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Geschichte des Moments
Karim der MHG von Windtaenzer
(keine Altersempfehlung)

Die tierischen Probleme des Severus Snape.

Zitat des Tages

Nach etwa einer Stunde begannen Hagrid und Slughorn sich zügellos zuzuprosten: Auf Hogwarts, auf Dumbledore, auf Elfenwein und auf - »HARRY POTTER!«, brüllte Hagrid und schüttete sich beim Austrinken etwas von seinem vierzehnten Becher Wein übers Kinn.
»Jawohl«, rief Slughorn [...]

Harry Potter und der Halbblutprinz, Kap.22

Eine Alterseinschränkung (ab 18) wurde für "Wie wird es diesmal enden?" angegeben

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Wie wird es diesmal enden? ( von )

9. Kapitel: Kapitel 8 - Ein Neuanfang

Betaleser: Delenn Dumbledore
Anmerkungen des Autors:

A/N: Dieses Mal können wir Severus' und Harrys erste Schritte in ein neues Leben miterleben.

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9) Kapitel 8 - Ein Neuanfang

Als sie näher an den Christbaum traten, erblickten sie eine wundervoll gearbeitete Krippe und als Severus das Jesuskind im Heu liegen sah meinte er ganz bekümmert: „Oh je, ich habe die Kätzchen ganz vergessen! Sie werden verhungern und es ist meine Schuld! Lily wird unsagbar traurig sein ...“

„Mach dir keine Sorgen, mein Junge. Sobald du in einem gemütlichen, kuschelweichen Bett liegst und dich gesund schläfst, schaue ich ganz schnell nach euren Kätzchen und bring ihnen etwas Milch. In Ordnung?“, erkundigte Potter sich. Das aufrichtige hocherfreute Strahlen des Kindes berührte ihn ganz tief drinnen in sich. Er wollte nie wieder etwas anderes tun, als dieses wundervolle Kind glücklich zu machen!

Es machte Harry nur unsagbar traurig, dass er dies nicht mit Hilfe seiner besten Freunde Hermine und Ron würde machen können. Und auch seine Freundin Ginny vermisste er im Herzen sehr. Aber er war sich sicher, dass die Aufgabe, die er sich gesetzt hatte ihn so sehr in Beschlag nehmen würde, dass er die Sehnsucht nach seiner ehemaligen Ersatzfamilie nicht so hart spüren würde.

Rosi - augenscheinlich Rosmertas Mutter - gab ihnen tatsächlich Unterkunft, und sobald der Große den Kleinen verarztet hatte, schlief dieser auch schon, gekuschelt in seine Decke, fest ein. Harry löste sein Wort ein und apparierte auf der Stelle mit einer Flasche Milch zum alten Fabrikgelände. Doch dort lagen die Kätzchen an den Zitzen der Katzenmama und füllten ihre kleinen Bäuche. Alle, außer einem kleinen, schwarzen, schwächlichen Kätzchen. Jedes Mal, wenn es sich nähern wollte, wurde es von einem Geschwisterchen verjagt. Harry tat das Katzenbaby leid und er beschloss, es als Haustier für Severus mitzunehmen.

Das wäre sicher auch für den Jungen gut, wenn er jemanden zum Umsorgen hätte, dann würde er weniger Zeit damit verbringen, über die harten Worte seiner Mutter und die noch härteren Taten seines Vaters nachzudenken. Der Gryffindor hoffte, dass das Kind bald alles Schlechte vergessen konnte und zuversichtlich in die Zukunft blicken würde. Er würde alles daran setzten, damit das so schnell wie möglich geschah! Ja, er hatte doch tatsächlich wieder einen Sinn im Leben gefunden. Obwohl er sich gleichzeitig, wenn er darüber nachdachte, natürlich viel zu jung fühlte, um in eine Vaterrolle zu schlüpfen, war die einzige Konsequenz, die er hier sah, die, dass er ab jetzt Severus' Vormund sein würde und alles daran setzen wollte, um seinen ehemaligen, lebensverachtenden Tränkelehrer zu einem zufriedenen Erwachsenen zu erziehen.

Klein-Severus erwachte, weil ihn etwas an seiner Nase kitzelte. Als er seine Augen öffnete, blickte er direkt in zwei ihn interessiert musternde Äugelein über einer witzig schnuppernden Schnauze und spürte sogleich eine klitzekleine, leicht raue Zunge über seine Nase schlecken. Da ihn das kitzelte, musste er lachen. Was auch Harry weckte, der auf dem Sofa schlief. Neugierig spähte er unauffällig zu dem Jungen und seinem Kätzchen.

„Hey? Wer bist du denn? Was machst du hier?“, fragte der Junge belustigt das kleine abgemagerte Fellknäuel und versuchte es daran zu hindern ihm das ganze Gesicht abzuschlecken.

„Nun, dass ist dein Haustier … du musst ihm nur noch einen Namen geben“, antwortete eine Stimme vom Sofa her. „Wie versprochen bin ich gestern zur alten Fabrik und habe die Katzen mit ihrer Mama vorgefunden, aber der Kleine hier kam nicht zum Zug … irgendwie waren es zu viele Babys und die Katzenmama hatte nicht genug Zitzen für alle … und da dachte ich mir, vielleicht freust du dich über einen Freund.“ Während Harry sich zu den beiden auf den Bettrand setzte und das Kleine streichelte, meinte er noch: „Es ist ein Kater und ich habe ihn soweit es geht mal gesund gezaubert und vorläufig versorgt … aber ab jetzt ist er deine Verantwortung!“

„Oh ja, danke! Ich werde gut für ihn sorgen, Sir, das verspreche ich!“, rief das Kind begeistert und umarmte das Kätzchen stürmisch, was dieses mit einem kräftigen Miauen beantwortete.

Harry konnte nicht anders als über die Situation lachen und sich freuen, dass Severus gar nicht erst erschrocken war über die Tatsache in einer fremden Umgebung mit einem Fremden aufgewacht zu sein. „Oh ja, die Idee mit dem Kätzchen war brillant“, lächelte er ihn sich hinein, während er die beiden weiter beobachtete, wie glücklich sie miteinander waren. Sonst wäre dieser Morgen wahrscheinlich anders verlaufen.

„Hm … also am liebsten würde ich dich ja Lily nennen … aber, wenn du männlich bist … hm … wäre das wohl kein passender Name … was meinen Sie, Sir, wie soll der kleine Racker denn heißen?“, fragte der Junge ohne irgendwelche Ängste den Älteren, der sich sehr freute, dass der Kleine keine Scheu vor ihm hatte.

„Also erst einmal, nenn‘ mich Harry, okay? Und du darfst du zu mir sagen! Und ja, Lily ist zwar ein wunderschöner Name, aber eben für ein Mädchen, wie du selbst schon richtig erkannt hast … außerdem wäre es doch blöd, wenn du und deine Freundin mit dem süßen Kätzchen spielen und du es rufst und immer deine Freundin antwortet, oder?“, grinste Harry und streichelte den Kater und kitzelte dabei den Jungen ein wenig.

„Jaaaa … hahaha ...“, giggelte dieser, „da haben Sie … äh da hast du recht!“

„Na dann streng dich mal weiter an! Denk nach, gibt es vielleicht einen männlichen Blumennamen? Oder … pfff … was weiß ich ...“, lächelnd stand der Volljährige auf, fuhr dem Jüngeren durch die Haare und meinte noch: „Ich besorg‘ uns was zum Frühstück.“

„Hm … Löwenzahn … ist eine männliche Blume … aber das ist ein langer Name“, grübelte Severus, während er weiter mit dem Kätzchen im Bett herumbalgte, „und einen Kater Löwe zu nennen ist auch komisch … oder? … Und so schwarz wie du bist … schaust du eher aus, wie ein Panther … ein schwarzer Panther … Baghira hieß doch der aus dem Dschungelbuch? … Hm? … Wie findest du das? … Willst du Baghira heißen?“ Der Gefragte kaute weiterhin auf seinem Daumen herum und der Junge musste lachen. „Ja, genau Baghira, friss mich auf! Werde ein großer, starker Panther! Und beschütze mich, wenn mir mal wer was Böses will … hahahaha …!“ Trotz dem Lachen war der Junge im Herzen leicht traurig, denn das Dschungelbuch, war das einzige Kinderbuch gewesen, dass sie zuhause gehabt hatten und aus dem seine Mutter ihm manchmal, als er noch kleiner war, vorgelesen hatte. Und die Erinnerung tat nach allem was passiert war einfach weh.

Ein festes Klopfen an der Tür durchbrach die glückliche Stimmung im Zimmer vollends …

tbc

Nachwort:

A/N: Wer kann das sein? Ist das kurze Glück der beiden schon wieder in Gefahr?

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Sonorus
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