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Geschichte des Moments
Vergängliche Blume von Sayuchan
(keine Altersempfehlung)

Dieses Gedicht ist aus Severus Snapes Sicht geschrieben und an seine große Liebe gerichtet.

Zitat des Tages

Nach etwa einer Stunde begannen Hagrid und Slughorn sich zügellos zuzuprosten: Auf Hogwarts, auf Dumbledore, auf Elfenwein und auf - »HARRY POTTER!«, brüllte Hagrid und schüttete sich beim Austrinken etwas von seinem vierzehnten Becher Wein übers Kinn.
»Jawohl«, rief Slughorn [...]

Harry Potter und der Halbblutprinz, Kap.22

Eine Alterseinschränkung (ab 18) wurde für "Wie wird es diesmal enden?" angegeben

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Wie wird es diesmal enden? ( von )

10. Kapitel: Kapitel 9 - Die Erklärung

Betaleser: Delenn Dumbledore
Anmerkungen des Autors:

Warnung: Dieses Mal berichtet Harry von dem Missbrauch! Aber dank meiner Beta in einer lesbaren Weise.

A/N: Wer stört sie? Wer will was von ihnen? Was wird passieren?

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10) Kapitel 9 - Die Erklärung

Harry zog seinen Zauberstab und öffnete vorsichtig die Tür.

„Nun, was war gestern Abend denn los, mein Junge? Du hast mich erschreckt, als du so mir nichts, dir nichts losgestürmt bist!“, sprach Albus leicht vorwurfsvoll, als er eintrat. „Aber danke für die schriftliche Nachricht durch den Kamin, wo ich dich finden kann … ich sah sie heute früh, gleich nach dem Aufstehen am Boden liegen … und dachte mir, ich komme gleich einmal her … Verzeih, wenn ich dich hier so überfalle. Oh, wer bist du denn?“, fragte der alte Mann neugierig zum Bett hin.

„Severus Snape, Sir“, flüsterte der Kleine schüchtern, hielt sein Kätzchen hoch und sagte schon viel fester, „und das ist Baghira!“

„Das freut mich aber! Junger Mann … junges Kätzchen ...“, mit diesen Worten deutete der Bärtige je eine Verbeugung vor den beiden an, was dem Knaben ein Lächeln abrang. „Also mein Name ist Albus Percival Wulfric Brian Dumbledore … und in ein paar Jahren werde ich wohl dein Lehrer sein, wenn du nach Hogwarts kommst, mein Kleiner“, stellte sich der Alte vor.

Dann meinte Harry: „Also … zu allererst einmal … FRÖHLICHE WEIHNACHTEN  euch allen!“

Anschließend frühstückten sie zusammen in einer ausgelassenen fröhlichen Stimmung.

„So, Severus, ich habe dir ein schönes, heißes Bad eingelassen … also geh dich baden und schrubb dich ordentlich ab überall, auch hinter den Ohren … und neben der Wanne an dem Haken das Handtuch ist für danach, damit du dich wieder trocken legst. Die Kleidung auf dem Sessel passt dir hoffentlich. Die habe ich dir aus der Zeitung von gestern, die hier am Tisch lag, transfiguriert und später dann gehen wir einkaufen … alles was du brauchst und willst!“, damit schob er den perplexen Jungen ins Badezimmer. Der Kater blieb auf dem Bett und kuschelte sich in die noch warme Decke, um noch ein wenig zu schlafen.

„So, Harry, ich würde sagen, du hast mir Einiges zu erklären … findest du nicht?“, erkundigte Albus sich ernst.

Zuerst setzte der junge Mann sich wieder ihm gegenüber, bevor er zu reden begann: „Die Erinnerungen die Sie ...“

„Du, bitte sag du zu mir“, unterbrach Dumbledore ihn kurz, „das wollte ich schon gestern … also dir das du-Wort anbieten, aber na ja, du warst so schnell verschwunden ...“

„Okay, also die Erinnerung, bei der du mir gestern geholfen hast sie in mir wiederzufinden, waren ganz viele Erinnerungen meines Professors für Tränkekunde Severus Snape, von denen er nicht wollte, dass ich sie zufällig sehe, falls ich bei meinem Okklumentik-Unterricht irgendwie in seinen Kopf gekommen wäre. Deswegen hatte er sie in sein Denkarium gelegt. Aber während des Unterrichts kam ein Schüler seines Hauses, weil sich irgendwer verletzt hatte und mein Lehrer ging mit dem Schüler zum Gemeinschaftsraum und ich Idiot fand sein Denkarium und hatte nichts Besseres zu tun, als rein zu schauen. Gut, zu meiner Verteidigung, ich dachte er hätte da Erinnerungen vor mir versteckt, die beweisen würden, dass er in Wirklichkeit ein Todesser ist und na ja, jedenfalls habe ich reingeschaut und viele schreckliche Sachen gesehen, Erinnerungen an schlimme Demütigungen, gemeines Mobbing und Ungerechtigkeiten, aber das Allerschlimmste war, dass sein Vater, ein elender Alkoholiker, ihn und seine Mutter nicht nur geschlagen, sondern ihn schon als kleines Kind sexuell missbraucht hat.“

Er konnte nicht mehr weiter reden.

Tränen erstickten seine Worte.

Betroffen legte Albus seine Hand auf die Schulter des Weinenden.

„Es war … schrecklich … es nur mit anzusehen … ich konnte nichts tun … ich konnte es nicht verhindern … ich konnte nur zusehen … ich konnte einfach nichts dagegen tun … dieses dreckige Schwein … er hat sich an diesem unschuldigen, kleinen Jungen vergangen … der hat so geweint … Severus … er hatte solche Angst … aber dieses Schwein hat nicht aufgehört … es wurde immer schlimmer …“

Verzweifelt schloss der Stotternde die Augen bei den schrecklichen Bildern, die er unwillkürlich sehen konnte und schluckte schwer.

„Er hat ihn gebrochen, komplett gebrochen … der Kleine war höchstens zwölf … ich weiß es nicht genau … auf alle Fälle war er ein Kind … gut, auch wenn er keines mehr gewesen wäre … selbst wenn er erwachsen gewesen wäre … wäre es absolut falsch gewesen … eine Vergewaltigung bleibt eine Vergewaltigung … egal wie alt das Opfer ist … aber bei einem Kind ist es noch so viel schändlicher … weil das Kind zu schwach ist sich zu wehren … vor allem gegen seinen eigenen Vater … dieses Schwein hätte versuchen sollen einen großen starken Mann zu vergewaltigen, der hätte ihn auf die Matte geschickt und sich vielleicht selbst an ihm vergangen, dann hätte er gewusst, wie sich das anfühlt! Dieses Schwein hätte es verdient, dass man ihm so was antut! Aber nicht sein Sohn! Er hat seinen eigenen Sohn vergewaltigt! Dieses verfluchte Arschloch! Jahrelang hatte er den Kleinen genötigt ihn zu befriedigen und dann hat er ihn auch noch vergewaltigt und nicht nur einmal. Am liebsten würde ich ihn töten!!!“, redete sich Harry vollkommen in Rage.

„Ist ja gut, mein Junge, beruhig dich“, sprach Albus, so friedlich es ihm in seinem eigenen aufgewühlten Zustand möglich war, auf den zu Recht aufgebrachten jungen Mann ein und tätschelte dabei etwas unbeholfen dessen Schulter. „Ähm, das hast du doch nicht wirklich getan, oder? Ich meine, du hast doch den Vater des Buben nicht etwa …?“

Resigniert schloss Potter seine Augen und legte beide Hände aufs Gesicht: „Nein, mein Freund, das habe ich nicht! Auch wenn ich immer noch große Lust dazu verspüre! Ich habe ihm nur einen Stupor auf den Hals gejagt. Er war zwar noch bewusstlos als Severus und ich ihn und seine Frau verlassen haben, aber ich fürchte mittlerweile geht es ihm wieder bestens“, knurrte er.

„Aber auf jeden Fall hast du in die Vergangenheit jetzt eindeutig eingegriffen! Nicht wahr?“, flüsterte Albus bekümmert.


tbc

Nachwort:

A/N: Beim nächsten Mal entwickelt sich eindeutig eine neue Zeitlinie.

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Sonorus
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