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Geschichte des Moments
Der Bote der Unschuld und des Todes von Moony_Child
(ab 14)

Sirius Leiden in Askaban!!!
Achtung: Traurig!

Zitat des Tages

Also war Fleur doch eine Art Veela, dachte Harry und nahm sich fest vor, es gleich nachher Ron zu erzählen ... dann fiel ihm ein, dass Ron ja nicht mehr mit ihm sprach.

Harry Potter und der Feuerkelch, Kap.18

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Severus Snape - Das zweite Leben ( von )

9. Kapitel: 8. Verborgene Gefühle

Betaleser: Sefa
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Die völlig andere Umgebung verwirrte ihn kurz, bis er erkannte, dass er in Hagrids Hütte neben Marie stand, die, hinter einem Vorhang verborgen, Harry, Ron und Hermine an Hagrids riesigem Tisch beobachtete.
"Muss euch jemand vorstellen!", sagte Hagrid grade zu Harry. "Wisst ihr, meine kleine Schwester ist für 'ne Zeit aus Siebenbürgen rübergekommen. Sie soll Dumbledore bei irgend'ner Geheimsache helfen. Soll keiner wissen, dass sie wieder da ist. Aber euch traut Dumbledore."
Ron verschluckte sich an seinem Butterbier und Hermine klopfte ihm mit vorwurfsvollem Blick auf den Rücken. "Halt dich bloß zurück!", schien sie damit sagen zu wollen, doch Ron bemerkte es nicht.
"Ne, Hagrid, nich noch'n Riese! Wir ham doch mit Grawp schon soviel Scherereien gehabt."
Hagrid sah beleidigt aus und Harry warf rasch ein: "Er meint es nicht so. Ist deine Schwester auch so ... ähm groß?"
"Ach so, deswegen! Nee, sie ist ganz normal! Na ja fast, sie is' als Kind mal zu nah an 'nen Drachen gekommen. Ihr werdet ja sehen. Marie, komm doch mal!"
Langsam schob Marie den Vorhang zurück und trat an den Tisch. Alle drei betrachteten erschrocken ihr vernarbtes Gesicht. Hermine hatte sich als erste wieder gefasst. Sie stand auf, streckte Marie die Hand entgegen und sagte wohlerzogen: "Guten Tag, Miss! Schön, dass wir sie mal kennenlernen."
Marie lächelte sie an, wobei ihre vollen Lippen einen so heftigen Kontrast zu den Narben darüber bildeten, dass selbst Hermine der Atem stockte.
Marie achtete nicht darauf. "Hallo, ihr drei!", begrüßte sie sie mit samtig rauchiger Stimme. "Ihr könnt ruhig Marie zu mir sagen. Ich hab das Gefühl, euch schon lange zu kennen. Hagrid redet den ganzen Tag über eure Abenteuer."
Sie lachte, tätschelte Fang zärtlich den Kopf und die Spannung fiel von ihnen ab.
Marie verstand es, so unterhaltsam aus ihrem Siebenbürger Leben zu erzählen, dass ihr Aussehen plötzlich ganz nebensächlich war. Ron musste bei einer ihrer Geschichten - es ging um einen berühmten Zauberer, der bei einem Unfall mit einem zerbrochenen Zauberstab sein Gedächtnis verloren hatte und bei Professor Abramson Hilfe suchte - so lachen, dass es Minuten dauerte, bis sie ihn beruhigen konnten.
Für Severus war es eine völlig unbekannte Marie, die er hier erlebte. Er hatte sie noch nie so ausgelassen und fröhlich gesehen. Für einen Moment stimmte es ihn unsagbar traurig, dass er so wenig von ihr wusste.
Bevor die drei sich aufmachten, um ins Schloss zurückzukehren, bat Marie sie mit ernster Stimme um einen Gefallen. "Hagrid hat euch ja gesagt, warum ich hier bin. Es ist sehr wichtig, dass ihr es für euch behaltet."
"Klar, du kannst dich auf uns verlassen!", versprach Ron mit wichtiger Miene, dann fiel ihm jedoch etwas ein. "Wenn du bei Hagrid wohnst, kann man dich doch vom Schloss aus sehen!"
Marie grinste ihn verschwörerisch an. "Tu ich aber nicht!"
Alle drei blickten sie verdutzt an. "Wo lebst du dann?", wollte Ron, neugierig wie er nun mal war, wissen.
Auch Severus wartete gespannt auf ihre Antwort. Ihm war gar nicht bewusst gewesen, dass er nicht einmal wusste, wo sie lebte. Sie deutete in Richtung Wald.
"Tief da drin!"
"Im Verbotenen Wald - allein?" Ron sah sie schockiert an. All seine unfreiwilligen Besuche des Waldes hatten ihn gelehrt, dass es berechtigterweise verboten war, ihn zu betreten.
Ein letztes Mal vernahm Severus Maries Lachen, bevor er die Augen schloss.
Die vielen Abende im Turmzimmer zogen an ihm vorbei und mit ungläubiger Verwunderung fühlte er, wie Marie sich immer mehr darüber freute, ihn zu sehen.
Er selbst hatte nach seinen anfänglichen Ängsten, durch ihren Anblick ständig an seine Schuld erinnert zu werden, begonnen, ihre Gesellschaft zu genießen. Sie bei ihren Bemühungen zu unterstützen, in den Gedanken der Todesser mit Hilfe der Haare, die er selbst mit viel Geschick beschaffte, nach Spuren der Horkruxe zu suchen, wurde zum festen Bestandteil seines Lebens.
Sie sprachen nur wenig miteinander, doch mit der Zeit entstand ein Gefühl der Vertrautheit zwischen ihnen, das ihm mehr bedeutete, als er sich einzugestehen wagte.
Immer wieder schloss und öffnete er die Augen, bis zu jener schrecklichen Nacht, in der Dumbledore versuchte, Riddles Ring zu zerstören.
Er war dem Tode nah, als sie ihn mit Maries Hilfe fanden. Sich selbst dabei zuzusehen, wie er versuchte, den Fluch zu brechen, war ein eigentümliches Gefühl. Es gelang nicht. Alles was er tun konnte, war, ihn im rechten Arm einzuschließen, doch er wusste, dass der Schulleiter sterben würde.
Snape ging verzweifelt im Büro auf und ab, während Marie an Dumbledores Seite saß und dessen bleiche Wangen streichelte.
"Wie konnte er nur so leichtsinnig sein? Er wusste doch, dass ein schrecklicher Fluch auf dem Ring lag, warum nur steckte er ihn an den Finger?" Er spürte Maries Mitleid und erst da begriff er, dass er Dumbledore nicht nur bewundert, sondern wie einen Vater geliebt hatte.
"Es gab einen Grund, der für ihn wichtiger war als alle Gefahr."
In diesem Moment schlug Dumbledore die Augen auf. "Ich lebe also ..." Er blickte Snape an. "Wie lange noch?"
Der zögerte, bevor er antwortete. "Ein paar Monate, höchstens ein Jahr." Seine eigene Stimme klang fremd in seinen Ohren.
"Nun, das passt ausgezeichnet!" Dumbledore hatte sich aufgesetzt und sah abwechselnd von Snape zu Marie. "Wir wissen, dass Voldemort meinen Tod durch den Malfoy-Jungen plant. Draco wird natürlich versagen. Sie, Severus, werden es an seiner Stelle tun - kurz und schmerzlos - und damit alle Zweifel der Todesser zerstreuen. Perfekt!" Er lächelte, während Snape ihn anstarrte, als habe er den Verstand verloren.
"Ich soll Sie töten? Sind Sie wahnsinnig?"
Severus wandte sich von den beiden ab und beobachtete stattdessen Marie. Er betrachtete ihr lebendiges narbiges Gesicht und fühlte eine Woge der Zärtlichkeit in sich aufsteigen. Plötzlich wandte Marie den Blick abrupt von Snape ab, den sie die ganze Zeit über angesehen hatte, ballte ihre Hände zu Fäusten und biss sich auf die Lippen, als kämpfe sie mit sich selbst. Gleich darauf hatte sie sich wieder in der Gewalt und jegliches Gefühl in Severus war verschwunden.
Da erst erkannte er, dass er Maries Empfindungen gespürt hatte, nicht seine eigenen. Ihr Gefühl hatte sie zutiefst erschreckt. Ein Schwindel erfasste ihn, so stark, dass er beinahe die Augen geschlossen hätte.
Das also hatte Marie so verändert. Sie empfand mehr für ihn, als er je zu hoffen gewagt hätte. Eine wunderbare Wärme durchströmte ihn und benebelte seine Sinne.
Doch dann kam der Augenblick, als Dumbledore den Schwur von ihm verlangte. Er willigte ein und verließ aufgewühlt den Raum. Die Erinnerung daran riss Severus brutal in die Realität zurück. Er wusste, er sollte nicht verweilen und doch konnte er sich nicht dazu durchringen, die Augen zu schließen.

Marie und Dumbledore saßen lange Zeit schweigend da. Dumbledore sprach als erster. "Jetzt liegt es an euch beiden, Voldemort zu vernichten - du wirst versuchen müssen, in seine Gedanken einzudringen, um die restlichen Horkruxe zu finden. Ich kann dir dabei nicht helfen. Du vertraust Severus, nicht wahr?"
Ein seltsamer Ausdruck huschte über Maries Gesicht. "Ja, mehr als mir selbst!"
Dumbledore stutzte. "Marie! Du hast dich in Severus verliebt?"
Sie nickte langsam, doch die Verzweiflung, die sie dabei empfand, war so tief, dass es Severus die Kehle zuschnürte.
"Er verdient es wirklich, geliebt zu werden, Marie!". Dumbledores Stimme war so unendlich sanft, dass Severus' Augen feucht wurden. Also hatte er Dumbledore doch etwas bedeutet.
Marie schüttelte den Kopf. "Meine Liebe hilft ihm nichts. Er wird es nie erfahren. Meine Gefühle werden mit mir sterben und bis es soweit ist, werden sie in meinem Herzen verborgen bleiben."
Sie stand auf, trat ans Fenster und blickte in den sternenklaren Nachthimmel hinaus. Nach einiger Zeit wandte sie sich zu Dumbledore um und fragte leise: "War es das wirklich wert, Professor?"
Er sah sie an und in seinen Augen spiegelte sich eine so heitere Gelassenheit wieder, dass Maries Neugier geweckt wurde. Sie kniete neben ihm nieder, nahm seine Hände in die ihren und bat: "Erzählen Sie mir, was geschehen ist?"
"Nun, Marie, ich hielt den Ring in den Händen, ich fühlte die Spuren der dunklen Magie und doch konnte ich nicht widerstehen und steckte ihn an den Finger, während ich an Ariana dachte. Dann geschahen zwei Dinge zur gleichen Zeit. Ein grauenvoller Schmerz fuhr durch meinen Körper und lähmte mich vollständig. Voldemorts Fluch hatte mich in seiner ganzen Grausamkeit getroffen. Im selben Moment erschien mir Arianas Geist. Ich werde sterben, Marie, aber ich werde glücklicher sterben, als ich je gelebt habe, denn sie hat mir verziehen!" Die tiefe Erleichterung in seiner Stimme wurde von einem Stöhnen vertrieben und er schloss die Augen.
"Ich hoffe nur, dass Dracos Plan, die Todesser nach Hogwarts einzuschleusen, bald gelingt."
"Es ist grausam von Ihnen, Severus so zu benutzen. Wissen Sie eigentlich, was Sie ihm damit antun? Ich glaube, Sie sind der einzige Mensch, dem er wirklich vertraut und den er ..., nun ja, den er liebt, Professor. Wenn Sie nicht mehr hinter ihm stehn, wenn ihn alle für einen Mörder halten, wie soll er das ertragen?"
"Es mag schmerzlich für ihn sein, aber es ist absolut notwendig."
"Notwendig, damit er ...", Maries Stimme brach und sie verbarg ihr Gesicht in Dumbledores Schoß. Er strich ihr sanft übers Haar und blickte voller Mitleid auf sie hinab.
Severus hielt den Atem an, was wollte sie sagen?
Dumbledore beantwortete seine Frage mit so gelassener Stimme, dass Severus im ersten Moment die Bedeutung dessen, was er sagte, gar nicht registrierte. "Ja, Marie, notwendig damit er den Elderstab beherrscht."
Sie schwieg lange und als sie endlich den Kopf hob und zu Dumbledore aufblickte, lag eine tiefe Traurigkeit in ihrem Gesicht. "Also auch noch mein Tod! Wie soll seine Seele das unbeschadet überstehen? Warum muss ausgerechnet er es sein, dem diese Last auferlegt wird?"
"So sehr sorgst du dich um ihn?" Dumbledore lächelte. "Und dein eigenes Schicksal, was ist damit?"
"Den Tod fürchte ich nicht so sehr wie meine Gefühle."
"Du bist stark, Marie. Glaub mir, Severus ist es auch!"
"Ich weiß!", flüsterte Marie und eine leichte Röte stieg in ihr Gesicht. Dumbledore blickte sie fragend an. "Du kennst seine Geheimnisse? Hat er sie denn nicht geschützt?"
"Oh doch, Professor, niemand kann in seine Erinnerungen eindringen, ohne dass er es bemerkt."
Unverhüllte Neugier lag in Dumbledores Blick und Marie errötete vollends.
"Du schuldest mir eine Geschichte, nicht wahr?" Erwartungsvoll sah er sie an und Severus war genauso gespannt wie er.
Marie, die immer noch zu Dumbledores Füßen am Boden kniete, wandte ihm den Rücken zu, schlang die Arme um ihre angewinkelten Knie und starrte abwesend in die Flammen des Kamins.
"Es geschah im Verbotenen Wald, vor über fünfzehn Jahren. Ich stand mit Quasimodo am kleinen See. Er stillte seinen Durst am klaren Wasser, als wir das Geräusch von Schritten im raschelnden Laub hörten. Es gelang uns gerade noch, uns zu verstecken, bevor ein junger Mann, ganz in schwarz gekleidet, am Seeufer auftauchte. Er kniete sich nieder, um Sumpfdotterblumen auszugraben. Plötzlich erhob sich Fawkes aus der Krone der alten Eiche. Der Mann sah nach oben und etwas am Stamm der Eiche fesselte seine Aufmerksamkeit. Er stand auf, um es näher zu betrachten.
Dann zuckte er zusammen wie vom Blitz getroffen, sank zu Boden und fing so verzweifelt an zu weinen, dass ich Quasimodo hinüberschickte, um ihm zu helfen. Er saugte die tiefste Trauer aus ihm heraus, ohne dass der junge Mann ihn bemerkte. Langsam beruhigte er sich, stand auf und blickte noch einmal zum Stamm der Eiche hinauf wie um Abschied zu nehmen. Dann wickelte er die Pflanzen in sein Taschentuch und verschwand in Richtung Hogwarts.
Meine Neugierde war geweckt, was konnte ihn so aufgewühlt haben? Ich ging hinüber zur Eiche, doch alles was ich sah, war das Herz, dass ich selbst in meinem Kummer als Erinnerung an James und Lily in die Rinde des Baumes geritzt hatte.
Hatte dieser Fremde sie gekannt? Ich erinnerte mich gut an die Freunde meines Bruders, diesen Mann jedoch hatte ich noch nie gesehen. Und in meiner jugendlichen Neugier tat ich etwas Unverzeihliches.
Ich wusste, dass Quasimodo, in dem er einen Menschen berührt, dessen schmerzliche Erinnerungen in sich aufnimmt. In den vielen Stunden, in denen Sie selbst versuchten, in meinen Geist einzudringen, um herauszufinden, was Voldemort mir angetan hatte, war mir klar geworden, dass ich eine Fähigkeit besaß, von der Sie nichts ahnten.
Immer, wenn Ihre Hände meine Schläfen berührten, sah ich Ihre Erinnerungen vor mir, als wären es meine eigenen. Also legte ich meine Hände an die Schläfen des Thestrals und Severus Snapes tiefste Geheimnisse lagen vor mir wie ein offenes Buch. Ich war erschüttert von seinen Qualen und zugleich so tief bewegt von der ungeheuren Stärke der Liebe dieses Mannes zu Lily, dass mir mein eigenes Leid fast lächerlich erschien.
Dieses Erlebnis veränderte mein Leben!"
Severus starrte fassungslos auf Maries Gesicht. All die Jahre hatte sie gewusst, dass er es war, der den Tod ihres Bruders und ihr schreckliches Leiden verschuldet hatte. Doch trotz seiner Schuld hegte sie so tiefe Gefühle für ihn.
Es war keine Zeit, darüber nachzudenken. Dumbledores Stimme riss ihn aus seiner Erstarrung. "Deshalb batest du mich, dich zu lehren, die Macht deiner Gedanken zu beherrschen."
"Ja, Professor, deshalb!"
Marie erhob sich, trat zu Dumbledore und strich ihm zärtlich über seine faltige Wange. "Kommen Sie Professor, ich bringe Sie zu Bett, Sie müssen Ihre Kräfte schonen."
Doch Dumbledore rührte sich nicht, er sah sie an und seine stahlblauen Augen füllten sich mit Tränen. Zutiefst erschrocken ergriff sie seine Hand.
"Sind die Schmerzen so schlimm, soll ich Severus holen?"
Er schüttelte den Kopf und lächelte sie unter Tränen an.
"Verzeih mir Marie, ich werde auf meine alten Tage ein wenig sentimental. Ich wünschte gerade, ich wäre fünfzig Jahre jünger und deine Liebe gelte mir, nicht Severus. Du bist eine wunderbare Frau, Marie. Es schmerzt mich mehr, als jeder Fluch es könnte, dass es keine andere Lösung als deinen Tod gibt."
Marie verschlug es die Sprache, dann fragte sie zaghaft, als glaubte sie, sich verhört zu haben: "Sie weinen um mich?"
Dumbledore hob seine gesunde Hand und streichelte über die Narben in ihrem Gesicht.
Marie zuckte zurück und empfand doch zugleich ein so tiefes Bedürfnis nach etwas Zärtlichkeit, dass Severus hoffte, Dumbledore würde es bemerken und erfüllen. Und das tat er. Er stand leicht schwankend auf, zog Marie an sich und streichelte zärtlich ihr Haar. Sie stand stocksteif da, doch dann presste sie ihr Gesicht an seine Brust und genoss die Berührung.
Severus wandte sich ab und schloss die Augen.

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Sonorus
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