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Geschichte des Moments
The Reason von LilyLunaPotter
(ab 12)

Lily und James sind gerade einmal eine Woche zusammen. James, der sich anfangs zusammenreißen konnte, knutscht schon fremd. Lily macht Schluss.

Eine Geschichte darüber, wie zwie Menschen, die sich über alles lieben, nicht einsehen wollen, wie sehr sie sich brauchen und die wirklich Hilfe bei einer Versöhnung brauchen zu scheinen.

Zitat des Tages

»Ich bitte dich, Ron, die Auswahl ist viel wichtiger als das Essen«, sagte der Fast Kopflose Nick, als "Madley, Laura" gerade zu einer Hufflepuff ernannt wurde.
»Natürlich, wenn man schon tot ist«, knurrte Ron.

Harry Potter und der Feuerkelch, Kap.12

Eine Alterseinschränkung (ab 18) wurde für "Wie wird es diesmal enden?" angegeben

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Wie wird es diesmal enden? ( von )

37. Kapitel: Kapitel 36 - Severus‘ Idee

Betaleser: Delenn Dumbledore
Anmerkungen des Autors:

A/N: Das Ende rückt näher … nämlich Voldemorts Ende, bevor es richtig anfängt …

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„Was grübelst du schon wieder so, an diesem wunderschönen Tag?“, fragte Lily ihren besten Freund. Es war ein warmer und sonniger Tag schon gegen Ende des ersten Schuljahres der beiden. Der introvertierte Junge saß - obwohl ihre letzte Prüfung gestern war - mit mehreren Büchern um sich herum unter einer Eiche am See. Nur sein schwarzer Kater leistete ihm wie üblich Gesellschaft. Baghira rekelte sich im Gras und genoss einen vorwitzigen Sonnenstrahl, der sich durch das Blätterdach gestohlen hatte und ihm den Bauch wärmte. Severus liebte diesen Platz. Wenn er nicht in der Bibliothek zu finden war, dann hatte er es sich meistens im Schatten dieses Baumes bequem gemacht. Da dieser etwas weiter weg von der Schule stand und die meisten Schüler zu faul waren einen Schritt mehr zu gehen, als unbedingt notwendig, blieben sie am Ufer des Sees, der am nähesten zum Schloss war und Severus konnte den Baum meist für sich alleine genießen. Er war einfach nicht so gesellig wie sie zum Beispiel. Lily war überall beliebt und hatte in jedem Haus Freunde, mit denen sie auch alles Mögliche unternahm. Aber sie fand auch immer Zeit für ihren zurückgezogenen, besten Freund - der gerade sichtlich damit kämpfte, ob er sie einweihen sollte oder nicht. Sobald sie sich setzte, kam der schwarzfellige Vierbeiner zu ihr und kletterte auf ihren Schoß, sodass sie ihn gebührlich kraulen konnte - was sie auch sogleich tat.

Seine Seite, die sich mit ihr beraten wollte, siegte und Severus begann etwas umständlich: „Also es geht um ein Geheimnis. Es ist aber nicht mein Geheimnis, deshalb kann ich dir darüber nicht sehr viel erzählen. Ist das ok für dich?“ Nach kurzer Überlegung nickte sie stumm und er fuhr fort: „Du musst mir aber versprechen, dass du mit niemandem außer mir und auch unter keinen Umständen darüber redest! Sonst ist es besser ich schweige.“ Diesmal stimmte sie ohne zu zögern zu, denn sie vertraute ihrem Freund absolut. „Also, ich versuche nicht zu sehr in Rätseln zu sprechen, aber ich will auch nicht zu viel verraten. Es geht darum, dass jemand Gutes jemand Bösem das Handwerk legen will. Das Problem ist, dass dieser Böse sehr gescheit und geschickt ist und man ihm nichts nachweisen kann, weswegen man ihn jetzt nicht einfach nach Askaban verfrachtet. Der Gute ist bereit, im schlimmsten Fall einen Mord zu begehen, um diesen Bösen aufzuhalten, denn er weiß, dass dieser Böse schon viel Schlechtes getan hat, aber noch sehr viel wirklich Schlimmeres anstellen wird und der Gute hat es sich zur Aufgabe gesetzt, es zu verhindern. Nun würde aber der Gute natürlich dafür bestraft werden, wenn er den Bösen umbringt - aber er sieht keine andere Möglichkeit ihn aufzuhalten und ist bereit dafür nach Askaban zu gehen.

Ich will das verhindern! Ich muss das verhindern!

Und ich habe auch schon eine konkrete Idee und bin gerade dabei einen möglichen Plan daraus zu schmieden …“ Er atmete tief durch und blickte seiner gebannten Zuhörerin durchdringend in ihre wunderschönen, grünen Augen, nachdem er sich vergewissert hatte, dass keiner in ihrer Nähe war, der sie belauschen konnte. Sie hing förmlich an seinen Lippen.

„Es gibt eine uralte, schon in Vergessenheit geratene schwarzmagische Formel, die einem die Magie vollkommen raubt“, äußerte er bedächtig, jede Reaktion seiner besten Freundin genauestens beobachtend.

Diese keuchte erschrocken auf: „Aber das ist ja schrecklich! So ein Spruch ist furchtbar gefährlich! Wer hat denn das Recht jemand anderem zu so etwas zu verurteilen?“

„Nun, bevor mei… ähm, also der Gute sein Leben wegwirft und zum Mörder wird … und bevor der Böse sein Leben verliert, denke ich ist diese Variante immer noch besser, oder?“, brauste er leicht auf.

„Ja, aber wer entscheidet denn wer Gut und wer Böse ist? Du? Ich? Wer hat das Recht dazu?“, wollte sie verständnislos von ihm wissen.

Er erkundigte sich emotionslos: „Vertraust du Dumbledores Entscheidung?“

„Unser Direktor ist also der Gute, von dem du sprichst?“, hauchte sie fassungslos.

„Nein“, schüttelte der Schwarzhaarige seinen Kopf vehement. „Aber er unterstützt diesen in seiner Entscheidung! Er ist genauso der Meinung, dass alles getan werden muss, was getan werden kann, um den Bösen zu stoppen.“

„Und das weißt du woher?“, fragte sie misstrauisch. „Der alte Mann wird dir das ja wohl kaum erzählt haben. Oder?“

„Nein. Aber das ist jetzt nicht wichtig“, erwiderte er genervt. „Was zählt ist, dass ich einen Weg gefunden habe, dass ein Mensch, der nichts Böses tun will, kein Mörder werden muss und ein böser Mensch alles vergessen wird und dadurch die Möglichkeit hat ein Leben zu führen, indem er ein besserer Mensch sein könnte …“

„Alles vergessen?“, zog sie ihre Stirn kraus.

Der Ravenclaw erklärte sich: „Ja, also meine Idee ist, dem Mann seine Magie und seine Erinnerungen zu nehmen und ihn dann in einer Muggelklinik abzusetzen, damit er gezwungen ist ein neues Leben zu beginnen. Ich würde ihm vielleicht auch ein paar gute Gedanken einpflanzen. So was wie, dass er gerne in sozialen Diensten arbeiten möchte oder so … keine Ahnung.“

Leicht resigniert schüttelte sie ihren Kopf: „Was ist das für ein Zauber? Ich habe noch nie davon gehört. Du hast mir immer so viel erzählt und mittlerweile habe ich schon viel über alles Mögliche gelesen und so. Aber wenn es möglich ist anderen die Magie zu nehmen, wieso ist das nicht ein übliches Strafmaß oder wieso nutzen es auch Verbrecher nicht, um anderen zu schaden?“

 „Na ja, da ist der Haken“, seufzte er auf, „aber ich habe mir auch da schon Gedanken gemacht und vielleicht könnte es funktionieren, wenn …“

„Warte“, unterbrach sie ihn leicht amüsiert, „bevor du mir die mögliche Lösung des Problems erklärst, wäre ich dir dankbar, wenn du mir erst einmal das Problem erläuterst.“

„Oh, ja, natürlich. Entschuldige!“, stammelte er etwas verlegen, bevor er noch einmal tief durchatmete und dann gefestigt meinte: „Erstens handelt es sich um einen schwarzmagischen Zauber - und grob gesehen ist schwarze Magie in Großbritannien verboten. Zweitens ist der Fluch schon fast in Vergessenheit geraten und es könnte daher Probleme bei der Realisierung geben - obwohl ich schon sehr viel recherchieren konnte und vielleicht finden wir gemeinsam ja noch mehr. Und Drittens … na ja, der Grund, weswegen niemand diesen Fluch anwendet und er in Vergessenheit geriet, ist, dass der Fluch auch die Magie, des ihn Aussprechenden raubt … Was natürlich niemand opfern will …“

„Pfff…“, stieß sie geräuschvoll die Luft aus. „Das heißt der Gute wird kein Mörder, aber ein Muggel, wenn er deinen Vorschlag annimmt?“

„Nein, natürlich nicht!“, schüttelte Severus vehement den Kopf. „Also, ich meine, ja, das wäre quasi der Ausgangspunkt - aber ich habe ja schon erwähnt, dass ich bereits an der Lösung dieses Problem arbeite.“

„Und zwar?“, erkundigte sie sich mittlerweile ehrlich interessiert.

„Na ja, dieser Fluch funktioniert so, dass die Magie der beiden Magier aufeinanderprallt und sich gegenseitig quasi neutralisiert“, dozierte er.

Sie nickte bedächtig: „Verstehe … und was willst du dagegen tun?“

Aufgeregt beugte er sich vor, sie eindringlich anblickend: „Meine Überlegung ist einen Spiegel zu verzaubern! Also, theoretisch sehe ich zwei Wege - entweder einen Spiegel so verzaubern, dass er die Magie des Bösen in sich gefangen nimmt. Ich meine, man müsste den schon erwähnten schwarzmagischen Fluch so aussprechen, dass die Spiegelung ihn auf den Bösen schießt. Wenn dieser dann mit dessen Magie zurückkommt auf den Spiegel, dann soll der Zauber im Spiegel aktiv werden und die Magie des Zauberers gemeinsam mit dem Fluch in sich gefangen nehmen. Anschließend kann man den Spiegel vielleicht zerstören oder, falls das die Magie wieder freisetzt und sie zurückkehrt, dann müsste man den Spiegel - keine Ahnung - auf den Grund des Meeres zaubern oder was auch immer. Oder der verzauberte Spiegel muss den Fluch so täuschen, dass, wenn die Magie des bösen Zauberers auf den Spiegel zurückprallt, sich die Magie des Spiegels mit der Magie des Bösen neutralisiert - anstatt die Magie des Guten. Aber ich bin mir nicht sicher, ob und wie man einen Spiegel so verzaubern kann …“

tbc

Nachwort:

A/N: Beim nächsten Mal wird den beiden Geheimniskrämern auf die Schliche gekommen. Aber von wem?

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