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Geschichte des Moments
Ein vor Glück traurig strahlendes Datum von Moony_Child
(ab 6)

Noch ein One-Shot von mir!
Diesmal vielleicht nicht so besonders wie "Die Nacht klopft an dir Tür" oder "Betrayal"!!!
Es geht mal wieder um die Marauders!!!
Lasst euch überraschen!!!

Zitat des Tages

Nach etwa einer Stunde begannen Hagrid und Slughorn sich zügellos zuzuprosten: Auf Hogwarts, auf Dumbledore, auf Elfenwein und auf - »HARRY POTTER!«, brüllte Hagrid und schüttete sich beim Austrinken etwas von seinem vierzehnten Becher Wein übers Kinn.
»Jawohl«, rief Slughorn [...]

Harry Potter und der Halbblutprinz, Kap.22

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Wie wird es diesmal enden? ( von )

12. Kapitel: Kapitel 11 - Severus‘ Angst

Betaleser: Delenn Dumbledore
Anmerkungen des Autors:

A/N: Severus ist überzeugt ein schlechtes Kind zu sein und fürchtet sich davor, dass Harry ihn loswerden will - wird dieser es schaffen, ihn vom Gegenteil zu überzeugen?

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12) Kapitel 11 - Severus‘ Angst

Nachdem Dumbledore sich verabschiedet hatte, beschloss Harry mit seinem Ziehsohn einen Spaziergang durchs Dorf zu machen. Er spürte ganz deutlich, dass der Junge sich nicht wohl fühlte und er hoffte, die frische Luft und das idyllische Dörfchen an sich würden ihm gut tun. Dass er mit dieser Aktion die Angst des Kleinen, nämlich dass er ihn zurück in sein altes Zuhause bringen wollte, nur noch mehr förderte, ahnte der Zeitreisende nicht. Da er nicht mehr damit rechnete zurückzukommen, steckte Severus sich Baghira unters Hemd. Der müde Kater schlief seelenruhig an seinem Bauch gekuschelt weiter. Der Erwachsene nahm ihn zwar an der Hand, aber wahrscheinlich nur, um sicher zu gehen, dass er nicht abhaute, dachte der Junge.

„Was hast du Severus?“, fragte Harry ihn nach einer Weile, während sie durch die wundervoll verschneiten Gassen schlenderten. Der Junge antwortete nicht verbal, sondern hob nur kurz seine Schultern an und ließ sie wieder bekümmert fallen. „Also wenn es wegen vorhin war, weil ich geschrien habe, dass tut mir sehr leid! Ich wollte dich nicht erschrecken! Ich habe mich nur fürchterlich über etwas geärgert! Aber es war natürlich falsch, deshalb gleich so auszurasten“, meinte der Ältere zerknirscht.

Severus blieb einfach stehen und begann mit weinerlicher Stimme zu flehen: „Es tut mir leid! Egal was ich getan habe - ich tue es nicht wieder! Ich schwöre es! Ich werde mich bemühen, alles so zu machen, wie du es willst … ich kann mich bessern … ganz sicher, ich weiß es! Bitte, bring mich nicht wieder nach Hause! Bitte, ich weiß, dass ich ein schlimmes Kind bin, aber ich kann ganz sicher lernen brav zu sein!“

Geschockt blickte Potter auf das Häufchen Elend vor ihm, kniete sich zu ihm runter und packte ihn fest an den Schultern: „Hör auf! Severus! Bitte! Das hatte doch nichts mit dir zu tun! Du hast nichts falsch gemacht. Glaub mir bitte. Du bist ein toller Junge und vollkommen egal, was wer auch immer sonst gesagt hat, du bist der tollste Junge auf der Welt und ich gebe dich nicht mehr her!“ Mit diesen Worten riss er den verstörten Buben an seine Brust. Ein protestierendes Mauzen war zwischen ihnen zu hören, weswegen Harry die Umarmung etwas lockerte: „Oh, entschuldige Baghira, ich wusste nicht, dass du mit bist.“

Schmunzelnd beobachtete der Brillenträger, wie der Bub sein Kätzchen unterm Hemd wieder zurechtrückte, damit es wieder besänftigt war. Dann blickte Severus vorsichtig, immer noch etwas verunsichert, aber auch irgendwie hoffnungsvoll in die grünen Augen des Mannes vor ihm und er erkannte nur Ehrlichkeit in ihnen. „Ich muss wirklich nicht wieder zurück?“, wisperte das Kind tonlos.

„Natürlich nicht, mein Kleiner!“, bekräftigte Harry noch mal, „ich will, dass du bei mir bleibst und ich hoffe, das willst du auch.“

„Ja!“, rief der Junge sofort spontan und warf sich in die Arme des Mannes, der ihn haben wollte - denn das war ein wundervolles Gefühl, das ihm bisher unbekannt war, denn seine Eltern beschwerten sich immer nur über seine Existenz. Wieder beklagte sich der kleine Kater zwischen ihnen lautstark. „Au!“, erschrak Severus sich, als er die feinen kleinen Krallen des Tieres an seinem Bauch spürte.

Sie wanderten durch das ganze Dorf und benoteten die Weihnachtsdeko der unterschiedlichen Häuser. Es war ein herrlich entspannender Vormittag. Zu Mittag wurden sie von Rosi verköstigt. Anschließend stiefelten sie wieder durch den Schnee, denn Harry wollte etwas Besonderes mit ihm machen. Eine Zeitlang versuchte Baghira mit ihnen Fuß zu halten, aber da er noch so klein war, wurde er schnell müde und schließlich landete er wieder unterm Hemd seines Herrchens und schnurrte glücklich und zufrieden vor sich her.

Potter zog seinen verkleinerten Besen aus der Hosentasche, vergrößerte ihn und schwang sich drauf - dann hielt er dem Knaben seine Hand hin und fragte: „Willst du mit mir über die Dächer des Dorfes fliegen?“ Die schwarzen Äugelein des Buben strahlten übers ganze Gesicht und er ergriff ehrfürchtig die Hand und ließ sich auf den Besen helfen. Vorsichtig erhoben sie sich über die Häuser und flogen mal hier mal dort hin. Severus wusste gar nicht, wo er zuerst hinschauen sollte und genoss diese für ihn vollkommen neue Perspektive.

Nach einer Weile fragte Harry ihn: „Und? Willst du jetzt mal wirklich den Wind im Gesicht spüren? Soll ich dir mal zeigen was dieser Besen drauf hat und vor allem was ich drauf habe?“ Heftiges Nicken von dem Jungen, den er vor sich sitzen hatte, war die einzige Antwort, die er bekam. „Na dann, halte dich ordentlich fest!“ Der Kleine klammerte sich regelrecht an den Besen mit Händen und Füßen. Zusätzlich fixierte der grinsende Ältere den Knaben zwischen seinen starken Armen, indem er über ihn griff, um vor ihm den Besenstiel festzuhalten.

Schon ging es los. Der junge Mann konnte es nicht lassen. Er wollte den Buben beeindrucken, damit der zu ihm aufschaute und deswegen spielte er all seine Sucherqualitäten aus. Zuerst zog er steil nach oben in Richtung Wolken, um dann einen Looping zu fliegen, gefolgt von einem Sturzflug gegen den Boden. Kurz bevor sie den erreichten, riss der erfahrene Quidditchspieler den Besen hoch und sie flogen knapp über die Schneedecke der Wiese hinter Hogsmeade. Zum Glück verschlief das Kätzchen diesen Trip, denn ihm hätte es wohl weniger gefallen.

Severus schrie vor Begeisterung.

Sie flogen dann weiter über den verbotenen Wald und hin und wieder sahen sie Tiere, was den Jungen immer wieder aufjubeln ließ. Da es jedoch Winter war, wurde es bald dunkel und so lenkte der Pilot ihren Flug Richtung Schule. Sie konnten die Grenzen zu den Ländereien problemlos passieren, da noch keine so starken Sicherheitsmaßnahmen existierten.

Sobald das Schloss in Sicht war, drosselte Harry die Geschwindigkeit, damit Severus diesen Anblick genießen konnte und sich nicht so konzentrieren musste, um nicht vom Besen zu fallen. Severus‘ Augen weiteten sich vor Erstaunen, als er das hell beleuchtete Schloss erblickte.

tbc

Nachwort:

A/N: Im nächsten Kapitel lernt Severus Hogwarts kennen.

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Sonorus
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