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Geschichte des Moments
Die rettende Lösung von Nano
(keine Altersempfehlung)

Manchmal braucht es nur ein Wort um zu gewinnen. Nur muss es einem erst einfallen ...

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»Ich bitte dich, Ron, die Auswahl ist viel wichtiger als das Essen«, sagte der Fast Kopflose Nick, als "Madley, Laura" gerade zu einer Hufflepuff ernannt wurde.
»Natürlich, wenn man schon tot ist«, knurrte Ron.

Harry Potter und der Feuerkelch, Kap.12

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Wie wird es diesmal enden? ( von )

43. Kapitel: Kapitel 42 - Das Geständnis

Betaleser: Delenn Dumbledore
Anmerkungen des Autors:

A/N: Heute erfahrt ihr wie Lily und Severus damit umgehen, dass Remus ein Werwolf ist.

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43) Kapitel 42 - Das Geständnis

„Wie kommst du denn auf so was?“, wollte Lily verständnislos wissen. „Warum sollten wir dich nicht mehr mögen? Scheinbar wissen James und Sirius ja schon, was du uns sagen willst und sie mögen dich doch offensichtlich auch noch. Oder?“

Um der unerträglichen Situation ein Ende zu bereiten, sprang Remus auf und sagte fest: „Ich bin ein Werwolf.“

Baghira, der keine abrupten Bewegungen mochte, beschwerte sich lautstark, kuschelte sich aber alsbald wieder an Severus, denn er spürte sofort, dass der Junge gerade sehr aufgewühlt war. Vollkommen angespannt ließ der Ravenclaw es zu, dass sein Kater sich auf seinem Schoss zusammenrollte und ganz automatisch begann er ihn zu streicheln, was ihn unbewusst etwas entspannte. Sein Hirn ratterte auf Hochtouren. Lupin war ein Werwolf. Eine Bestie. Ein menschenfressendes Monster. Und ein Schüler hier in Hogwarts, wo hunderte unschuldige Kinder lebten, die ihm zum Opfer fallen konnten. Seine Lily, so wie alle anderen, waren in Lebensgefahr. Fassungslos schaute er in das Gesicht des Lykantrophs. Dessen Mimik verriet, dass er ganz genau wusste, was Severus dachte. Der Gryffindor schaute unglaublich traurig aus der Wäsche - denn er verstand es ja, dass man so auf ihn reagierte … aber es traf ihn trotzdem.

Lily durchbrach die erdrückende Stille: „Wow! Tja, das nenne ich mal ein Geheimnis!“ Mitfühlend blickte sie ihrem Freund mit dem pelzigen Problem in die Augen. Dieser fühlte daraufhin eine wohlige Wärme in sich aufsteigen. Sie verurteilte ihn nicht. Der Schwarzäugige verstand seine Freundin in dem Moment nicht wirklich. Wie konnte sie so „normal“ darauf reagieren? Wieso tickte sie nicht vollkommen aus? Warum hatte sie keine Angst vor der Bestie? Weshalb hatte er selbst solche Angst?

Nun, er hatte viel gelesen in seinem Leben. Eben auch über Werwölfe. Er hatte das Buch „Phantastische Tierwesen & und wo sie zu finden sind“ von Newt Scamander schon mehrmals durchgelesen und Werwölfe waren als Bestien der höchsten Gefährlichkeitsklasse klassifiziert. In Ordnung - dass waren die Fakten. Aber seine Eltern hatten ihn gelehrt, unvoreingenommen auf alles zuzugehen …

James wütendes „Willst du nicht auch endlich etwas dazu sagen, Severus?“, unterbrach vorübergehend seine Gedankengänge, aber er antwortete nur kurz angebunden „Noch nicht!“ und grübelte weiter. Was bedeutete es ein Werwolf zu sein? In erster Linie hieß es, dass man von einem Infizierten gebissen und dabei nicht getötet wurde. Dann bedeutete es natürlich, dass man sich zu jedem Vollmond, also durchschnittlich einmal im Monat, in eine blutrünstige Bestie verwandelte, die nach Menschenfleisch giert. Laut dem Buch ist diese Verwandlung äußerst schmerzvoll - also nichts, was man sich wünscht. Dann verliert man auch noch die Kontrolle über sein Handeln, da ja der Wolf das Kommando übernimmt. Und wenn er so darüber nachdachte und berücksichtigte, was Remus für ein Mensch war, dann konnte er mit ziemlicher Gewissheit sagen, dass der Junge im Vollbesitz seiner Menschlichkeit sicher niemals einen anderen Menschen blutrünstig zerfetzen würde wollen. Also war der Junge - jeden Monat aufs Neue - ein Opfer des Werwolfes in sich. Die Bestie existierte eine Nacht im Monat - Remus hingegen jede restliche Sekunde. So gesehen war es eigentlich unfair ihn dafür zu verdammen und an jedem Tag sonst nichts mit ihm zu tun haben zu wollen. Wenn man es genau betrachtete.

Na gut - das sagte ihm sein Verstand … aber konnte sein ganzes Sein wirklich mit einem Werwolf befreundet sein? Nun, James und Sirius schienen es zu können. Und Lily wollte es auf jeden Fall versuchen. Also würde er genau dasselbe tun!

Er überlegte gut, was er als nächstes sagen sollte. Was würde er selbst wohl gerne hören, wenn er in so einer Situation wäre. Schlechte Idee - nein! - das wollte er sich echt nicht vorstellen - nein, auf gar keinen Fall. „Es tut mir leid. Es muss schrecklich sein. Und ich kann es mir gar nicht wirklich vorstellen und will es auch gar nicht - aber ich will versuchen dich nicht zu verdammen oder so … sondern ich stehe zu dir!“, schloss er seine spontane kurze Rede, indem er ihm die Hand hinhielt.

Remus, der sein Glück gar nicht fassen konnte, schüttelte sie auch sogleich und sagte aufrichtig: „Danke, Severus und auch dir, Lily, danke ich von Herzen. Ich hatte echt Angst, dass ihr damit nicht klarkommt. Eigentlich wollte ich mein Geheimnis die Schulzeit hindurch wahren, aber die Jungs sind von selbst drauf gekommen …“

„Heißt das, dass es sonst niemand weiß? Auch Dumbledore und die Lehrer nicht?“, wollte der Ravenclaw ungläubig wissen.

„Natürlich wissen die es! Und auch Poppy. Die päppelt mich jedes Mal wieder auf danach.“ Als Reaktion auf diese Information wippte Severus nachdenklich mit dem Kopf.

„Entschuldige meine Neugierde, aber musst du an Vollmond irgendwie in den Kerkern eingesperrt oder gar angekettet werden oder wie verhindern sie, dass der Werwolf uns Schüler angreift?“, erkundigte sich das Mädchen. Ihr Blick war dabei so mitfühlend, dass der unter Lykanthropie Leidende ihr nicht böse war.

„Sie sperren mich in die Heulende Hütte. Dort verbringe ich die Nacht. Weil ich eingesperrt bin, verletzt der Werwolf sich leider selbst viel, da er verzweifelt versucht da raus zu kommen. Deshalb muss ich den nächsten Tag immer auf der Krankenstation verbringen, aber es ist das Beste und Sicherste für alle Beteiligten.

„Wir haben einen Plan, um diese Situation noch zu verbessern“, meinte Sirius in dem Moment verschwörerisch.

„Ist aber jetzt schon wieder ein Geheimnis“, flüsterte James, sich sicherheitshalber in alle Richtungen umschauend, ob sie nicht belauscht wurden.

„Was? Noch ein Geheimnis?“, fragte Lily ungläubig.

„Du willst uns aber jetzt nicht gestehen, dass du ein Vampir oder so bist, oder?“, scherzte Severus.

„Also, wer von uns beiden schaut mehr nach einem Blutsauger aus?“, wollte der Braungebrannte vom blassen Jungen wissen, der daraufhin nur seine rechte Augenbraue hob.

Sirius erklärte: „Wir haben recherchiert.“ Diese Aussage brachte den Löwen erneut eine spöttisch hochgezogene Augenbraue von Seiten des männlichen Schülers aus dem Hause des Adlers und einen kurzen Auflacher von Seiten der weiblichen Schülerin desselben Hauses. „Ja, wir kennen die Bibliothek auch von innen“, bekräftigte Black seine Aussage noch mal grinsend und fuhr dann fort: „Also, Werwölfe haben kein Problem mit Tieren. Nur, wenn Menschen in ihre Nähe kommen, ticken sie aus. Also wollen wir Animagi werden, um Remus in Tiergestalt in der einen Nacht im Monat Gesellschaft leisten zu können.“

„Okay … da ich nicht in der Zaubererwelt groß geworden bin, müsst ihr mir das bitte etwas genauer erklären“, meinte die Rothaarige und ihr bester Freund verfiel sofort in seinen - scheinbar angeborenen - Lehrermodus.

„Manche Hexen und Zauberer können sich in ein Tier verwandeln. Magische Personen, die das können, werden Animagi genannt - das ist die Pluralform von Animagus. Anders als beispielshalber ein Metamorphmagus können sie nur eine bestimmte Tiergestalt annehmen. Zu welchem Tier man wird, ist nicht frei wählbar, sondern hängt von der Persönlichkeit der magischen Person ab. Im Gegensatz zum Werwolf, der gezwungenermaßen an Vollmond zum Tier wird, kann der Animagus sich willentlich und ohne Zauberstab transformieren. Das Erlernen der Verwandlung ist jedoch extrem schwierig und nicht jeder kann es erlernen. Was ein weiterer Unterschied zum Metamorphmagus ist, denn das ist genetisch und man erbt diese Veranlagung. Außerdem sind Animagi gesetzlich dazu verpflichtet, sich und ihre Tiergestalt beim Zaubereiministerium registrieren zu lassen, um Missbrauch vorzubeugen. Nächstes Jahr sollten wir im Verwandlungsunterricht in der Theorie darin unterrichtet werden, soviel ich weiß.“

„Wow, was du alles weißt“, verdrehte James die Augen bei seinem sarkastischen Kommentar - doch Severus schenkte ihm keine Aufmerksamkeit, denn innerlich faszinierte ihn der Gedanke sich damit auseinanderzusetzen. Was er wohl für ein Tier wäre?

tbc

Nachwort:

A/N: Beim nächsten Kapitel geht es darum, wer welcher Animagus wird.

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