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Geschichte des Moments
Mirabilis Cognitio von Katie
(ab 12)

Es ist eine Severus Snape Story und eine Mischung aus Liebe und Humor.

Zitat des Tages

»Ich kann den Gedanken nicht ertragen, dass wir vielleicht nie mehr hierher zurückkehren«, sagte sie leise. »Wie kann Hogwarts nur schließen?«

Harry Potter und der Halbblutprinz, Kap.30

Eine Alterseinschränkung (ab 18) wurde für "Wie wird es diesmal enden?" angegeben

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Wie wird es diesmal enden? ( von )

27. Kapitel: Kapitel 26 - Neujahr

Betaleser: Delenn Dumbledore
Anmerkungen des Autors:

A/N: Lassen wir uns heute verzaubern von einem zauberhaften Feuerwerk … doch was ist mit Eileen los?

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27) Kapitel 26 - Neujahr

Klein-Severus kam auf Harry zugestürzt und berichtete aufgeregt von seinem Abenteuer im verbotenen Wald. Sie hatten nämlich tatsächlich der Geburt eines kleinen Thestrales beigewohnt und der Knabe war sichtlich beeindruckt von dem Erlebten. Der junge Mann ließ sich von der Aufregung des Kindes anstecken und verfolgte mit großer Spannung dessen Erzählung. Aus dem Augenwinkel jedoch bemerkte er, dass die Mutter des Jungen eher irgendwie verstört wirkte, als würde es sie unmenschliche Kraft kosten, so zu tun als wäre alles in Ordnung. Es verunsicherte Harry sie so zu sehen, aber er wollte sich zuerst auf den Jungen konzentrieren und dann in Ruhe klären, was mit ihr war. Da der Bub ohne Punkt und Komma redete, war seine Geschichte schnell zu Ende und er musste kräftig nach Luft schnappen, um wieder ordentlich zu Atem zu kommen.

Eileen bemühte sich wirklich sehr sich der guten Stimmung in der Hütte anzupassen. Deshalb sprach Harry sie nicht direkt an, was denn mit ihr war, aber in einem unbeobachteten Moment ergriff er kurz ihre Hand und drückte sie leicht, um ihr zu verstehen zu geben, egal was passiert war, sie war nicht alleine - er war für sie da. Kurz sah er das ganze Leid in ihren Augen aufblitzen, aber letztendlich lächelte sie ihn dankbar an und gab ihm mit wenigen Worten zu verstehen, dass sie es ihm später erklären würde.

„So meine Lieben, lasst uns ins Schloss gehen, die Elfen haben uns sicher ein köstliches letztes Mal für dieses Jahr gezaubert“, sagte der Verwandlungslehrer, während er aufstand, um sich den warmen Winterumhang anzuziehen. Sie machten sich auf den Weg und jeder von ihnen nahm den traumhaften Anblick des Schlosses mit eigenen Gedanken oder Erinnerungen auf. In der Schule angekommen konnten sie ein im wahrsten Sinne des Wortes königliches Festmahl genießen. Es waren außer ihnen und dem Direktor auch Minerva McGonagall und noch ein paar früh aus den Ferien zurückgekehrte Schüler da, die nur die Weihnachtstage bei ihren Eltern zu Hause waren. Alle saßen an einem schön gedeckten Tisch in der großen Halle, deren verzauberte Decke den sternenklaren Himmel zeigte. Der zeitlose Kosmos stand im Gegensatz zu der verschwindend kurzen Zeit eines Lebens, dachte Harry, als er versuchte, die eine oder andere Sternenkonstellation, die er kannte, am Firmament zu finden. Doch bevor er zu sehr ins Philosophische abdriften konnte, holte ihn Severus‘ helles Gelächter aus seinen Gedanken. Sie hatten alle zusammen nach dem köstlichen Essen begonnen eine Partie verzauberten „Malefiz“ zu spielen und der Junge amüsierte sich gerade köstlich, weil eine seine Spielfiguren eine andere in die Flucht schlug und Baghira seinerseits die Figuren verfolgen wollte.

Eileen, die dem Spiel im Grunde gar keine Aufmerksamkeit schenkte, gewann letztendlich und das freute ihren Sohn besonders, der richtig stolz auf seine Mutter war.

Anschließend spazierten sie alle plaudernd auf den Astronomieturm, um das bevorstehende Feuerwerk zu bewundern. Dippet zauberte eine magische Uhr in die Luft, die anzeigen sollte, wann das Jahr 1965 zu Ende ging. In den letzten Sekunden zählten sie den typischen, regressiven Countdown: „… drei … zwei … eins!“ Freudenrufe erfüllten die Luft. Die wenigen anwesenden Bewohner des Schlosses und ihre Gäste fielen sich in die Arme.

Ganz unverhofft umschlang Eileen Harry, nachdem sie ihren Sohn einen dicken Kuss aufgedrängt hatte und küsste auch ihn! Danach blickten sie sich erschrocken in die Augen.

Niemand hatte es mitbekommen. Die „Ahs“ und „Ohs“ der Zuschauer bei dem prachtvollen Lichtspektakel, das die Muggel in allen Städten rundherum veranstalteten, klangen durch die erste Stunde des Jahres 1966.

Doch die beiden hatten nur Augen für sich.

So wundervoll dieser Moment auch war, ganz plötzlich überschattete ihn irgendwas - von dem Harry nicht wusste, was es war. Er erkannte nur in ihrem Blick, wie etwas sie ihm entriss und sie sich plötzlich traurig von ihm löste. Doch Harry war von der ganzen Situation so überfordert, dass er sie für den Augenblick einfach in Ruhe ließ.

Als nach einer guten halben Stunde das Muggel-Feuerwerk endete, zwinkerte Albus verschwörerisch und schnippte einmal mit der rechten Hand. Augenblicklich tanzten tausende kleine Lichter auf der Wiese herum und stiegen erst einmal langsam auf. Dabei stellten sie unterschiedlichste Gebilde dar, wie geschmückte Christbäume, leuchtende Geschenke, strahlende Engel, bis ihre Geschwindigkeit immer mehr zunahm und sie in den dunklen Himmel stoben, wo sie explodierten und in 1000 bunte Farben wundervolle Szenen gestalteten. Da sah man ein wundervolles Schloss aus vielen Lichtern am Himmel entstehen und auf einem der Türme erkannte man plötzlich eine Prinzessin, die wild mit den Armen winkte. Von einer Seite näherte sich auf einem strahlenden Pferd aus purem weißem Licht ein noch strahlenderer Ritter in schimmernder Rüstung. Mit gezückter Lanze ritt er durch das Tor des Himmelsschlosses und dieses explodierte erneut in allen möglichen Feuerwerken. Das Pferd galoppierte den Turm empor, damit die holde Maid gerettet werden konnte, doch bevor der Held oben ankam, stürmte ein in allen Farben leuchtender Drache auf ihn zu. Es entbrannte ein beeindruckender Kampf und der heldenhafte Ritter schlug mit in alle Richtungen stobenden, Funken das Ungetüm in die Flucht, um anschließend endlich seine Prinzessin auf sein Pferd hochzuheben und mit ihr im Sternenhimmel zu verschwinden. Das Schloss löste sich in Hunderten von kleinen Feuerwerken auf, doch der Drache stürzte durch die Explosionen hindurch genau auf die im Nordturm stehenden Zuschauer zu.

Atemlos rissen diese ihre anfangs noch bewundernd blickenden Augen ängstlich auf.

tbc

Nachwort:

A/N: Nächstes Mal erfahren wir, was Eileen bedrückt.

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Sonorus
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