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Geschichte des Moments
Pad und Lils von red_Ginny
(ab 6)

Sirius Black und Lily Evans sind ohne Frage die zwei wichtigsten Menschen in James Leben. Doch wie wurde aus Abneigung eigentlich eine tiefe, innige Freundschaft, die Sirius zum Trauzeugen und Paten von Lilys Kind werden ließ? Die Sirius dazu brachte, Lily Harry gegenüber immer als wunderbar zu erwähnen? Meine persönliche Version inklusive dem Black'schen Humor & Hunger, sowie einer großen Prise Einfühlsamkeit ;) Guten Appetit!

Zitat des Tages

Nach etwa einer Stunde begannen Hagrid und Slughorn sich zügellos zuzuprosten: Auf Hogwarts, auf Dumbledore, auf Elfenwein und auf - »HARRY POTTER!«, brüllte Hagrid und schüttete sich beim Austrinken etwas von seinem vierzehnten Becher Wein übers Kinn.
»Jawohl«, rief Slughorn [...]

Harry Potter und der Halbblutprinz, Kap.22

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Wie wird es diesmal enden? ( von )

6. Kapitel: Kapitel 5 - Wird Harry sich erinnern?

Betaleser: Delenn Dumbledore
Anmerkungen des Autors:

A/N: Heute steht Albus und Harry ein anstrengender Weg bevor, um Harrys Erinnerungen wieder zu finden … falls es da überhaupt was zu finden gibt …

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6) Kapitel 5 - Wird Harry sich erinnern?

„Entspann dich“, redete der Bärtige beruhigend auf Harry ein. „Schließ die Augen und versuch dir ein Haus vorzustellen.“ Als Potter seiner Aufforderung nachkam, meinte der Alte weiter: „Du kannst es gestalten wie du möchtest. Stell dir die Farbe der Wände vor und betrachte die Vorhänge an den Fenstern … dann betritt es … schau dich um … es gibt ganz viele Zimmer in diesem Haus … in jedem Raum ist ein bestimmter Teil deines Lebens verborgen … da wird es mehrere Kleinkinderzimmer geben, wo alle Erinnerungen aufbewahrt sind, die dein Hirn seit deiner Geburt bis zum Schulanfang gespeichert hat … und hinter anderen Türen wird sich deine Volksschulzeit verbergen … und dann deine Zeit auf Hogwarts … und so weiter und so fort … es wird Räumlichkeiten geben, wo Geschehnisse mit der Familie oder Besonderes mit den besten Freunden vorhanden sind … denk an all dies und jetzt öffne bitte deine Augen und erlaube mir mit dir durch dein Gedankenhaus zu spazieren …“

Langsam öffnete Harry seine Augen, um direkt in die funkelnden blauen Augen seines Gegenübers und dessen Zauberstab zu blicken. Im selben Moment vernahm er das Wort: „Legilimens!“

„Oh, schöne Tapeten hat dein Haus und die Türen sind ja aus einem wunderschönen und so hellen und richtig einladenden Holz. Das hast du wirklich gut gemacht, mein Junge!“, lobte der soeben neben dem Schwarzhaarigen Aufgetauchte. „Also lass uns ein wenig durch dein Gedankenhaus schlendern.“ Sie betrachteten einige Szenen aber hauptsächlich redeten sie und gingen durch die Gänge und sprachen viel über die Türen und was dahinter verborgen war. Nach einer ziemlichen Weile erkannten sie das hinter der Tür, wo die Erinnerungen des 5. Schuljahres gebunkert waren, irgendetwas nicht stimmte. Keiner von beiden konnte den Finger darauflegen, aber ein Gefühl verriet ihnen, dass sie dort suchen sollten.

Was sie dann auch taten.

Bewusst versuchten sie alles, was sie offenkundig sahen, zu ignorieren und gerade die Sachen, die sich ihnen entziehen wollten oder unscheinbar wirkten, genauer unter die Lupe zu nehmen. Da Harry allgemein ein sehr ordentlicher Mensch war, waren seine Erinnerungen in Hunderten von Büchern gesammelt, in vielen, vollen Regalen entlang der Wände. Doch so sehr sie sich auch anstrengten, sie kamen nicht darauf, was sich hier vor ihnen versteckte.

Aufgeben war keine Option, also meinte Albus: „Okay, derjenige, der dich mit dem Obliviate belegt hat, wusste was er tut, denn ohne deine Gewissheit, dass da was ist, wäre ich nie darauf gekommen, dass hier was sein könnte und im allgemeinen bin ich sehr gut darin, so etwas aufzudecken … versuchen wir einen Safe hier in diesem Raum zu finden - vielleicht hinter einem Bild oder einigen Büchern.“

Gesagt - getan.

Aber leider blieb auch diese Suche erfolglos.

Bevor sie vollkommen verzagten, beschlossen sie die Ereignisse in diesen Räumlichkeiten doch genauer in Augenschein zu nehmen. Als nach dem zigsten Buch, welches er wieder in eines der Regale zurückschob, bei Harry die Stimmung schon fast beim Nullpunkt ankam, fragte Dumbledore ihn: „Warum hat dieser Professor Snape eigentlich aufgehört dich in Okklumentik zu unterrichten?“

„Ich weiß es nicht mehr so genau“, grübelte der Jüngere. „Ich glaube, er war einfach überzeugt, dass ich ein hoffnungsloser Fall bin.“

„Aber diese Sache war viel zu wichtig, als das der Mann es deshalb einfach aufgegeben hätte, glaube ich jedenfalls … nein, da muss schon mehr dahinter stecken!“, schlussfolgerte der Ältere.

„Sie haben Recht, Sir!“, bestätigte Harry und riss seine Augen auf. „Wow, was ist das denn?“

„Was meinst du, mein Junge“, erkundigte sich Albus neugierig.

„Na dieser Nebel da in der hintersten Ecke plötzlich“, meinte der Wuschelkopf und deutete in eine Richtung.

Aber irgendwie fiel es dem Bärtigen schwer, dorthin zu schauen. „Es scheint als hätte er einen Zauber darauf gelegt, der einem Fremden daran hindern soll, darauf aufmerksam zu werden. Also ehrlich, Hut ab, das war ein Genie, der diesen Obliviate auf dich sprach! Also, dein Hirn so gekonnt zu manipulieren und deinen Verstand dabei trotzdem nicht zu gefährden ist eine absolute Meisterleistung! Gut, mein Junge, versuche dich dem Nebel zu nähern und in ihn rein zu gehen.“

Potter wäre der Aufforderung gerne gefolgt, aber es war ihm ein Ding der Unmöglichkeit in den Nebel zu treten.

Nach mehreren erfolglosen Versuchen forderte der Lehrer den Jungen auf: „Visualisiere um den Nebel herum einen Schreibtisch mit Schubladen und dann öffne diese. In den Schubladen wirst du verschiedene Zettel finden und auf diesen wirst du deine verschütteten Erinnerungen sehen! Da bin ich mir ganz sicher.“

Voll motiviert tat der Retter der Welt wie ihm geheißen, aber die Laden waren alle leer - alle bis auf eine, die sich nicht öffnen ließ. Verdammt, aber auch! Zornig zog er seinen Zauberstab und rief: „Alohomora“ … und tatsächlich öffnete sich die Lade. Hoffnungsvoll blickte er rein, aber es waren keine Zettel drinnen.

Es war nichts drinnen.

Nichts, bis auf einen Schlüssel …

„Und jetzt?“, wollte er resigniert von seinem Mentor wissen.

„Hm … wozu könnte dieser Schlüssel passen? Zu einem Schließfach, beispielshalber? Oder … weißt du an was ich denken muss … so ein Aktenschrank, mit vielen großen Schubladen und wo ganz oben ein kleines Schloss angebracht ist, wo dieser Schlüssel passen könnte“, rätselte der Verwandlungsmeister.

Harry riss die Augen auf. „Ja, Sir, ich sehe ihn! Er steht jetzt genau vor mir, dieser Aktenschrank.“ Tatsächlich hatte sich dieses Möbelstück gerade vor den Augen des jungen Mannes materialisiert, doch der Ältere konnte immer noch nicht wirklich hinsehen.

 „Na dann, schnell, mein Junge, benutz den Schlüssel!“, spornte Albus den endlich wieder animierten jungen Mann an. Als dieser regelrecht ehrfurchtsvoll die dicke Akte aus dem Schrank nahm und sie auf der letzten Seite aufblätterte, meinte er: „Oh ja, Sir, Sie hatten recht mit Ihrer Vermutung! Da ist was vorgefallen!

Professor Snape war fürchterlich wütend auf mich … verständlicherweise … wie ich sagen muss … so wie es ausschaut, habe ich mich während unserer letzten Stunde, als er aus dem Zimmer gerufen wurde, weil irgendein Schüler seines Hauses - er war Hauslehrer von Slytherin, müssen Sie wissen - sich im Gemeinschaftsraum verletzt hatte … na ja, und als ich alleine in seinem Reich war, habe ich Idiot nichts Besseres zu tun als mich in der Zwischenzeit … also in der Zeit, in der er weg war, an seinem Denkarium zu vergreifen … das Denkarium, wo er alles was er nicht wollte, dass ich vielleicht in seinen Gedanken finde, wenn ich es schaffen sollte, bei ihm einzudringen, reingelegt hatte … Mann, hat der getobt … na ja, war ja auch echt Sch*** … 'tschuldigung, Sir, ...“, nuschelte Harry gegen Ende etwas verlegen. Als er sich, leicht beschämt wegen seines verbalen Ausrutschers, von seinem Gegenüber wegdrehen wollte, fiel ihm versehentlich die Akte aus der Hand.

Ohne Vorankündigung stürzte Potter in einen Abgrund.

Vor ihm tauchten alle Erinnerungen auf, die in diesem Denkarium rumgeschwommen waren, die er damals gesehen und die ihm Snape dann wieder genommen hatte.

Anfangs wirbelte alles gleichzeitig um ihn herum und er konnte gar nichts wirklich erkennen, aber dann drehte sich alles etwas langsamer und er begann mitzuerleben, was sein Lehrer so krampfhaft versucht hatte vor ihm zu verbergen …

Verschiedene Szenen, wo Severus auf der Schule von den Rumtreibern gequält wurde und immer viele Schüler rundherum standen und ihn auslachten. Aber auch Momente, wo er glücklich mit Lily war, bis zu der schrecklichen Szene, wo er sie mit „Schlammblut“ beschimpft hatte, nachdem James ihn vor allen gedemütigt hatte. Die zig Versuche sich mit ihr auszusprechen - aber Lily wollte nichts mehr von ihm wissen.

Es war aufwühlend zu sehen, wie gemein sein Vater und sein Pate waren, als sie jünger waren und wie der Vertrauensschüler Remus lieber bewusst wegschaute, um seinen Freunden keine Schwierigkeiten zu machen. Aber auch die Lehrer schienen weg zu schauen, anders wie die meisten Schüler, die schauten zu - und lachten, lachten das Opfer aus. Am Schlimmsten war es mitanzusehen, wie sehr der junge Snape unter alldem hatte leiden müssen, auch weil einfach alle auf der Seite der sonst so sympathischen Lausbuben waren.

Aber wirklich erschüttert war er über die Erinnerungen von dem jüngeren Severus zu Hause. Das durfte doch nicht wahr sein, was er da sah. Sein Vater war ein grobschlächtiger, muskulöser Kasten von einem Mann, der seine Ehefrau und seinen Sohn immer wieder verprügelte, aber das Allerschrecklichste war...

tbc

Nachwort:

A/N: Nächstes Mal erfahren wir was (nicht Canontreu!) die schlimmste Erinnerung war, die Snape vor Harry verbergen wollte. Auch die Tatsache, dass Harry sich hier überhaupt nicht daran erinnern kann, dass er in Snapes Denkarium eingebrochen ist, ist - wie euch sicher schon aufgefallen ist - nicht Canontreu.

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Sonorus
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