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Geschichte des Moments
A Mission For Living von Elva
(ab 16)

Harry findet sich plötzlich in der Vergangenheit wieder und steht vor einer großen Herausforderung: Er muss seine Eltern vor ihrem Tod bewahren, doch seine Zeit ist begrenzt... In acht Tagen ist Halloween.

Zitat des Tages

»Ich glaube nicht, dass einer von euch gerade jetzt mit diesem Besen fliegen sollte!«, sagte Hermine schrill.
Harry und Ron starrten sie an.
»Was, glaubst du, soll Harry damit anfangen - den Boden fegen?«, sagte Ron.

Harry Potter und der Gefangene von Askaban, Kap.11

Eine Alterseinschränkung (ab 18) wurde für "Wie wird es diesmal enden?" angegeben

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Wie wird es diesmal enden? ( von )

21. Kapitel: Kapitel 20 - Gespräche

Betaleser: Delenn Dumbledore
Anmerkungen des Autors:

A/N: Heute führt Harry mehrere wichtige Gespräche.

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21) Kapitel 20 - Gespräche

Am nächsten Morgen spazierten sie gemütlich von der Station in Hogsmead zu den „Drei Besen“, wo auch Eileen jetzt ein Zimmer bezog. Über Rosis Kamin informierte Harry Albus in wenigen Worten über die neuesten Entwicklungen und dieser versprach zum Mittagessen vorbeizukommen, damit sie gemeinsam sehen konnten, wie alles am besten weiterging.

Die Erwachsenen gingen in ihre jeweiligen Zimmer, um sich zu duschen und umzuziehen. Da Severus nicht genau wusste mit wem er besser mitgehen hätte sollen, beschloss er mit Baghira im Schankraum zu bleiben und Rosi Gesellschaft zu leisten. Er sah ihr zu, wie sie mit Hilfe ihres Zauberstabs die Tische deckte und beide lachten über den Kater, der immer wieder versuchte, die rumfliegenden Tischtücher zu fangen, genauso wie dann mit dem Besteck und Geschirr. Severus berichtete der Gastwirtin von ihrem Zoobesuch und sie war sehr beeindruckt von allem, was er dort gelernt hatte.

Plötzlich wurde die Tür aufgerissen und der draußen tobende Schneesturm, von dem die Hausbewohner bis jetzt gar nichts mitbekommen hatten, wirbelte einiges an Schnee herein, als ein stämmiger Mann mit einem lachenden Kind auf den Schultern eintrat.

„Endlich seid ihr wieder da!“, rief Rosi begeistert und warf sich an den Hals des bärigen Mannes. Sie küsste erst ihn stürmisch und dann das zirka dreijährige Mädchen, nachdem sie es von ihm heruntergehoben hatte. „Das ist meine Tochter Rosmerta und mein Mann Antony“, stellte sie die beiden vor, „und dieser junge Mann hier heißt Severus.“ Sie schüttelten sich die Hände und das junge Fräulein lief gleich verzaubert zu Baghira, um ihn zu streicheln. Zuerst wollte der Junge ihr das verwehren, denn das war sein Kater und da er keine Freunde hatte, war er es nicht gewohnt etwas zu teilen, aber da das Fellknäuel die Zuneigung des Mädchens genoss, ließ der Junge es mit Vorbehalt zu.

Severus erfuhr von ihr, dass sie mit ihrem Papa über die Feiertage bei Verwandten irgendwo ganz weit weg waren, aber dass sie Silvester mit der Mama feiern wollten und das war ja bald, deswegen sind sie jetzt wieder da - was auch gut so war, denn die Oma war zwar lieb, aber ständig wollte sie, dass man brav war und das war so furchtbar langweilig. Der kleine schwarzhaarige Bub war es normalerweise nicht gewohnt schnell Freundschaften zu schließen - genau genommen war er es überhaupt nicht gewohnt. Nur bei Lily war es ihm leichtgefallen, aber sonst hatte er nur schlechte Erfahrungen gemacht, da die Kinder sich sonst entweder lustig über ihn machten, weil er oft recht schäbig gekleidet war oder ihn fertigmachten, da sein Vater einen miesen Ruf hatte. Auf jeden Fall war er ein misstrauischer Bub, der sich aus Sicherheitsgründen lieber von allen fernhielt - aber durch Baghira zog er nun automatisch andere an, das war wirklich neu für ihn.  

Als Eileen und kurz darauf auch Harry wieder runterkamen, waren die beiden Kinder immer noch mit dem Kätzchen beschäftigt. Severus reagierte jedoch sofort als er die Erwachsenen sah, hörte augenblicklich zu spielen auf - denn das war er so gewöhnt, bei seinem Vater - und gesellte sich stumm zu ihnen. Er stellte kurz alle höflich untereinander vor. Erst als seine Mutter ihn aufforderte weiter zu spielen, da sie seine sehnsüchtigen Blicke zu Rosmerta und dem Kater bemerkte, lief er zurück - und schon krochen die Kleinen wieder mit dem Kater am Boden um die Wette. Die Erwachsenen genossen das unbekümmerte Kinderlachen und unterhielten sich ein wenig über die Möglichkeiten, die Eileen jetzt hatte. Zuerst berichtete Harry ihr, was er in nächster Zeit akademisch und beruflich vorhatte und dann überlegten sie gemeinsam, wie ihre nähere Zukunft ausschauen könnte.

„Hm? Nun, als erstes brauche ich einen Job, um meinen Sohn und mich erhalten zu können, aber das wird nicht leicht, denn ich habe keine Ausbildung, weil ich gleich nach der Schule geheiratet habe und sofort schwanger geworden bin“, zählte sie mal die Fakten auf.

„Also, ich will hier nur etwas klarstellen. Severus ist dein Sohn, aber er ist auch für mich so etwas wie mein Kind und ich verdiene zwar noch nicht recht viel, aber von dem werde ich euch so gut mitunterstützen wie es mir möglich ist!“ Mit einer energischen Handbewegung verhinderte Harry, dass sie ihn unterbrach und sprach weiter: „In erster Linie werden wir heute noch ein Gespräch mit Rosi führen, wegen unserer Zimmer. Wenn wir wirklich jetzt für längere Zeit hier wohnen, höchstwahrscheinlich für die Jahre bis Severus auf die Schule geht, macht das Sinn. Solange werden du und ich vermutlich auch fürs Studium brauchen, da ich nur vormittags Kurse belegen kann, um nachmittags für Severus da zu sein und abends Unterricht in Hogwarts geben kann. Jedenfalls war das mein Plan, da der Kleine vormittags hier die Sammelklasse besuchen kann.“ Ganz automatisch blickten beide zu den Kindern und lächelten, da diese einen Ball zwischen sich hin- und her rollten, den Baghira abzufangen versuchte, worüber die Knirpse sich köstlich amüsierten.

„Wir müssten also auch für dich eine Arbeit finden, wo keine Ausbildung von Nöten ist, die du aber am besten abends machen kannst“, fuhr Harry fort, „und morgens solltest du studieren, um mal Heilerin zu werden. Oder, da das ja doch ein ziemlich langes Studium ist, vor allem, wenn man sich ihm nur halbtags widmen kann, lässt du dich vielleicht besser zur Krankenschwester ausbilden - dann hättest du auch die Möglichkeit dich auf Hogwarts zu bewerben, um die Kinder zu betreuen, die sich verletzen oder erkranken.“ Ein Schmunzeln schlich sich auf die Lippen des jungen Mannes. „Ich habe nicht vergessen, was der Heiler vom St. Mungos gesagt hat, nämlich, dass du ein echtes Talent zur Heilerin hättest und ich habe auch deine Augen vor Freude aufblitzen sehen, so als ob er von etwas sprach, was du dir schon immer erträumt hattest - auch wenn deine rot leuchtenden Wangen mich schnell von diesem Funkeln abgelenkt haben“, schmunzelte er gegen Ende, was ihm einen deftigen Schlag in die Rippen mit ihrem Ellbogen einbrachte. „Aua!“, beschwerte er sich halbherzig.

In dem Moment betrat ein Schneemann, der sich als Dumbledore herausstellte die „Drei Besen“ und auch mit ihm fegte eine Windböe Schnee hinein in den Schankraum. Baghira versuchte sogleich die tanzenden Flocken zu fangen, die jedoch sofort schmolzen, wenn sie auf seine Tatzen, sein Fell oder seine Zunge trafen. Die Kinder kugelten sich über die Verblüffung des Katers. Der Bärtige grüßte die Kinder und Gastwirte freundlich und setzte sich sogleich an den Tisch, nachdem er zuerst Eileen und dann Harry die Hand gereicht hatte: „Es ist schön dich wiederzusehen, mein Kind!“

„Ah, du warst auch schon ihr Lehrer?“, erkundigte sich der junge Mann neugierig.

„Ja, mein Lieber, ich mach das schon‘ne Weile“, meinte der Ältere in seine Richtung zwinkernd.

Eileen musste Albus jetzt von ihrem Leben berichten. Was ihr teilweise richtig schwer fiel. Aber er wollte verstehen und das konnte er nur, wenn er über alles Bescheid wusste. Als sie ihm von dem Fluch, den ihr Vater über sie gesprochen hatte und der sie an diesen gewalttätigen Mann gebunden hatte, erzählte, wendete der Lehrer einen komplizierten Diagnosezauber an, um herauszufinden, ob das stimmte und er war entsetzt über die Spuren des schwarzmagischen Fluchs, die er fand. Das bestätigte ihre Befürchtung - aber es erleichterte sie auch, denn es war die einzige Erklärung mit der sie leben konnte.

Es entschuldigte in ihren Augen zwar nicht ihr Versagen als Mutter - aber es erklärte es wenigstens.

tbc

Nachwort:

A/N: Im kommenden Kapitel beginnt auch Eileens neues Leben langsam.

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