Anmelden
Eingeloggt bleiben
Spenden

Das HPFFA hat keine Werbung. Damit das so bleiben kann, brauchen wir eure Spenden um unseren Server zu bezahlen.

Geschichte des Moments
Die Vergessenen Schätze der Lilia Erinnermichnicht von Hokuspokus
(keine Altersempfehlung)

Das hier ist eine bisher sehr kurze Geschichte über eine junge Frau, die sich einfach nichts merken kann. Englisch: This is a little story about a young woman who just can't remember anything.

Zitat des Tages

Nach etwa einer Stunde begannen Hagrid und Slughorn sich zügellos zuzuprosten: Auf Hogwarts, auf Dumbledore, auf Elfenwein und auf - »HARRY POTTER!«, brüllte Hagrid und schüttete sich beim Austrinken etwas von seinem vierzehnten Becher Wein übers Kinn.
»Jawohl«, rief Slughorn [...]

Harry Potter und der Halbblutprinz, Kap.22

Eine Alterseinschränkung (ab 18) wurde für "Wie wird es diesmal enden?" angegeben

Die Alterskennzeichnungen werden von den Autoren vergeben und stellen daher lediglich eine Orientierungshilfe dar. Alterskennzeichnungen sind dabei nicht vom Gesetzgeber vorgeschrieben und aus diesem Grund auch nicht verbindlich. Alle Geschichten entsprechen, unabhängig von der Kennzeichnung, unseren Nutzungsbestimmungen.

Mit dem Klick auf den "Gelesen"-Button bestätigst du uns, diese Meldung gelesen und verstanden zu haben. Diese Meldung wird danach für Kennzeichnungen mit niedrigerer oder gleichhoher Altersanforderung nicht mehr angezeigt.

Wie wird es diesmal enden? ( von )

19. Kapitel: Kapitel 18 - Severus‘ Entscheidung

Betaleser: Delenn Dumbledore
Anmerkungen des Autors:

A/N: Kann Severus seiner Mutter verzeihen?

0 Reviews
Zurück zur Titelseite

19) Kapitel 18 - Severus‘ Entscheidung

Severus konnte es nicht fassen. Das konnte doch gar nicht wahr sein, oder? Da saß seine Mutter!

Einfach so. Die Frau, die zugelassen hatte, dass sein Vater ihn schlug. Die Frau, die zu einem Fremden gesagt hatte, „nehmen Sie ihn mit“ und damit ihr eigenes Kind, ohne mit der Wimper zu zucken weggegeben hatte. Wie ein Film liefen diese vielen schrecklichen Momente vor seinen Augen ab. Es war der absolute Alptraum. Es geschah wirklich. Harry gab ihn an seine Familie zurück. Er wollte das aber nicht! Er wollte nicht weg von Harry!

Unwillkürlich festigte sich sein Griff an der Hand des Mannes, der ihn beschützt und ihn in den letzten paar Tagen so wundervoll umsorgt hatte. Was konnte er tun, damit Harry das nicht tat? Wenn er ihn jetzt anflehen würde, verschlimmerte er dann die Lage oder würde er ihn dann nicht zurückgeben? Er könnte sich hier und jetzt vor ihn hinknien und ihm hoch und heilig versprechen nie wieder schlimm zu sein! Nie wieder etwas zu tun, was Harry nicht mag! Einfach immer alles tun, was der Erwachsene von ihm wollte!

Harry, der spürte, dass sein Junge sich verzweifelt an ihn klammerte und damit eindeutig Angst signalisierte, redete beruhigend auf ihn ein: „Hab keine Angst, mein Sohn! Sie ist hier, weil sie dich liebt und du ihr fehlst und sie möchte auch weg von ihrem schrecklichen Ehemann! Sie will mit uns kommen. Was hältst du davon?“

Das Kind war sichtlich überfordert mit der Information. Also kniete sich Harry zu ihm herunter und sagte: „Schau, es ist ganz einfach. Du musst jetzt gar nichts sagen oder entscheiden! Okay? Aber lass dir eins gesagt sein, deine Mama liebt dich! Dass weiß ich ganz genau. Ist ja auch kein Wunder. Du bist liebenswert! Du bist großartig! Es ist schwer bis unmöglich dich nicht zu lieben!!!“ Der mit der Blitznarbe schaute seinem ehemaligen - oder korrekterweise zukünftigen, oder wie auch immer - Lehrer tief in die traurigen, schwarzen Augen. „Sie hat vieles falsch gemacht und sie bereut es von Herzen. Aber es war nicht alles immer ihre Schuld, denn sie stand leider unter einem Fluch, der sie zwang alles zu tun, was ihr Ehemann von ihr wollte. Ich weiß, dass ist jetzt alles etwas viel auf einmal, mein Kleiner, aber mach dir keine Sorgen, wir haben Zeit, ganz viel Zeit und wir kriegen das schon hin. Zusammen! Denn du gehörst jetzt auch ganz legal zu mir. Du musst nie wieder zu deinem Vater. Der hat absolut nichts mehr mit dir zu tun. Verstehst du? Ich habe das alleinige Sorgerecht für dich! Und was mit deiner Mama weiter geschieht, das können wir ja mit der Zeit sehen … okay?“

Severus senkte seinen Blick - er verstand zwar nicht alles, was ihm gerade gesagt wurde, aber er dachte jetzt einfach an die vielen schönen Momente mit seiner Mutter. Wenn sie alleine waren, da war sie immer ganz anders. Da war sie eine wundervolle Frau gewesen. Liebevoll und zärtlich. Sie kümmerte sich um ihn und hatte ihm so viel beigebracht. Sie hatte ihm alles über die Zaubererwelt erzählt und er liebte ihre Geschichten. Er durfte zwar nie mit jemanden darüber reden. Das hatte sie ihm immer eingebläut, vor allem nicht mit seinem Vater, der Magie hasste. Er konnte nur mit seiner Mutter über dieses Geheimnis reden und später dann auch mit Lily, als er merkte, dass dieses Mädchen eine Hexe war - das war vor zirka einem halben Jahr und seitdem waren sie unzertrennliche Freunde. Seine Mama hatte ihm diese Freundschaft ermöglicht. Seine Mama hatte ihn auch immer geheilt und in den Arm genommen, wenn Tobias wieder weg war, nachdem er ihnen wehgetan hatte. Sie hatte nur nie was gegen ihren gewalttätigen Mann gemacht, wenn er anwesend war. Aber wenn es stimmte, was Harry sagte, dann konnte sie das ja auch nicht, denn wenn sie verflucht war, dann war das unmöglich. Und vielleicht stimmte es ja dann auch, dass sie ihn liebte … Er würde sich das so sehr wünschen. Er würde gerne von seiner Mutter geliebt werden. Und wenn er ehrlich war, dann wusste er auch, dass es stimmte.

Vorsichtig schielte der schwarzhaarige Bub zu ihr rüber. Sie schaute liebevoll, aber auch ängstlich zu ihm. Er konnte nicht anders, als zu ihr in ihre Arme zu laufen. Sie hielt ihn so fest, als hätte sie Angst ihn zu verlieren, wenn sie ihn nicht umarmte. Herzzerreißend schluchzte sie auf und weinte: „Mein Schatz … oh … mein Baby … ich liebe dich so sehr! … Es tut mir alles so leid! … Bitte! Bitte, verzeih mir, dass ich dich nicht beschützt habe! … Bitte, ich liebe dich! … Du bist mein Leben! … Ab jetzt wird alles anders! Das schwöre ich dir!!! Nie wieder soll dir irgendjemand irgendetwas tun! Nie wieder werde ich das zulassen!!!“

Ihr Sohn verbarg sein tränenüberströmtes Gesicht an ihrer Brust und sie blieben lange Zeit engumschlungen sitzen, bis Harry anmerkte: „Ich denke es ist an der Zeit ins St. Mungos zu gehen.“

Liebevoll nahm er beide in die Arme und apparierte sie zum Krankenhaus für Magier. Dort wurde Eileen auch sofort gut versorgt. Die Heiler waren entsetzt über die Menge an Verletzungen - alte wie frische - die die Frau hatte und erkannten natürlich sofort, dass sie hier ein Opfer von häuslicher Gewalt vor sich hatten. Als daraufhin eine der Krankenschwestern Harry einen mehr als bösen Blick zuwarf, da sie fälschlicherweise annahm, dass er der Verursacher dieser Wunden war, verteidigte die Misshandelte ihn jedoch sofort: „Er war das nicht! Ganz im Gegenteil … er ist mein Retter! Er hat mich aus dieser Hölle geholt. Mich und meinen Sohn. Könnten Sie bitte auch ihn untersuchen. Leider hat auch er sehr oft, sehr viel Prügel über sich ergehen lassen müssen. Ich habe immer alles so gut geheilt, wie es mir möglich war, aber ich wäre Ihnen dankbar, wenn Sie nachschauen könnten, ob es ihm auch wirklich gut geht. Nicht dass er irgendwann Nachwirkungen von einer schlecht geheilten Verletzung bekommt.“

Auch wenn der Bub nicht sehr begeistert war, wurde auch er gründlich untersucht. Woraufhin die Heiler und Krankenschwestern noch geschockter waren, denn auch wenn alles hervorragend geheilt war, konnten sie mit ihren Diagnosezaubern sehen, was dieses arme Kind alles schon hatte erleiden müssen. Auch Harry, der die Unmengen an Brüchen, Prellungen und Schürfwunden aufgelistet sah, erbleichte und entschied neu, dass er alles in seiner Macht Stehende tun würde, um dieses Kind glücklich zu machen und um dafür zu sorgen, dass ihm niemals jemand wieder solchen Schaden zufügte.

„Zur Erholung möchten wir, dass beide eine Nacht hierbleiben, damit wir sie aufpäppeln können!“

tbc

Nachwort:

A/N: Nächstes Mal verbringen sie einen Tag im Zoo.

Zurück zur Titelseite

Einen Review für "Wie wird es diesmal enden? ~ Kapitel 18 - Severus‘ Entscheidung" verfassen

Sonorus
Lade ...
Neuerscheinungen