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Geschichte des Moments
Ein Malfoy und eine Weasley von Miss Bella
(ab 12)

 *

Das Mädchen stand da und sah zu, wie er starb. Wie sein Inneres verblutete.

 Sein Gefühl für sie.

*

Zitat des Tages

(Tom:) »Meinem Tagebuch. Die kleine Ginny hat Monat für Monat darin geschrieben [...] dass sie nicht glaubt, der berühmte, gute, große Harry Potter würde sie jemals mögen ...«

Harry Potter und die Kammer des Schreckens, Kap.17

Eine Alterseinschränkung (ab 12) wurde für "Lily Potter und die grünen Yetis" angegeben

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Lily Potter und die grünen Yetis ( von )

10. Kapitel: Nur die Besten

Betaleser: Cata<3
Anmerkungen des Autors:

Ja, mich gibts tatsächlich noch ... Tut mir leid, dass es so lange gedauert hat - ich hoffe ihr verzeiht mir :).

2 Reviews
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Letztendlich erfuhr Lily auch in den nächsten Tagen nichts Genaues, da der einzige Schüler, der wusste, was geschehen war, sie nicht mehr eines Blickes würdigte, geschweige denn mit ihr redete.

Auch Castor bekam nichts aus seinem Bruder heraus, und am Morgen des Quidditchspiels gab Lily endgültig auf und beschloss, die Sache auf sich beruhen zu lassen.

James hatte es tatsächlich geschafft, als Jäger in die Mannschaft zu kommen und schoss auch noch das erste Tor des Spiels. Generell fand Lily dieses Quidditchspiel nur halb so spannend wie die der echten Liga, und sie beschloss zu gehen, als es 70 zu 60 für Gryffindor stand. Die Slytherins hatten keine neuen Spieler dazugeholt und der einzige Spieler, den Lily persönlich kannte, war Scorpius Malfoy, der Kapitän.

Lily beschloss die Zeit zu nutzen, stieg hinauf in den siebten Stock, um das Zaubertränkebuch zu holen, das ihr immerhin die Bestnote 'Ohnegleichen' eingebracht hatte  - etwas, dass laut Professor Rutiba noch kein Erstklässler in ihren Jahren als Lehrerin geschafft hatte.

Als sie zurück in ihren Schlafsaal kam und sich auf Bett plumpsen lassen wollte, hörte sie ein aufgebrachtes Fauchen. Lily zog ihre Bettdecke weg und holte mit der freien Hand ihre kleine Katze aus dem Bett.

   „Cange! Wo warst du denn so lange? Ich habe dich schon vermisst ... tut mir leid, dass ich so wenig da wa...“ Lily verstummte erschrocken.

Cange war ein wenig gewachsen, doch das Merkwürdige war, dass ihre Augen jetzt nicht mehr hellgrau, sondern fast schwarz waren. Lily schüttelte den Kopf und glaubte schon an eine optische Täuschung, als sie die dunklen Flecken in Canges zerstrubbeltem Fell bemerkte, die definitiv keine Einbildung waren. Ihre kleine Katze war voller getrocknetem Blut, doch Lily konnte keine Wunden finden. Was hatte die Katze gemacht? Wie sollte sie das nur ihren Eltern erklären?! Das lange ersehnte eigene Tier voller Blut, ganz zu schweigen davon, dass sie die Katze lange Zeit einfach vergessen hatte.

Hoffnungsvoll auch dann keine Wunden zu finden, trug Lily das graue Fellbündel in das Bad ihres Schlafsaals und hockte sich mit ihr im Arm in die Dusche. Cange bemerkte nun wohl, was Lily vorhatte und begann sich zu wehren, doch als Lily die Dusche anstellte, gab sie auf und ließ sich von Lily waschen. Erst als Lily Cange gründlich untersucht hatte – ohne eine einzige Wunde zu finden – bemerkte sie, dass sie in klitschnassen Klamotten unter der Dusche saß.

Lily überlegte noch, wie sie an ordentliche Klamotten rankommen sollte, ohne durch das kalte Bad gehen zu müssen, als Hailey sie in der Dusche fand.

 Sofort begann sie zu jubeln: „Wir haben GEWONNEN! Dein Bruder ist ja sooo toll geflogen! Castors Bruder hat für Slytherin zwar den Schnatz gefangen, aber wir haben TROTZDEM GEWONNEN! Kannst du dir das vorstellen? Das ist wohl echt selten ... Ähm, Lily? Was genau machst du da in der Dusche?“

   „Ahhh, Hailey, kannst du mir bitte neue Klamotten bringen und das Bad ein wenig aufheizen? Mir wird sonst irre kalt, wenn ich aus der warmen Dusche komme, und ich will mich nicht erkälten! Oh, und ääh ...  super, dass wir gewonnen haben!“, rief Lily ihrer Freundin hinterher, die kurz darauf mit einem frischen Stapel Anziehsachen wiederkam und sie weiter argwöhnisch musterte.

   „Zieh dich nur schnell an, Lily! Die Anderen sollten dich so echt nicht sehen, dass macht selbst mir Angst ... Und: Wir müssen doch zu Professor McGonagall! Mensch, wo hast du nur deinen Kopf gelassen heute?! Seit wann erinnere ich mich an Termine, die du vergisst – außer der Fashionweek!?“

Lily beeilte sich nach der Erinnerung an das Treffen mit der strengen Schulleiterin umso mehr und war in Windeseile fertig angezogen. Sie kämmte sich die feuchten Haare glatt nach hinten und band sie zusammen.

 „Lily, so geht das aber nicht!“ Haileys vorwurfsvolles Gesicht erschien im Spiegel hinter ihr. Dann spürte sie einen heftigen Ruck an ihrem Hinterkopf  und zuckte zusammen.

   „Hey, was soll das?! Das tat weh! Warum reißt du mir das Haargummi aus den Haaren?“ Lily drehte sich um und starrte ihre beste Freundin böse an. „Du weißt doch, dass ich es nicht mag, wenn jemand meine Haare berührt! Niemand darf meine Haare anfassen! Und was soll ich jetzt damit anstellen?“

   „Sorry, aber die Frisur geht gar nicht! Ich mach dir jetzt eine neue, natürlich.“

 

ooOOoo

 

Als sie – mit frisch frisierten Haaren – vor dem Eingang zum Büro der Schulleiterin ankamen, stand schon eine Gruppe von Schülern zwischen den zwei steinernen Wasserspeiern, die ihren Spaß daran hatten, die Schüler zu ärgern, indem sie sie nicht einließen.

Lily und Hailey waren unter den Letzten, die gekommen waren, und musterten die Wartenden neugierig. Es waren nur Schüler aus den ersten vier Jahrgängen dabei und Lily entdeckte ihren Bruder Albus, der mit ihrer Cousine Rose geduldig auf die Wasserspeier einredete. Sogar ihr ältester Bruder war da, doch er stand mit seiner Freundin und seinen Kumpels abseits der anderen und fuhr sich immer wieder scheinbar gelangweilt durchs rabenschwarze Haar. Lily wollte schon etwas Abfälliges über ihren angeberischen Bruder sagen, als sie bemerkte, dass Hailey ihn quasi mit den Augen verschlang. Gerade als sie Hailey mit einem Rippenstoß aus ihrer Trance holen wollte, hörte sie ein Räuspern hinter sich und fuhr, wie alle anderen, erschrocken herum. Hinter ihnen stand die respekteinflößende Schulleiterin und besah sich die Schülerschar mit zusammengekniffenen Lippen.

   „Zuerst kommen alle Erstklässler mit in mein Büro, die anderen Klassen warten hier und verhalten sich ruhig!“, sagte sie mit strenger Stimme und schritt durch den Gang, den die Schüler automatisch für ihre Schulleiterin bildeten. „Lakritzschnecken!“

 Lily war kurz davor Hailey zu fragen, ob Professor McGonagall jetzt durchgeknallt war, als die steinernen Wasserspeier sich zur Seite bewegten und vor Minerva McGonagall salutierten.

Lily und Hailey drängten sich zusammen mit den anderen Erstklässlern durch die Traube von Schülern und waren schließlich unter den ersten, die das Büro betraten.

Das Büro war in einem der Türme von Hogwarts und daher kreisrund. Gegenüber der Tür stand auf einem Podest ein großer Schreibtisch mit mehreren Kerzen, einer Dose mit Ingwerkeksen und Stapel von Briefen und Federn darauf. In einem offenen Kamin flackerte ein warmes Feuer und eine anmutige aber übergroße Schleiereule schrie zur Begrüßung, als sie eintraten.

An den Wänden hingen Porträts von den früheren Schulleitern, von denen manche schliefen, manche weg waren und andere wiederum so taten, als würden sie schlafen. Diese, so fiel Lily auf, schnarchten besonders kräftig. Das Gemälde direkt hinter Professor McGonagalls Schreibtisch zeigte einen alten Mann mit gütigen hellblauen Augen und einem langen Bart, der ebenso silbern war wie das lange Haar, auf dem ein purpurroter Spitzhut thronte, der farblich auf die Robe abgestimmt war. Albus Dumbledore. Während er die Erstklässler wohlwollend musterte, schien das Porträt neben ihm sie alle gänzlich in Grund und Boden starren zu wollen. Severus Snape. Der mies dreinblickende Zauberer war ganz in schwarz gekleidet und hatte bleiche Haut. Seine Augen und Haare waren ebenso schwarz wie seine Kleidung und seine große Hakennase schien förmlich aus dem Porträt herauszuspringen. Lily sah mit Ehrfurcht zu diesen beiden Männern hoch. Sie wusste, dass sowohl Albus Dumbledore, als auch Severus Snape sehr wichtige Männer für ihren Vater gewesen waren, schließlich trug ihr Bruder beide Namen. Severus Snapes Augen blieben einen Augenblick länger auf Lilys Gesicht als auf denen der anderen Schüler, dann kräuselte er die Lippen und verschwand aus seinem Bilderrahmen, nichts als den dunkelgrünen Hintergrund zurücklassend.

Albus Dumbledore zwinkerte Lily zu, als er ihre überraschte Miene sah, und wandte sich dann an die amtierende Schulleiterin: „Eine nette Gruppe Erstklässler haben Sie hier, Minerva.“

Ein anderer Magier rief dazwischen: „Es ist eine Schande, dass Sie sich so vom Ministerium unter Druck setzen lassen, Minerva! Das sollten Sie nicht tun, wir wissen alle, wie schwer es ist, ihnen die Flausen aus den Köpfen zu treiben! Ich würde –“, er wurde von Professor McGonagall scharf unterbrochen: „Was Sie würden, ist egal, Phineas, gehen Sie! Sie sind im Moment sehr unhilfreich! Und das Schnarchen derjenigen, die so tun, als würden sie schlafen ist noch weniger hilfreich als unhilfreich!“

Dann setzte sie sich betont ruhig hinter ihren großen Schreibtisch und winkte mit dem Zauberstab, woraufhin vor jedem Schüler ein unbequemer Klappstuhl erschien. Professor McGonagall wies sie an sich zu setzen und begann dann: „Sie alle haben vom Ministeriumserlass gehört, ohne zu wissen, was er bedeutet. Nun zunächst einmal wird er eigentlich 'Erlass des Ministers für Zauberei, Daen Blander, im Namen des Ministeriums für Zauberei, zur vereinfachten Bewältigung von überfüllten Klassen in den geheimen magischen Schulen der europäischen Magierwelt wegen dem, nach dem Tod des schwärzesten Magiers aller Zeiten, Lord Voldemort, auch bekannt als Du-weißt-schon-wer, auftretenden erhöhten Aufkommen von Magierkindern im Alter von elf Jahren und älter' genannt. Kurz: Der Zaubereiminister, Daen Blander, der vor kurzem Kingsley Shacklebolt abgelöst hat, will Hogwarts verbessern. Wir hätten diesen Erlass vielleicht kurz nach dem Ableben von Voldemort gebraucht – hören Sie auf zusammenzuzucken!“, fuhr sie die Slytherinschüler an. „... nach dem Tod von Voldemort gebraucht, aber nicht mehr jetzt. Nun denn, alles, was ich Ihnen erzähle, muss geheim bleiben, sonst werden sich hunderte von Eltern beschweren. Sie, die hier versammelt sind, gehören zu den Besten ihres Jahrgangs, manchmal auch nur einem Fach. Wir sind dazu angehalten worden Ihnen die Chance zu geben, eine Klasse in Hogwarts aufzusteigen. Das würde für Sie bedeuten, dass Sie mehr Unterricht nehmen müssten, als die regulären Erstklässler und nach den Osterferien können Sie dann nach einer Prüfung in die zweite Klasse aufsteigen. Allen, die draußen warten, wird dasselbe angeboten werden, je nach Schuljahr wird es natürlich schwieriger, aber bis in die Fünfte sollte es wohl möglich sein. Bitte keine falsche Euphorie! Sie werden hart arbeiten müssen, und nur, wenn Sie es wirklich wollen und können, können wir Sie weiterlassen! Jeder von Ihnen weiß, was bisher mit den Leuten passiert ist, die behauptet haben, etwas über den Erlass zu wissen, es wird Ihnen nicht anders ergehen. Diejenigen, die dadurch auffallen, werden sofort aus dem Programm entfernt. Natürlich können Sie es jetzt schon ablehnen und Hogwarts in den gewohnten sieben Jahren durchlaufen. Alle, die diese vom Ministerium bereitete Möglichkeit nicht nutzen wollen, können nun gehen. Wenn Sie in den nächsten Jahren so gut bleiben, werden wir Ihnen jedes Jahr wieder dieses Angebot unterbreiten müssen. Aber das wäre natürlich nur positiv.“

Sie machte eine Pause und mehrere Stühle scharrten über den Boden. Tatsächlich verließen sieben der elf anwesenden Erstklässler leise und mit gesenktem Kopf das Büro. Lily blickte sich um. Jetzt waren nur noch sie, Hailey, Caroline Cands und Alice Arthon im Raum. Lily war geblieben, um wenigstens zuerst die Aufgabe zu hören, doch Professor McGonagall wies sie an, sich auf den Stühlen ganz zu ihrer Rechten zu sammeln. Dann rauschte sie zur Tür und holte die Zweitklässler herein, die sich auf neue Stühle setzten und den gleichen Vortrag bekamen wie Lily zuvor. Nur zwei Mädchen aus Hufflepuff blieben und ein Junge aus Slytherin, dann kamen die Drittklässler. Auch sie bekamen den Vortrag und Lily winkte ihrem Bruder und ihrer Cousine zu, als sie sich entschieden zu bleiben. Sie entdeckte auch den Bruder der Zwillinge und Castors Bruder, als sie sich gerade bequemere Stühle erscheinen ließen, um ebenfalls abzuwarten. Als Professor McGonagall die Viertklässler hereinholte, tauchte jemand auf, mit dem Lily überhaupt nicht mehr gerechnet hatte: Castor. Er setzte sich schulbewusst in Lilys und Haileys Nähe und erklärte mit hastigen Gesten, warum er erst jetzt gekommen war. Die überwiegende Mehrheit der Viertklässler verließ den Raum wieder und nur Lilys älterer Bruder und einer seiner Kumpel aus Ravenclaw blieben.

Professor McGonagall nickte nun freundlicher in die Runde und begann von neuem ihren Monolog.

   „Nun, es ist niemand geblieben, dem ich das Programm nicht zutrauen würde. Das zeigt doch, dass unsere Schüler über eine gute Selbsteinschätzung verfügen. Ich hoffe, dass Sie 14 zumindest bis zu den Osterferien durchhalten werden. Nun, zunächst zu der Prüfung. Hogwarts wird dieses Jahr wieder an einem Osterturnier von mehreren Zaubereischulen teilnehmen. Sie alle werden daran teilnehmen, Eulen an Ihre Eltern werden bereits heute Abend losgeschickt. Wenn Sie dort Ihr Geschick zur Genüge beweisen, werden wir Ihnen die Wahlmöglichkeit lassen, eine richtige Prüfung abzulegen. Haben das alle verstanden? Gut, dann zu den Veränderungen für Sie. Da viele der Dritt– und  Viertklässler, die hier anwesend sind, überragende Fähigkeiten in allen Fächern haben, werden sie die Erstklässler unterrichten, damit die Lehrer zumindest ein wenig entlastet werden. Der Unterrichtsstoff der vierten und fünften Klasse unterscheidet sich sowieso nicht so stark, das sollten Sie nebenher erarbeiten können. Nur in Zaubertränke besteht Professor Rutiba auf persönlichen Unterricht. Ich habe die Lehrer vorher gefragt, wer sich von Ihnen als gute Unterrichter erweisen würde, und sie haben die Folgenden nominiert: Silvester Arnoson, James Potter, Lucern Hill und Scorpius Malfoy. Wegen der Geschwisterproblematik sieht die Aufteilung folgendermaßen aus: Alice Arthon und Castor Malfoy haben bei Mr. Arnoson Unterricht. Hailey O´Hara hat bei Mr. Potter, Lily Potter bei Mr. Malfoy und Caroline Cands bei Mr. Hill. Für den restlichen Unterricht werden Sie Stundenpläne von Ihren Hauslehrern bekommen, auf denen auch die Stunden in Zaubertränke und so weiter eingezeichnet sein werden.  Hat sich jemand von Ihnen entschieden, das Programm nicht mitzumachen?“

Sie blickte jedem der Erstklässler in Gesicht. Lilys Schultern waren enttäuscht herabgesackt, als sie gehört hatte, dass Castors Bruder ihr Lehrer sein sollte, und auch das herablassende „Pffft“ von Scorpius war nicht besonders motivierend gewesen. Trotzdem wollte sie es versuchen, schaden konnte es schließlich nicht. Es sei denn, ein gewisser Slytherin würde sie in Stücke reißen.

Hinter ihr scharrte ein Stuhl und Caroline Cands erhob sich mit hochrotem Kopf und ging mit einer leisen Entschuldigung aus dem Raum.

   „Nun denn, Mr. Hill, Sie werden Mr. Arnoson, Mr. Malfoy und Mr. Potter bei ihren jeweiligen Schwächen auszuhelfen wissen. Die restlichen Erstklässler unterschreiben bitte hier und können dann gehen. Und denken Sie daran: Kein Wort über das Programm auch nicht untereinander, es sei denn, Sie unterhalten sich mit Ihrem Tutor oder Schüler. Nach außen heißt es höchstens, dass Sie Nachhilfe bekommen; schließlich haben Sie alle nicht nur Stärken!“, Professor McGonagall ließ vor jedem Schüler eine Pergamentrolle erscheinen, die die drei Erstklässler hastig unterschrieben. Lily musste Castor förmlich aus dem Büro zerren, der unter dem kalten Blick seines Bruders festgefroren schien.

Wieder vor den Wasserspeiern stehend verabschiedeten sich Hailey und Lily von Castor und Alice und gingen dann direkt in ihren Schlafsaal, um den drängenden Fragen ihrer Mitschüler im Gemeinschaftsraum auszuweichen. Obwohl Lily Angst vor Albträumen über furchtbare Unterrichtsstunden bei Castors Bruder hatte,  in denen sie auf ganzer Linie vor der ganzen Schule versagte und lächerlich gemacht wurde, sodass man sie zu McGonagall schickte, die sie von der Schule warf, schlief sie tief und traumlos bis in den Morgen.

 

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Sonorus
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