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Geschichte des Moments
Das Spiel von Cyberrat
(ab 12)

Ein kleiner Mini-One-Shot aus dem HP-Universum

Ein kleines Spiel wird unterbrochen ...

Das Pairing könnt ihr euch selber ausdenken. Egal ob Hetero oder Slash ... lasst eurer Phantasie freien Raum

Zitat des Tages

Dem Ende dieses Vortrags folgte ein leicht überraschtes Schweigen, dann sagte Ron: »Das kann doch ein Mensch nicht alles auf einmal fühlen, er würde ja explodieren.«
»Nur weil du die Gefühlswelt eines Teelöffels hast, heißt das nicht, dass es uns allen so geht«, sagte Hermine gehässig und nahm ihre Feder wieder zur Hand.

Harry Potter und der Orden des Phönix, Kap.21

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Wie wird es diesmal enden? ( von )

18. Kapitel: Kapitel 17 - Die Konsequenz

Betaleser: Delenn Dumbledore
Anmerkungen des Autors:

A/N: Wird Eileen auf ihren Sohn verzichten?

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18) Kapitel 17 - Die Konsequenz

Völlig entgeistert starrte er die ihn kämpferisch anschauende Mutter an. Bevor er jedoch völlig resignierte, erinnerte er sich: „Tja, meine Teuerste, Sie haben aber überhaupt kein legales Recht mehr mir Severus streitig zu machen, denn Sie haben mir das Sorgerecht übertragen!“

„WAS??? Nein … oh … doch … die Papiere, die Sie mich haben unterzeichnen lassen …“, erinnerte sie sich wiederwillig. „Sie … Sie … Sie Schuft Sie! Sie haben meine missliche Lage ausgenutzt, um mir mein Baby zu stehlen“, weinte sie bitterlich, während sie verzweifelt ihre Hände vors Gesicht schlug. „Das können Sie doch nicht machen?! Mein Baby! Bitte! Bitte, geben Sie mir mein Baby wieder!“ Sie krümmte sich vor Verzweiflung und Trauer und letztendlich auch auf Grund des körperlichen Schmerzes, der ihr langsam wieder zu Bewusstsein kam.

Harry schielte kurz zu dem Bewusstlosen am Boden, um zu sehen, ob ihnen demnächst Gefahr drohte und begann dann, ohne zu zögern die Wunden der Verletzten zu heilen. Er hatte ja leider viel Erfahrung sammeln können im Versorgen von Verletzungen, als er mit Hermine und Ron auf Horkruxjagd war. Aber momentan kam es ihm zu Gute und deshalb wollte er sich nicht beschweren.

 „Wie geht es Severus?“, schluchzte die untröstliche Frau niedergeschlagen.

„Es geht ihm wirklich sehr gut, Ma’am. Sie brauchen sich keine Sorgen um ihn zu machen. Er ist so ein großartiger Junge. Er wird in ein paar Tagen, quasi als Vorschulkind in Hogsmeade in die Sammelschulklasse kommen und er freut sich schon unbändig darauf“, klärte Harry sie lächelnd zwischen zwei Heilzaubern auf. „Er ist ja so was von wissbegierig, obwohl er ja gleichzeitig auch schon so einiges weiß. Da sagt er dann immer, davon hat mir meine Mama schon mal erzählt.“

Sie konnte nicht anders als herzzerreißend aufzuschluchzen, aber diesmal mit lachenden Augen. „Oh ja, das ist mein Baby! … In Hogsmeade sagten Sie? … Sie leben also in der Zaubererwelt? … Ich war schon so lange nicht mehr dort … nehmen Sie mich mit, Sir? … BITTE!!!“, forderte sie ihn regelrecht fieberhaft auf.

„Ähm? … Natürlich Ma’am … wenn Sie das wünschen … aber dann bringe ich Sie zuerst ins St. Mungos … einverstanden?“, hörte er sich selbst verblüfft antworten.

„Nein, bitte, zuerst zu meinem Sohn! Dann ist mir egal was Sie mit mir machen.“

Die offensichtlichen Prellungen und Schürfwunden hatte er vorerst versorgt, nun schiente er ihr Bein so gut es ging und dann richtete er ihre derangierte Kleidung und säuberte sie, wie auch sich selbst, komplett von jeder Spur von Blut. Als sie einigermaßen vorzeigbar ausschaute, half er ihr auf und hielt sie fest an den Schultern. Nachdem die Frau einen letzten Blick auf den Mann warf, der ihr Leben zur Hölle gemacht, ihr Kind und sie selbst mehrmals fast totgeschlagen hatte und jetzt besinnungslos am Boden lag, apparierte ihr Retter mit ihr in die Nähe des Spielplatzes und setzte sie anschließend auf eine Bank von wo aus sie einen guten Blick auf die spielenden Kinder hatte.

„Ich hole ihn. Bleiben Sie bitte ruhig sitzen, Ma’am.“, bat Harry die zitternde Frau. Sie nickte nur als Antwort.

Als der Erwachsene sich den Kindern näherte, spielte gerade eine ganze Gruppe miteinander - unter ihnen der schwarzhaarige Junge, das rothaarige Mädchen und ihre Schwester. Harry erkannte das Spiel was in seiner Schule in den Pausen auch gern gespielt wurde - nur dass er damals, dank Dudley, nie mitmachen durfte. Ein Kind stand vorne, kehrte den anderen den Rücken zu und sagte irgendeinen Reim auf. Währenddessen versuchten die anderen Kinder es zu erreichen, mussten aber wie versteinert stehen bleiben, sobald es sich umdrehte. Wer sich dann noch bewegte, war ausgeschieden. Petunia stand gerade vorne und ratterte den Spruch runter wie nichts, um sich umgehend wieder umzudrehen, als Lily sie an ihrem Arm berührte und hell auflachte: „Ich hab dich! Ich bin dran.“

Mit diesen Worten nahm sie die Hände ihrer größeren Schwester und begann sich übermütig mit ihr im Kreis zu drehen. Als Severus dazu kam, wurde er von beiden Mädchen einfach mit einbezogen, indem jede eine freie Hand von ihm nahm und so drehten sie sich lachend immer schneller, bis sie stolperten und hinfielen. Severus achtete darauf, dass Baghira, der wieder unter seinem Hemd an seinem Bauch gekuschelt schlief, sich nicht verletzte. „Harry, da bist du ja wieder!“, schrie er begeistert auf, als er seinen Vormund sah und sprang auf, um ihm in die Arme zu laufen. Der Volljährige wirbelte ihn in der Luft herum und behielt ihn dann auf seinem starken Arm.

„Hey, ich bin doch kein Baby mehr. Lass mich runter“, beschwerte sich der Kleine jedoch, der nicht wollte, dass Lily über ihn lachte, weil er getragen wurde wie ein kleines Kind - denn er war doch schon groß! Er war schon fünf, eigentlich schon fast sechs.

Harry konnte nicht anders als vor Glück lachen und drückte seinem Jungen einen fetten Kuss auf die Wange, bevor er den peinlich berührten Buben runterließ und meinte: „Geh dich schnell verabschieden. Ich habe eine Riesenüberraschung für dich!“

Die Augen des Knaben leuchteten auf, aber er fragte nicht nach. Denn er hatte immer Angst, wenn er seinen spontanen Impulsen folgte, würde er Harry nerven und dieser würde ihn zurück zu seinem brutalen Vater schicken. Er konnte ja nicht wissen, dass der Erwachsene das niemals tun würde! Denn der Junge kannte es nicht, wie es war, wenn jemand wahrhaftig für einen da war, für einen sorgte und sich vor allem, um einen sorgte. Er kannte nur die Reaktionen seines gewalttätigen Erzeugers, der ihn immer wieder schlug, wenn er negativ auffiel oder wenn er sich überhaupt rührte und das sich nicht einmischen seiner Mutter, um seinen Vater nicht noch mehr zu erzürnen. Deshalb wollte Severus jetzt alles richtig machen, damit Harry ihn lieb hatte und ihn nicht weggab. Und deshalb fragte er nie nach, sondern gehorchte.

Er stellte schon viele Fragen über dies und das, denn er merkte auch, dass es dem Erwachsenen viel Freude bereitete, ihn zu lehren, aber er stellte nichts in Frage, was man ihm sagte, was er machen sollte und so lief er schnell los, um sich von seinen Freunden zu verabschieden. Lily wurde umarmt und allen anderen winkte er zu. Auch die Verabschiedung der Kinder fiel herzlich aus, selbst Petunias Winken wirkte freundlich. „Komm bald wieder!“, rief die kleine Rothaarige noch, bevor sie sich umwandte, um mit den anderen fangen zu spielen.

Als Severus an Harrys Hand in Richtung einer Bank ging, erstarrte der bleiche Junge plötzlich!

tbc

Nachwort:

A/N: Wie wird Severus auf seine Mutter reagieren?

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Sonorus
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