Anmelden
Eingeloggt bleiben
Spenden

Das HPFFA hat keine Werbung. Damit das so bleiben kann, brauchen wir eure Spenden um unseren Server zu bezahlen.

Geschichte des Moments
Paris von Serenas Vengeance
(ab 16)

Severus Snape, Harry Potter, Paris und zuviel Pastis

Zitat des Tages

»Ich bitte dich, Ron, die Auswahl ist viel wichtiger als das Essen«, sagte der Fast Kopflose Nick, als "Madley, Laura" gerade zu einer Hufflepuff ernannt wurde.
»Natürlich, wenn man schon tot ist«, knurrte Ron.

Harry Potter und der Feuerkelch, Kap.12

Eine Alterseinschränkung (ab 18) wurde für "Wie wird es diesmal enden?" angegeben

Die Alterskennzeichnungen werden von den Autoren vergeben und stellen daher lediglich eine Orientierungshilfe dar. Alterskennzeichnungen sind dabei nicht vom Gesetzgeber vorgeschrieben und aus diesem Grund auch nicht verbindlich. Alle Geschichten entsprechen, unabhängig von der Kennzeichnung, unseren Nutzungsbestimmungen.

Mit dem Klick auf den "Gelesen"-Button bestätigst du uns, diese Meldung gelesen und verstanden zu haben. Diese Meldung wird danach für Kennzeichnungen mit niedrigerer oder gleichhoher Altersanforderung nicht mehr angezeigt.

Wie wird es diesmal enden? ( von )

36. Kapitel: Kapitel 35 - Die Häusereinteilung

Betaleser: Delenn Dumbledore
Anmerkungen des Autors:

A/N: Seid ihr auch schon gespannt zu erfahren, wer wohin kommt?

0 Reviews
Zurück zur Titelseite

36) Kapitel 35 - Die Häusereinteilung

Ein sichtlich nervöser Lehrer für Verteidigung gegen die dunklen Künste blickte aufgeregt auf die Erstklässler. In erster Linie war er wahnsinnig gespannt auf seinen Vater, aber auch auf seinen Paten und er hoffte auch innständig in dieser Zeitlinie einen guten Einfluss auf die beiden zu haben, damit sie nicht gar so arrogant wurden und vor allem nicht Scherze auf Kosten anderer machten, die dann darunter litten. Wenn diese Jungs nämlich seinen Jungen, trotzdem diesmal alles anders war, wieder als ihr Mobbingopfer auserkoren, dann konnten sie echt was erleben, denn das würde er auf keinen Fall zulassen. Aber er wollte auch nicht, dass sie sich jemand anderen suchten. Wer ihm am meisten Kopfzerbrechen bereitete war Wurmschwanz. Er hatte sich oft gefragt, wenn der Verräter in der Schule nicht immer im Dunstkreis der Beliebten herumgeschwänzelt wäre, er sich trotzdem so entwickelt hätte. Er war überzeugt, dass es dem Schleimer besser täte, nicht im Schatten der im Rampenlicht stehenden, charismatischen James und Sirius groß zu werden, denn das hatte ja, wie er schon wusste, einen ganz schlechten Einfluss auf die Entwicklung des Jungen gehabt. Natürlich war er sich nicht sicher, ob Peter sich ganz anders entwickeln würde, wenn er andere Freunde finden würde und daher hoffte Harry, dass der Hut ihn in ein anderes Haus schickte - vor allem auch, weil er im Grunde nie verstanden hatte, warum dieser Feigling ins Haus der Mutigen gewählt wurde. Deshalb hatte Harry im Vorfeld dem Hut gesagt, dass es sinnvoll wäre, dass er nicht nach Gryffindor käme, damit der Junge eine Chance hätte sich anders zu entfalten.

Tatsächlich rief der Hut auf Pettigrews Kopf nach kurzer Zeit laut: „Hufflepuff!“ Der aufgeregte, etwas pummelige Junge wurde mit frenetischem Applaus von seinem Haus willkommen geheißen und Harry hoffte, dass aus ihm in dieser Zeitlinie ein besserer Mensch würde.

Potter hatte den alten Hut kaum aufgesetzt, als dieser schon „Gryffindor“ schrie. Mit einem mehr als eingebildeten Grinsen stiefelte er stolz zu seinem Tisch und wurde dort von allen, aber vor allem von einem begeisterten Sirius, der zuvor schon dort gelandet war, begrüßt. Nachdem er huldvoll die Glückwünsche seiner neuen Hauskameraden annahm und sich zwischen Black und Lupin - der auch wieder in diesem Haus gelandet war - setzte, drehte der neue Löwe sich kurz um und schielte etwas traurig zum Ravenclawtisch. Dort saß Lily. Er hatte sich so gewünscht, dass dieses wunderschöne Mädchen auch in sein Haus käme …

Der Zeitreisende war so überglücklich gewesen, dass Severus und seine Freundin zusammen in ein Haus gekommen sind und dass es weder Slytherin noch sein Ehemaliges waren, dass er erst später darüber nachgrübelte, ob seine Eltern wohl jemals, so wie in seiner Zeitlinie, zusammenkommen würden? Ob es ihn hier je geben würde???

Als er sich wieder auf die schon länger anhaltende Rede seines Direktors konzentrierte, meinte dieser gerade: „Eine weitere Änderung bei den Lehrern oder besser gesagt bei den Kompetenzen ist, dass sich Professor Slughorn von seinem Amt als Hauslehrer Slytherins zurückzieht. Er bleibt weiterhin euer Lehrer für Tränke, aber da er in dieser Funktion auch für die Tränke der Krankenstation zuständig ist und ja auch immer nebenbei in der Forschung tätig ist, haben wir dieses Jahr beschlossen ihn zu entlasten und Professor Benevans übernimmt mit sofortiger Wirkung den Posten des Hauslehrers für Slytherin.“

Der Applaus - vor allem von seinem neuen Haus - fiel zwar nicht gerade euphorisch aus, aber Harry war zufrieden, dass ihn keine allzu feindselige Blicke trafen. Er selbst war mehr als überrascht gewesen, als sein Vorgesetzter ihm den Vorschlag unterbreitet hatte, aber dessen Argumente waren stark genug ihn zu überzeugen. Er hatte so die Möglichkeit, positiv auf die Schüler einzuwirken, die oft schon von zuhause aus mit Vorurteilen gegen Muggel aufgewachsen waren. Vielleicht konnte er sie von diesem falschen Weg abbringen, bevor sie ihn beschreiten und es kein Zurück mehr gab. Slugi war einfach zu beschäftigt aus allem eigenen Profit zu machen, als dass ihm die Gefahr bewusstwurde und daher stimmte der eigentliche Gryffindor letztendlich zu, das Oberhaupt der Schlangen zu werden - obwohl ihm schon etwas mulmig zumute war bei der großen Verantwortung. 

„Ist das nicht absolut großartig, dass wir zusammen in ein Haus gekommen sind!“, rief Lily enthusiastisch zu Severus, der neben ihr saß und umarmte ihn spontan.

Sirius, der Rücken an Rücken zu ihr saß und ihre Begeisterung mitbekam, grinste etwas überheblich: „Ins Haus der Oberschlauen und Besserwisser - also ob das sooo toll ist bezweifle ich!“

„Hey, vergraul sie uns doch nicht, Neunmalkluge lieben es doch zu lernen, also könnte sie doch immer für uns unsere Hausaufgaben machen, während wir das Leben genießen und so hat jeder was er braucht zum glücklich werden“, witzelte James mit einem Lausbubenlächeln und erntete auch sofort ein paar Lacher an seinem Tisch.

„Pah, das könnte euch so passen!“, funkelte sie die Spaßvögel an. „Die könnt ihr schön brav selber machen, aber wenn ihr ganz lieb drum bittet, dann überprüfe ich sie euch ja vielleicht hin und wieder, damit ihr auch mal was abgeben könnt, was richtig ist, denn Hitzköpfe wie ihr seid, werdet ihr alleine wohl schwer was gut hinbekommen.“

Das war sein Mädchen, dachte Severus insgeheim. „Ja, Lily ist nicht auf den Mund gefallen, also verscherzt es euch lieber nicht mit ihr“, meinte Remus gerade bewundernd. Auch andere blickten sie anerkennend an und nicht wenige lachten über ihre Aussage. Aber die Jungs nahmen es ihr nicht böse, sondern es wurde noch etwas weiter herumgescherzt und gegessen und gefeiert.

Ob er wohl auch jemals so schlagfertig wie seine Lily sein würde, fragte sich der schwarzäugige Erstklässler. Sie war schon was ganz Besonderes und er war glücklich sie zur Freundin zu haben. Remus schien auch ganz ok zu sein. Sie hatten sich im Hogwarts-Express gut über alles Mögliche unterhalten. Er war intelligent und witzig. Der Ravenclaw hoffte, dass sie Freunde werden würden, trotzdem sie in unterschiedlichen Häusern waren. Bei den beiden Sitznachbarn von Lupin war er sich noch nicht sicher, ob er mit denen befreundet sein wollte. Sie waren irgendwie so sehr von sich eingenommen, dass sie ihm nicht wirklich auf Anhieb sympathisch waren, aber er wollte auf seinen Ziehvater hören und keine voreiligen Schlüsse ziehen. Der andere Junge, der in ihrem Abteil gesessen hatte, war ihm auch nicht ganz koscher. Er konnte es nicht genau benennen, aber die unbeholfenen Versuche sich bei jedem Kommentar bei einem von ihnen anzubiedern, war in seinen Augen abstoßend - aber vielleicht war es ja nur seine Art Freundschaften schließen zu wollen … immerhin kamen viele hier her ohne jemanden zu kennen und waren dadurch verängstigt.

Da Severus ja wusste wo die Gemeinschaftsräume waren, ging er nach dem Abendessen erst kurz zu seiner Familie, bevor er in seinen neuen Schlafsaal ging. Sogleich schlängelte Baghira sich um seine Beine. „Na, kommst du dann eigentlich mit mir mit oder bleibst du hier?“, fragte er sein Haustier und kraulte ihn ein bisschen hinter dem Ohr. Dieses schnurrte zufrieden und schmiegte sich noch näher an sein Herrchen. „Und? Seid ihr zufrieden mit dem Haus, in das ich gekommen bin?“ erkundigte sich der Bub, betont neutral. Er konnte seine Eltern aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass er nervös auf eine Antwort wartete und scheinbar Angst hatte sie enttäuscht zu haben - obwohl sie schon im Vorfeld geklärt hatten, dass jedes der vier Häuser seinen Wert hatte.

„Ich bin so stolz auf dich, mein Junge, dass du in Ravenclaw gelandet bist! Immerhin kommen dort nur die Intelligentesten hin“, strahlte Eileen ihren Sohn an.

Mit angeschwollener Brust meinte Harry: „Ravenclaw kann stolz darauf sein, dich in seinem Haus zu haben, mein Sohn!“

Der Erstklässler hätte platzen können vor Freude. Nur seine kleine Schwester beschwerte sich: „Ich finde es total blöd, dass du jetzt nicht mehr hier wohnst! Du hättest ins Haus Benevans gewählt werden sollen!“ Sie zog eine Schnute und verschränkte beleidigt ihre kleinen Ärmchen vor der Brust, um ihren Standpunkt zu untermauern.

tbc

Nachwort:

A/N: Nächstes Mal überspringen wir wieder eine kurze Zeitspanne. Das Ende rückt näher …

Zurück zur Titelseite

Einen Review für "Wie wird es diesmal enden? ~ Kapitel 35 - Die Häusereinteilung" verfassen

Sonorus
Lade ...
Neuerscheinungen