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Geschichte des Moments
Die Waldritter (1) von Windtaenzer
(ab 12)

Ein Journalist hat sich bei den Todessern eingeschlichen und berichtet Undercover. Geschichten aus der Zentrale der Finsternis. 

*WOCHENPROPHET *

Zitat des Tages

»Ja, stimmt doch!«, sagte sie. »Und keinen von uns willst du ansehen!«
»Ihr seid es doch, die mich nicht ansehen wollen!«, sagte Harry zornig.
»Vielleicht guckt ihr alle abwechselnd und verpasst euch dabei jedes Mal«, warf Hermine ein und ihre Mundwinkel zuckten.

Harry Potter und der Orden des Phönix, Kap.23

Eine Alterseinschränkung (ab 18) wurde für "Wie wird es diesmal enden?" angegeben

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Wie wird es diesmal enden? ( von )

8. Kapitel: Kapitel 7 - Severus Snape

Betaleser: Delenn Dumbledore
Anmerkungen des Autors:

A/N: Kann Harry es verhindern oder ist es schon zu spät? Und wenn er es verhindert, verändert er dann die Vergangenheit? Und wenn ja, wie wirkt sich das auf ihn aus? …

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8) Kapitel 7 - Severus Snape

Harry riss die Tür in Spinners End auf und hörte die Worte: „… du solltest so was lernen … Melken ist was Wichtiges … nur so kommt man an seine Milch … nur so …“

Dann fiel Severus, der gerade noch von seinem Vater am Kragen gepackt worden war, auf den Boden und der betrunkene Mann wollte sich die Hose öffnen. Mit einem „Stupor!“ wurde er gegen die nächste Wand geschleudert. Ein Blitz durchzog die gewitterfreie Nacht und das gewaltige Licht blendete alles und jeden für eine Sekunde, während die Luft zu beben schien und die Magie in der Luft eindeutig eine Erschütterung durchlief - bis plötzlich alles so war, als sei nie was geschehen. Nach einer Weile von ganz weit entfernt hörte man ein tiefes, langgezogenes Donnergrollen. Irgendwo dürfte es doch gewittern …

Der Zeitreisende war sich bewusst, er hatte die Vergangenheit unwiederbringlich geändert!

Potter kniete sich zu dem völlig verängstigten Jungen runter: „Hab keine Angst, Severus. Ich bin ein Zauberer wie du und ich werde nicht zulassen, dass dein Vater dich weiter misshandelt! Du kannst mir glauben und auch vertrauen! Ich will nur das Beste für dich. Komm mit mir!“ Seine einladenden offenen Arme machten dem eingeschüchterten Kind deutlich, dass diese Worte ehrlich gemeint waren, trotzdem flüsterte der verängstigte Bub: „Aber was ist mit meiner Mama? Und meinem Vater?“ Verzweifelt schielte der Bub vorsichtig zu dem bewusstlosen Ekelpaket.

„Darum kümmern wir uns später! Okay?“, lockte Harry ihn, indem er ihm ganz vorsichtig über seine Arme streichelte. Eindeutig mit sich kämpfend, welches wohl die beste Entscheidung sein würde, blickte Klein-Severus hektisch zwischen dem Fremden und seinem Vater hin und her.

In dem Moment kam Eileen heim: „Was ist hier los?“

Augenblicklich lief sie zu ihrem verletzten Mann.

Nicht zu ihrem Kind, bei dem ein Fremder kniete.

„Schatz, was ist mit dir?“, fragte sie aufgebracht den Bewusstlosen.

Harry antwortete ihr kalt: „Ihr Schatz hat versucht, sich an Ihrem Kind zu vergreifen. Ich habe das verhindert. Aber es ist ihm nichts passiert. Er hat sich nur den Kopf gestoßen. In ein paar Minuten wird er sein Bewusstsein zurückerlangen. Aber bis dahin würde ich gerne weg sein mit Ihnen und Ihrem Kind. Ich würde Sie beide gerne in Sicherheit bringen.“

„Ich werde meinen Mann nicht verlassen!“, begehrte sie auf.

„Warum nicht? Er schlägt Sie! Er schlägt Ihr Kind! Und er war im Begriff noch Schlimmeres zu tun!“, wollte Potter verständnislos wissen.

„Gehen Sie weg. Gehen Sie und nehmen Sie Severus mit! Wenn er weg ist, wird Tobias wieder normal werden … es war alles wunderbar bevor Severus kam ...“, sagte sie tonlos, während sie ihren Mann in die Arme nahm und hin und her wiegte.

Der Junge blickte vollkommen entgeistert auf die Szene und seine Tränen flossen weiterhin hemmungslos über seine Wangen. Seine Mama sagte zu einem wildfremden Menschen, dass er ihn mitnehmen sollte. Bis jetzt hatte sie ihm immer gesagt, er dürfe nicht mit Fremden reden. Fremde waren gefährlich. Fremde machten schlimme Sachen mit einem. Mit Fremden durfte man unter keinen Umständen mitgehen. Und plötzlich sagte sie einem Fremden, dass er ihn einfach mitnehmen dürfte. Aber gut, wahrscheinlich ist das seine Strafe, wenn er wirklich schuld daran war, dass sein Vater war, wie er war, dann hatte er jede Strafe verdient, die es gab, dachte er.

Deshalb stand er auf und nahm die Hand des Fremden. Sollte er doch mit ihm machen was er wollte, er hatte es verdient, er war schlecht.

Als Potter die kleinen Finger in seiner Hand spürte, disapparierte er auf der Stelle. Severus fühlte sich wie durch einen engen Schlauch gepresst. Aber er war so benommen von dem eben Geschehenen, das er gar nicht wirklich registrierte wie speiübel ihm war. Vor den Toren Hogwarts angekommen, war Harry sich nicht sicher, ob er hier überhaupt hinwollte. Er war ganz automatisch dahin appariert, aber eigentlich wollte er sich zurzeit nicht damit konfrontieren, dass der derzeitige Verwandlungslehrer vielleicht nicht mit seiner Entscheidung einzugreifen, einverstanden war. Also marschierten sie zusammen nach Hogsmeade. Dort wollte Harry in den „Drei Besen“ um Herberge bitten.

Als sie in dem verträumt, verschneiten Dörfchen ankamen, sang gerade ein Chor vor einem wundervoll geschmückten Tannenbaum herrliche Weihnachtslieder. Es war eine traumhafte Kulisse - bildlich, wie akustisch. Der kleine Junge an Harrys Hand hatte - für diesen unbeschreiblichen Moment jedenfalls - allen Kummer vergessen und strahlte ungläubig auf das wunderschöne Bild vor sich. Die Lieder berührten sein Herz.

Der Volljährige ergötzte sich an dem Anblick, wie der Kleine versuchte, alles in sich aufzunehmen.

Magie lag in der Luft!

Harry war so unglaublich froh, dass er es rechtzeitig geschafft hatte. Er hätte es sich nie verziehen, wenn der Junge das hätte durchleiden müssen, was er in seiner alten Vergangenheit hatte erdulden müssen. So oft hatte er sich gefragt, wie aus Severus Snape nur so ein verbitterter Mann hatte werden können - aber eigentlich war die Frage, wie er nach allem, was er in seinem erbärmlichen Leben hatte erleiden müssen, zu Hause, in der Schule und auch sonst, nur so ein anständiger Mann hatte werden können. Der nach einer falschen Entscheidung in seiner Jugend, alles drangesetzt hatte, um das Richtige zu tun und das Böse zu vernichten, egal was das für ihn selbst bedeutete.

Aber jetzt stand der junge Severus Snape hier an seiner Hand und wusste gar nicht, wo er zuerst hinschauen sollte. Die Schneeflocken tanzten im Wind, das Lametta und die Kerzen konkurrierten beim Strahlen um die Wette, Sterne, Engel und Elfen flogen um den Weihnachtsbaum und überall war Musik und Kinderlachen.

Dieses Kind hatte jetzt eine echte Zukunft, denn es würde eine Gegenwart erleben, indem es nicht mehr misshandelt und missbraucht wird! Der Bub, der Magie bis jetzt mehr oder weniger nur aus den Erzählungen seiner Mutter kannte, erlebte das Wunder der Zauberei zum ersten Mal hautnah.

Sicher konnte der-Junge-der-lebte sich jetzt seinen ach so tollen Plan in die Haare schmieren, denn dieses glückliche Kind würde kein verbitterter Mann werden und vor allem kein Todesser - da war er sich absolut sicher! Denn dafür würde er sorgen. Aber dadurch würde die Prophezeiung nicht belauscht und an Riddle weitergegeben werden und daher wird dieser niemals versuchen Harry zu töten und so kann er ihn auch nicht vor dem Haus abpassen, um die Tat zu verhindern …

Harry hat es ganz genau gespürt, als er die Vergangenheit verändert hatte - sodass er jetzt einer genauso ungewissen Zukunft entgegensah, wie jeder andere auch … obwohl, auch nicht ganz, denn er wusste ja trotzdem, dass es Voldemort geben würde und Krieg und Tod …

tbc

Nachwort:

A/N: Tja, ab jetzt ist alles anders … irgendwie … erstmals jedenfalls Severus Leben und darum geht es beim nächsten Mal auch vorrangig.

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Sonorus
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