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Geschichte des Moments
James Sirius, der Nachwuchsrumtreiber von Mana
(keine Altersempfehlung)

Das hier ist eine Drabble Samlung die sich hauptsachlich um James Sirius Potter drehen, alles stammt von mir

bis auf die Charas natürlich.

 

Ich hoffe ihr hab viel Spass darin

Zitat des Tages

Ron sah ganz danach aus, als würde er unter Qualen mit sich selbst ringen. Schon hatte sich Krum ein paar Schritte entfernt, als es aus ihm herausplatzte: »Kann ich ein Autogramm von dir haben?«

Harry Potter und der Feuerkelch, Kap.36

Eine Alterseinschränkung (ab 12) wurde für "Lily Potter und die grünen Yetis" angegeben

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Lily Potter und die grünen Yetis ( von )

8. Kapitel: Fliegen für Anfänger - Teil 1

Betaleser: Cata <3
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Der Tag der ersten Flugstunde war schneller gekommen, als es manchem lieb war. Lily und Castor gehörten zu denen, die weniger besorgt waren, litten aber zunehmend unter Haileys Angstanfällen, die unerwartet auftraten und ebenso unerwartet wieder abflauten. Schon während des Frühstücks bekam Hailey keinen Bissen herunter, so groß war die Angst, und später jammerte sie, dass ihr übel sei, weil sie nichts gegessen hatte. Lily beobachtete besorgt, wie Castor hinter Haileys Rücken immer schlimmere Grimassen zog und fürchtete schon einen größeren Streit ihrer beiden Freunde.

Doch soweit kam es nicht, denn als sie am Nachmittag aus dem schweren Tor des Schlosses gingen, dachte Hailey nicht mehr an die Flugstunde, sondern achtete sorgfältig darauf, ihre Designerschuhe nicht im Oktobermatsch schmutzig zu machen, der nun im Herbst den Großteil der Ländereien bedeckte.

Lily lächelte immer insgeheim über ihre streng reinliche und ordentliche Art, die auch vor den stets topgestylten Haaren ihrer besten Freundin nicht haltmachte. Auch heute war Haileys Haar zu einem strengen Zopf nach hinten gekämmt, der ihre Stirn betonte und fast die Augenbrauen hochzog. 

„Wenn du dann mit dem Besen in der Luft bist, kannst du immerhin deine Schuhe nicht noch dreckiger machen, Hailey. Klingt das nicht toll?“, zog Castor Hailey auf. Und tatsächlich  erwiderte Hailey lächelnd: „Irgendetwas Gutes muss es ja bei diesem Schwachsinn auch geben! Aber ruiniert das nicht meine Haare? Ich meine, es ist schon hier unten windig, da muss es ja richtig stürmisch sein, wenn wir fliegen!“

Lily lachte. „Hailey, du musst dich halt entscheiden: Entweder deine Schuhe oder deine Frisur! Außerdem bin ich mir sicher, dass deine Frisur wind- und wetterfest ist!“ Hailey warf ihr erst einen bösen Blick zu und zuckte dann erschrocken zusammen. 

Lily, Hailey und Castor blicken zu ihren Füßen. Hailey stand mitten in einer großen Matschpfütze, die tief genug war, um ihre Füße zu bedecken.

„Toll, jetzt ist es auch egal.“ Hailey stöhnte auf.

„Mensch, Hailey, du hast meine ganze Hose vollgemacht. Und Lilys Strumpfhose ist auch mit Schlamm bespritzt“, beschwerte sich Castor. Als er jedoch Haileys Gesichtsausdruck sah, fügte er gewinnend lächelnd hinzu: „Aber die Entscheidung ist dir genommen worden ... Komm mal raus aus der Pfütze: Ratzeputz.“

„Danke Castor. Los jetzt, sonst kommen wir noch zu spät!“ Auf einmal hatte Hailey es eilig zur Flugstunde zu kommen. Lily war sich sicher, dass Hailey sich einfach nur nicht zu überschwänglich bei Castor bedanken wollte.

Als sie ankamen, stand schon eine große Menge an Erstklässlern hilflos in der Gegend herum. Von ihrer Lehrerin war weit und breit keine Spur zur sehen. Lily drängelte sich durch die Masse und fand schließlich, als sie ganz vorne angekommen war, zwei lange Reihen mit Besen vor, die säuberlich aneinandergereiht auf dem Boden lagen. Lily überlegte, welchen sie nehmen sollte. Da es alles alte Schulbesen waren, die nicht besonders gut aussahen, waren die Topmodelle einige wenige Nimbus 2000, ein Rennbesen, den ihr Vater einst besessen hatte.

Gerade als sie beschloss, sich links neben einen solchen stellte, tauchte Madam Thief, ihre Lehrerin, auf. Sie nickte Lily kurz angebunden zu und wies dann auf die beiden Reihen von Besen, während sie ihre lockigen Haare zurückband: „Los jetzt! Nicht einschlafen Leute, ihr seid doppelt so viel, wie ich sonst unterrichte, und ich will nicht den ganzen Nachmittag mit euch verplempern! Wer in zehn Sekunden nicht bei einem Besen steht, kann wieder ins Schloss verschwinden!“ Es kam Bewegung in die große Gruppe und schnell hatte jeder einen Besen gefunden. Castor und Hailey standen glücklicherweise auf beiden Seiten von Lily, sodass es nicht mehr ganz so schlimm war, dass die Hill Zwillinge ihr gegenüber Position bezogen hatten.

   „Gut, das ging ja ganz flott. Also: Rechte Hand über dem Besen ausstrecken und ´Hoch` sagen! Keine Angst, das klappt meist sowieso nicht und um es besser zu machen, wird das Haus 30 Punkte bekommen, bei dem die meisten Mitglieder es schaffen!“ Lily hörte ein Kichern von den Zwillingen, dann riefen sie beide glockenhell: „Hoch!“, und die Besen sprangen in ihre Hände. Hailey neben ihr versuchte es ihnen gleichzutun, aber ihr Besen hopste nur 15 Zentimeter nach oben und fiel dann wieder herunter. Bei Castor klappte es mindestens genauso gut wie bei den meisten Slytherins. Lily streckte nun auch die Hand aus und rief:   „Hoch!“ Sofort sprang der Nimbus 2000 in ihre Hand, doch sie war nur eine von wenigen Gryffindors, bei denen es sofort klappte.

  „Okaaaaaay, beenden wir das hier. Wie ich sehe, bekommt Slytherin die 30 Punkte, dann folgt Ravenclaw, dann Gryffindor und zuletzt Hufflepuff, wie immer. Fein, jetzt steigt ihr auf die Besen und ich werde euch einzeln korrigieren. Ihr dürft erst losfliegen, wenn ich es euch persönlich erlaubt habe, verstanden?!“

Madam Thief ging herum und erlaubte Lily als Erstes zu fliegen, nachdem sie ihr ihre große Bewunderung für ihre Mutter ausgedrückt hatte. Das war eine der peinlichsten Dinge gewesen, die Lily bisher in Hogwarts passiert waren. Ansonsten hatten die Lehrer kurz etwas über ihren Vater gesagt und natürlich alle beteuert, dass sie auf seiner Seite gewesen waren. Noch nie hatte jemand ihre Mutter anstelle ihres Vaters erwähnt. Wenn sie überhaupt erwähnt wurde, dann nur in einem Nebensatz.

Lily stieß sich ab, flog ein paar Loopings und landete wieder, bevor ein Großteil der Klasse auch nur kontrolliert worden war. Madam Thief schien davon eher weniger beeindruckt und erlaubte Lily aber, ihrer Freundin und den restlichen Schülern zu helfen, die Probleme hatten.

Maria Hill starrte so wütend auf ihren Rücken, weil Madam Thief weder ihr noch ihrer Schwester einen Funken Aufmerksamkeit hatte zuteil werden lassen, dass Lily meinte, langsam ein Brandloch in ihrem Hogwartsumhang zu haben. Dennoch machte Lily weiter und schaffte es am Ende, dass Hailey freiwillig mit ihr und Castor eine kleine Runde auf dem Besen über die Ländereien von Hogwarts machte.

Lily genoss es, wie die frische Luft ihre Haare verwirbelte und lenkte ihren Besen für kurze Zeit nur mit den Beinen, um die Arme zu beiden Seiten auszustrecken und laut zu lachen.

   „Castor, hey, Castor!“, rief sie laut, „hat dir das Fliegen auch so gefehlt wie mir?! Ich wünschte, ich dürfte einen eigenen Besen besitzen! Diese dummen Yetis! Sonst könnten wir in unserer Freizeit Fliegen gehen!“ Sie wartete erst auf eine Antwort, als diese jedoch ausblieb, drehte sie sich um und sah, dass nur noch Hailey hinter ihr war und dass auch schon in großem Abstand. Sie schien sich nicht sicher auf dem Besen halten zu können, denn sie fuchtelte so wild mit den Armen umher, dass sie beinahe vom Besen fallen musste. Lily lächelte, wandte sich wieder nach vorne und erschrak fürchterlich. Das, was sie für kleine Hügel gehalten hatte, waren alles, nur keine Hügel, denn sie bewegten sich auf sie zu.

Lily zog ihren Besen so heftig nach oben, dass sie einen Looping nach hinten machte und fast herunter fiel. Sie trieb den Nimbus 2000 an und versuchte, den lebenden Hügeln zu entkommen, doch auch die waren schnell.

Schneller als Lily gedacht hatte, denn im nächsten Moment erwischte etwas hart das Ende ihres Besens und sie geriet ins Strudeln. Lily konnte schon das Quidditchfeld sehen und bekam die Hoffnung, es dahin zu schaffen, wurde jedoch bei dem nächsten Schlag vom Besen geschleudert.

Lily schlug hart mit dem Rücken auf den Boden. Hier draußen zwischen dem Quidditchfeld und dem Verbotenem Wald, wo so gut wie niemand langging, war der Boden bereits teilweise gefroren. Vor Schmerz wimmernd blieb Lily liegen und sah dem Nimbus 2000 nach, der vom Wind abgetrieben wurde und schließlich in den Verbotenen Wald flog. Sie holte tief Luft und versuchte sich aufzurichten, aber ihre Arme und Beine zitterten so stark, dass sie ihr nicht gehorchen konnten. Als Lily ein merkwürdiges Klappern hörte, fiel ihr auf, dass auch der Rest ihres Körpers wie Espenlaub zitterte, und sie biss die Zähne fest zusammen, um besser nachdenken zu können.

Etwas Großes hatte sie vom Besen gehauen und bewegte sich immer noch, wenn auch langsamer, auf sie zu. Die Luft war absolut klar und roch nur ein wenig nach Moos. Plötzlich drang ein fauliger Geruch in Lilys Nase und benebelte ihr Gehirn. Es wurde immer schwieriger zu denken und schließlich glitt sie, fast schon dankbar, in den schlafähnlichen Zustand der Ohnmacht über. 

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Sonorus
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