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Geschichte des Moments
Snape's Tochter von Nianda
(ab 12)

Das Böse ist besiegt, Voldemort geschlagen. Frieden übermannt die ganze Zauberwelt. Auch Severus Snape kommt zur Ruhe. Als auf einmal der Brief kommt. Der Brief, welcher sein ganzes Leben verändert. Denn er ist Vater. Und zwar schon einige Jahre. Jetzt muss Severus lernen in seiner Vaterrolle aufzugehen. Ein sehr lustiges Unterfangen für alle beteiligten...

Zitat des Tages

»Ich bitte dich, Ron, die Auswahl ist viel wichtiger als das Essen«, sagte der Fast Kopflose Nick, als "Madley, Laura" gerade zu einer Hufflepuff ernannt wurde.
»Natürlich, wenn man schon tot ist«, knurrte Ron.

Harry Potter und der Feuerkelch, Kap.12

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Wie wird es diesmal enden? ( von )

40. Kapitel: Kapitel 39 - Die Strafe

Betaleser: Delenn Dumbledore
Anmerkungen des Autors:

A/N: Am Ende dieses Kapitels bekommen Severus und seine Freunde eine saftige Strafe aufgebrummt.

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40) Kapitel 39 - Die Strafe

„Ein paar Fragen hätte ich da aber noch“, hielt der Ältere den Jüngeren auf, als dieser schon glücklich zu seinem Schlafsaal zurückkehren wollte und so setzten sie sich nochmal vor den Kamin. Severus war sich bewusst, jetzt käme dann wohl die Strafpredigt - spätestens, wenn sie erfuhren, dass er, nachdem er ein Gespräch von ihnen belauscht hatte, auch noch in der verbotenen Abteilung war …

„Du hast das alles ganz allein gemeistert?“, erkundigte der eigentliche Potter sich mit einem forschenden Blick.

Bis jetzt war der einstige Spion in seinen Formulierungen vorsichtig gewesen, denn er wollte seinen Freunden Ärger ersparen und sie nur erwähnen, wenn es für sie zum Positiven gereichen würde, aber jetzt musste er eine Entscheidung fällen und sagte wahrheitsgemäß: „Die verbotenen Sachen, ja. Aber gegen Ende hatte ich ein wenig Schützenhilfe. Und den genialen Einfall mit dem schon existierenden magischen Spiegel NERHEGEB hatte Lily. Da sie beim Recherchieren mit einem anderen Blickwinkel an die Angelegenheit gegangen ist, als ich, hat sie ihn gefunden.“ War er bei den ersten Worten noch unangenehm berührt und blickte zu Boden, glitzerten seine Augen am Ende vor Aufregung.

„Ja, sie ist schon ein tolles Mädchen, deine Freundin“, meinte Eileen mit einem glücklichen Lächeln.

Harry bestätigte die Aussage mit einem Nicken, fuhr dann aber fort: „Und von welchen verbotenen Sachen hast du geredet?“

War ja klar, dass sein Vater das nicht überhört hatte. Ohne es verhindern zu können, musste Severus hörbar schlucken: „Na ja, da ich - nachdem ich euer Gespräch belauscht habe - in der Bibliothek nichts gefunden habe, was mir hätte weiterhelfen können, um zu verhindern, dass du zum Mörder wirst, aber um trotzdem zu erreichen, dass diesem Voldemort Einhalt geboten wird … ich aber ganz genau wusste, dass es da einen Zauber gibt, der eben die Magie eines anderen nimmt … mich aber nicht mehr richtig erinnern konnte … wo ich das schon mal gelesen habe … schlussfolgerte ich - und es stimmte auch - dass es wahrscheinlich noch in Spinners End gewesen war, dass ich es gelesen habe. Meine Mutter …“, bei dieser Aussage lächelte er kurz dankbar zu ihr, „… hatte mir ja schon früh das Lesen beigebracht … da es aber kaum Kinderbücher noch sonst irgendwelche leichte Lektüre bei uns gab, sondern sehr viel über dunkle Magie, las ich halt mit der Zeit diese Bücher und irgendwo dort hatte ich schon etwas darüber gelesen. Also brach ich in die verbotene Abteilung der Bibliothek ein, in der Hoffnung dort etwas zu finden - so wie es dann auch geschah.“ Der letzte Satz kam nur mehr geflüstert aus ihm heraus.

„Phhhhhuuuu…“, blies Harry erstmals erschöpft die Luft aus seinen Lungen. Er hatte es sich natürlich schon bei Severus‘ Erzählung gedacht, dass es so gewesen sein musste und doch hatte er irgendwie gehofft, dass die Leidenschaft, die sein ehemaliger Professor für schwarze Magie hatte in dieser Zeitlinie nicht existent war - aber scheinbar hatte er sich geirrt.

Die Mutter des Jungen, die mittlerweile aus Erzählungen die nicht mehr existente Zukunft der eigentlichen Vergangenheit ihres Mannes kannte, wusste genau, was diesem jetzt durch den Kopf ging und meinte beruhigend: „Nur, weil er sich für dunkle Magie interessiert und auch bereit ist sie einzusetzen, heißt es nicht gleich, dass er sich von ihr in Versuchung führen lassen wird.“ Zärtlich streichelte sie ihrem Mann über den Oberschenkel, um ihm die Last der Sorgen ein wenig zu nehmen.

Severus, dem bewusst wurde, dass seine Eltern scheinbar fürchteten, dass er zu einem Schwarzmagier werden würde - obwohl sein Vater immer wieder regelrechte Predigten hielt, wie gefährlich das war - war betrübt darüber, dass sie so wenig Vertrauen in ihn hatten. Da er nicht, wie in der anderen Zeitlinie, ein Meister der Verstellung war, erkannte sein Stiefvater seine Gedanken und sagte: „Ich weiß, Severus, dass du dir denkst, dass sich keiner Sorgen machen muss. Dass du die schwarze Magie ja nur für was Gutes einsetzen willst - aber das ist das Heimtückische an der dunklen Seite … sie verführt … sie umhüllt einen … sie vernebelt einen … und wenn man irgendwann merkt, dass man ihr verfallen ist, dann ist es im Normalfall schon viel zu spät, um noch etwas dagegen zu tun …“ Sein Sohn tat sich sichtlich schwer damit, seine Worte - auf sich bezogen - zu glauben, aber er bemühte sich, sie jedenfalls zu verstehen.

„Ich weiß Kleiner, dass du dir denkst, das ist vielleicht bei allen anderen so, aber nicht bei mir! Aber glaube mir, auch das ist eine Lüge, der schon viele erlegen sind. Aber lassen wir das Thema jetzt - versprich mir nur bitte, dass du diese Worte immer im Hinterkopf behältst und abwägst, was das Richtige ist, bevor du dich überhaupt mit der Materie beschäftigst.“ Bewusst verzichtete Harry darauf seinem Kind schwarze Magie kategorisch zu verbieten, denn der Reiz des Verbotenen war schon oft genug schuld daran, dass sich jemand erst recht darin verlor. Als er nach wenigen Augenblicken in Severus‘ Gesicht erkennen konnte, dass dieser sich gerade darüber freute, dass sein Ziehvater ihn nicht wie ein kleines Kind behandelte, sondern ihm gerade die Verantwortung übertrug, seine Handlungen selbst zu bestimmen, war Harry sich sicher den richtigen Weg gewählt zu haben.

~~~ssSSss~~~

„So, so, ihr habt euch diese Sache also wirklich ganz alleine ausgedacht?“, erkundigte sich Albus mit einem leicht stolzen Glitzern in den Augen, aber auch in seinem Gesicht, konnte man Sorge erkennen, da sich die jungen Leute mit schwarzer Magie befasst haben, um diesen Plan zu erstellen. Während Lily und auch Remus eher verlegen zu Boden blickten, schaute Severus emotionslos zu seinem Direktor und James und Sirius grinsten ihn leicht überheblich an. „Zitronenbonbons?“, bot er den Kindern, wie auch der Schulkrankenschwester und seinem Lehrer für Verteidigung gegen die dunklen Künste, an. Etwas verwirrt über den Themenwechsel griffen einige zu und andere nicht.

„Sir, das Fehlverhalten ging allein von mir aus. Die anderen haben mir nur bei der Recherche geholfen und haben dadurch zum Plan und somit zum hoffentlich baldigen Gelingen beigetragen“, sagte der einstige Snape mit hocherhobenem Kopf, aber leicht zittrigen Knien. Albus war beeindruckt von Harrys Stiefsohn, den er schon als Sechsjährigen kennengelernt hatte. Privat nannte der Bub ihn problemlos Onkel, aber er war immer so wohlerzogen ihn in Anwesenheit anderer mit dem gebotenen Respekt entgegenzutreten. Der Junge versuchte jetzt auch bewusst nicht die bestehende Freundschaft zwischen ihm und seiner ganzen Familie auszunützen, um nicht bestraft zu werden. Noch versuchte er seine Schuld auf die anderen abzuwälzen oder auch nur die Strafe mit ihnen zu teilen. Er war schon ein großartiger Junge.

Auch Lily blickte mit unverhohlenem Stolz auf ihren Freund - er war so heldenhaft in ihren Augen, selbst wenn er nur ehrlich war, aber trotzdem hätte er ja auch den Mund halten können, damit die mögliche Strafe auf alle verteilt wurde. Remus war verblüfft über das Verhalten des Ravenclaws. Er empfand schnell so etwas wie Bewunderung darüber, dass der Freund sich so korrekt verhielt. James hingegen ärgerte sich darüber, dass das Mädchen den anderen so anhimmelte, also sprang er auf und wiederholte den Text den Severus gerade aufgesagt hatte. Da Sirius das lustig fand, tat er das gleiche. Lupin, der dachte, es sollte eine quasi Rettungsaktion für Severus werden, folgte ihrem Beispiel. Der Schwarzäugige starrte vollkommen verwirrt durch die Aktion auf die anderen, bis auch Lily, deren Gedanken ähnlich wie Remus‘ waren, mit einem Riesengrinsen im Gesicht aufsprang und meinte: „Sir, das Fehlverhalten war meine Schuld, die anderen sind nur für den Erfolg verantwortlich.“

Dumbledore konnte nicht anders, er musste einfach lachen. Auch das Ehepaar Benevans lächelte auf Grund des Zusammenhalts der fünf Kinder. Nur ihr Sohn runzelte verärgert die Stirn - denn irgendwie hatte er das Gefühl, dass er somit als Lügner dastand. Abgesehen davon wurmte es ihn wahnsinnig, dass seine Lily nun James so dankbar anlächelte.

„Ist ja gut, ist ja gut“, lachte der Direktor noch herzhaft. „Das reicht! Keine Sorge, ich habe nicht vor Severus den Kopf dafür abzureißen. Eine Strafe für den Einbruch in der verbotenen Abteilung muss natürlich sein - und wenn ihr diese Strafe wirklich als Einheit auf euch nehmen wollt, finde ich das großartig. Lasst uns sehen, dass wir etwas finden, das dem Anlass entspricht.“ Er grübelte eine Weile vor sich hin. „Harry, hat Horace nicht vor einigen Tagen beim Abendessen erst gesagt, er müsse demnächst einige Zutaten in der Apotheke besorgen, darunter auch Acromantulagift?“ Bedächtig nickte der Angesprochene, sich doch leichte Sorgen machend, was Albus sich da wohl zurechtlegte. „Nun, dann denke ich ihr könntet gemeinsam mit Hagrid und seinem Saurüden im Verbotenen Wald das Gift besorgen - es gibt dort nämlich ein Acromantulanest.“

Sogar der doch recht mutige James musste hart schlucken. Mit weitaufgerissenen Augen starten die Kinder ihren Schulleiter an, denn sie hatten schon über Acromantulas gelernt und fürchteten sich eindeutig vor dieser Aufgabe.

tbc

Nachwort:

A/N: Nächstes Mal wird der Plan endlich ausgeführt!

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Sonorus
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