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Geschichte des Moments
Donnerblitz - Wenn das Leben weitergeht von Princi
(ab 12)

Band 7:



Harry, Hermine und Ron sind auf der Flucht. Jeden Tag schweben sie in Lebensgefahr.

Als dies endlich vorbei ist, geht das Leben weiter.

Ob dies auch der Wunsch der Menschen ist?

Zitat des Tages

»Ich glaube nicht, dass einer von euch gerade jetzt mit diesem Besen fliegen sollte!«, sagte Hermine schrill.
Harry und Ron starrten sie an.
»Was, glaubst du, soll Harry damit anfangen - den Boden fegen?«, sagte Ron.

Harry Potter und der Gefangene von Askaban, Kap.11

Eine Alterseinschränkung (ab 18) wurde für "Wie wird es diesmal enden?" angegeben

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Wie wird es diesmal enden? ( von )

20. Kapitel: Kapitel 19 - Ein Tag im Zoo

Betaleser: Delenn Dumbledore
Anmerkungen des Autors:

A/N: Heute dürfen wir wieder einen wunderschönen Tag mit Severus verbringen!

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20) Kapitel 19 - Ein Tag im Zoo

Die beiden Misshandelten erhielten Tränke und ließen den einen oder anderen Zauber über sich ergehen, der alte Narben verschwinden ließ oder frischere Wunden komplett heilte, und schliefen hervorragend die ganz Nacht. Nur sehr wiederwillig war Harry in sein verlassenes Zimmer in die „Drei Besen“ appariert, weil er von einer Krankenschwester sehr resolut weggeschickt wurde. Er tauchte aber in aller Herr Gotts Frühe wieder im Spital auf. Zufrieden beobachtete er seine beiden Schützlinge, wie sie den Schlaf der Gerechten schliefen.

Nachdem sie erwachten, frühstückten die drei gemeinsam und dann kam die Visite. Die Heiler waren sehr zufrieden und entließen ihre beiden Patienten. Eileen musste noch ein paar Tage regelmäßig Tränke zu sich nehmen, damit die Knochenbrüche und Blutergüsse problem- und narbenlos heilen konnten, aber ansonsten war nichts dagegen einzuwenden, dass Harry die beiden mit Heim nehmen konnte.

Einer der Medimagier empfahl der überglücklichen Frau beim Verabschieden noch: „Sie sollten unbedingt eine Ausbildung zur Heilerin machen. Sie haben ein echtes Talent dazu!“

Nachdem die Visite weitergezogen war meinte Severus: „Wow, das klingt doch super, Mama! Du könntest Heilerin werden und dann würdest du allen helfen die Schmerzen haben und alle würden dich lieben, weil du so gut bist!“ Strahlte der Junge zuversichtlich seine Mutter an, deren Wangen vor Verlegenheit schamesrot erglühten.

Harry, der das irgendwie entzückend fand, wie peinlich ihr das Lob des Heilers, aber auch das ihres Sohnes war, setzte noch eins drauf: „Oh ja, ich denke auch, dass Ihnen im medizinischen Bereich eine einzigartige Karriere bevorsteht. Heilerin Eileen klingt doch toll, oder Ma’am?“ Er zwinkerte ihr überschwänglich zu.

„Ach, machen Sie sich jetzt nicht lustig über mich“, jammerte sie halbherzig, „und hören Sie bitte endlich auf Ma’am zu mir zu sagen, ich bin zwar ein paar Jahre älter als Sie, aber ich bin gerade mal 24! Und fühle mich unerträglich alt, wenn Sie mich so titulieren.“ Sie kontrollierte ob ihr Sohn sich korrekt wieder angekleidet und den Pyjama vom Krankenhaus auch ordentlich auf dem Bett hinterlassen hatte. „Ich weiß, dass ich auf Grund meines Lebens weitaus älter ausschaue als ich bin … aber das müssen Sie mir doch nicht ständig unter die Nase reiben …“, beschwerte sie sich leicht schmollend.

„Oh … nein … aber das stimmt doch gar nicht … das tun Sie doch gar nicht … Ma... äh … Sorry … und überhaupt sehen Sie sehr gut aus … ich meine, Sie sehen überhaupt nicht alt aus … oder so …“, stotterte der-junge-Mann-der-sich-immer-mehr-verplapperte nervös herum.

„Na dann! Da können wir doch einfach Du zueinander sagen und das Problem hat sich gelöst, oder?“, schlug sie versöhnlich vor. Sie war keine schöne Frau, ganz und gar nicht - sie war unscheinbar und ausdruckslos - aber im Moment war sie das absolute Gegenteil von glanzlos, denn sie strahlte ihn regelrecht an.

Der einstige Potter konnte gar nicht anders als gewinnend lächeln: „Sehr gerne, Eileen, ich bin Harry.“

Da sie es nicht eilig hatten, nicht gerne apparierten und das Wetter passte, verbrachten sie den Tag in London und gingen dort in den Zoo, wo sie auch gut aßen. Abends schlenderten sie zufrieden zum Bahnhof. Vom Gleis neundreiviertel der Station Kings Cross fuhren sie dann gemütlich mit dem Nachtzug, der dieselbe Strecke des Hogwarts Express nach Hogsmeade hatte. Da die Fahrt neun Stunden dauerte, schliefen sie genüsslich im Zug, nachdem sie ein paar Sandwiches als Abendessen aßen.

Sie hatten einen wirklich wundervollen Tag verbracht und sich köstlich unterhalten über alles Mögliche - obwohl die Erwachsenen hauptsächlich über Severus sprachen. Eileen berichtete Harry alle Einzelheiten aus seiner Kleinkindzeit - sie ließ jedoch alles was mit Tobias zu tun hatte aus. Es gab wirklich schöne Anekdoten, wie ihr Sohn das Eine oder Andere erlernt hatte. Harry im Gegenzug erzählte ihr alles was der Junge erlebt hatte seitdem er bei ihm war.

Severus hingegen hatte nur Augen für die Tiere, die sie im Zoo sahen. Er war unglaublich begeistert und flüsterte ständig mit Baghira, der wie immer unter seinem Hemd versteckt war. Der Kater erfuhr alles über die Zoobewohner, was sein Herrchen durch das Betrachten erfuhr und dieser ihm dann gleich ausführlich erklärte.

„Oh seht doch diese herrlichen Tiger. Sind die nicht wunderschön?“, rief das Kind gerade, als sie an einer Anlage stehen blieben.

„Und wie!“, bestätigte ihm Harry und hörte dann erstaunt, wie das Kind klar und deutlich die Angaben über die Bewohner vorlas.

„Sibirische Tiger, auf Latein Panthera tigris altaica, Klasse: Säugetiere (Mammalia), Ordnung: Raubtiere (Carnivora), Familie: Echte Katzen (Felidae), Gattung: Großkatzen (Panthera), Tragzeit: 95 - 114 Tage, Gewicht: Bis 280 kg, Lebensdauer: 25 Jahre, Fütterung? … oh, leider nicht heute“, zählte er alle Daten auf und gab dann noch wortwörtlich den Text wieder, der insgesamt über die Tiere auf dem Schild stand. Dann flüsterte Severus seinem versteckten Kater zu: „Hey, Baghira, du bist mit dem verwandt!“

Fragend blickte Harry zu seiner Begleiterin, die sofort verstand und erklärend meinte: „Ich konnte mir keine Spielsachen für ihn leisten, aber irgendwie musste ich ihn doch beschäftigen, damit er nicht im Haus herumlief und möglicherweise Tobias störend auffiel … also lehrte ich ihn das Lesen. Es war im Grunde nicht wirklich meine Idee, sondern er selbst blätterte gerne in Büchern, als er erst drei Jahre alt war und ganz automatisch lehrte ich ihm das Alphabet und er kombinierte die Buchstaben von selbst zu Worten.“ Stolz betrachtete die Mutter ihren Kleinen. „Irgendwann las nicht mehr ich ihm irgendwelche Geschichten vor, sondern er mir“, lächelte sie glücklich.

Bei allen Tieren lauschten sie andächtig dem wissbegierigen Jungen, was er alles vorlas. Was sie jedoch zwischen ihren Erzählungen auch sehr gerne taten, denn sie genossen es, wie begeistert der Bub von allem war, was er erfuhr.

Gegen Ende ihres Zoobesuches schwärmte der Junge: „Das war der schönste Tag meines Lebens! Nicht dass ich seit dem ich bei dir bin, Harry, nicht ständig Schönes erlebe … der schönste Moment war, wo du mir Baghira geschenkt hast … und das schönste Erlebnis, mit dir auf dem Besen zu fliegen … und der schönste Anblick, war Hogwarts … und überhaupt war jede Minute mit dir wunderschön … aber das Allerschönste ist es, heute mit euch beiden so einen wundervollen Tag erlebt und so viel tolle Tiere kennengelernt zu haben!“

Harry war einfach überglücklich, dass er seinen Ziehsohn so vollauf selig sah! Auch Eileen liefen Tränen des Glücks über die Wangen.

tbc

Nachwort:

A/N: Das nächste Mal werden Gespräche geführt.

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Sonorus
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