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Geschichte des Moments
Drabbel von deathangel
(ab 16)

Ein Gespräch unter Freunden...

Zitat des Tages

Dem Ende dieses Vortrags folgte ein leicht überraschtes Schweigen, dann sagte Ron: »Das kann doch ein Mensch nicht alles auf einmal fühlen, er würde ja explodieren.«
»Nur weil du die Gefühlswelt eines Teelöffels hast, heißt das nicht, dass es uns allen so geht«, sagte Hermine gehässig und nahm ihre Feder wieder zur Hand.

Harry Potter und der Orden des Phönix, Kap.21

Eine Alterseinschränkung (ab 18) wurde für "Wie wird es diesmal enden?" angegeben

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Wie wird es diesmal enden? ( von )

2. Kapitel: Kapitel 1 - Der Zeitsprung

Betaleser: Delenn Dumbledore
Anmerkungen des Autors:

A/N: Dieses Mal erfahrt ihr, wann Harry wirklich gelandet ist …

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2) Kapitel 1 - Der Zeitsprung

Der Junge überlegte nicht mehr lange, sondern nahm das Schwert, welches wieder an seinem Ort an der Wand im Schulleiterbüro hing. Er griff in seine Gesäßtasche um sich zu vergewissern, dass sein Tarnumhang in verkleinerter Form und die Karte der Rumtreiber drinnen verstaut waren. Dann rief er mit seinem Zauberstab und mehreren geflüsterten „Accios“  eine Phiole Vielsafttrank, ein Haar von Bellatrix und deren Zauberstab zu sich - um in ihr Verließ zu gelangen - verzauberte das Glas bruchsicher und verstaute alles in einer seinen Hosentaschen. Sicherheitshalber steckte er auch einen Flugbesen, den er mit einem Zauber verkleinerte, ein. Der entschlossene junge Mann hängte sich den Zeitumkehrer um und sprach einen Zauber drauf, der die vielen Umdrehungen vollführen sollte, da er befürchtete sich zu verzählen, falls er es manuell tat oder gar zu müde wurde und damit die Chance verpassen könnte eine glückliche Kindheit zu erleben, wenn er irgendwann landete und nicht dann, wann er es geplant hatte. Immer schneller und schneller drehte sich die Zeit rückwärts. Erst nahm Harry noch Einzelheiten wahr - Personen, die einen Augenblick zu sehen waren, der Wechsel von Tag zur Nacht - bis Harry die Augen schließen musste und sich dem Fluss der Zeit hingab …

~~~~ssSSss~~~~

Als er die Augen wieder öffnete war es gerade kurz vor fünf Uhr früh, weshalb das Büro des Direktors verständlicherweise leer war. Um niemandem über den Weg zu laufen, öffnete Harry ein Fenster, vergrößerte seinen Besen und flog davon. Leichte Verwunderung machte sich in dem Jungen breit, als er die Schneedecken sah, aber er erklärte es sich damit, dass dies zwar ungewöhnlich war, aber im Oktober schon mal vorkommen konnte. Er liebte es den Wind im Gesicht zu spüren, wie er seine Haare durchkämmte und jede Sorge irgendwie wegblies. Trotzdem entschied er sich hinter den Grenzen der Ländereien Hogwarts zu landen und zu apparieren, da er so schneller zum Grimmauldplatz gelangen würde, welches seine erste Station werden sollte.

Dort angekommen genoss er vorerst die Ruhe des beginnenden Tages, bis Kindergeschrei sie zerriss. Interessiert beobachtete er zwei kleine Jungs, die vielleicht vier und sechs Jahre waren, wie sie sich im Schnee des Vorgartens des Hauses, in das er rein wollte, herumbalgten. Sie schienen einen Heidenspaß dabei zu haben, bis eine strenge Frauenstimme sie ermahnte: „Still jetzt! Sirius! Regulus! Kommt sofort wieder herein! So einen unnötigen Lärm in aller Herrgotts Frühe - ihr seid einfach unmöglich!“ Leise entfernte sich das Gekeife, und als die Tür sich hinter den Dreien schloss, konnte Harry gar nichts mehr hören. Aber selbst wenn er noch etwas vernommen hätte, wäre sein Gehirn wohl nicht fähig gewesen es zu verarbeiten, denn es war damit beschäftigt die Information zu analysieren, an die er nicht glauben wollte. Verzweifelt wanderte sein Blick unruhig umher und er nahm endlich bewusst war, dass die Häuser um ihn herum weihnachtlich dekoriert waren und nicht, wie er erwartet hätte, mit Kürbissen und Ähnlichem für Halloween.

Er hatte vor der Zeitreise alles bedacht - glaubte er jedenfalls - nur nicht, dass der Zeitumkehrer beschädigt sein könnte … aber leider war er es. Daher landete er nicht, wie kalkuliert im Herbst des Jahres 1981, sondern zu einem anderen Zeitpunkt - das hatte er  jedoch nicht sofort bemerkt, sondern erst jetzt.

„Sirius müsste über zwanzig sein und nicht gerade mal sechs!“, sagte Harry zu sich. „Oh, NEIN! Wie konnte das passieren?!“, fluchte er vor sich hin und machte damit ungewollt einen einsamen Spaziergänger mit seinem Hund auf sich aufmerksam. Daher verschwand er lieber schnell in einer Seitengasse und disapparierte in den verbotenen Wald, um in Ruhe über alles nachzudenken.

Der Gryffindor kam zu dem logischen Schluss, dass was schief gelaufen und er zirka 15 Jahre früher als gewollt gelandet war.

Na gut - keine Panik! Das war jetzt das Wichtigste!

Er musste sich beruhigen und einen neuen Plan schmieden.

Zu früh war besser als zu spät! War sein erster Gedanke, der ihm half, ein wenig zur Ruhe zu kommen.

Hm … er wusste nicht ob die Horkruxe jetzt schon alle existierten. Vor allem war er sich auch nicht sicher, ob, wenn er sie jetzt schon zerstörte, Riddle das nicht herausfinden könnte, wenn er mal kontrollieren wollte, ob sie alle noch in Ordnung waren. Dann würde er vielleicht Neue erschaffen, womit Harry seinen Vorteil verspielt hätte. Nein! Das Beste wäre zu versuchen, mit dem Zeitumkehrer doch zu dem gewünschten Datum zu reisen und falls es wieder schief lief, es so lange zu probieren, bis es klappte.

Gut! Das klang nach einem Plan! …

Aber wenn er schon mal da wäre, könnte er doch ganz kurz einmal seine Eltern als Kinder suchen gehen?! Das wäre sicher eine wundervolle Erinnerung. Er musste nur darauf achten, von niemandem gesehen zu werden, um nichts zu verändern. So würde er weiterhin wissen, was geschehen wird und könnte dies rechtzeitig verhindern.

Okay! Wo also könnte er seine Eltern finden? Hm?

Er hatte keine Ahnung, wo sein Vater aufgewachsen ist … ob das Haus in Godric´s Hollow auch schon dessen Elternhaus war? Wohl eher nicht, da wenn es so gewesen wäre, als er auf die Welt kam, dann hätten wahrscheinlich seine Großeltern und nicht er mit seinen Eltern in dem Haus gelebt … hm? Also konnte James Potter überall auf der Welt sein … oder doch wahrscheinlich irgendwo in London … aber auf jeden Fall nicht so leicht zu finden …

Aber er wusste, dass seine Mutter in der Nähe von Professor Snape gewohnt hatte und dieser lebte in Spinners End - schon witzig, jetzt wo er tot war, fiel es ihm gar nicht mehr schwer dem Mann Respekt zu zollen, ohne ständig von seiner besten Freundin Hermine dazu aufgefordert zu werden, seinen verdienten Titel vor seinem Namen zu nennen - obwohl das lag nicht daran, dass sein Lehrer tot war, sondern daran, dass er endlich die Wahrheit über ihn erfahren hatte.

Ohne lange weiter zu grübeln, apparierte er in das Wohnviertel seines Lehrers. Es war eine mehr als runter gekommene Siedlung. Trostlos, schmutzig, unansehnlich. Es musste deprimierend sein hier aufzuwachsen. Aber - auch wenn er den Tränkemeister jetzt in einem anderen Licht sah, interessierte ihn dessen Leben im Moment recht wenig, Harry wollte seine Mutter sehen.

Als kleines Mädchen.

Glücklich und zufrieden!

Nichts wissend von einem schrecklichen Krieg, der noch lange nicht begonnen hatte …

tbc

Nachwort:

A/N: Ist Harrys Verhalten nachvollziehbar? Was würdet ihr tun? Wie kann das weitergehen?
Im nächsten Kapitel lernen wir nicht nur Lily als Kind kennen …

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Sonorus
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