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Geschichte des Moments
Stress(freier) Tag [SMD] von Killerkakerlake
(ab 10)

Am Seeufer von Hogwarts geniessen drei Schüler mehr oder weniger ihren freien Tag. Das ist mein Versuch, die erste Aufgabe der SMD zu Lösen. 

Ist aber leider relativ sinnfrei geraten...

Zitat des Tages

»Ich bitte dich, Ron, die Auswahl ist viel wichtiger als das Essen«, sagte der Fast Kopflose Nick, als "Madley, Laura" gerade zu einer Hufflepuff ernannt wurde.
»Natürlich, wenn man schon tot ist«, knurrte Ron.

Harry Potter und der Feuerkelch, Kap.12

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Wie wird es diesmal enden? ( von )

38. Kapitel: Kapitel 37 - Das Geheimnis

Betaleser: Delenn Dumbledore
Anmerkungen des Autors:

A/N: Dieses Mal muss Severus sein Geheimnis mit noch mehr Menschen teilen, auch wenn er das nicht will.

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38) Kapitel 37 - Das Geheimnis

„So die Theorie …“, dachte sie laut nach. „Aber die Praxis …? Hm … na ja … unlogisch klingt es nicht … was du dir da so zusammengereimt hast, Severus … aber wahrscheinlich wäre es langsam an der Zeit jemand Erfahreneres zu befragen? Hast du schon mal überlegt den Direktor oder deinen Vater zu fragen?“

„Lieber würde ich ihnen schon einen ganz konkreten Plan liefern“, druckste der Junge herum, „als nur so eine unausgegorene Idee.“

„Also sei mir nicht böse, mein Lieber, dass, was du da hast, ist ja doch schon viel mehr als das! Wie bist du überhaupt an die Information gekommen über diesen Fluch? Weil, wenn der schwarzmagisch ist, dann sind die Bücher doch in der Verbotenen Abteilung, oder? Und woher hast du überhaupt die Information von den Personen? Jetzt wirst du doch die Zeit finden mir das zu erzählen?!“

Angespannt blickten seine schwarzen Iriden sie an - aber sie hatte das Gefühl, dass er sie gar nicht sah, sondern auf was ganz Anderes konzentriert war. Was war nur los? Unauffällig schaute er sich um und verdrehte dann die Augen. „Kommt schon raus, ihr Idioten!“ Das Gebüsch, welches zirka einen Meter hinter dem Baum die Blicke der Anderen am Ufer gekonnt vor dieser Stelle versperrte, raschelte ein wenig und drei Gryffindors traten heraus. Einer von ihnen - Remus - hatte einen leicht schuldbewussten Blick, weil sie sie belauscht hatten, die anderen jedoch - James und Sirius - schauten Severus herausfordernd an.

„Und - willst du Lily nicht antworten?“, fragte James auch gleich gerade heraus.

„Stimmt das? Du warst in der Verbotenen Abteilung? Cool! Wie hast du das geschafft? Uns haben sie erwischt, als wir es versucht haben …“, sprudelte es fröhlich aus Sirius heraus. Lily amüsierte sich innerlich, verkniff sich aber ein Grinsen, denn sie wusste, dass ihr bester Freund das wahrscheinlich in die falsche Kehle bekommen würde.

Dieser packte bockig seine Unterlagen zusammen und meinte kurzangebunden: „Ja, ich war in der Verbotenen Abteilung. Ich bin halt scheinbar geschickter als ihr. Seit wann steht ihr eigentlich da?“ Wollte er am Ende wissen, bevor er mehr Information hergab als notwendig!

Leicht eingeschnappt, wegen Severus‘ Kommentar, ließ James sich ins Gras fallen und legte sich einfach hin, vollkommen ungeniert seinen Kopf auf Lilys Oberschenkel platzierend. Baghira belohnte die Aktion mit einem Beschwerde-Maunzen, erhob sich von ihrem Schoß und setzte sich neben sein Herrchen, wo er begann sich ausgiebig zu putzen. Die Rothaarige blickte zwar zuerst leicht irritiert, aber James‘ gewinnendes Lächeln ließ sie ihren anfänglichen Protest über seine Frechheit einfach vergessen. Der Ravenclaw beobachtete dies mit einem unangenehmen Gefühl im Bauch. Sirius legte sich lachend ins Gras und meinte lapidar: „Oh ja, heldenhafter Severus, wir wissen, wie toll du bist … also teile doch dein großes Wissen mit uns Unwürdigen! Weise uns doch ein in dieses Unterfangen, sodass wir, unwissenden Schüler des atemberaubenden Meisters auch etwas schlauer werden.“ Und erntete Gelächter von seinen Hausgenossen.

Bevor seine Freunde etwas Anderes behaupten konnten, gab Lupin ehrlich zu: „Wir haben nur die letzten Aussagen von Lily gehört.“ Er erntete zwar böse Blicke der restlichen Gryffindors, war aber zufrieden mit sich selbst - er war dagegen gewesen ihre Freunde zu belauschen … obwohl der Begriff vielleicht etwas übertrieben war. Mit Lily waren sie schon irgendwie befreundet, auch wenn die meisten gemeinsamen Gespräche so endeten, dass entweder seine beiden besten Freunde eingeschnappt waren, weil sie sie zusammengefaltet hatte, nach irgendeinem blöden Spruch oder das Mädchen erbost von dannen zog, weil die Idioten es einfach mal wieder übertrieben hatten. Aber da keiner von ihnen nachtragend war, scherzte man beim nächsten Mal wieder harmlos rum und deshalb konnte man sehr wohl von einer freundschaftlichen Beziehung reden.

Bei Severus war die Sachlage anders. Der verschlossene Junge lief ihnen nur selten über den Weg. Ihre Wortgefechte, vor allem die zwischen James und Severus - bei denen beide meistens viel Wortwitz bewiesen - waren schon legendär, aber eben kein echtes Freundschaftszeugnis. Er selbst hatte hin und wieder mit ihm zusammen in der Bibliothek gelernt und es echt genossen, denn der Andere war wirklich sehr intelligent und konnte Sachen sehr gut erklären. Aber es war nicht nur so, dass er von dem Anderen profitierte, sondern er mochte die zurückhaltende Art von ihm irgendwie. Er war sich jedoch nicht sicher, was der Sohn der Schulkrankenschwester von ihm hielt …

Potter setzte sich auf, in der Hoffnung das Geheimnis aus dem Ravenclaw raus zu kitzeln, indem er sich ihm gegenüber hinkniete und meinte: „Na komm schon, großer Meister“, nahm er den scherzhalber zuerst von seinem Freund benutzten Spitznamen auf. „Scheinbar stehst du ja vor einem Problem und vielleicht können wir zusammen eine Lösung finden.“

„Wir können auch schweigen wie ein Grab“, warf Sirius dazwischen und untermauerte seine Aussage mit einer Geste, als würde er mit der rechten Hand seine Lippen mit einem imaginären Reißverschluss verschließen. Während James und auch Remus eifrig nickten.

Frustriert stieß Harrys Ziehsohn die Luft aus und sagte resigniert: „Da ihr eh keinen Frieden geben werdet, müsst ihr mir vorerst hoch und heilig versprechen hierüber mit niemandem sonst zu reden!“ Auf den ersten Teil seiner Worte nickten alle drei mit grinsenden Köpfen, aber gegen Ende wurden sie ernster und kamen der Aufforderung einzeln nach.

Dem Kater gefiel die Situation scheinbar nicht oder er fühlte, dass sein Herrchen sich nicht ganz wohl fühlte und daher fauchte er die Gryffindors an, aber Severus streichelte ihm beruhigend über sein Fell und er beschloss es sich in den Armen des Jungen bequem zu machen - der dann zu sprechen begann: „Also gut - um mich kurzzufassen, es gibt jemanden, der schon viel Böses getan hat und noch sehr viel Schlimmeres vor hat. Da er leider zu geschickt ist, als dass man ihm was nachweisen kann, kann man ihn nicht einfach nach Askaban schicken und es ist unumgänglich, dass ihm das Handwerk gelegt werden muss, denn sonst werden viele Menschen sterben.“ Er hob energisch die Hand - was Baghira ungehalten Miauen ließ - um eventuelle Nachfragen im Keim zu ersticken. „Ich kann euch nicht mehr darüber sagen. Aber worum es jetzt geht, ist, dass ich einen alten, schon fast vergessenen Fluch gefunden habe - schwarzmagisch - der einem die gesamte Magie aus dem Körper nimmt. Wobei im Normalfall der Verflucher auch seine Magie opfern muss, damit es funktioniert. Wenn die Magie der beiden zusammentrifft neutralisiert sie sich gegenseitig und nur so kann der Zauber realisiert werden.“ Der Schwarzhaarige schwieg eine Weile, um die Information bei den geschockten Zuhörern sacken zu lassen und sprach dann ruhig weiter: „Mein Gedanke war nun, wenn man den Fluch nicht direkt auf die Person ausspricht, sondern über einen verzauberten Spiegel, dass die herausgezogene Magie entweder im Spiegel gefangen genommen wird oder sich mit der Magie im Spiegel neutralisiert. Das müssen wir jetzt eben noch erforschen - was da wirklich möglich ist. Ich meine, wie wir einen Spiegel verzaubern können, dass eines von beiden funktioniert.“

Es folgte eine heiße und lebendige Diskussion, einerseits über die moralische Komponente, andererseits über die realen Möglichkeiten und tatsächlich wollten alle auf ihre Art und Weise recherchieren und überlegen, was man tun könnte. Dem Kater wurde es irgendwann zu bunt und er verabschiedete sich hoheitsvoll mit erhobenem Kopf und Schwanz in Richtung Schloss. Der Rest der Truppe verabredeten sich für nächsten Montag - der Anfang der letzten Schulwoche - wieder hier bei der Eiche, um ihre Ergebnisse zusammenzutragen und zu entscheiden, wie sie weiter vorgehen wollten.

tbc

Nachwort:

A/N: Das nächste Mal, muss Severus sein Geheimnis mit noch mehr teilen …

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Sonorus
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