie kurz unsicher zurückblickte, merkte sie, dass auch die Lehrer sie genau musterten und sie blickte schnell wieder zu ihren Füßen. Eleganter als erwartet setzte sie sich auf den Stuhl und zog den Hut auf ihren Kopf.

„Schon wieder ein Potter!“, flüsterte eine leise Stimme in ihr Ohr und Lily wäre wohl zusammengezuckt, wenn sie nicht vor Angst wie eingefroren dagesessen hätte. „Und was für eine!“, flüsterte der Hut mit leiser Stimme weiter. „Die Begabungen deiner Eltern machen dich zu einer begabten Hexe! Ravenclaw wäre keine schlechte Wahl und – oh! Slytherin wäre wirklich sehr glücklich mit dir! Immer dasselbe Problem bei euch, huahaha! Also, was mache ich nur mit dir ...“ Der Hut schwieg eine Zeit und Lily bekam furchtbare Angst. Von Gryffindor hatte er gar nicht gesprochen! Doch bevor sie sich weiter Gedanken machen konnte, rief der Hut laut hinaus:

„GRYFFINDOR!“

Lily fiel ein Stein vom Herzen. Noch nie hatte sie sich so  glücklich und leicht gefühlt. Sie sprang auf und lief auf den jubelnden Tisch zu, bis ihr auffiel, dass auch an den anderen Tischen Schüler anfingen zu lachen. Verwirrt blickte sie zu Hailey, die sich ebenfalls die Hand vor den Mund hielt, um nicht lachen zu müssen, und mit der anderen Hand sich einen unsichtbaren Hut vom Kopf zu ziehen schien. Als sie begriff, was los war, lief Lily puterrot an und drehte sich um. Am liebsten wäre sie im Boden versunken! Sie hatte tatsächlich vergessen, sich den Sprechenden Hut vom Kopf zu nehmen. Immer noch knallrot ging sie zurück zu „Rabor, Nadine“, die ihr höflich zulächelte und nicht ganz verstanden zu haben schien, was der Rest so lustig fand, und gab dieser den Hut. Noch bevor Lily den Tisch der Gryffindors erreicht hatte, rief der Hut Nadine als Hufflepuff aus.

Lily saß mit herunterhängenden Schultern neben Hailey und wagte kaum den Kopf zu heben, aus Angst, dass sie wieder ausgelacht werden würde.

Zuletzt wurde „Zeng, Tay-Lee“ Ravenclaw zugeordnet und Stille kehrte ein, als sich die Schulleiterin Professor McGonagall erhob. Sie rückte ihre Brille zurecht und begrüßte die Schüler dann: 

„Ich heiße euch Willkommen zu einem neuen Schuljahr in Hogwarts! Bevor wir mit dem Bankett beginnen, möchte ich ein paar Worte sagen. Die Erstklässler sollten beachten, dass der Wald auf unseren Gelände für alle Schüler und Schülerinnen ausdrücklich verboten ist. Die älteren Schüler werden sich gewiss gerne an meine Worte erinnern. Außerdem bat mich der Hausmeister, Mr. Filch, euch daran zu erinnern, dass es euch strengstens verboten ist nach der Schule auf den Gängen zu zaubern. Die Auswahl der Quidditch-Teams findet wie immer in der zweiten Woche des Schuljahrs statt. Alle, die gerne für ihre Hausmannschaft spielen wollen, melden sich sowohl bei dem Kapitän ihres Hauses als auch bei Madam Thief, der Fluglehrerin. Und bevor wir nun anfangen zu speisen, möchte ich euch noch über etwas aufklären, das ihr Älteren vielleicht schon im Tagespropheten gelesen habt.“ 

Lily schien es, als habe McGonagall bei der Erwähnung des Tagespropheten abschätzend gehüstelt. Die streng dreinblickende Schulleiterin machte eine Pause und ließ den Blick so durch die Halle gleiten, dass es aussah, als wollte sie jeden einzelnen Schüler auf seinem Platz festhalten. Alle lauschten gespannt, so still war es in der Großen Halle bisher nur sehr selten gewesen.

„Es geht um die grünen Yetis. So wie es aussieht haben sich ein paar davon auch nach Großbritannien verirrt. Für alle diejenigen, die den Tagespropheten nicht gelesen haben: Seit ungefähr einem Monat tauchen vermehrt Meldungen über jähzornige Yetis auf, die merkwürdigerweise auch noch grüne Fellfärbung tragen. Damit ist es für sie leichter die Alpen zu verlassen und sich beispielweise auf grünen Wiesen zu verstecken. Die Yetis wurden seit Jahren dabei beobachtet, wie sie von Tibet immer weiter nach Europa einwanderten und sich schließlich in den Schweizer Alpen niederließen. Nun sind sie grün geworden und in England angekommen. Ich erhielt heute morgen eine Eule vom Zaubereiministerium, in der man mich darüber aufklärte, dass sich möglicherweise eine Yetifamilie in der Nähe unserer Schule niedergelassen haben könnte. Daher fallen alle Hogsmeadausflüge für die älteren Schüler aus. Alle Schüler der ersten und zweiten Klassen dürfen nicht mehr ohne Erlaubnis ihrer Hauslehrer oder eines Fachlehrers das Schloss verlassen.  Jeder Schüler ist zudem für die Sicherheit seines Haustieres selbst verantwortlich. Ich möchte noch einmal daran erinnern, dass Yetis alles und jeden essen, der sich nicht zu verteidigen weiß. Und nun: Guten Appetit!“ 

Nachdem McGonagall geendet hatte wurde es in der Halle so laut, wie es vorher leise gewesen war. Lily war so verwirrt von den Worten ihrer Schulleiterin, dass sie zuerst gar nicht die vielen Köstlichkeiten auf dem Tisch vor ihr entdeckte. Wortfetzen schwirrten durch die Luft, und manche Erstklässler sahen aus, als wollten sie am liebsten wieder zurück nach Hause zu ihren Eltern. Auch Lily war nicht sonderlich glücklich darüber, dass ihr Vater ihr nicht selbst gesagt hatte, was sie nun durch McGonagall erfahren hatte. Er hatte lieber von den köstlichen Mahlzeiten gesprochen, die jetzt auch vor ihr standen.

Als sie das endlich bemerkte, staunte sie Bauklötze. Ihr Vater hatte ihr zwar erzählt wie es aussehen würde, aber so gut war ihr Vorstellungsvermögen dann doch nicht gewesen. Auf jedem der vier Haustische stand dasselbe: Unmengen von Roastbeef, Brathähnchen, Schweine- und  Kalbskoteletts, Schinken, Pasteten, Würste, Steaks, Pellkartoffeln, Bratkartoffeln, Pommes Frites, Yorkshire-Pudding, Erbsen und Mais, Karotten, Ketschup und Pfefferminzbonbons. Über letzteres runzelte Lily die Stirn und merkte, dass sie damit nicht allein unter den Erstklässlern war. Alle anderen Schüler schienen das alles für ganz normal zu halten. Lily wählte für sich ein schönes Steak mit Pommes dazu und goss sich ein Glas Kürbissaft ein.

„Warum essen denn diese weißen Wesen nichts?“, fragte ein Junge mit offensichtlichen indischen Wurzeln, der gegenüber von Lily saß.

„Das sind Geister, sie können nichts essen. Weißt du, jedes Haus hat seinen eigenen Geist“, begann Caroline zu erklären. „Unserer heißt ... hm, das weiß ich gar nicht so genau.“ Das Mädchen neben Caroline räusperte sich. An ihrem Umhang war ein silbernes Abzeichen festgemacht, auf dem ein V war. Sie hatte die typisch schwarzen Haare einer Asiatin und dunkelbraune Augen.

„Es ist der Fast Kopflose Nick.“ – „Fast kopflos? Das geht doch gar nicht!“, erwiderte Caroline. Sie hatte nicht gemerkt, dass sich ein Geist mit einer Halskrause ihr langsam genähert hatte und jetzt hinter ihr schwebte.

„Doch, das geht“, sagte der Geist leicht verärgert, packte sein linkes Ohr und zog daran. Caroline hatte sich bis jetzt gut gehalten, aber das plötzliche Auftauchen des Geistes und dessen Showeinlage ließen sie grün anlaufen.

„Mein Bruder hat gesagt, sie möchten lieber Sir Nicholas de Mimsy genannt werden“, warf Lily zögernd ein, als der Geist seinen Kopf wieder vollständig auf seinem Hals trug.

„Das war bestimmt der jüngere Mr. Potter, hab ich recht? Ein sehr netter Junge. Davon könnt ihr neuen Gryffindors euch eine Scheibe abschneiden. Von Ihnen, Miss Potter, erwarte ich mindestens genauso viel Anstand wie ihr Bruder es gezeigt hat.“

„Potter?“, fragte der Junge neben Lily. „Hallo, ich bin Joharran! Meine Familie ist erst vor kurzem nach Europa gezogen, weil wir unseren Besitz in Südafrika verkaufen mussten. Wisst ihr, meine Zauberervorfahren kamen ursprünglich mal aus der Schweiz. Also mein Ururopa – “ – „Ja, schön. Ich bin Caroline. Salim, so heißt du doch?“, fuhr Caroline dazwischen und sprach den Jungen an, der nach dem Geist gefragt hatte. „Sind deine Eltern Muggel?“ Salim nickte.

„Ich bin halb und halb“, fing ein Junge an, der neben Hailey saß. „Mein Dad ist Zauberer und hat es meiner Mum und mir erst kurz vor ihrem Tod erzählt. Das war ein Schock für uns. Aber immerhin hatte Mum danach keine Schmerzen mehr.“ Alle schwiegen betreten. „Oh und mein Name ist Thomas. Hört auf mit den mitleidigen Blicken, das mag ich gar nicht!“

„Und wie steht’s mit dir, Alex?“, fragte Thomas den Jungen neben sich, um das andauernde Schweigen zu brechen. Lily meinte sich zu erinnern, dass sie auch schon im Boot nebeneinander gesessen hatten.

„Mein Bruder, Adriano Faucun, sitzt direkt neben Maggie. Er ist auch Vertrauensschüler müsst ihr wissen! Merlin, waren unsere Eltern stolz. In der ersten Generation in Hogwarts statt Beauxbatons und direkt Vertrauensschüler!“

Als ihr Blick auf Salim fiel, war Lily froh so eine große Familie zu haben. Er war mit den Begriffen, mit denen Alex um sich schlug, noch nicht vertraut und blickte nur verwirrt in die Runde. Sie hatte immerhin Verwandte auf Beauxbatons und kannte sich auch mit dem schuleigenem Jargon aus.

Nach dem Nachtisch, der ebenso opulent auf den Hauptgang folgte, schickte Professor McGonagall alle Schüler in die Betten und beendete so das Festessen.

Die Vertrauensschülerin von Gryffindor, Maggie Cho, rief die Erstklässler zu sich und führte sie durch das Schloss zum Eingang des Hauses Gryffindor.

Dieser war keine normale Tür. Zwischen zwei Rüstungen ganz am Ende eines Ganges hing ein großes Bild mit einer sehr dicken Frau in einem rosafarbenem Seidenkleid.

„Passwort?“, fragte sie herrisch.

„Beatus Velet“, entgegnete Maggie mit einem Lächeln und das Gemälde gab ein kreisrundes Loch frei, durch das sie alle nacheinander kletterten.

Maggie zeigten den Mädchen die Wendeltreppe, die zu ihrem Zimmer führen würde und führte dann die Jungen in deren Schlaafsaal.

 

 

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Sonorus
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