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Geschichte des Moments
Mein Kindheitsfreund ♥ von Miss_Senseless
(keine Altersempfehlung)

Bei einem ihrer Quatschnachmittage lüften Lily Evans und ihre besten Freunde ein gut gehütetes Geheimnis ...

Zitat des Tages

Neville lachte übermütig.
»Was habt ihr mit dem Drachen gemacht?«
»Freigelassen« ,sagte Ron. »Hermine wollte ihn unbedingt als Kuscheltier behalten -«

Harry Potter und die Heiligtümer des Todes, Kap.29

Eine Alterseinschränkung (ab 18) wurde für "Wie wird es diesmal enden?" angegeben

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Wie wird es diesmal enden? ( von )

3. Kapitel: Kapitel 2 – Der neue Plan

Betaleser: Delenn Dumbledore
Anmerkungen des Autors:

A/N: Dieses Mal begegnet Harry seiner Mutter und Tante als Kinder, aber noch jemand läuft ihm über den Weg …

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3) Kapitel 2 - Der neue Plan

Der-Junge-der-immer-noch-lebte schloss seine Augen und konzentrierte sich. Da erblickte er in seinen Gedanken den Spielplatz, den er in den Erinnerungen seines ehemals verhassten Professors gesehen hatte.

Ja! Das war's!

Er musste nur den Spielplatz finden und früher oder später würde er seine Mutter sehen. Etwas planlos lief er in der Gegend herum. Entfernte sich immer mehr von der düsteren Gegend und fand tatsächlich relativ rasch einen Park, in dessen Mitte ein Spielplatz war. Aufgeregt setzte er sich auf eine Bank und beobachtete. Es waren ein paar Mütter mit ihren Babys und Kleinkindern unterwegs. Nicht viele, aber doch. Na ja, es war ja auch recht früh.

Der Held der Zaubererwelt musste lange warten - was jedoch nicht schlimm war, denn er nützte die Zeit, um über sein Leben und alles, was bisher geschehen war, nachzudenken und kam immer mehr zu dem Schluss, dass er das Richtige tat. Dass er sehr wohl das Recht hatte, etwas zu tun, das sein Leben positiv beeinflusste und wenn alles gut ging, das Leben aller. Die Welt wäre eindeutig besser dran ohne den größten Schwarzmagier aller Zeiten und er würde dafür sorgen, dass seine Schreckensherrschaft ein für alle Mal ein Ende finden würde, bevor sie überhaupt begann und so viele geliebte Menschen sterben mussten.

Irgendwann am frühen Nachmittag sah er dann zwei entzückende Mädchen auf den Spielplatz kommen. Er war sofort gefesselt von dem Anblick, denn er wusste genau, dass dies seine Mutter und seine Tante Petunia waren. Die Schwester seiner Mutter wirkte gar nicht so schrecklich, wie er sie in Erinnerung hatte - schon ein bisserl arrogant, aber doch auch einfach süß mit ihren zirka acht Jahren, ihren langen, geflochtenen Zöpfen und ihrem Kinderlachen. Lily dagegen strahlte eine absolute Liebenswürdigkeit aus und ihr herzerfrischendes Lachen erfüllte sein Herz mit einer unbeschreiblichen Freude.

Harry genoss jede Sekunde. Am späteren Nachmittag kam ein schmächtiger, etwas schmuddelig wirkender Junge und Lily sprintete freudig auf ihn zu. Petunia rümpfte nur die Nase und spielte mit anderen Kindern weiter. „Sev! Schön, dass du auch endlich kommst“, strahlte die jüngste Evans den Neuankömmling an.

Dem schien die Aufmerksamkeit etwas peinlich zu sein und er stammelte verlegen: „Habe für die Nachbarin ein paar Besorgungen gemacht und mir ein paar Cents verdient.“ Dann zwinkerte er ihr schelmisch grinsend zu: „Noch ein - zwei Mal und ich kann dich auf ein Eis einladen.“

„Hahaha … das ist ja wunderbar“, lachte sie glücklich, nahm seine Hände und drehte sich mit ihm im Kreis.

Begeistert ergötzte sich Harry an der unschuldigen Freude seiner Mutter. Nachdenklich stimmte ihn jedoch das Verhalten seines ehemaligen Lehrers, der durch seine Aussagen mit seinen kaum sechs Jahren schon so erwachsen wirkte. Eine Weile spielten die beiden miteinander, als der zukünftige Tränkemeister sich auch schon wieder verabschiedete - was seine Tante mit einer herablassenden Bemerkung quittierte.

„Falls wir uns nicht mehr sehen, Sev, frohe Weihnachten“, rief Lily fröhlich und spielte dann weiter mit ihrer Schwester und den anderen Kindern.

Aus einem ihm unerklärlichen Grund folgte der Retter der Zauberwelt dem Kleinen. Eigentlich wollte er seiner Mutter später folgen, um zu sehen, wo sie lebte - aber irgendetwas zwang ihn regelrecht jetzt hinter dem Jungen herzulaufen. Er überlegte krampfhaft, was denn mit ihm sei - und konnte das Gefühl nicht loswerden, dass er sich an etwas erinnern müsste und einfach nicht konnte.

In diesem Moment fiel es ihm wie Schuppen von den Augen.

Er hatte mal gelesen, dass manche Menschen so empfanden, wenn sie mal von einem „Obliviate“ getroffen wurden und sie dann in eine Situation kamen, die mit dem zusammenhing oder irgendwie ähnlich war mit dem, was sie vergessen hatten. Noch immer nicht begreifend, was geschehen sein konnte, bekam er gerade noch mit, wie der kleine Severus am Eingang eines runtergekommenen Hauses brutal von einem grobschlächtigen Mann am Kragen gepackt und ins Innere gezerrt wurde. Impulsiv wie immer wollte Harry schon hinzuspringen, um dem armen Kind zu helfen, aber instinktiv hielt er sich zurück. Er durfte unter keinen Umständen etwas verändern, denn sonst könnte sein wundervoller Plan schief gehen.

Sich hundeelend fühlend, weil er ein hilfloses Kind im Stich gelassen hatte, apparierte er in den verbotenen Wald. Er hatte sich seinen Wunsch erfüllt und seine Mutter gesehen, jetzt sollte er mit dem Zeitumkehrer 15 Jahre in die Zukunft reisen und tun, was getan werden musste. Schnell kalkulierte er die notwendigen Umdrehungen und sprach erneut den Zauber, der diese automatisch vollbringen sollte - aber nichts geschah.

Er konnte sich das nicht erklären.

Mehrere Fehlversuche danach musste er sich eingestehen, dass das filigrane Gerät kaputt sein musste und was viel schlimmer war, dass dies bedeutete, dass er im Hier und Jetzt gefangen war. Niedergeschlagen setzte er sich auf einen umgefallenen Baumstamm.

Okay …!

Wieder musste ein neuer Plan her …

Nur nicht den Kopf hängen lassen!

„Positiv denken!“, sprach er zu sich selbst. Na gut, anstatt von jetzt auf gleich 15 Jahre zu überspringen, musste er halt diese Zeitspanne normal durchleben und konnte dann immer noch seinen ursprünglichen Plan verwirklichen. Genau! Er musste nur irgendwo in absoluter Einsamkeit, um nicht ins zeitgeschichtliche Geschehen einzugreifen, die nächsten Jahre vor sich hinvegetieren und dann die Horkruxe zerstören und Voldemort töten.

Alles kein Problem! Oder?

„Wer sind Sie?“, fragte die etwas jüngere Stimme seines Direktors ihn ganz plötzlich. Erschrocken riss Harry seinen Zauberstab hoch, als Albus aus dem Nichts auf einmal vor ihm stand und ihn neugierig betrachtete. Hektisch überlegte der Junge, was er jetzt tun und was er sagen sollte.

„Sie erlauben, dass ich mich einmal vorstelle … ich bin Albus Dumbledore, Lehrer für Verwandlung an der Schule für Zauberei und Hexerei von Hogwarts und ich spürte seit den frühen Morgenstunden mehrmals eine Erschütterung der Magie … ich kann es mir nicht erklären, aber ich weiß, dass Sie, junger Mann, etwas damit zu tun haben! Wären Sie jetzt also bitte so freundlich mir zu antworten ...“ Auch wenn die Worte sehr höflich formuliert waren und sogar nett geklungen hatten, war die Autorität des Mannes in jeder Silbe erkennbar. Es wirkte, auch wenn dem sichtbar nicht so war, eher so, als sei Albus der Bewaffnete.

Harry ließ seinen Zauberstab sinken. Er konnte es immer noch nicht fassen vor seinem Mentor zu stehen, der in seiner eigentlichen Gegenwart schon lange tot war und den er so sehr vermisst hatte. Eine einzelne Träne bannte sich ihren Weg: „Es tut mir leid, Sir … aber ich weiß nicht, was ich Ihnen sagen darf und was nicht … das war alles so nicht geplant …“, stammelte der gerade einmal Volljährige.

Skeptisch und nachdenklich betrachtete der Ältere ihn und meinte dann überrascht, als er den Anhänger erblickte: „Oh … Sie sind ein Zeitreisender? Gut … das erklärt natürlich Ihre vage Antwort … hm … lassen Sie uns gemeinsam bei einer Tasse Tee über das Problem sprechen … hm? … was meinen Sie? Denn, ohne unverschämt klingen zu wollen, aber Sie schauen so aus, als würden Sie Hilfe brauchen“, schmunzelte der zukünftige Schulleiter gegen Ende leicht und lud Harry mit einer auffordernden Handbewegung in Richtung Schloss zu sich ein.

Der Junge gab sich geschlagen und folgte der Einladung in der Hoffnung, der weise, alte Mann - dessen Haare und Bart noch nicht so lange und vor allem so weiß waren - würde ihm helfen können. Als sie aus dem Wald traten und er das intakte Schulgebäude sah, konnte Potter nicht anders als stehen bleiben und sich an dem Anblick weiden.

Es war so wunderschön!

Er begann unkontrolliert zu zittern und zu weinen. Er konnte einfach nicht mehr und brach unter der Last zusammen. Besorgt nahm sein ehemaliger Mentor ihn in den Arm und tröstete ihn geduldig.

Da Albus ein kluger Mann war, zählte er eins und eins zusammen und konnte sich denken, dass in der Zukunft etwas Schreckliches in Hogwarts passiert sein musste!

tbc

Nachwort:

A/N: Tja, was soll jetzt passieren, wo Harrys Zeitumkehrer vollkommen kaputt ist? Kann Harry wirklich so lange in der Vergangenheit leben, ohne sie zu verändern, wie er sich das vorstellt, um seinen Plan auszuführen?
Im nächsten Kapitel erfährt Albus einiges über die Zukunft …

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Sonorus
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