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Geschichte des Moments
Winterrose von Inari02
(ab 16)

Nach einer tragischen Verkettung von Ereignissen flieht eine junge Frau aus England und beginnt in Ägypten ein neues Leben als Forscherin für Zaubereigeschichte. Nach einigen Jahren jedoch, in Harry Potters drittem Schuljahr, taucht ein Mann bei ihr auf, der alles wieder verändert: Albus Dumbledore.

Er kann sie überreden, als Lehrerin nach Hogwarts zu kommen und den endlich ... weiterlesen

Zitat des Tages

»Ich bitte dich, Ron, die Auswahl ist viel wichtiger als das Essen«, sagte der Fast Kopflose Nick, als "Madley, Laura" gerade zu einer Hufflepuff ernannt wurde.
»Natürlich, wenn man schon tot ist«, knurrte Ron.

Harry Potter und der Feuerkelch, Kap.12

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Wie wird es diesmal enden? ( von )

39. Kapitel: Kapitel 38 - Der Plan

Betaleser: Delenn Dumbledore
Anmerkungen des Autors:

A/N: Dieses Mal konkretisiert sich das Vorhaben der Jugend!

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39) Kapitel 38 - Der Plan

Harry kam gerade die Treppe herunter in die Eingangshalle, als das Mädchen zusammen mit ihren vier männlichen Freunden einträchtig das Schloss betrat. Er freute sich so, dass in dieser Zeitlinie seine Eltern, sein Pate und Remus mit seinem Ziehsohn befreundet waren. Es war alles so anders verlaufen als in seiner eigenen Vergangenheit - Severus war kein Außenseiter, er war kein Mobbingopfer und sein James und Sirius waren auch keine Mobber. Der einstige Potter nutzte seinen Unterricht - mittlerweile in Verteidigung gegen die dunklen Künste und die Turnstunden, die er weiterhin hielt - dazu, allen, aber besonders den beiden ins Gewissen zu reden, wie wichtig der Respekt vor jedem Menschen ist, egal ob man ihn mag oder nicht. Er förderte bei allen den Gedanken, den in was auch immer Schwächeren zu helfen und sich nicht über sie lustig zu machen. Und er ahndete auch jede Stichelei, wo mehrere auf einem rumtrampelten, aufs Härteste. Auch als Vorstand des Hauses Slytherin war er sehr bemüht diese und andere Werte in den Schülern zu festigen, sodass sie zu hilfsbereiten, nachsichtigen und verantwortungsvollen Erwachsenen werden konnten und Vorurteile jetzt schon im Keim erstickt wurden. Seine Schüler wie beispielshalber Lucius Malfoy, Bellatrix und Regulus Black lernten bei ihm andere Werte, als die, die sie von zu Hause mitbekamen und der positive Einfluss wirkte tatsächlich. Dumbledore, der dieses Unterfangen natürlich aus ganzem Herzen unterstützte, hielt auch auf den Lehrerkonferenzen immer wieder Vorträge darüber, wie wichtig es sei die jungen Menschen zu formen, dass sie nicht in Zwietracht, Neid und gegenseitigem Streit aufwuchsen. Es läge in ihrer Verantwortung alles daran zu setzen, dass die Schüler hier Zusammenhalt lernten und sich gegenseitig helfen und ermutigen. Um Hass und Hochmut entgegen zu wirken, sollten Hauslehrer und natürlich auch das restliche Lehrerkollegium in ihrem täglichen Kontakt mit den Jugendlichen versuchen, sie in diese Richtung zu prägen. Eileen, die immer wieder einen von ihnen auf ihrer Krankenstation hatte, konnte mit ihrer einfühlsamen Weise auf die von zu Hause oft nur Distanziertheit kennenden, Schüler aus Slytherin aber auch bei den aufgeblasenen und arroganten der Gryffindors, sehr viel erreichen.

Was jetzt nicht heißen sollte, dass - vor allem Harry - nicht auch über den einen oder anderen Scherz, den die Kinder hier so trieben auch herzhaft lachen konnte, aber es ging eben um die Motivation dahinter. Wenn es darum ging, dass auf einem aufgrund seiner Herkunft - egal ob weil er ein Muggel, arm oder was auch immer war - oder vielleicht nicht der Hellste, tollpatschig oder auch nur verdammt schüchtern war, rumgetrampelt wurde, kannte er kein Pardon, denn solches Verhalten sollten alle als falsch sehen und erkennen. Er hoffte tatsächlich mit seinem konsequenten Handeln seinen Beitrag dazu zu leisten, dass die Schüler etwas fürs Leben lernten und die Basis so für einen Krieg, wie es ihn in seiner Zeit gab, einfach nicht mehr existieren würde. Wenn sich jedoch Schüler mal gegenseitig die Haare verfärbten und natürlich dadurch schon auch zum Gespött der anderen wurden, drückte selbst Harry mal ein Auge zu, denn so was gehörte in seinen Augen zum Erwachsenwerden dazu und schadete keinem wirklich - manchmal fanden es die Opfer ja sogar selber lustig. Professor Benevans war immer sehr bedacht, solche Sachen genau zu analysieren, um ein für ihn faires Urteil zu fällen und hoffte, dem auch gerecht zu werden.

„Hallo alle zusammen?“, grüßte er die Reinkommenden. „Wie geht‘s euch denn so?“ Nach einem skeptischen Blick auf seinen Stiefsohn - der ja genau genommen auf dem Papier sein Sohn war - erkundigte er sich noch: „Und warum, wenn die Prüfungen doch schon alle um sind, trägst du an einem so schönen Tag, so viele Bücher mit dir rum?“

Der Angesprochene war in erster Linie froh, dass er nur legal ausgeborgte Bücher bei sich hatte, denn er hätte jetzt echt nicht gewusst, wie er seinem Stiefvater beibringen sollte, dass er schon in seinem ersten Schuljahr in der verbotenen Abteilung der Bibliothek war, aber so meinte er, nachdem die anderen ihrem Lehrer auf seine Frage nach ihrem Befinden geantwortet hatten, nur: „Ich recherchiere gerade etwas, was mich privat interessiert.“

„Ach ja, und das wäre?“, wollte Slytherins Vorstand jetzt neugierig wissen.              

„Wenn es Ihnen recht ist, Sir, würde ich das gerne erst mit Ihnen besprechen, wenn ich mich selbst schon etwas mehr in die Materie gelesen habe“, wich der Junge der Frage geschickt aus.

Harry musste lächeln, sein wunderbares Stiefkind war immer so korrekt und auch darauf bedacht in Gegenwart anderer Schüler - selbst wenn es in diesem Fall nur seine Freunde waren - die nötige Distanz zwischen Lehrer und Schüler zu wahren. Natürlich erkannte er richtig, dass Eileens Sohn im Moment nicht bereit war mit ihm über das Thema zu reden, aber er dachte sich nichts Schlechtes dabei, sondern war sich sicher, dass dieser schon noch zu ihm kommen würde, wenn er diesbezüglich was von ihm brauchen würde.

Am Montagabend - nachdem die jungen Leute sich am Nachmittag besprochen hatten - war es dann auch soweit. Severus hatte nach dem gemeinsamen Essen in der großen Halle gefragt, ob er zu seiner Familie in die Wohnung im Astronomieturm durfte, weil er gerne über etwas mit ihnen sprechen wollte. Er las Libertad, Victoria Lucia und Baghira - der es sich währenddessen auf seinem Schoss bequem gemacht hatte - aus alter Gewohnheit noch was im Bett vor und setzte sich dann zu seinen Eltern an den einladend knisternden Kamin. Den Erwachsenen fiel sofort auf, dass es dem Jungen schwer fiel einen Anfang zu finden und Eileen fragte ihn sogar: „Möchtest du lieber alleine mit deinem Vater sprechen?“

„Äh, nein, wieso?“, wollte ihr Sohn leicht verwirrt wissen.

„Na ja, ich weiß nicht, ich dachte nur, vielleicht wird das ein Männergespräch oder so?“, lächelte sie ihren Erstgeborenen sanft an.

„WAS?! … äh … nein!“, stotterte der leicht Verlegene ein wenig rum, bevor er sich straffte. „Es fällt mir schwer zu beginnen, weil ich etwas Unverzeihliches getan habe!“ Er musste schlucken und ertrug die fragenden Blicke seiner Eltern nicht mehr, sodass er lieber in die Flammen schaute, was ihn ein klein wenig beruhigte. „Letztes Jahr, als ich noch hier schlief, habe ich ein Gespräch von dir, Dad, und Onkel Albus belauscht. Ich weiß, dass ich das nicht hätte tun sollen und dass ich nicht nur eure Privatsphäre damit verletzt habe, sondern auch das Vertrauen, das ihr in mich setzt, gebrochen habe. Aber irgendwie konnte ich nach den ersten Worten, die ich hörte, einfach nicht aufhören. Ihr spracht über diesen Voldemort.“ Um ihnen die Möglichkeit zu geben die Information erst mal zu verdauen, legte er eine kurze Pause ein, um dann ruhig fortzufahren: „Es war für mich von sehr großem Vorteil, dass ihr an diesem Abend eine Art Zusammenfassung gemacht habt, über alles was ihr bis dahin wusstet und was ihr schon versucht habt und was nicht funktioniert hat und so weiter und so fort. So dass ich im Anschluss einen echt guten Überblick über die ganze Situation hatte.“

Wieder folgte ein kurzes Schweigen, was von Eileen unterbrochen wurde. „Ich erinnere mich an das Gespräch. Ich war zwar nicht ständig dabei, aber ich kam hin und wieder ein bisschen zu euch und danach hast du mir auch vieles noch mal wiederholt“, sagte sie überlegend an ihren Mann gerichtet.

„Genau. Auch das half mir ein paar Sachen, die ich vorher nicht verstanden hatte besser zu verstehen“, erklärte Severus und gab damit zu, dass er auch dieses Gespräch belauscht hatte.

Woraufhin sein Vater nach einem tiefen Seufzer meinte: „Na gut, mein Sohn, das heißt jetzt mal im Klartext, du weißt, dass ich ein Zeitreisender bin und dass es einen Schwarzmagier gibt, den ich unter allen Umständen aufhalten muss - selbst wenn das bedeutet, dass ich zum Mörder werden muss.“

„Das musst du aber nicht!“, sprang Severus emotional auf und trat bestimmt vor den Mann, der ihn vor seinem leiblichen Vater, der ihn misshandelte, gerettet hatte. „Ich glaube, wir haben eine Möglichkeit gefunden, das zu verhindern. Du musst kein Mörder werden und dieser Riddle muss nicht sterben und kann doch aufgehalten werden.“

Etwas ungläubig betrachtete der aus der Zukunft stammende seinen ehemaligen Tränkelehrer. Dieser nahm den Blick als Herausforderung und erklärte seinen Eltern so konkret wie möglich seinen Plan. Als Krönung setzte er am Ende noch an: „Und bei dem Spiegel haben wir herausgefunden, dass es einen magischen Spiegel gibt! Er heißt NERHEGEB und wenn wir den besorgen könnten, dann müsste es meiner Meinung nach eigentlich auch klappen, dass die Magie dieses Schwarzmagiers und die Magie des Spiegels sich beim Aufeinandertreffen neutralisieren und alles wird gut.“

Lange blickte Harry in die schwarzen Augen vor ihm, aber im Grunde schien er den Jungen gar nicht zu sehen, sondern durch ihn hindurch zu schauen. Er wägte alle Möglichkeiten ab, um zu sehen, ob diese Idee Hand und Fuß hatte und irgendwie schien es tatsächlich auf den ersten Blick so zu sein, dass es tatsächlich funktionieren könnte. Severus hatte viel argumentiert und alles mit Buchzitaten belegt. Es war ein vollkommen ausgereifter Plan - der auch alle möglichen Probleme aufzeigte und immer wieder eine Lösung parat hatte. Nach einer Weile sah er voller Stolz auf seinen Sohn. Der Brillenträger stand auf und drückte den Buben ganz fest an sich. Er konnte nicht anders, denn er war so froh darüber dieses kleine Genie seinen Sohn nennen zu dürfen, dass er gerade nur so platzte vor Freude und Stolz. Eileen, der Freudentränen über die Wangen liefen, kam zu ihnen und wurde sogleich in die Umarmung mit einbezogen.

tbc

Nachwort:

A/N: Beim nächsten Mal wird die Jugend mit den Konsequenzen ihres Handelns konfrontiert.

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