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Geschichte des Moments
Wie ein Blatt im Herbstwind von Luxa
(ab 6)

Wieder starrte er auf das Foto.

Nur durch Zufall war es ihm in die Hände gefallen. In seinem alten Verwandlungsbuch hatte es gelegen und als er dieses aus dem Regal gezogen hatte, war es hinausgefallen und er hatte es aufgehoben.

Wie ein kleines Fenster in die Vergangenheit, schoss es ihm durch den Kopf.

Zitat des Tages

»Ja, stimmt doch!«, sagte sie. »Und keinen von uns willst du ansehen!«
»Ihr seid es doch, die mich nicht ansehen wollen!«, sagte Harry zornig.
»Vielleicht guckt ihr alle abwechselnd und verpasst euch dabei jedes Mal«, warf Hermine ein und ihre Mundwinkel zuckten.

Harry Potter und der Orden des Phönix, Kap.23

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Wie wird es diesmal enden? ( von )

32. Kapitel: Kapitel 31 - Alltag

Betaleser: Delenn Dumbledore
Anmerkungen des Autors:

A/N: Erleben wir wie so was wie Normalität in ihr Leben eintritt.

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32) Kapitel 31 - Alltag

Als Harry Severus am Abend zudeckte, erklärte er ihm: „Mein Junge, deine Mutter und ich haben noch ein letztes Geschenk an dich - jedenfalls hoffe ich, dass du es als solches ansiehst.“ Ein wenig unsicher blickte er über seine Schulter zu der Frau, die an der Tür lehnte und ihn liebevoll anschaute - seine Frau. Sie trat von hinten an ihn heran und legte zärtlich ihre Hände um seinen Hals. Severus, der nie zuvor Zärtlichkeiten zwischen seinen leiblichen Eltern gesehen hatte, fühlte sich etwas seltsam.

„Wir sind jetzt eine richtige Familie, mein Schatz“, sagte seine Mutter strahlend.

„Was meinst du, Mama?“, erkundigte er sich vorsichtig und drückte Baghira, der sich gerade zu ihm gelegt hatte, fest an sich.

„Eileen und ich sind jetzt ein Ehepaar“, meinte der Zeitreisende stolz und legte seine Hände auf die ihn umfangenden Arme und hauchte auch einen Kuss auf ihre zierlichen Finger.

Severus freute sich irgendwie über die glücklichen Erwachsenen, fragte sich aber gleichzeitig, ob er jetzt überflüssig war oder ob es jetzt so werden würde wie früher zu Hause. Wenn Harry jetzt offiziell sein Vater war, hieß das dann, dass er sich auch wie sein biologischer Vater benehmen würde? Der Gryffindor erkannte, dass es hinter der leicht gefurchten Stirn des Jungen arbeitete - und kam schnell zu dem Schluss, dass das Kind Angst hatte, deshalb öffnete er seine Arme und bekräftigte noch einmal: „Wir sind jetzt eine Familie, mein Sohn.“

Der Knabe konnte die eben gehörten Worte gar nicht richtig registrieren. „Du meinst nicht nur ihr beide?“, wollte er verschüchtert wissen und deutete mit einer leicht zittrigen Hand von einem Erwachsenen zum anderen.

„Natürlich nicht! Engelchen, wo denkst du hin?“, rief Eileen aufgebracht, umrundete ihren Ehemann und umarmte ihr Kind fest - was von einem kurzen Fauchen begleitet wurde, denn sie zerdrückten den kleinen Kater zwischen sich fast. Auch Harry war aufgestanden, um seine Familie tröstend in den Arm zu nehmen. Um Baghira nicht weh zu tun, lösten sie sich leicht voneinander und Severus nahm ihn zärtlich in den Arm und küsste ihn.

„Hast du gehört, Bagi? Wir sind jetzt alle eine Familie!“, schluchzte der Kleine. Die aufkeimende Sorge jetzt überflüssig zu sein, die in ihm zuerst aufgekommen war, war vollkommen der Freude gewichen, die ihn jetzt durchflutete - sie waren eine Familie!

„Ach ja, und du wirst ein großer Bruder“, hauchte die vor Rührung weinende Mutter noch in das Haar ihres Kindes, als sie ihm einen Kuss drauf gab.

Das war der allerbeste Geburtstag, den er je hatte und wohl auch je haben würde!

Die nächste Zeit verbrachten Eileen und Harry mit intensivem büffeln, denn am Montag, den 4. Februar, ging es für beide los. Sie würde quereinsteigen bei der Krankenschwesternausbildung und er begann mit dem zweiten Semester des Studiums fürs Lehramt Verteidigung gegen die dunklen Künste. Beide mussten sie sich das Material des ersten Semesters autodidaktisch beibringen, wobei sie sich gegenseitig halfen und abprüften. Auch Albus griff ihnen tatkräftig unter die Arme.

Severus war absolut unkompliziert. Er war es gewöhnt, sich um sich selbst zu kümmern, denn seine Mutter musste schon immer sehr viel arbeiten, indem sie, da sie ja keine Ausbildung hatte, bei anderen putzen ging, um die Alkoholsucht ihres Mannes zu finanzieren und das Kind hatte schnell gemerkt, dass es für seine Gesundheit am besten war, wenn sein meist betrunkener Erzeuger gar nicht wahrnahm, dass er existierte. Abgesehen davon ging er ja jetzt vormittags, als quasi Vorschulkind in die Sammelklasse im Drei Besen und war daher selbst mit Lernen beschäftigt, denn er liebte es ein Schüler zu sein und bemühte sich so viel und so schnell wie möglich zu lernen. Lesen konnte er besser als so mancher seiner älteren Kollegen, aber Schreiben musste er erst lernen und auch rechnen und so vieles mehr.

Eileen wie Harry schafften es mit Bravour, an ihren Ausbildungsstätten aufgenommen zu werden und bemühten sich auch weiter sehr im Unterricht gut mitzukommen, um gute Noten zu erlangen. Zum Glück hatte der Zeitreisende es geschafft alle Studienfächer, die er brauchte, an den Vormittagen von Montag bis Donnerstag unterzubringen. Auch konnte er von den Drei Besen direkt in die Uni über den Kamin flohen. Er ging also, wenn Severus' Unterricht begann und kehrte zurück, sobald dieser endete. Dann aßen sie gemeinsam und jeder machte seine Hausaufgaben und wenn möglich spielten sie noch ein wenig. Eileen konnte auch über das Flohnetz in ihr Ausbildungsinstitut. Sie hatte sich für den Intensivkurs gemeldet, da musste sie jeden Tag von 8 - 16 Uhr in die Schule, aber wenn sie in allen Fächern auf ein „Ohnegleichen“ kam, konnte sie nach einem Jahr - also in ihrem Fall, nach einem halben, denn sie hatte ja ein Semester übersprungen - Hilfsschwester werden und dann, nach einem Jahr Praxis, musste sie nur noch eine Prüfung ablegen und war ausgelernte Krankenschwester. Sie hatte große Hoffnungen, das zu schaffen, denn sie war tatsächlich ein echtes Naturtalent was Heilungen betraf und sie war auch schon immer eine Streberin. Nebenbei schaffte sie es auch in der Küche etwas auszuhelfen, wenn viel los war, und abends, nachdem der letzte Gast gegangen war, machte sie alleine alles sauber. Woher sie die Kraft nahm, wusste sie nicht, aber es ging ihr alles, trotz der Schwangerschaft, sehr locker von der Hand.

Harry begann jetzt auch nebenbei jeden Tag zwei Stunden in Hogwarts zu arbeiten. Immer wenn Eileen am Nachmittag kam, tranken sie zu dritt einen Tee gemeinsam, tauschten sich ein wenig über den Tag aus und anschließend ging er nach Hogwarts, wo er um 17 Uhr am Montag die Hufflepuffs, am Dienstag die Slytherins, am Mittwoch die Gryffindors und am Donnerstag die Ravenclaws je eine Stunde in Quidditch teilweise unterrichtete und teilweise einfach nur beaufsichtigte. Von 18 - 19 Uhr bot er dann das Wahlfach Sport an, in dem sie meistens eine halbe Stunde Aufwärmtraining machten und dann entweder eine Kampfsportart wie Judo oder Karate, was er sich selbst aus Büchern beigebracht hatte oder sie spielten verschiedene Ballspiele oder lernten Gymnastik. Freitags hatte er dann abwechselnd von 9 - 10 einmal die Erstklässler aus Hufflepuff und Gryffindor und nächste Woche dann die aus Slytherin und Ravenclaw in seinem Flugunterricht. Und von 10 - 11 bot er für die Schüler, die Freistunde hatten, seinen Sportunterricht an. Anfangs war dieser generell sehr spärlich besucht, bis die teilnehmenden Kinder - meist muggelstämmige, die das aus ihrem „alten“ Leben kannten - immer voller Freude bei den gemeinsamen Essen davon berichteten und bald sehr viele Schüler dieses Freizeitangebot mit Freude annahmen. So konnten sie überschüssige Energien abbauen - was dem kompletten Schulbetrieb sehr gut tat.

Direktor Dippet klopfte sich selbst auf die Schulter für diesen genialen Schachzug. Ab nächstem Jahr wollte er dem jungen Mann unbedingt mehr Stunden geben, damit der noch mehr mit den Schülern machen konnte, was sie auspowerte und so, unnötige Duelle und Ähnliches gar nicht mehr vorkamen.

Harry aß von Montag bis Donnerstag in Hogwarts zu Abend, da das Essen gleich nach seinem Unterrichtsschluss stattfand und er so auch mehr ins Schultreiben eingebunden war. Wenn er heimkam ging er kurz zu Severus, der sich da normalerweise gerade hinlegte und gab ihm seinen Gutenachtkuss - meistens erst nachdem der Kleine ihm noch irgendwas berichtete und im Gegenzug er dem Einschlafenden noch schnell etwas erzählte. Anschließend ging er durch die mittlerweile bestehende Verbindungstür in sein Zimmer rüber, wo Eileen schon am Schreibtisch über ihren Büchern hockte. Er zog sich dann auf sein Bett zurück und breitete seine Studienunterlagen aus, um seine restlichen Hausaufgaben zu machen, die er nachmittags nicht geschafft hatte, weil er ja auch Zeit mit Severus verbringen wollte oder er lernte für anstehende Prüfungen und natürlich musste er auch immer wieder seinen Unterricht planen und teilweise vorbereiten.

Unter der Woche, war es meistens zwischen 10 - 11 Uhr abends, dass Harrys legale Ehefrau dann runter ging und anfing aufzuräumen und sauber zu machen. Sie war sehr geschickt in den Haushaltszaubern, was ihr in diesem Fall sehr zugute kam, denn so war sie auch rasch fertig und die Arbeit war trotzdem gründlich getan. Freitags und samstags konnte es schon Mitternacht werden, bevor sie überhaupt beginnen konnte sauber zu machen, weil so lange noch Gäste da waren. Aber auch das machte ihr keine Probleme, wenn sie bedachte, was sie bis jetzt in ihrem Leben schon hatte schuften müssen, war das hier eigentlich ein Kinderspiel.

Anschließend legte sie sich dann zu Severus ins Bett … manchmal bedauernd, dass sie und Harry sich ausgemacht hatten mit ihrem Eheleben noch etwas zu warten. Sie hatten jetzt nichts konkret gesagt, aber doch irgendwie so gemeint, dass sie bis nach dem Baby warten wollten. Und wenn sie dann wieder so weit war, dass sie Nähe wollte, dann würden sie weiter schauen und bis dahin, wollten sie sich auch einfach besser kennen lernen - wofür sie nur leider wenig Zeit hatten.

tbc

Nachwort:

A/N: Denkt ihr, dass sie sich doch demnächst näher kommen? Ihr erfahrt es nächstes Mal …

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Sonorus
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