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Geschichte des Moments
Nur ein Todesser von yoho
(ab 12)

„Du hast ihn umgebracht, oder?“, fragte Hermine, und ihre Stimme war ganz leise. - „Ich wusste mir nicht mehr zu helfen.“ Harry senkte den Kopf. - Hermine nahm ihn in den Arm und drückte ihn an sich. „Du hattest keine Wahl.“ - „Doch, ich hatte die Wahl zu sterben oder zu töten. Aber ich wollte leben“, antwortete er leise. - „Na ja, war doch nur ein Todesser“, sagte Sara.

Zitat des Tages

»Aah, denkt doch mal an die Möglichkeiten«, sagte Ron träumerisch. »Es wäre so einfach gewesen, Malfoy von einem Gletscher zu stoßen und die Sache wie einen Unfall aussehen zu lassen ... jammerschade, dass seine Mutter ihn mag ...«

Harry Potter und der Feuerkelch, Kap.11

Eine Alterseinschränkung (ab 12) wurde für "Lily Potter und die grünen Yetis" angegeben

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Lily Potter und die grünen Yetis ( von )

9. Kapitel: Fliegen für Anfänger - Teil 2

Betaleser: Cata<3
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Lily stöhnte auf und holte reflexartig Luft. Sie bereute es, als die Erinnerungen kamen, aber dann merkte sie, dass der faulige Gestank weg war und es sehr angenehm nach Krankenhaus roch. Vorsichtig öffnete sie erst ein Auge und blickte an die weiß getünchte Decke des Krankenflügels. Beide Augen geöffnet versuchte sie sich aufzurichten, wurde aber von etwas Unsichtbarem aufgehalten. Kurze Zeit später beugte sich die lächelnde Miss Mamford über sie.

   „Miss Potter, wie gut, dass Sie so schnell aufgewacht sind! Warten Sie kurz mit dem Aufsetzen sonst wird Ihnen nur schwindelig. Ein Glück, dass Mr. Malfoy hier“, sie deutete auf eine Person weiter hinten in dem Krankensaal, „Sie aus den Klauen dieser Bestie ziehen konnte! Was haben Sie sich nur dabei gedacht?“

Lily lächelte trotz der Rüge der Krankenschwester und richtete sich strahlend auf, um sich bei Castor für die Rettung vor was auch immer zu bedanken. Und um zu erfahren, was passiert war, denn das interessierte sie eigentlich viel mehr.

Doch als sie sich schließlich nach einer gefühlten Ewigkeit aufrichtete, war Castor nicht im Krankenflügel zu sehen, sondern nur eine schüchterne Erstklässlerin und Castors Bruder Scorpius, die wahrscheinlich gerade ihren Dienst erledigten und ein paar Stummen oder Gelähmten halfen.

Da ihr Retter gerade nicht da war, nutzte Lily die Zeit sich im Raum umzublicken. Es waren immer noch die gleichen Schüler da, die eingeliefert worden waren, als sie vor drei Tagen ihre Schicht abgearbeitet hatte. Zwei stumme Hufflepuffs und ein erstarrter Ravenclaw. Die Hufflepuffs unterhielten sich wild mit den Armen fuchtelnd, der arme Ravenclaw schaute dabei zu.

Lily angelte nach einem Glas Wasser, das die Heilerin extra dagelassen hatte, doch wurde ihr dabei so schwindelig, dass sie zuerst das Glas umkippte, das auf dem Boden zerschlug, und schließlich selber aus dem Bett auf den harten Boden fiel. Wieder kam die inzwischen vertraute Dunkelheit der Ohnmacht angeschlichen, aber Lily verdrängte sie erfolgreich und entschied sich, einfach kurz auf dem Boden liegen zu bleiben, bis es ihr besser ging.

Doch plötzlich schob jemand die Arme um sie wie um ein Baby und hob sie zurück auf ihr Bett. Lily wollte sich bei ihrem Helfer bedanken und begann den Mund zu öffnen, bis sie bemerkte, wer es war. Ausgerechnet Scorpius Malfoy. Er trug den dunkelgrünen Umhang der Slytherin-Quidditch-Mannschaft, der voller Schlamm war. Wieso durfte er in diesem Aufzug seinen Dienst ausführen?

Ihr Mund erstarrte in genau dem Augenblick, als er ihr aufzeigte ruhig zu sein, sodass Lily unfreiwillig genau das tat, was er wollte, nämlich ihren Mund zu schließen.

   „Cavare Vetro“, flüsterte Scorpius so leise, dass Lily sich nicht sicher war, ob sie ihn richtig verstanden hatte. Dann lenkte ein stechender Schmerz in ihrem Gesicht und ihren Handflächen sie ab und Lily sah erstaunt zu, wie Glasscheiben und Splitter wie von Zauberhand aus Wunden herausglitten, die sie zuvor gar nicht gespürt hatte, und in Scorpius’ Hand nach einem bestimmten und kurzen Reparo! wieder zu dem Glas wurden, das sie runtergeworfen hatte.

Scorpius stellte das Glas auf das Tischchen neben ihrem Bett und führte mit dem Zauberstab ein paar Kreise und ähnliche Bewegungen zunächst vor ihrem Gesicht und dann vor ihren Händen durch und sagte schließlich etwas lauter: „Curabo!“

Lily spürte das von zu Hause bekannte Kribbeln in ihren Handflächen und ihrem Gesicht und wartete stumm, bis es vorüber war.

   „Danke“, sagte sie dann aufrichtig und sah ihren Helfer etwas netter an. So sehr Castor auch Scorpius  glich, die beiden Brüder sahen doch recht unterschiedlich aus, wenn man einen von ihnen besser kannte. Scorpius Haut, im Moment von Schlammspritzern überzogen, war nicht ganz so bleich, seine Augen lagen nicht so tief im Kopf und seine Wangen waren nicht so hohl. Auch wenn all diese Merkmale bei Castor nur wenig ausgeprägt waren, sie waren da, dessen war Lily sich sicher, jetzt wo sie den Bruder zum Vergleich hatte.

   „Tssk, Bitte. Es war einfach ein Reflex, als ich dich da draußen gesehen habe, und ich werde dich doch hier nicht in deinem Blut liegen lassen, Potter, wenn ich dich doch schon nicht von den Yetis habe zerreißen lassen, oder?“ Er sagte es recht unterkühlt und seine Augen waren dabei ebenso kalt, wie Lily sie vom Bahnhof in Erinnerung hatte, auch wenn seine Lippen ein schiefes Lächeln ein wenig andeuteten. Aber vielleicht bildete Lily sich das auch nur ein. Ein lächelnder Retter wäre einfach nicht so gruselig.

   „Was ist denn passiert? Die YETIS!?!“ Lily  rief so laut, dass Miss Mamford wenige Sekunden später an ihrem Bett auftauchte. Streng tadelte die Heilerin Scorpius und zwang Lily, die sich immer noch fürchterlich aufregte, einen Schlummertrank zu trinken, der sie  letztlich einschlafen ließ.

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Sonorus
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