Anmelden
Eingeloggt bleiben
Spenden

Das HPFFA hat keine Werbung. Damit das so bleiben kann, brauchen wir eure Spenden um unseren Server zu bezahlen.

Geschichte des Moments
Ein Tränkemeister auf Erden von Serenas Vengeance
(ab 14)

Was passiert, wenn ein Tränkemeister, der endlich seinen Frieden gefunden zu haben scheint, wieder zurückkehren muss? War er wirklich tot? Ist er nur zu Besuch?

Zitat des Tages

»Hast du jemals so was Erbärmliches erlebt?«, sagte Malfoy. »Und der soll unser Lehrer sein!«
Harry und Ron gingen zornig ein paar Schritte auf Malfoy zu, doch Hermine war schneller - klatsch.

Harry Potter und der Gefangene von Askaban, Kap.15

Eine Alterseinschränkung (ab 18) wurde für "Wie wird es diesmal enden?" angegeben

Die Alterskennzeichnungen werden von den Autoren vergeben und stellen daher lediglich eine Orientierungshilfe dar. Alterskennzeichnungen sind dabei nicht vom Gesetzgeber vorgeschrieben und aus diesem Grund auch nicht verbindlich. Alle Geschichten entsprechen, unabhängig von der Kennzeichnung, unseren Nutzungsbestimmungen.

Mit dem Klick auf den "Gelesen"-Button bestätigst du uns, diese Meldung gelesen und verstanden zu haben. Diese Meldung wird danach für Kennzeichnungen mit niedrigerer oder gleichhoher Altersanforderung nicht mehr angezeigt.

Wie wird es diesmal enden? ( von )

35. Kapitel: Kapitel 34 - Fünf Jahre später

Betaleser: Delenn Dumbledore
Anmerkungen des Autors:

A/N: Mit Zeitsprung meinte ich jetzt nicht einen erneuten Sprung in der Zeit mit dem Zeitumkehrer, sondern wir überspringen ein paar Jahre, um auch ein wenig die neue Schulzeit von Severus zu erleben - bevor die FF endet. Heute erfahren wir kurz, was in den letzten Jahren passiert ist und wie es weitergeht.

0 Reviews
Zurück zur Titelseite

35) Kapitel 34 - Fünf Jahre später

Obwohl Severus mit seiner Familie seit zwei Jahren auf Hogwarts lebte, stand er nun mit Lily und deren Familie am Bahnsteig 9 ¾ in London am Kings Cross Bahnhof. Da Dumbledore mittlerweile Direktor der Schule war, hatte er die Regeln etwas abgeändert und Lehrer durften ihre Familien bei sich in ihrer Arbeitswohnung wohnen haben, wenn diese es so wollten. Der Professor für Verteidigung gegen die dunklen Künste, Harry Benevans, nutzte diese Möglichkeit. Da ja seine Frau sich als zusätzliche Krankenschwester auch um alle Wehwehchen der Bewohner des Internates kümmerte. Severus, Libertad und die neugeborene Victoria Lucia - das erste auch biologisch gesehen gemeinsame Kind von Eileen und Harry - genossen es in dem Schloss ihre Kindheit zu erleben. Und Baghira erst, der streunte nächtelang durch das Schloss, fand aber immer wieder zu seinem Herrchen zurück.

Severus verbrachte die Vormittage bei Rosi wo er alles lernte, was man als Volksschulkind wissen sollte und was ihn auf Hogwarts vorbereiten sollte. Die Nachmittage verbrachte er - wenn es nach ihm ging - fast ausschließlich in der Bibliothek des Schlosses. Er liebte es zu lesen. Manchmal tauchte er in irgendeine Phantasie ein, wenn er Romane regelrecht verschlang, aber oft recherchierte er in allen möglichen Bereichen, weil Wissensansammlung sein liebster Zeitvertreib war. Aber seine Eltern nötigten ihn regelmäßig raus zu gehen. Es gab auch immer wieder Schüler, die mit ihm in ihrer Freizeit Brettspiele oder Quidditch spielten.

Seine erste kleine Schwester war als Baby die meiste Zeit entweder bei Harry oder bei Eileen, je nachdem wie es anfangs noch ihre beiden Studien zuließen und später dann sein Unterricht und ihr Dienst erlaubte. Wenn keiner von ihnen Zeit hatte, kümmerte sich eine Hauselfe, die schon bei einer Familie mit Kindern gedient hatte, um Libertad. Als sie ein Baby war, hatte Severus ihr gerne vorgelesen und war ganz vernarrt in die Kleine, aber seitdem sie rumlief und vor allem seitdem sie ständig zu ihm wollte, sobald er zu Hause war, fand er sie oft nervig - denn, wenn er mit ihr zusammen beispielshalber mit ihren Bausteinen spielte, dann warf sie sie nach kurzer Zeit um. Er fand sie so destruktiv und unlogisch. Aber abends liebte er es, ihr und neuerdings auch seiner neuen kleinen Schwester, was zum Einschlafen vorzulesen. Tagsüber hielt er sich jedoch gerne fern von diesem Wirbelwind, der die ältere der beiden geworden war. Dafür liebten sie so gut wie alle im Schloss und es fanden sich, als sie größer wurde, auch immer Schüler, die gerne babysitteten. Der Name Libertad war Spanisch und bedeutete Freiheit und Eileen wählte ihn, weil sie sich so über ihre Freiheit mit ihrer neuen Familie freute. Für Victoria Lucia entschieden sich die Eltern, weil sie fest an den Sieg des Lichtes glaubten und das damit zum Ausdruck bringen wollten.

„Oh, ich bin ja so aufgeregt“, rief Lily gerade zum wahrscheinlich hundertsten Mal, bevor sie leicht bekümmert fortfuhr: „Sei nicht traurig, Tuni, bald sind Ferien und wir sehen uns wieder und bis dahin schreibe ich dir jeden Tag. Ich verspreche es dir!“ Umarmte und tröstete sie ihre Schwester.

„Ich weiß. Und trotzdem würde ich so gerne mitkommen“, schniefte die Ältere an der Schulter der Rothaarigen. „Tuuuut“, dampfte die große Lock des Hogwartsexpresses und forderte auch die letzten Schüler damit auf endlich einzusteigen.

„Passt auf euch auf!“ „Seid ja brav!“ „Benimm dich!“ „Ich hab dich lieb!“ „Schreibt brav!“ „Ich werde euch vermissen!“ Solche Ausrufe hörte man überall, während alle ihre Koffer unterzubringen versuchten und sich ihre Plätze suchten.

„Glaubst du, der Hut weiß sofort, wo ich hinmuss? Oder tut er sich bei uns, die wir nicht aus Zaubererfamilien stammen schwerer, weil wir ja noch keine Vorfahren in irgendwelchen Häusern in Hogwarts hatten?“, erkundigte sich Lily bei ihrem Freund, der sich ja in all dem etwas besser auskannte als sie, während sie aufgeregt die regelrecht vorbeifliegenden Häuser betrachtete, bei der Geschwindigkeit, die der Zug hatte.

„Hm - an was er sich genau orientiert, weiß ich auch nicht … darüber weiß keiner so recht Bescheid! Und ich fürchte bei dir wird er sich wirklich etwas schwertun, denn du vereinst die Haupteigenschaften von drei der vier Häuser“, meinte er daraufhin nachdenklich, während immer wieder Schüler neugierig kurz den Kopf reinsteckten in ihr Abteil - da sie die Tür offen hatten, falls sich noch jemand zu ihnen setzten wollte - und dann wieder weiterzogen.

„Welche meinst du?“, wollte sie neugierig von ihm wissen.

„Nun die Listigkeit der Slytherins ist dir in keiner Weise wirklich zu eigen, aber dich charakterisiert eindeutig die Hilfsbereitschaft der Hufflepuffs, die Wissbegierde der Ravenclaws und der Mut der Gryffindors“, zählte er bereitwillig auf bis er von einem der zwei Jungs, die in der offenen Abteiltür standen unterbrochen wurde: „Aber das letzte dieser drei ist auf jeden Fall das coolste und ich hoffe, du kommst dort hin, denn dann sind wir sicher im selben Haus! Denn von meiner Familie sind schon immer alle in Gryffindor gewesen und ich komme dort bestimmt auch hin.“

Nachdem er sie gewinnend angelächelt hatte, fügte er noch schnell hinzu: „Ich bin übrigens James Potter und das hier ist mein Freund Sirius Black. Und wie heißt du?“ Bei diesen Worten hielten ihr die beiden wohlerzogenen jungen Männer auffordernd ihre Hände zum Gruß hin, die sie auch ohne zu zögern schüttelte und sich selbst vorstellte: „Mein Name ist Lily Evans und da ich von Muggeln abstamme, weiß ich noch nicht so genau wo ich hinkomme und wo ich hin will … ach ja und das hier ist mein Freund Severus Benevans.“ Dabei deutete sie auf den ernsten Schwarzhaarigen, der gegenüber von ihr am Fenster saß.

Dieser betrachtete die Neuankömmlinge. Beide sprühten nur so vor Offenheit und sozialer Kompetenz - also das Gegenteil von ihm, denn er war doch eher introvertiert und zurückgezogen vor allem Neuen gegenüber, was sicher teilweise darauf zurückzuführen war, dass er in seiner frühesten Kindheit von seinem leiblichen Vater misshandelt wurde, aber auch zu einem bestimmten Teil einfach sein Charakter war. Die beiden Buben waren sehr attraktiv und schienen sich dessen aber sehr bewusst, was sie schon in diesem Alter irgendwie arrogant erscheinen ließ … aber sein Vater - also sein Stiefvater - sagte immer, er soll niemanden übereilt in eine Schublade stecken, sondern immer bereit sein sich überraschen zu lassen. Und vor allem soll er jedem die Chance geben ihn eines Besseren zu belehren, wenn er sich schon mal eine Meinung gebildet hatte. Und er dürfe auch niemals außer Acht lassen, dass Menschen sich je nach den äußeren Umständen auch ändern konnten … Der Wortführer, dessen brauner Kurzhaarschnitt kreuz und quer in alle Richtungen zeigte, trug eine Brille und war sportlich gut gebaut und sehr adrett gekleidet. Genauso wie sein Freund, der jedoch dunkle, schwarze Locken hatte und frech ausschauende blaue Augen. Beide hatten ein Grinsen, das sicher in ein paar Jahren viele Herzen brechen würde.

Auch die jungen Männer grüßten sich mit einem festen Händedruck, als ein schüchtern dreinblickender, etwas schmächtig und kränklich wirkender dunkelblonder, kleiner Junge leise fragte: „Ist hier vielleicht noch ein Platz frei?“

„Ja. Komm ruhig rein“, lud das einzig anwesende Mädchen ihn freundlich ein. Ohne groß rumzufackeln, nahm Sirius dem Kleinen seinen großen Koffer ab und wuchtete ihn gemeinsam mit James in die dafür bestimmte Ablage.

„Ich heiße Remus Lupin und das ist mein erstes Jahr“, stellt sich der Knabe höflich, aber leicht verunsichert vor. „Echt jetzt - darauf wäre ich ja nie gekommen“, zog Potter ihn lausbubenhaft auf. Sie stellten sich alle gegenseitig vor.

Noch jemand fragte mit quickender Stimme, ob noch ein Platz frei war und stellte sich mit dem Namen Peter Pettigrew vor.

Ein vorbeikommender Zweitklässler informierte die beiden stehenden Jungs: „Die Imbissfrau wird gleich bei unserem Abteil sein.“ Mit diesen Worten war er auch schon wieder verschwunden und auch James und Sirius verabschiedeten sich von den anderen, um zurück auf ihre Plätze zu gehen.

tbc

Nachwort:

A/N: Nächstes Mal werden die Erstklässler in ihre Häuser eingeteilt …

Zurück zur Titelseite

Einen Review für "Wie wird es diesmal enden? ~ Kapitel 34 - Fünf Jahre später" verfassen

Sonorus
Lade ...
Neuerscheinungen