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Geschichte des Moments
Im Licht des Schattens von Mion
(ab 10)

Eine Geschichte über das Leben ohne den Dunklen Lord.

Ihr erstes Schuljahr beginnt wie erwartet. Bis, ja bis in der Rede des Schulleites zwei neue Schüler angekündigt werden die nicht in erste, sondern die sechste Klasse kommen werden.

Die Story ist aus vier Perspektiven geschrieben:

Der von Albus und der von Rose - in dem ihr einen Einblick in das Familiäre und das Schulleben der beiden bekommt. Wer ist ... weiterlesen

Zitat des Tages

»Ich kann den Gedanken nicht ertragen, dass wir vielleicht nie mehr hierher zurückkehren«, sagte sie leise. »Wie kann Hogwarts nur schließen?«

Harry Potter und der Halbblutprinz, Kap.30

Eine Alterseinschränkung (ab 18) wurde für "Wie wird es diesmal enden?" angegeben

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Wie wird es diesmal enden? ( von )

29. Kapitel: Kapitel 28 - Wenn eine Tür sich schließt …

Betaleser: Delenn Dumbledore
Anmerkungen des Autors:

A/N: Dieses Mal können sie wieder Mut fassen mit neuen Möglichkeiten.

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29) Kapitel 28 - Wenn eine Tür sich schließt …

Nach seinen liebevollen Worten umarmten sie sich innig und blieben ewig einfach so eng umschlungen sitzen. Einerseits, weil keiner von beiden in dem Moment wusste, was er sonst tun oder sagen sollte, andererseits, weil sie die stille Nähe des Anderen mehr als nur genossen. Harry dachte seit langem zum ersten Mal wieder an seine Freunde aus seiner Zeitlinie, die er hatte zurücklassen müssen. Es gab immer wieder kurze Momente, in denen er an Hermine, Ron, Ginny oder einen der anderen erinnert wurde - aber meistens war er durch die Gegenwart schnell wieder abgelenkt, sodass keine richtige Sehnsucht nach ihnen auftreten konnte. Der wissbegierige Severus ließ ihn oft an seine beste Freundin denken, aber auch Ron blitzte immer wieder mal in seinem Hirn auf und wenn er an dessen kleine Schwester dachte, konnte er sich nicht mehr vorstellen, dass er nahe dran war sich in sie zu verlieben, denn nun hatte er nur mehr Eileen im Kopf. Ja hin und wieder vermisste er sie alle, aber im Augenblick war er einfach nur glücklich über das Hier und Jetzt. Er war sich gewiss, dass seine Freunde in der Zukunft in der alten Zeitlinie auch ihr Glück ohne Voldemort und auch ohne ihn finden würden. Und in dem nun von ihm kreierten neuen Verlauf würde wahrscheinlich sowieso alles ganz anders kommen …

Er kuschelte sich noch etwas fester an Eileen bei dem Gedanken, dass er nicht wusste, wie sich hier alles entwickeln würde. In dieser Position schliefen sie auch ein und wurden von Severus am nächsten Morgen geweckt, als dieser mit seinem kleinen, schwarzen Begleiter aus dem Schlafzimmer tapste. Der Junge beachtete die Situation nicht weiter, sondern plauderte einfach drauf los und merkte aufgrund seines Alters auch überhaupt nicht, wie peinlich berührt die Erwachsenen waren.

Es wurde wieder ein absolut wundervoller Tag auf Hogwarts. Sie begannen den ersten Tag des Jahres mit einem köstlichen Frühstück in Gesellschaft der wenigen Schlossbewohner, die da waren. Nach dem Essen besuchten die drei zusammen mit Hagrid das neugeborene Thestral und verbrachten so einen traumhaften Vormittag. Nach dem hervorragenden Mittagessen, bei dem sich die Hauselfen wieder einmal selbst übertrafen, borgte Albus ihnen ein paar Schulbesen mit den Worten: „Na, Herr Fluglehrer, was halten Sie davon bei diesem jungen Mann hier ihre Fähigkeiten als Lehrer unter Beweis zu stellen?“ Mit einem verschmitzten Grinsen deutete er auf den überrascht dreinschauenden Severus und ergänzte noch schnell: „Natürlich nur, wenn es der Frau Mama recht ist!“

„Oh, bitte, Mama, bitte, darf ich?!“, bettelte der Knabe mit einem solchen Hundeblick, dass die Erwachsenen nicht anders konnten, als loszuprusten. Baghira sprang von seinem aufgeregt zappelnden Herrchen runter und lief im Schnee herum.

„Aber natürlich doch, wenn du mir versprichst vorsichtig zu sein! Und keine Dummheiten zu machen und vor allem auf Harry zu hören!“, zählte, die doch leicht besorgte Mutter, auf.

Harry drückte auch ihr einen Besen in die Hand und meinte: „Na am besten du achtest mit auf ihn, dann kann am wenigsten passieren.“ Zwinkerte er ihr schelmisch zu.

Er lehrte dem Buben die Grundregeln und tatsächlich schaffte es Severus relativ rasch sicher einen Meter über dem Boden zu schweben und auch die ersten vorsichtigen Runden sahen nach kurzer Zeit schon recht gekonnt aus. Da es für den Kleinen doch sehr anstrengend war, ermüdete er bald und Harry beschloss, ihn noch eine Weile vorne auf seinen Besen mitzunehmen, um mit ihm und Eileen auf ihrem eigenen Besen noch eine Runde ums Schloss zu fliegen. Mittlerweile dämmerte der Abend schon und es bot sich ihnen eine herrliche Kulisse für den Flug, den alle drei wahrhaftig in vollen Zügen auskosteten.

Anschließend verabschiedeten sie sich und marschierten gemeinsam mit dem um sie herumtänzelnden Kater ins Dorf. Severus fiel nach dem Abendessen sofort erschöpft in den Tiefschlaf. Eileen kam danach noch mal runter in den Schankraum, wo Harry an der Bar saß und gesellte sich zu ihm. „Na, das ging aber schnell“, meinte er amüsiert.

„Er ist ins Bett gefallen wie ein Stein“, lächelte sie glücklich, wurde aber schnell wieder ernst. „Meine Ausbildung kann ich jetzt ja wohl vergessen. Ich werde versuchen mir einen Job zu suchen, in der Hoffnung, dass mich wer nimmt, wenn er weiß, dass ich wegen der Geburt in neun Monaten für eine Zeit ausfalle …“

„Ach was! Was heißt hier die Ausbildung vergessen?! Ich würde sagen: im Gegenteil! Jetzt wo du die Anstellung in Hogwarts eh nicht bekommst, solltest du tagsüber in die Krankenschwester-Schule gehen, da dauert es, glaube ich, zwei statt der drei Jahre beim Abendkurs. Lass uns in dem Falle Albus‘ Einfluss ausnützen! Er soll seinen Freund dazu bringen, dass er dir erlaubt zum zweiten Semester des ersten Jahres quereinzusteigen. Du musst halt jetzt wirklich voll reinbuttern und ordentlich lernen, damit du aufgenommen wirst und was im ersten Jahr gelehrt wurde musst du autodidaktisch üben und Anfang des zweiten Jahres wird dann UNSER Kind zur Welt kommen und … äh … noch weiß ich nicht genau wie, aber ich weiß, wir werden es deichseln, und auch wenn du anfangs tageweise ausfällst, wirst du doch das zweite Jahr genauso prima bestehen und dann kannst du auf Hogwarts - oder falls das nicht klappt woanders - arbeiten und Geld verdienen“, gab der junge Mann seine Überzeugung enthusiastisch von sich.

Sie streichelte ihm liebevoll über die Wange und meinte: „Ach Harry, mein allerliebster Harry, wovon sollen wir denn leben?“

„Hm … Gut, ich weiß, dass ich mit meiner Teilzeitarbeit, solange ich selbst noch in Ausbildung bin, nicht viel verdiene, aber wir müssen ja bis du fertig bist nicht im Luxus baden … ich bin bereit den Gürtel für den Anfang etwas enger zu schnallen“, meinte er.

„Das klingt zwar alles wunderschön, mein Liebster, aber wir wären bald eine vierköpfige Familie … die kann man unmöglich mit einem 15-Stunden-Wochen-Gehalt ernähren … das ist absolut unrealistisch …“, dämpfte sie seine Euphorie.

„Ähm … verzeiht … es ist nicht meine Art Gespräche meiner Gäste zu belauschen … aber ich habe ein bisserl was von eurem Gerede unweigerlich mitbekommen … also … wenn ich das richtig verstehe, suchst du eine Arbeit?“, mischte Rosi sich ein, während sie sich hinter der Schank stehend ihnen etwas näherte.

„Ja, ich wollte, genauso wie Harry, einen Teilzeitjob finden, um auch wie er nebenbei eine Ausbildung zu machen, aber aus der Arbeit, die ich in Aussicht hatte, wird jetzt leider doch nichts … und es ist halt schwer, weil ich außer der Schule noch keine Ausbildung habe …“, antwortete Eileen und tätschelte Harry, der mit runterhängenden Schultern neben ihr saß, liebevoll den Rücken.

„Oh, wärest du denn interessiert, uns hier ein bisserl unter die Arme zu greifen? Ich könnte gut wen brauchen, der mir mal in der Küche, mal in der Gaststube hilft und auch am Abend beim Saubermachen und so. Dazu bräuchtest du keine extra Ausbildung, das sind alles Sachen, die lernt man quasi während der Arbeit und mit der Zeiteinteilung und so können wir uns immer wieder absprechen. Was meinst du?“, fragte die Wirtin sie.

„Vorher solltest du aber wissen, dass ich schwanger bin“, gab Eileen ehrlich zu.

„Oh, das freut mich aber für euch!“, beglückwünschte sie beide - nicht wissend, wie die Situation war. „Das bekommen wir trotzdem alles unter einen Hut!“

Und es bewahrheitete sich wieder mal, wenn sich eine Tür schließt, dann öffnet sich eine andere.

tbc

Nachwort:

A/N: Nächstes Mal macht Harry noch einen Vorschlag, um ihre Zukunft zu verbessern.

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Sonorus
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