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Geschichte des Moments
Die Leiden des jungen F. von waterloo
(ab 12)

Rita Kimmkorn ist überzeugt, dass der Zentaur Firenze ein von Problemen überschattetes Liebesleben hat. Dabei ist Firenzes dringendstes Problem eine aufdringliche Reporterin.


Teaser:

„So schön, so jung und so fern der Heimat...“ Die Feder jagte über das Pergament. Rita lächelte selig: „Verstoßen!“

Zitat des Tages

»Was allerdings heißt, dass selbst die Besten von uns manchmal die eignen Worte wieder schlucken müssen«, fuhr Dumbledore lächelnd fort.

Harry Potter und die Kammer des Schreckens, Kap.18

Eine Alterseinschränkung (ab 14) wurde für "Severus Snape - Das zweite Leben" angegeben

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Severus Snape - Das zweite Leben ( von )

5. Kapitel: 4. Schreck in der Morgenstunde

Betaleser: Sefa
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Währenddessen überschlugen sich die Ereignisse in der großen Halle. Die Auroren waren mit den Verwundeten ins St.Mungos Hospital appariert und kehrten eben zurück, um die Todesser nach Askaban und die Toten zu ihren Familien zu bringen, als Tonks und Fred die Augen aufschlugen und verwirrt um sich blickten. Sekunden später setzte sich auch Lupin auf.
Hagrid bemerkte es zuerst. Der Stein, den er in Händen hielt, um ihn nach Prof. McGonagalls Anweisung so zu platzieren, dass auch die letzte Lücke in der notdürftig geflickten Außenmauer der Halle sich schloss, fiel ihm unversehens aus den Händen und krachte auf den Boden, so dass die Gestalt von Minerva McGonagall in einer gewaltigen Staubwolke verschwand. Wie in Zeitlupe rieb er sich die Augen und starrte die drei Totgeglaubten fassungslos an. Auch alle anderen Gesichter wandten sich in die selbe Richtung.
Arthur, der gerade aus dem Kamin trat, nachdem er Ginny, Molly und einige leichter verletzte Zauberer in den Fuchsbau begleitet hatte, stieß einen Schrei aus, stürzte auf Fred zu und drückte ihn so fest er konnte an seine Brust. George, Percy, Bill und Charley, deren Zauberstäbe auf den Käfig gerichtet waren, der die Todesser umgab, fuhren erschrocken herum. Die magische Barriere fiel in sich zusammen, doch die Auroren waren sofort zur Stelle, übernahmen die Gefangenen und alle Blicke kehrten zu Arthur und Fred zurück.
Die vier Brüder brachen in Jubelgeschrei aus, hievten Fred in die Höhe und vollführten einen wahren Freudentanz. Arthur griff nach Tonks und Remus Händen, wie um sich zu überzeugen, dass sie aus Fleisch und Blut waren und murmelte immer wieder: "Ein Wunder, ein Wunder!"
Langsam kam wieder Leben in die Menge. Prof. McGonagall schmetterte ein "Ruhe!" durch die Halle und jedes Gespräch erstarb. Sie näherte sich zögernd Lupin. "Wie ist das möglich, Remus?"
Der schüttelte nur den Kopf, zog Tonks an sich und sah zu Fred hinüber, auf dessen Gesicht bereits wieder ein schelmisches Grinsen lag. "Ich weiß es nicht, Minerva." Er blickte sich in der Halle um. "Ist es vorbei? Wer hat gesiegt?"
"Na, wer wohl?", ertönte Rons Stimme. Er, Harry und Hermine kamen freudestrahlend die letzten Treppenstufen herunter.
Hagrid begann zu grinsen. "Ihr wart das, nicht?" Er deutete auf die drei Auferstandenen. "Erzählt!"
Sofort war es mucksmäuschenstill und alle wandten sich Harry zu. Dem blieb nichts anderes übrig, als die ganze unglaubliche Geschichte, angefangen vom Märchen der drei Brüder, über das Zusammentreffen aller drei Heiligtümer bis hin zum Erscheinen des Todes im Schulleiterbüro zu erzählen. Immer wieder unterbrochen von Ron, der für die Dramatik zuständig war und Hermine, die ihn korrigierte, wenn er irgendein Detail vergessen hatte.
Als er endlich bei der Tatsache angelangt war, dass auch Marie noch lebte, war er so erschöpft, dass er fast im Stehen eingeschlafen wäre, was allerdings niemanden interessierte. Die ganze Halle jubelte ihnen zu und dann begann die gewaltige Siegesfeier!
Die Tische schossen so unerwartet aus dem Boden, mit den herrlichsten Köstlichkeiten bedeckt, dass etliche Zauberer sich plötzlich mit den Füßen in Punsch oder Sahnetorte wiederfanden, was so komisch aussah, dass selbst die ewigstrenge Prof. McGonagall schallend zu lachen begann.
Die Fröhlichkeit griff um sich, Musik erklang, die Hausgeister schwebten vergnügt durch die Reihen und es wurde die ausgelassenste Party gefeiert, die Hogwarts je gesehen hatte. Erst als nach und nach immer mehr Schüler vor lauter Müdigkeit von den Stühlen fielen, verkündete Prof. McGonagall, es sei Schlafenszeit.
Die Schüler verteilten sich auf die vier Häuser, für die Gäste hatte sich der Raum der Wünsche in einen Hotelzimmertrakt verwandelt. Harry, Ron und Hermine teilten sich ein luxuriös ausgestattetes Dreibettzimmer. Die schwanenförmigen Betten sahen so einladend aus, dass sie sich sofort hineinfallen ließen und keine Minute später waren alle drei eingeschlafen.

Harry erwachte davon, dass etwas ihn an der Nase kitzelte. Er schlug die Augen auf, doch alles was er erkennen konnte, waren Federn - Schwanenfedern. Er schob den  Flügel, der über seinem Gesicht lag, beiseite und erblickte Ron und Hermine, die schon beim Frühstück saßen.
"Morgen, Harry", nuschelte Ron mit vollem Mund.
"Er konnte natürlich nicht warten, hat dich sein Schmatzen geweckt?" Hermine warf Ron einen tadelnden Blick zu, doch der zuckte nur mit den Schultern.
"Bin total ausgehungert", verteidigte er sich. "Los komm, Harry, so ein grandioses Frühstück bringt nicht mal Mum zustande."
Schweigend genossen sie die herrlichen Köstlichkeiten, als plötzlich mit einem sanftem Plopp eine Eule vor ihnen erschien, etwas fallen ließ und sofort wieder verschwand.
"Was war'n das?", fragte Ron verblüfft, "seit wann können die apparieren?" Hermine verschluckte sich fast. "Blödmann!", keuchte sie, nachdem sie sich von ihrem Lachanfall erholt hatte. "Apparieren, also wirklich, Ron. Das war ne Flugblatteule, die verteilen das Zeug immer so, geht schneller als Fliegen und sie muss durch kein Fenster. Was das wohl ist?"
Sie griff nach dem Blatt, drehte es um und alle drei starrten auf die beiden Gesichter, die zu ihnen aufsahen. Snape, mürrisch, mit gewohnt eisigem Blick, Dumbledore mit dem gütigen großväterlichen Lächeln, das sie alle drei so gut kannten.
"Na toll, Snapes Visage zum Frühstück, da verschlägts sogar mir den Appetit." Harry grinste kurz zu Ron hinüber, bevor Hermines immer ungläubiger werdender Gesichtsausdruck als sie die Zeilen überflog, seine Neugier weckte.
"Was is'n das, ließ mal vor?"
"Alle Welt soll es erfahren!", murmelte sie.
"Hä?" Ron und Harry starrten sie verdutzt an. "Was is' los?"
"Dumbledore ...", begann sie, verstummte aber gleich wieder, als würde allein die Erwähnung seines Namens alles erklären. Ron wurde es zu dumm. Er griff nach dem Papier, zog es aus Hermines reglosen Fingern und begann laut zu lesen.
"Extrablatt - Held wider Willen! Heute Nacht, eben zu der Stunde des glorreichen Sieges über Voldemort…, hey, die schreiben tatsächlich seinen Namen!"
Harry verdrehte genervt die Augen. "Lies weiter!"
"Okay, okay, also, ... des glorreichen Siegs über Voldemort, erreichte unsere Redaktion eine Depesche ganz besonderer Art. Schon der Überbringer ließ auf eine kleine Sensation schließen, denn es war keine Eule sondern Fawkes, der Phönix von Hogwarts, der seit Albus Dumbledores Tod spurlos verschwunden war. Die Nachricht war von keinem geringeren als Dumbledore selbst, verfasst einen Tag vor seinem gewaltsamen Ende und sie wird einschlagen wie eine Bombe.
Hier der genaue Wortlaut:
Ich, Albus Dumbledore, Schulleiter von Hogwarts, im vollem Besitz meiner geistigen Kräfte, wenn auch die körperlichen schwinden, erkläre hiermit, dass nachfolgende Zeilen voll und ganz der Wahrheit entsprechen, auch wenn es niemanden gibt - es sei denn, Marie Potter hat überlebt -, der diese Worte bezeugen kann.
Vor fast 16 Jahren schwor ich einen Eid, an den ich mich mein ganzes Leben lang hielt. Ich gelobte Severus Snape, niemals zu offenbaren, wozu er sich bereits damals entschlossen hatte. Doch mein Tod, der mittlerweile schon geraume Zeit zurückliegt, entbindet mich von diesem Versprechen.
Trotz aller Gefahren für sein eigenes Leben, war Severus Snape in all diesen Jahren mein Spion unter Voldemorts Anhängern. Er blieb ein Todesser, weil ich es befahl. Durch die Informationen, die er beschaffte, konnten unzählige teuflische Pläne der dunklen Seite verhindert werden.
Aber auch ich schmiedete Pläne. Einer davon sah vor, Severus Snape zu meinem Mörder zu machen. Und dieses eine Mal hätte er mir wohl den Gehorsam verweigert, wäre es nicht unumgänglich gewesen. Bereits Monate zuvor war ich von einem todbringenden Fluch getroffen worden, der mir unsägliche Schmerzen bereitete, die ich nur mit Severus Zaubertränken zu ertragen imstande war. Voldemorts Plan, seinen ärgsten Gegner endgültig zu beseitigen, war uns in allen Einzelheiten bekannt. Das Einschleusen der Todesser in Hogwarts war beschlossene Sache und bis zu diesem Zeitpunkt musste ich mich gedulden, auch wenn meine Schwäche immer deutlicher zu Tage trat.
Während ich diese Zeilen unter Aufbietung all meiner verbliebenen Kräfte schreibe, weiß ich, dass der Zeitpunkt näher rückt, endlich! Severus Snape wird mich töten. Hauptsächlich, um mich von meinen Qualen zu erlösen. Zum anderen jedoch, um das Misstrauen der Todesser  zu zerstreuen und endgültig das volle Vertrauen Voldemorts zu gewinnen. Der dritte Grund war ihm selbst unbekannt. Nur ich und Marie Potter wussten davon. Durch seinen Fluch wird Severus zum Meister des Elderstabs. Dessen Macht wird ihm helfen, Voldemort für immer zu vernichten, dann erst ist seine Aufgabe erfüllt.
Wenn dieser Brief, den mein getreuer Phönix den wichtigsten Männern und Frauen in unserer Welt aushändigen wird, seine Empfänger erreicht, ist es vollbracht. Dann ist die Zeit gekommen, Severus für all seine Mühen zu entlohnen. Bringt ihm die Achtung entgegen, die er verdient, auch wenn er es euch nicht leicht macht. Es mag vielen schwerfallen, das zu glauben, aber auch Severus Snape hat ein Herz, wenn er es vielleicht auch selbst nicht weiß. Er wird mich dafür verfluchen und doch bitte ich euch: Die ganze Welt soll es erfahren! Das ist mein letzter Wunsch. Versagt ihn mir nicht!
Albus Dumbledore"

Stille herrschte, nachdem Ron geendet hatte, aber nur kurze Zeit. "Ein Herz, das hat er aber gut versteckt!", schnaubte er, aber seiner Stimme war anzuhören, dass auch er von diesen Worten ergriffen war.
Hermine sprang plötzlich auf. "Marie! Lasst uns nachsehen, ob sie wach ist!"
Schon rannte sie zur Tür hinaus. Ron griff noch nach zwei Blaubeertörtchen, dann folgten er und Harry ihr.
Das Schloss war wie ausgestorben, selbst die Zauberer auf den Porträts schliefen noch tief und fest. Einige Rahmen erbebten bei jedem Schnarchen so sehr, dass Harry befürchtete, sie könnten von den Haken fallen. Langsam stiegen sie die Stufen zum Schulleiterbüro hinauf.
"Passwort!"
"Marie", erwiderte Harry und die Tür wurde freigegeben. Der Raum war noch genauso düster wie am Abend zuvor, nur der Nebel im Wald hatte sich etwas gelichtet, so dass die Lichtung auf der Marie und Snape lagen, gut zu erkennen war.
Vorsichtig näherten sich die drei den beiden reglosen Gestalten. Hermine beugte sich über Marie und schüttelte den Kopf, dann wandte sie sich Snape zu, riss erschrocken die Augen auf und deutete auf seinen Hals. "Die Wunde hat sich entzündet, er muss sofort auf die Krankenstation. Ron, hol schnell Madam Pomfrey, beeil dich!", fuhr sie ihn an und er rannte los.
Sie fasste Snape an die Stirn. "Er ist eiskalt!", flüsterte sie entsetzt. Sie schwang ihren Zauberstab und aus dem Nichts fiel eine kuschelig warme Decke über Snapes eisigen Körper.
"Zieh ihm die Stiefel aus, Harry, wir müssen ihn aufwärmen!"
Harry wickelte die verhexte Decke um Snapes Füße und begann kräftig zu rubbeln. Währenddessen versuchte Hermine, ihm löffelweise eine dampfende, eklig riechende Brühe einzuflössen, die sie per Aufrufezauber aus dem Gewächshaus von Prof. Sprout herbeigezaubert hatte.
"Was ist das denn für Zeug?", fragte Harry angeekelt.
"Alraunensaft natürlich. Wenn du in Kräuterkunde etwas besser aufgepasst hättest, würdest du wissen, dass dieser Saft ein hochwirksames Stärkungsmittel ist und alles vernichtet, was einen schwächt. Ob er auch bei Schlangenbissen wirkt, weiß ich nicht. Aber ich glaube nicht, dass er ihm schaden kann."
Tatsächlich schien schon nach ein paar Schlucken etwas Farbe in Snapes totenbleiches Gesicht zurückzukehren und seine Augenlider begannen zu flattern.
"Ich glaube, das reicht.", sagte eine Stimme hinter ihnen.
Madam Pomfrey und Ron standen völlig außer Atem am Rand der Lichtung. "Alraunensaft - das war eine ausgesprochen kluge Entscheidung!", lobte die Krankenschwester Hermine begeistert, die vor Freude und Stolz errötete. "Ich bräuchte dringend eine Hilfe in der Krankenabteilung - wär das nichts für Sie?", fragte Madam Pomfrey Hermine, der es ausnahmsweise einmal die Sprache verschlug. "Na ja, überlegen Sie es sich! Jetzt müssen wir uns um Professor Snape kümmern."
Sie tippte mit ihrem Zauberstab in die Luft. Eine Bahre erschien an Snapes Seite. Sein Körper erhob sich, doch seine Hand hielt immer noch Maries umklammert und Harry löste seine Finger sanft.
"Nein, muss hierbleiben ..., Marie!" Snape hatte die Augen einen Spalt geöffnet und versuchte sich aufzurichten.
"Unsinn!", polterte Madam Pomfrey, "so nützen Sie ihr gar nichts - Sie müssen erst wieder zu Kräften kommen. Wir kümmern uns um Marie, nicht wahr Miss Granger?" Hermine brachte immer noch kein Wort heraus und nickte nur.
Kaum war Madam Pomfrey mit Snape verschwunden, ließ sie sich neben Marie ins Moos plumpsen und begann zu weinen.
"Was'n mit der los?", fragte Ron Harry total schockiert, bekam aber keine Antwort. Harry war selbst völlig verdattert.
"Ähm ... Hermine ...", begann er, "wir warten draußen!".
Er packte Ron am Ärmel und zog ihn mit sich. Es dauerte ziemlich lange, bis Hermine durch den Wasserspeier nach draußen trat, aber dafür war sie wieder die Alte.
"Was steht ihr da rum, wir müssen einen Zauber finden, um Marie aufzuwecken. Ich geh in die Bibliothek und ihr fragt jeden der euch über den Weg läuft, egal ob Lehrer, Schüler, Geist oder sonst was, ob jemand sich an einen ähnlichen Fall erinnern kann. Ein Todesfluch, der den Getroffenen nicht umgebracht hat, sondern in eine tiefe Bewusstlosigkeit fallen ließ. Wir treffen uns beim Abendessen wieder. Also los!"
Sie rauschte davon, Ron und Harry mit offenen Mündern zurücklassend.
"Frauen, verstehst du die?", fragte Ron entgeistert und Harry schüttelte den Kopf.

Als sie am späten Nachmittag die große Halle betraten, erkannten sie auf den ersten Blick, dass Hermine genauso wenig Erfolg gehabt hatte wie sie. Sie schüttelte niedergeschlagen den Kopf.
"Nichts, ich hab absolut nichts entdeckt, das uns weiterhelfen könnte und wie war's bei euch?"
Ron und Harry ließen sich auf die Stühle fallen und sahen Hermine fragend an. "Erst erzähl uns mal, was heute morgen mit dir los war!"
Hermine errötete. "Das tut jetzt nichts zur Sache", wehrte sie ab, aber Ron ließ nicht locker.
"Ich dachte, wir sind Freunde, da kann man über alles reden. Wenns dir nicht gut geht, kannst du uns das sagen."
"Nicht gut geht? Ron, mir geht's fantastisch. Das heute morgen, das waren Freudentränen." Sie sah plötzlich sehr ernst aus. "Als Madam Pomfrey mich fragte, ob ich ihre Assistentin werden möchte, war es, als würde mein geheimster Wunsch in Erfüllung gehen. In Hogwarts bleiben dürfen, weiter lernen können, davon hab ich geträumt, wisst ihr!"
Hermine strahlte sie an und biss herzhaft in ihr Sandwich. Ron sah sie fassungslos an.
"Du willst hierbleiben? Aber ich dachte, du kommst mit uns und lässt dich zur Aurorin ausbilden."
Hermines Lächeln wurde eine Spur trauriger. "Nein, Ron. Das ist euer Ziel, nicht meins. Mir bedeuten Kräuterkunde und Zaubertränke mehr als der Kampf gegen schwarze Magier. Irgendwer muss euch ja retten, wenn euch ein Fluch trifft, nicht wahr." Sie lachte. "Aber jetzt lasst uns essen und dann sollten wir Professor Snape besuchen. Ich hab da eine Idee!"

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Sonorus
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