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Geschichte des Moments
A Mission For Living von Elva
(ab 16)

Harry findet sich plötzlich in der Vergangenheit wieder und steht vor einer großen Herausforderung: Er muss seine Eltern vor ihrem Tod bewahren, doch seine Zeit ist begrenzt... In acht Tagen ist Halloween.

Zitat des Tages

»Ich bin hier auf Dumbledores Befehl«, sagte Snape, dessen Stimme im Gegensatz zu Sirius' zwar ruhig blieb, doch immer gereizter wurde, »aber bleib von mir aus, Black, ich weiß, dass du gern das Gefühl hast ... beteiligt zu sein.«

Harry Potter und der Orden des Phönix, Kap.24

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Severus Snape - Das zweite Leben ( von )

25. Kapitel: 24. Ein guter Vergleich?

Betaleser: Sefa
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"Sind sie nicht reizend?" Marie deutete auf die Schulleiter in ihren Porträts, die allesamt tief zu schlafen schienen. Einzelne Schnarcher, die ziemlich gekünstelt klangen, ließen die Rahmen erzittern. "Na ja, wenn keiner zuschaut!" Marie reckte sich und küsste Severus zärtlich, dann legte sie beide Hände an seine Wangen, streifte sein Haar nach hinten und betrachtete eingehend sein Gesicht. "James hat unrecht. Für mich bist du der schönste Mensch auf Erden. Ich hoffe so sehr, dass du meinen Anblick noch lange erträgst."
Er sah sie nur an, so zärtlich, dass sie unwillkürlich erschauderte und die Wärme, die sie durchströmte wurde langsam zur Glut. Wie streichelnde Finger, fühlte sie seinen Blick auf ihrer Haut. Er glitt über ihr Gesicht, ganz langsam, als wolle er jede Einzelheit in seinen Geist aufnehmen, wanderte tiefer vom Hals zum Dekollete, das einen Teil ihrer spröden, rissigen Haut entblößte, strich über die sanften Rundungen ihrer Brüste hinab zu ihrem Schoß, als könne er den Stoff ihres Kleides mühelos durchdringen.
Ein wollüstiges Stöhnen entfuhr ihr. "Hör auf!", flüsterte sie erregt und meinte doch das Gegenteil. Seine Fingerspitzen berührten sanft die Konturen ihrer Brustwarzen. Als sich ihr Körper an seinen presste, begierig sein Verlangen zu spüren, ertönte ein leises Hüsteln hinter ihnen. Sie fuhren erschrocken auseinander und blickten in Dumbledores amüsiertes Gesicht, das ihnen aus dem Porträt zuzwinkerte.
"Verzeiht meine Taktlosigkeit, aber ...", er wies auf die anderen Porträts, deren Bewohner aufs äußerste gespannt zu Severus und Marie herabblickten und jetzt begannen, Dumbledore vorwurfsvolle Blicke zuzuwerfen. "Spielverderber!", sagte Dillis Derween  enttäuscht. "Endlich passiert mal was Aufregendes in diesem Büro und was machst du?" Sie bedachte ihn mit einem zornigen Blick. "Hätte Snape zu gern als feurigen Liebhaber erlebt. Schade!" Sie seufzte inbrünstig.
Marie prustete los, während Severus Gesicht feuerrot anlief. "Danke!", murmelte er in Dumbledores Richtung. "Keine Ursache! Übrigens meinen Glückwunsch, wär zu schön gewesen, wenn ich das noch hätte erleben dürfen - eine Hochzeit in Hogwarts!" Er wischte sich gerührt über die Augen und lächelte gleich darauf spitzbübisch. "So und jetzt ab mit euch nach oben, da seid ihr ungestört!" Das ließen sie sich nicht zweimal sagen.
Als Marie erschöpft aber unsagbar glücklich in Severus Armen lag und seinem Herzschlag lauschte, der sich nur langsam beruhigte, ließ sie ihren Blick durch das von mattem Kerzenlicht erhellte Zimmer wandern. Was sie sah, betrübte sie zutiefst. Es wirkte kalt und unpersönlich. Alle Andenken und Bilder, die zu Dumbledores Zeiten die Regale und den Raum mit Leben füllten, waren verschwunden. Nichts ließ darauf schließen, dass Severus hier zu Hause war.
Sie spürte, dass er sie beobachtete. "Es gefällt dir nicht!", stellte er fest. Sie schüttelte den Kopf. "Nein, es macht mir Angst, fühlst du dich hier wohl?" "Wohlfühlen?" Er schien darüber nachzudenken, was das Wort bedeutete. "Nun, es war lange Zeit der einzige Raum, in dem ich meinen Gedanken freien Lauf lassen konnte. An diesem Schreibtisch hab' ich erkannt, wie viel du mir bedeutest. Nach unserem letzten Abend in der heulenden Hütte, saß ich stundenlang hier, ohne den Aufruhr in meinem Innern zu begreifen."
Er drückte sie zärtlich an sich. "Niemals zuvor hatte ich mich so geborgen gefühlt wie in deinen Armen und gleichzeitig so verletzlich. Ich schämte mich für meine Schwäche und wünschte doch nichts sehnlicher, als mich noch einmal deiner tröstenden Umarmung hingeben zu können. Es tat so gut, einmal nicht stark sein zu müssen."
Marie schluckte und presste sich noch enger an seine Brust. "Ich hab' es so sehr genossen, dich berühren zu dürfen, ohne mich zu verraten. Du fühltest dich so elend und ich war glücklich - verzeih mir! Aber ich hab' mich so sehr nach dir gesehnt. Einmal, ein einziges Mal, hab' ich mir gesagt, will ich ihn in meinen Armen halten. Doch danach ...", ihre Stimme versagte und Severus streichelte ihr sanft übers Haar.
"Es ist vorbei. Nichts wird uns mehr trennen und bald gehören wir für immer zueinander." "Freust du dich?" Maries Stimme hatte einen ungläubigen Unterton. Severus drehte sie sanft auf den Rücken, stütze sich auf seinen Ellbogen und sah sie so ernst an, dass sie erschrak. "Ich hab' niemals zuvor einen Gedanken daran verschwendet, was es bedeutet, eine Ehe zu führen - warum auch? Doch als du zu mir aufblicktest, dort in der Halle, nach diesen grauenvollen Minuten, in denen ich dachte, ich hätte dich für immer verloren, gerade als ich erfahren hatte, was es heißt, einen Menschen von ganzem Herzen zu lieben und ... zu begehren, wurde mir schlagartig bewusst, dass ich keinen Tag, keine Stunde, ja keinen Augenblick mehr ohne dich ertragen könnte. All meine Sinne verzehren sich nach dir, Marie. Dich anzusehen, deinem Lachen zu lauschen, deinen Duft einzuatmen, deine warme Haut an meiner zu spüren, das wünsche ich mir, alle Tage meines Lebens. Ich brauche dich so sehr, wie ...". Er suchte nach einem Vergleich, um der Tiefe seiner Gefühle Ausdruck zu verleihen, doch Marie legte ihm sacht einen Finger auf die Lippen.
"Sag kein Wort mehr, sonst zerspringt mein Herz vor Glück, hör mal!" Sie zog ihn zu sich herab und bettete seinen Kopf an ihre Brust. Tatsächlich hämmerte ihr Herz so heftig, dass diese Befürchtung verständlich war. "Mein Prinz", flüsterte sie liebevoll, schlang beide Arme um ihn und seufzte ergriffen, "das war die schönste Liebeserklärung, die eine Frau sich wünschen kann. Kein Mensch kann glücklicher sein als ich." "Nur ich!" Mit diesen Worten schloss er sie behutsam in die Arme.
Als er Stunden später aus einem tiefen, erholsamen Schlaf erwachte, war der Platz an seiner Seite leer. Er fuhr erschrocken in die Höhe und sah Marie auf dem Fenstersims sitzen und sehnsüchtig zum Wald hinüberblicken. Sie war so in Gedanken versunken, dass sie zusammenzuckte, als er seine Hände auf ihre Schultern legte. "Guten Morgen, mein Schatz!", flüsterte er zärtlich, sie lächelte und lehnte sich an ihn. "Sitzt du schon lange hier?" "Ich konnte nicht schlafen, Betten sind nichts für mich!" Sie lachte über die Verwirrung in seinem Gesicht. "Heute zeig' ich dir mein Zuhause, dann wirst du verstehen, was ich meine."
Ihr Blick wanderte über seinen nackten Körper und wieder regte sich die Lust in ihr. "Lass uns gleich gehen, bevor ...", sie wandte ihren Blick ab. Er lachte heiser. "Du musst mich für unersättlich halten." Beschämt sah sie zu ihm auf. "In der Tat!" Auf seine unnachahmliche Art zog er eine Augenbraue hoch und knöpfte ihrem Umhang auf. Die Strahlen der Morgensonne ließen ihre raue, rote Haut grausam deutlich zu Tage treten, doch Severus Finger strichen sanft darüber.
"Schmerzt dich meine Berührung?", fragte er besorgt, als er ihre Abwehr spürte. Sie schüttelte den Kopf, ohne ihn anzusehen. "Das ist es nicht." Der Kloß, der ihr im Hals steckte, ließ ihre Stimme fremd klingen, als sie sagte: "Deine Liebe hätte mich fast vergessen lassen, wie schrecklich ich aussehe. Wie kannst du es nur ertragen, mich anzufassen?" Severus Eingeweide verkrampften sich. Wie konnte er ihr nur begreiflich machen, wie sehr er es genoss, ihre nackte Haus zu streicheln. Natürlich fühlte sie sich nicht sanft und geschmeidig an, eher ... reptilienhaft!
"Komm!" Die Aufregung in seiner Stimme riss sie aus ihren trüben Gedanken. "Was ist?" Entschlossen ergriff er ihre Hand. "Los, komm mit!" Sie grinste. "So?", fragte sie anzüglich. "Oh!" Hastig schlüpfte er in seine Kleider und Marie tat es ihm gleich. Kopfschüttelnd folgte sie ihm die Treppe ins Büro hinab, weiter durch den Geheimgang zu Hagrids Hütte, aus der noch kein Rauch aufstieg, hinein in den verbotenen Wald. Unschlüssig blieb er stehen. "Wo finden wir die Thestrale?" Verblüfft starrte Marie ihn an. "Dorthin willst du?" Er nickte. Sie zuckte mit den Schultern und nahm ihn bei der Hand. "Na, dann los!"
Sie führte ihn am See vorbei, immer tiefer in den Wald. Ab und zu blieb sie lauschend stehen. Sie legte einen Finger auf den Mund, als sie an den schlafenden Zentauren vorbei schlichen. "Die mögen es gar nicht, so früh geweckt zu werden", erklärte sie Severus, als sie weit genug entfernt waren. Sie bewegte sich so völlig lautlos im Unterholz, dass er sich vorkam wie ein Elefant im Porzellanladen, als er zum x-ten Mal auf einen krachenden Ast trat. Aber Marie achtete nicht darauf.
Plötzlich blieb sie wie angewurzelt stehen. "Seidenschnabel, schnell verbeug dich!" Beide senkten die Köpfe tief vor dem Hippogreif, der auf der Lichtung vor ihnen damit beschäftigt war, ein Kaninchen zu fressen. Auch er neigte seinen Schädel mit dem gewaltigen Schnabel. Marie ging zu ihm und kraulte ihn am Ohr, was ihm augenscheinlich gefiel. Severus trat neben sie und streckte zögernd die Hand aus. "Sobald er sich verbeugt, kannst du ihn anfassen - keine Angst!" Die riesigen Krallen, in denen der Kadaver des Hasen hing, wirkten nicht unbedingt vertrauenerweckend.
"Ist es noch weit?", fragte er leise, während er über die gewaltigen Schwingen strich. Marie schüttelte den Kopf. "Nein!" Sie versetzte Seidenschnabel einen liebevollen Klaps auf den Hals. "Bis bald, mein Freund!", wandte sich um und deutete auf die gegenüberliegenden Bäume. "Eigentlich ist das hier ihr Reich, aber sie haben sich vor ihm versteckt. Hippogreife beim Jagen zu stören, ist für Thestrale nicht ungefährlich. Er würde sie als Beute betrachten, auch wenn wahrscheinlich sogar dieses Kaninchen mehr Fleisch auf den Rippen hat, als Quasimodos Sohn."
Severus dachte an den kleinen skelettartigen Körper, der sich an ihn geschmiegt hatte und eine Woge der Zärtlichkeit stieg in ihm auf. "Du meinst, er könnte getötet werden?" "Nicht, wenn er bei der Herde bleibt." Sie strich sanft über Severus Gesicht. "Du sorgst dich grundlos um ihn. Quasimodo würde ihn vor jeder Gefahr schützen." Sie hatte die Worte kaum ausgesprochen, als auch schon ein winziges Kerlchen aus dem Gebüsch auf sie zustürzte, als hätte es sehnsüchtig auf ein Wiedersehen gewartet.
Erschrocken blickte Severus sich zu Seidenschnabel um, doch der Hippogreif war verschwunden. Der kleine Thestral wirbelte so schnell um ihn herum, dass ihm allein vom Zusehen schwindelig wurde. Die Freude des Kleinen war offensichtlich. Severus Augen glänzten feucht, als er sich auf die Knie sinken ließ. Sofort sprang er ihm auf den Schoß und schnüffelte an seinem Hals. Er wurde sonderbar ruhig und der Blick der kleinen Echsenaugen wirkte so menschlich, dass Severus die Enttäuschung darin erkennen konnte. Verwirrt lauschte er in sich hinein. "Du hast recht, mein kleiner Freund. Mein Kummer ist fort, wie weggeblasen. Tut mir leid für dich." Als hätte er ihn verstanden, rollte er sich in seinem Schoß zusammen, wobei er ein Geräusch, dem Schnurren einer Katze verblüffend ähnlich, ausstieß und Severus strich ihm sanft über den Kopf. Die schuppige Haut ähnelte Maries mehr, als er gehofft hatte.
Lächelnd sah er zu ihr hinüber. Dutzende von Thestralen standen am Rand der Lichtung. Quasimodo lag neben Marie im Gras. Sie hatte sich an ihn gelehnt und streichelte mit beiden Händen seinen muskulösen Hals, während sie Severus beobachtete. "Wie kannst du es ertragen, ihn  anzufassen?", sagte er und bat den Thestral in Gedanken um Verzeihung. Zutiefst empört blickte sie ihn an. "Warum sagst zu so etwas, du weißt doch, wie viel er mir bedeutet. Es ist mir völlig gleich, wie er sich ...", anfühlt, wollte sie sagen, doch in diesem Moment begriff sie und das Wort blieb ihr im Halse stecken. Sie starrte Severus völlig entgeistert an. "Deshalb wolltest du zu ihnen? Du vergleichst mich mit einem Thestral?"
Severus Lächeln erstarb, seine Freude verwandelte sich in Sorge, Marie könnte ihn missverstehen. Sofort reckte der Kleine seinen spitzen Reptilienkopf und begann an seinem Hals zu saugen. Ihn an sich pressend, stand Severus auf und ging zu Marie hinüber, die ihr Gesicht Quasimodo zugewandt hatte und ihm tief in die Augen sah.  "Marie, ich hatte so sehr gehofft ...". Sie unterbrach ihn mit einer unwirschen Handbewegung und lauschte weiter den Gedanken des Thestrals, dann blickte sie zu Severus auf.
"Er hält dich für genial, mein Lieber. Er meint, auf die Idee hätte er selbst schon früher kommen können." Es war unmöglich zu erkennen, was Marie bei diesen Worten fühlte. "Und was denkst du?", fragte Severus leise. Sie schob ihr Kleid nach oben und strich nachdenklich über ihre nackten Beine. Ganz allmählich erschien ein Lächeln auf ihrem Gesicht. Sie streckte Severus die Hand entgegen und zog in zu sich herab. Er seufzte so erleichtert, als fiele ihm ein Felsbrocken vom Herzen. Er setzte sich neben sie und legte einen Arm um ihre Schultern. "Du bist mir nicht böse?"
Statt zu antworten, lehnte sie sich an ihn und streichelte den kleinen Thestral, der es sich wieder auf Severus Beinen gemütlich gemacht hatte und soeben zufrieden zu schnarchen begann. "Weißt du", sagte sie mit belegter Stimme, "es hat mich nie sonderlich gekümmert, wie ich aussehe. Zuerst hielt ich es für eine gerechte Strafe und als ich mit Quasimodos, Dumbledores und Hagrids Hilfe langsam ins Leben zurückfand, war es mir egal. Niemanden schien mein Aussehen zu stören, selbst in Siebenbürgen gewöhnten sich sie Menschen rasch an mich, ja sie vertrauten mir sogar. Dann kam ich nach Hogwarts zurück, doch erst als ich erkannte, wie wichtig du mir nach den vielen gemeinsamen Abenden geworden warst, als ich erkannte, dass ich dich liebte, wurde mir mit voller Wucht bewusst, wie hässlich ich bin. Und ich verwünschte mein dummes Herz, das mir solche Qualen bereitete."
Vorsichtig, um den Kleinen nicht zu wecken, drückte Severus Marie liebevoll an sich. "Ich spürte die Veränderung an dir und konnte sie mir nicht erklären. Ich fürchtete, du hättest von meiner Schuld erfahren und wagte nicht, danach zu fragen. Du warst plötzlich so kalt und abweisend!" Sie nickte. "Nur so konnte ich unsere Treffen ertragen. Immer wieder betrachtete ich in diesen Tagen Lilys Bild und wünschte mir so sehr, schön wie sie zu sein. Mein einziger Trost war der Gedanke an das Ende, das unausweichlich schien und ich sehnte es herbei. Niemals hätte ich zu hoffen gewagt, du könntest mehr als Freundschaft für mich empfinden."
Sie ergriff seine Hand und presste sie an ihre vernarbte Wange. "Ich weiß, dass deine Liebe zu mir ebenso stark und tief ist wie meine eigene, obwohl meine Haut nicht weich und zart ist. Und du hast vollkommen recht", sie strich erneut über ihre Beine, "es fühlt sich an wie Quasimodos Körper, nur wärmer." Sie lächelte. "Seine Berührung war lange Zeit, die einzige, die ich ertrug. Ich liebte es, mich an ihn zu kuscheln so wie der Kleine hier an dich. Wenn du meine Nähe so sehr genießt, wie ich damals seine und ich weiß, das tust du", sie sah zärtlich zu ihm auf, "werde wohl auch ich lernen können, mich so zu mögen wie ich bin, denn meine Narben sind ein Teil von mir, daran wird nichts etwas ändern." Sie schmiegte sich an ihn, schloss die Augen und schlief fast so schnell ein wie der Thestral.

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Sonorus
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